Mittwoch, 14. Dezember 2005 22:41
Lesername: Jörg Guttenberger, Köln
Beiträge: 1.363
[ 1 2 3 » ]
Mittwoch, 27. August 2008 17:50
Jörg Guttenberger, Köln: Homo – Christentum
Wieso genießen die Homos einen wesentlich weitergehenden Schutz, als gläubige Christen? Ich sehe hier einen schweren Verstoß gegen das im Grundgesetz verankerte Gleichbehandlungsgebot. [mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 19:51
heißt rechtgläubig. „…et omnibus otzhodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus.“ .(deutsch:…und allen, Rechtgläubigen und allen, die den katholischen und apostolischen Blauben fördern.“ Der alte Messkanon benutzt hier also ausdrücklich die beiden griechischen Bezeichnungen. Damit hat Aleph recht.

Marcelus verwechselt schon alleine die Begriffe schismatisch und häretisch. Zwischen Rom und den Óstkirchen besteht ein Schisma = Kirchenspaltung, obwohl heute diesen Begriff niemand mehr in diesem Zusammenhang benutzt. Man will schließlich, und das völlig zu recht, nicht diskriminieren.

Mit so gut wie allen christlichen Kirchen haben wir dasselbe Glaubensbekenntnis (Anerkennung der griechischen Urfassung). Marcelus kommt hier vermutlich wieder mit dem auf dem Konzil von Ferrara-Florenz abschließend geklärten filioque.

Kirchentrennende Lehrunterschiede bestehen zum Osten im Primatsverständnis und mit der Reofrmation im Amts- und Kirchenverständnis schlechthin. Kirchentrennungsrechtfertigende Glaubensunterschiede sind ansonsten nicht bekannt, wie sich aus dem gemeinsamen Credo ergibt.
[mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 15:25
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Ihre Auzsführungen von soeben
Hören Sie doch endlich auf, Begriffe durcheinander zu werfen, deren Umfang Sie nicht kennen!

Was katholisch und was orthodox ist, geht meilenweit über Ihren Horizont, soweit hier erkennbar, hinaus!
[mehr…]
Montag, 18. August 2008 15:59
Jörg Guttenberger, Köln: Danke, no comment
sichr wird auch Lugo enttäuschen, wie jeder Mensch und wir alle wegen unserer Unvollkommenheit enttäuschen.
Wir dürfen aber hoffen und Lugo um des Wohles seines Landes willen im Gebet begleiten, daß ihm wenigstens die Umstellung der Weichen gelngen wird. Denn seine Gegner sind leider recht zahlreich.

Ein leider inzwischen verstorbener Kirchenhistoriker hat in meiner Gegenwart einen Fall genannt, in dem ein Dispensierter nach Erledigung seiner familiären Obliegenheiten in den geistlichen Stand zurückgekehrt ist, Bischof wurde (oder vorher schon war, ist mir nicht mehr erinnerlich) und dann einen seiner Söhne zumindest zum Priester geweiht hat.
[mehr…]
Montag, 18. August 2008 05:30
Jörg Guttenberger, Köln: „Abgefallener Bischof“
Es handelt sich hier immer wieder um dasselbe, von keiner Sachkenntnis getrübte Dienstmädchengeschwätz.

Die Dispenz von Inhabern höherer Weihen einschließlich Bischof im Rahmen der Übernahme der Funktion eines Staatsoberhauptes hat in der Kirche Tradition!

Es war oder ist sogar auch heute noch so, daß Angehörige regierender Häuser beim Empfang höherer Weihen, also heute ab Diakon, vor dem Konzil ab Subdiakon, die Zusage einer Dispenz bekamen, wenn sie wider Erwarten zum Fortbestand ihres Hauses benötigt wurden, also als letzte Namensträger übrig geblieben sind. Das galt im römisch-deutschen Kaiserreich auch für reichsunmittelbare Territorialherren zumindest bis einschließlich Reichsgrafenfamilien. In der Praxis wurde diese Dispenz allerdings nur selten erteilt, weil bei Absehbarkeit des Dispensbedarfs eine höhere Weihe von Vornherein nicht angestrebt wurde.

Diese Regelung hat nichts mit jenen Fürstbischöfen zu tun, die nie eine höhere Weihe hatten und ihre geistlichen Funktionen von Weihbischöfen erledigen ließen, daher die hiesige Titulatur, ansonsten Hilfsbischöfe.

Neu bei Lugo ist lediglich die Anwendung dieser Tradition auf ein demokratisches Staatsoberhaupt ohne der damit verbundenen vorherigen Dispenszvereinbarung.

Auch Ernesto Cardenal und Andere sind wegen Regierungsverantwortung in den Laienstand zurückversetzt worden, also nicht abgefallen. Zumindest einer dieser Priester ist nach Ausscheiden aus der Regierung in den Priesterstand zurückgekehrt.
[mehr…]
Sonntag, 17. August 2008 00:25
Ihre Gleichsetzung religiöser Bücher einschließlich Bibel zeugt von völliger Unkenntnis.

Ich habe die Hinweise anderer Religionen zur Ehe nicht als Richtlinien, sondern als bereichernde Ergänzung beschrieben. Das gilt natürlich nur, soweit sie dem christlichen Ehebild nicht widersprechen.

Der deutschen Gesetzgebung liegt in ihrem Ursprung schon das christliche Ehebild zugrunde, wenn auch nicht das katholische, wie die Möglichkeit der Scheidung zeigt.
Nach 1968 wurde es im Gesetz zunehmend aufgeweicht.
[mehr…]
Sonntag, 17. August 2008 00:17
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: orthodoxe Katholiken
Sie werfen hier wieder alles durcheinander: Orthodoxie im Sinne für Rechtgläubigkeit und im Sinne einer Konfession. Dasselbe gilt für „katholisch“ [mehr…]
Samstag, 16. August 2008 23:41
Verehrte Clarissa Colonia,

Zunächt einmal: den Eindruck einer alten Dame machen Sie aufgrund Ihrer manchmal recht spritzigen Zuschriften ganz gewiß nicht, ohne persönliche Fragen jetzt zu vertiefen.

Die Orthodoxie läßt bei grundsätzlichem Bekenntns zur Unauflöslichkeit der Ehe bis zu drei Heiraten zu, wobei die liturgischen Vorschriften die Krönung lediglich bei der 1. Heirat vorsehen. Die Beschränkung auf drei gilt unabhängig davon, ob eine Folgeheirat durch Trennung des Paares oder Tod eines Partners verursacht ist, deswegen war Leon VI (mazedonische Dynastie), obwohl Witwer, nach dem Tod dreier Ehefrauen infolge keine weitere kirchliche Trauung mehr möglich. Pikanterweise hatte er sich sogar, wenn auch vergeblich, für das Verbot einer Drittehe, dann sogar der Zweitehe eingesetzt, so daß die Empörungüber die Folge-Ehen in der Bevölkerung verständlich war.

In Kenntnis des abweichenden römischen Rechtes hat er beim Papst um Erlaubnis für eine Viertehe nachgesucht und nach dortigem Recht auch erhalten.

Das Konzil von Trient hat die orthodoxe Praxis ausdrücklich nicht verurteilt, sondern nur diejenigen anathemisiert, die die römische Praxis für falsch halten.

Die Formulierung – nicht dien Praxis – bis der Tod euch scheidet wirkt auf manche Othodoxe befremdlich, als Zweifel am Weiterleben nach dem Tod. Tod bedeutet nach deren Meinung keine Ehescheidung. Gegen die Praxis der Wiederheirat eines Witwers / einer Witwe besteht, wie gesagt, keine Einwand.
[mehr…]
Samstag, 16. August 2008 23:11
Jörg Guttenberger, Köln: Ludwig: Papstbruder
Ihre und andere im gleichen Sinne lautenden Beiträge sind mehr, als spießig, geradezu kleinbürgerlich-sozialistisch!

Die Aufsichtsbeamtin konnte natürlich nicht wissen, wem der Wagen gehört. Soweit bekannt, wurde das Protokoll stillschweigend kassiert, nachdem die Umstände offenbar wurden und der parkende Wagen stillschweigend geduldet. Beim Bruder eines anderen Staatsoberhauptes würde sicher ähnlich gehandelt.

Der Fahrer muß schließlich den Mons. Ratzinger in die Sakristei geleiten, alleine schafft er den Weg aufgrund schlechter körperlicher Konstitution nicht. Eine gleichzeitige Fahrt zu einem ordentlichten Parkplatz ist daher ausgeschlossen. Oder können Sie sich bilokalisieren?
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 22:07
Jörg Guttenberger, Köln: Thomas-Apostolat
Man kann natürlich Leute in unglücklicher Haltung photographieren und die Fotos als übliches Erscheinungsbild verkaufen. Ich mache auch sehr gerne Schnappschüsse.

Gegen Stimme und Fotos, sollten sie eine übliche Zusammenkunft darstellen, habe auch ich nicht unerhebliche Bedenken, immer an das Wort erinnernd, daß jede Übertreibung vom Teufel kommt.

Der Predigtton widert mich an.
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 21:57
Jörg Guttenberger, Köln: Danke cc und andere
ich habe auch einmal hineingehört und mir das verlinkte Bild angesehen. Macht einen recht überspannten Eindruck. [mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 21:43
Verehrte Clarissa Collonia,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme! Neben den Orthodoxen denke ich auch an die vorchalcedonensischen Kirche, mit denen wir 3 (Altorientalen) bzw. 2 (Assyrer) Konzilien gemeinsam haben.

In Verbindung mit den entsprechenden katholischen Kirchen stellt sich die Frage, inwieweit der Papst aufgrund seines Petrusamtes in die Jurisdiktion anderer Patriarchen in Sachen Kirchendisziplin eingreifen kann.

Das Verhältnis von Petrus- und Patriarchenamt ist bekanntlich eine der strittigen Fragen zwischen Rom und den übrigen – getrennten – Patriarchen. Jeder Eingriff in die Jurisdiktion der mit ihm in voller Kirchengemeinschaft stehenden Patriachate wird von den getrennten Kirchen daher mit Argusaugen beobachtet. Da die Kirche bis zum Jahre 1000 keine solchen Eingriffe gekannt hat, wird ein solches Recht des Papstes dort – zu Recht oder Unrecht, ist eine andere Frage – abgelehnt.

Es hat ja schon kräftigen Ärger gegeben, als der oströmische Kaiser Leon VI (verst. 912) nach dem frühen Tode seiner 3. Ehefrau (die beiden Vorgängerinnen sind ebenfall kurz nach der Heirat ohne Hinerlassung eines Thronfolgers gestorben) nach byzantinischem Kirchenrecht nicht wieder heiraten konnte, sich an Rom gewandt hat. Papst Sergius III hat nach römischem Recht entschieden und die 4. Heirat erlaubt, die der byantinische Patriarch Nikolaos Mystikos nicht anerkannt hat. Und hier geht es um mehr, als um Kirchendisziplin.
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 21:19
Jörg Guttenberger, Köln: appius: alte Liturgie
Ihre Ausführungen gehen völlig daneben!

Man kann zur alten Liturgie auch neue Paramente und zur neuen Liturgie alte Paramente tragen!

Ihre Warnung vor einer Kirchenspaltung ist geradezu wirklichkeitsblind! Gerade das Quasiverbot der alten Liturgie hat doch zur Abspaltung der Pius-Brüder geführt. Haben Sie das etwa vergessen?

Die neue Liturgie kennt eine Fülle von Zelebrationsmöglichkeiten. Kommt nun in Form der alten Liturgie eine weitere Möglichkeit hinzu, soll das die Kirche spalten, einfach lächerlich!

Damit dient die Wiederzulassung der alten Liturgie der Kircheneinheit!
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 21:09
„Dennoch sieht der offenbar ängstliche Schifferstadter Pfarrer, Dekan Peter Nirmaier (51), „Gefahren“. Er habe „den Eindruck“, daß sich einige aus der Gruppe der traditionsverbundenen Katholiken „für bessere Christen halten“ – erklärte er vor der ‘Rheinpfalz’.“

Leider führt der Dekan keinen Grund für seinen Eindruck an, so daß es sich vermutlich um eine reine Zweckbehauptung zur Verhinderung der alten Liturgie handelt.

Selbst wenn die Behauptung des Dekans zuträfe, glaubt er denn allen Ernstes, bei Verhinderung der alten Liturgie hielten sich deren Anhänger für weniger gute Christen? „Die Gedanken sind frei“ (bekanntes Lied) und der Dekan ist rührend naiv.
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 20:27
Jörg Guttenberger, Köln: Eliahu, CC: priesterliche Ehelosigkeit
Die Wurzeln priesterlicher Ehelosigkeit gehen weiter zurück, als bis in das Mittelalter. Leider nennen Sie keinen Namen eines dt. Kaisers, der sich um radikale Durchsetzung bemüht haben soll. Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung genaue Angaben notwendig.

cc: Inwieweit der Papst in der gesamten Kirche (also nicht nur in seiner eigenen Patriachaljurisdiktion, die trotz Ablegens dieses Titels unverändert weiter besteht) kirchendisziplinäre Anordnungen (hierzu gehört die priesterliche Ehelosigkeit) anordnen kann, ist strittig. Eine andere Frage ist die tatsächliche Durchsetzbarkeit, und die ist ganz sicher nicht gegeben, weil sie kirchentrennende Folgen hätte.

Die unterschiedliche Handhabung ist keine Folge päpstlicher Anordnung, sondern unterschiedlicher Entwicklung in Ost und West. M. W. gibt es im gesamten christlichen Osten keine Kirche, die eine priesterliche Ehelosigkeit zwingend vorsieht. In den mit Rom verbundenen Ostkirchen wurde sie, wie ein Gesprächsteilnehmer in diesem Forum festgestellt hat, lediglich in einigen westlichen Niederlassungen auf Druck der entsprechenden lateinischen Jurisdiktion teilweise durchgesetzt: Neid der Besitzlosen!

Ihre an anderer Stelle bekundete Übereinstimmung erwidere ich gerne. Sie gehören zu dem Teil der Forumsteinehmer, die sowohl Fachkenntnis haben, als auch ernsthaft argmentieren.
[mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 19:48
Jörg Guttenberger, Köln: Navon: Ehe / Parmenas: Steinbuch
N.: Dann kommt Ihre Auffassung eben nicht aus Unwissenheit, sondern aus Unverständnis, umso schlimmer! Natürlich nehme ich die Auffassung der genannten Priester einer anderen Hochreligion ernst und u. U. als wertvolle Ergänzung zum Verständnis, nicht jedoch als verbindliche Richtlinie.

Sie haben – offenber 68er – nicht begriffen, was Ehe im relgiöse Sinne allgemein und im christlichen Sinne insbesondere ist. Daß die 68er das christliche Ehebild und die dazu gehörigen Stellungnahmen des Papstes nicht ernst nehmen, spricht nicht gegen Kirche und Papst, sondern gegen die 68er.

P.: Daß Steinbuch heute totgeschwiegen wird, hat ganz handfeste Gründe: er ist einer der besten Zeugen, wenn nicht sogar der beste Zeuge überhaupt gegen die 68er!
Da dieser Ideologie das geistige Rüstzeug zu einer ernsthaften Auseinandersetzung fehlt, bleibt wegen Fehlens nachhaltiger Mittel nur das Totschweigen.

Ideologien, die zur politischen Macht gekommen sind, haben brutalere Mittel zur Liquidierung ihres Gegners benutzt.
[mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 21:15
In der Tat war meine Formulierung hinreichend ungenau, denn es ist ja gerade unabdingbare Voraussetzung für die Anerkennung als Sakrament: die Einsetzung durch Jesus Christus.

Wenn mir auch keine Stelle in der Bibel für eine ausdrückliche Einsetzung bekannt ist, so war den ersten Christen doch klar, daß die Apostel alles, was sie taten, im Namen unseres Herrn Jesus Christus taten, ohner nach einer ausdrücklichen Anordnung zu fragen.

Bekannt sind auf jeden Fall eine Reihe von Textstellen im NT, in denen Jesus Christus die Unauflöslichkeit der Ehe bekräftigt hat.
[mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 20:54
Natürlich ist die Ehe älter, als die Kirche, aber die Kirche hat sie zur würde eines Sakramentes erhoben, homosexuelle Verbindungen selbstverständlich nicht.

Die Bibel als Märchenbuch zu bezeichnen, ist schlichtweg anmaßend und zeugt von erschreckender Unwissenheit.

Daß es Homosexualität nicht erst seit 1968 gibt, ist natürlich bekannt. Nur hat diese Ideologie – wie alle Ideologien – eben eine äußerst verhängnisvolle Wirkung, hier die völlige Enthemmung im Sinn der freien Beliebigkeit und die damit verbundene völlige Orientierungslosigigkeit!

Wie schon Karl Steinbuch nachweist, sind Ideologien keine ernstzunehmende Lebensphilosophie und zu Poblemlösungen völlig untauglich.
[mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 15:41
Sie unterliegen hier den Irrtümern der 68er Ideologie, die kein höheres Gesetz kennen, als die freie Beliebigkeit und denen damit der ungebundene Wille des einzelnen Menschen höchste Wirklichkeit ist.

Sexualität ist aber von ihrem Ursprung her fortpflanzungsgebunden. Beim Menschen kommen – ähnlich wie beim Essen oder Trinken – kulturelle und kultische Gesichtspunkte hinzu. Sexualität ist damit erlebte Einheit zweier Menschen = kultureller Gesichtsunkt, genauso wie ein Mahl über den Zwecke der Nahrungsaufnahme Einheit der Mahlteilnehmer bedeutet.

Diem Kirche kennt zwei Sakramente der Einheit: das Altarssakrament und das Ehesakrament.

Das Altarssakrament bedeutet – den Gesichtspunkt der Nahrungsaufnahme weit hinter sich lassend, Einheit mit dem Herrn, mit allen, die im Herrn sind und mit dem ganzen Kosmos, in dem der Herr lebt und wirkt.

Das Ehesakrament bedeutet Einheit mit dem Ehepartnert/ der Ehepartnerin, mit unserem Herrn, der im Ehepartner bzw. der Ehepartnerin lebt, mit allen die im Herrn leben und damit mit dem gesamten Kosmos, in dem dern Herr lebt und wirkt = kultischer Gesichtspunkt.

Homosexualität hat sich völlig von Sinn und Zweck der Sexualität gelöst und ist damit zutiefst verwerflich, was einem 68er oder sonstigen Ideologen aufgrund deren geistiger Orientierungslosigkeit kaum vermittelbar ist.
[mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 15:21
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Religion
Ihre Ausführungen entsprechen genau jenen Halbwahrheiten, wie sie von Ideologien, hier vom Katholizismus, gerne verbreitet werden!

Natürlich hat Jesus Christus nur eine Kirche gegründet, die sich seit Ignatius von Antiochien katholisch nennt. Das Substantiv von „katholisch“ ist aber „Katholizität“, und nicht „Katholismus“, wie Sie offenbar nicht begreifen oder nicht begreifen wollen! Sie können nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit unterscheiden oder wollen es zumindest nicht können.

Sie gehören nach Ihren bisherigen Ausführungen eindeutig zu den Anhängern des von VATII überwundenen Katholizismus, wohingegen ich es mit VATII und damit mit der Katholizität halte.
[mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 09:30
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Katholzismus
Was ich Ihnen schon immer vorgeworfen habe und nun schon wieder vorwerfen muß: Sie sind offenbar mit der Unterscheidung zwischen Katholizismus und Katholizität schlichtweg überfordert!

Die Behauptung, Jesus Christus habe im 19. Jahrhundert gelebt, haben Sie aufgestellt, nicht ich.

Meine Frage, welche Dogmen ich nach Ihrer Auffassung leugne, haben Sie bisher nicht beantwortet.

Sie schreiben einfach drauflos, ohne zu denken!
[mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 09:12
Jörg Guttenberger, Köln: Navon: Gruppenzwang, Kleinstadtmilieu usw.
Sie verwechseln Katholizität mit der ideologischen Ausgabe davon, nämlich mit dem Katholizismus. Die von Ihnen beschriebene ideologische Enge ist ein typisches Merkmal des von VATII überwundenen Katholizismus! Die Katholizität kennt diese Enge nicht. Gott hat ein weites Herz, also sollen auch wir weitherzig sein.

Wir sehen an den von Ihnen beschriebenen Beispielen mustergültig, wie entgegengesetzt Ideologie und Christentum sind! Jede Übertreibung ist bekanntlich vom Teufel, das gilt uneingeschränkt für die Ideologie!

Gott hat uns als freie Menschen erschaffen, nicht als angepaßte Trottel, die es sich in der bequemen Enge einer Ideologie gemütlich machend die jeweilige Mode als Uniformzwang für den nichtmilitärischen Teil der Bevölkerung betrachten, und das bis ins Denken und Handeln hinein.

Ideologie kann sich nur dort halten, wo sich der Mensch seiner von Gott geschenkten Freiheit nicht bewußt ist, sie gewissermaßen für das Linsengericht eines Anpassungsdrucks verkauft, um „in“ zu sein.
[mehr…]
Montag, 11. August 2008 16:52
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Nach allem, was Sie bisher von sich gegeben haben, bin ich über die Lehre der römisch-katholischen Kirche deutlich besser unterrichtet, als Sie, der Sie sich deutlich als Anhänger des Katholizismus, also der im 19. (!) Jahrhundert entstandenen und von VATII überwundenen ideologischen Ausgabe der Katholizität profilieren! Hierauf habe ich schon öfter hingewiesen!

Sie haben offenbar etwas gegen Religionswissenschaft? Dann sollten Sie verinnerlichen, daß analythisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation zusammengehören, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.

Im Übrigen bin ich kein Religionswissenschaftler, sondern Betriebswirt und praktizierender r.-k. Christ, habe aber neben der eigenen Tradition auch die byzantinische sehr gut kennen gelernt und mich mit anderen östlichen Riten befaßt.
[mehr…]
Sonntag, 10. August 2008 16:34
Jörg Guttenberger, Köln: myriam: Zölibat
Da haben Sie völlig recht. Es ist bekannt, wie viele Ehen leitender Angestellter, also ähnlich hoher beruflicher Belastung, wie beim Priester, zerbrechen.

Man hört gelegentlich, daß die Evangelischen uns beneiden weil wir die Probleme mit den vielen geschiedenen Pfarrerehen nicht haben.
[mehr…]
Sonntag, 10. August 2008 15:05
Jörg Guttenberger, Köln: Priesterberufung
Gibt es einen schöneren Höhepunkt für eine Familie, wenn der Stammbaum mit einem Priester endet? [mehr…]
Sonntag, 10. August 2008 12:10
Jörg Guttenberger, Köln: FKK – Bussmann
FKK: Es sind doch immer die Invaliden, die sich gerne besonders kriegerisch zeigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hunde, welche bellen, beißen angeblich nicht.

Bussmann: nicht abzustreiten ist zwar, daß es ohne Zölibat ein paar Priester mehr gäbe. Es gibt viele verheiratete Pastoralreferenten, die nicht daran denken, Diakon zu werden. Aber das ist nicht das Hauptproblem:

Es fehlt einfach der geistliche Hintergrund in Familie und Schule, auf dem eine solche Berufung gedeihen kann. Daß es auch anders geht, zeigen die jahrelangen Neuzugänge in der Abtei Königsmünster/Meschede zur Zeit des Abtes Stefan Schröer OSB, St. Nikolaus in Bensberg (Bergisch-Gladbach) und Maria in der Kupfergasse in Köln, so lange Mons. Plenker dort noch Pfarrer war. Sein Nachfolger ist sicher nicht schlecht, aber es geht überhaupt nichts von ihm aus!

Es fehlt an überzeugenden geistlichen Führungskräften, hierzu ist freilich nicht jeder berufen. Man muß aber die Frage stellen, ob die heutige Ausbildung in den Priesterseminarien solche Leute überhaupt noch fördert oder auf Durchschnittsniveau niveliert.
[mehr…]
Donnerstag, 7. August 2008 23:18
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Diakoninnen
Daliegen Sie wieder, wie meistens, völlig falsch! [mehr…]
Donnerstag, 7. August 2008 23:10
Jörg Guttenberger, Köln: Gemeindegottesdienst
Bitte, was ist ein Gemeindegottesdienst? Was ist der Unterschied zwischen einem Hochamt und einem Gemeindegottesdienst?

Auch in unserem Pfarrverband „Heumarer Dreieck“ in Köln tauchen neue Begriffe auf: Vorabendmesse, Familienmesse und Gemeidemesse. Ist eine Vorabendmesse keine Gemeindemesse bzw. wo ist der Unterschied zwischen beiden Messen? Was is der Unterschied zwischen einer Familienmesse, einer Gemeindemesse und einer Vorabendmesse?

Die obige Pfarre im Biestum Mainz benutzt den Oberbegriff „Gottesdienst“. Sind damit Gotesdienste ohne Eucharistiefeier gemeint: Andachten, Vespern, Laudes usw.?

Was meint Kard. Lehmann mit „zu euchariestiezentriert“? Will er die Sonntagsmesse – entgegen dem Kirchenrecht – durch andere Gottesdienste ersetzen?

Ich bitte höflich um Aufklärung!

Im Übrigen wird das werktägliche Gottesdienstangebot – egal ob mit oder ohne Eucharistiefeier – durchweg schlecht angenommen.
[mehr…]
Donnerstag, 7. August 2008 22:26
Jörg Guttenberger, Köln: Laien in der Kirche, Priesterinnen
Kirchenvorstände, für die vermögensverwaltung zuständig, hat es auch vor dem Konzil schon gegeben. Hinzugekommen sind die Pfarrgemeinderäte, je jure ausschließlich mit beratender Funktion, für die übrigen Bereiche der Pfarre.

Leider gewinnt man den Eindruck, daß die heutigen Laienräte sich nicht für die Evangelisierung der Welt, sondern für die Prophanisierung der Kirche stark machen und so eher als Klotz am Bein des corpus christi mysticum wirken.

Die kirchliche Tradition kennt keine Priesterinnen, auch im 1. Jahrhundert nicht. Weil aus dieser Zeit nur wenig bekannt ist, feiern Spekulationen umso fröhlichere Urständ. Wer sich im damaligen Denken auskennt, weiß, daß eine Priesterin damals völlig unmöglich war.

Sakramental geweihte Diakonninnen hat es mit Ausname von Rom und Alexandrien zum Teil bis ins Mittelalter gegeben. In Byzanz fehlte bei der Weihe jedoch der Zusatz „für die Mysterien“ (Mysterium ist im dortigen liturgischen Sprachgebrauch gleichbedeutend mit Sakrament). Damit war die Diakonin vom Altardienst ausgeschlossen, durfte aber in derselben liturgischen Kleidung, wie die Diakone, hinter der Ikonostase an der Liturgie teilnehmen.
[mehr…]
Dienstag, 5. August 2008 21:33
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: Lebensmodell
Natürlich geht es um ein Lebensmodell und kein Glaubensmodell, den der Glaube ist ellen gemeinsam.

Die Regel des hl. Benedikt unterscheidet zwischen Stgarken und Schwachen, die selbstverständlich unterschiedlich zu fordern sind, damit jede Gruppe die ihr mögliche Höchstleistung erbringt. Das ist ähnlich, wie im Sport!

Da man Sie offenbar gestrichen hat, können Sie kaum noch antworten.
[mehr…]
Dienstag, 5. August 2008 21:25
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Vergebung und Gerichtsbarkeit
Von einer Verbindung beider habe ich doch nichts geschrieben!

Eine strafrechliche Verurteilung, sowohl kirchlich, als auch weltlich, ist das eine, die Vergebung durch uns alle die andere Sache!
[mehr…]
Dienstag, 5. August 2008 21:17
Jörg Guttenberger, Köln: Aleph: Zölibat
Sie bringen für die Priesterliche Homosexualität rein praktische Gründe: es fällt nicht so auf und ist in reiner Männergesellschaft leichter praktizierbar, also gewissermaßen ein moralisches Hintertürchen.

Darum geht es aber nicht, es ist sogar widersinnig, das vom Herrn selbst eingesetzte Ehesakrament zu verbieten, die genannten Ersatzbefriedigungen aber zu erlauben

Es geht darum, körperliche Liebe in geistige Liebe zu verwandeln im Sinne einer Ganzhingabe an den Herrn, wie sie in anderen Traditionskirchen ausschließlich vom Mönchtum gefordert oder besser, geradezu vorausgesetzt wird. Das setzt nicht nur eine auf diesen Lebensstand ausgerichtete geistliche Schulung voraus, sondern auch Körperbeherrschung, wie sie in der ostchristlichenTradition die Hesychia und in fernöstlichen Religionen das Yoga lehrt. Im Westen ist mir zu diesem Thema nichts bekannt.

Mir ist die derzeitige Ausbildungspreaxis in den Priesterseminaren völlig unbekannt. Die Häufung von Misbrauchsfällen wirft aber die Frage auf, ob dieser Punkt in der Priesterausbildung ausreichend beachtet wird.

Hinzuzufügen ist, daß die Beherrschung solcher Techniken den eisernen Willen, ein ernsthaftes geistliches Leben und Askese nicht ersetzt. Hierzu sei auf die entsprechenden Ausführungen der Regula Benedicti verwiesen.

Probleme machen heute der hohe Streß, dem auch Priester ausgesetzt sind, der ein Geistliches Leben erschwert und der fehlende Familienanhang. Eine leibliche Schwester gibt schon menschliche Wärme.
[mehr…]
Dienstag, 5. August 2008 20:56
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kahtolisch
Welchem Dogma sollen meine Ausführungen denn widersprechen? [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 23:34
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: meine Ausführungen
sind nicht die Ideen eies Protestanten, sondern gehören auch in der r.-k. Kirche zur offziellen Auffassung der Ökumene! [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 23:22
Jörg Guttenberger, Köln: protestant, aleph
p.: Glauben Sie an die Realpräsens des Herrn in der konsekrierten Hostie in der katholischen Liturgie? Ich verstehe Sie jetzt natürlich besser, nachdem Sie schreiben, in einer konfessionsverschiedenen Ehe zu leben. Hier ist die Sehnsucht auch nach geiustlicher Einheit verständlicherweise besonders groß. Kirchenrechtliche Folgen zieht ein Empfang des Altarssakramentes für Evangelischen in der katholischen Kirche bzw. des Abendmahles für den Katjholiken in der evangelischen Kirche nicht nach sich, wenigstens nicht für Laien, wie ich mir von fachlicher Seite ausdrücklich bestätigt wurde.

A.: Ihre Ausfürhugen kann ich nicht vollumfänglich nachvollziehen. Von der Natur her dient Sexualität zunächst ausschließlich der Fortpflanzung. Erst beim Meschen kommen die anderen Gesichtspunkte hinzu. Daher kann man m. E. nicht sagen, Sexualität diene in erster Linie der Lebensfreude. Vielmehr ist die Lebensfreude eine Folge von Sexualität.

Den genannten Zusammenhang mit dem Zölibat verstehe ich nicht. Der Zölibat öffnet doch keinen Weg zur Homosexualität!
[mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 22:57
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirchengemeinschaft
Aus meinen Ausführungen ergibt sich, daß die Reformation der einen, aber gespaltenen Kirche angehört. Wegen der gemeinsamen Schrift, dem gemeinsamen Credo und dem weitestgehend gemeinsame Sakrament der Taufe besteht eine begrenzte, also nicht vollständige Kirchengemeinschaft! [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 22:51
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Reformation
Ich habe mich nicht, wie Sie lesen können, über die Reformation grundsätzlich geäußert, sondern nur Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und uns herausgestellt, nachdem Sie und HvÖ sich ausschließlich mit dem Trennenden befaßt haben. Beides ist gleichermaßen zu berücksichtigen. [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 17:38
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus, HvÖ: Katholizität – Refpormation
Ohne zu Ihren Ausführungen im Einzelnen Stellung zu nehmen, bleibt festzuhalten, daß beideKonfessionen nicht nur einen fast deckungsgleichen gemeinsamen Schriftkanon, sondern auch ein vollumfänglich deckungsgleiches Glaubensbekenntnis haben.

Hieran ändert auch die reformatorische Übersetzung von „katholisch“ mit „chtistlich“ nichts, weil beides laut Ignatius von Antiochien deckungsgleich ist.

Im Übrigen handelt es sich hier um ein rein deutsches Problem, weil auch die Reformation die griechische Urfassung des Credo unverändert anerkennt.
[mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 17:27
Jörg Guttenberger, Köln: Priesterliche Vergehen an Kindern
Die folgende Überlegung soll die Schwere des Vergehens keineswegs bagatellisieren und noch weniger der Gerichtsbarkeit vorgreifen:

Wir kennen den biblischen Bericht von der beim Ehebruch auf frischer Tat ertappten Frau, die Jesus Christus wegen Steinigung vorgestellt wird. Jesus Christus will aber nicht den Tod des Sünders, sondern, daß er sich bekehre!

Er fordert die umsgehenden Juden also ausdrücklich zur Steinigung auf, verbindet die Aufforderung -man möchte fast sagen, mit göttlicher List und Tücke – aber an die Bedingung, wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Mit dieser Aufforderung sind wir letztlich alle gemeint, die einen Schuldigen verurteilen wollen: „richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“

Schamhaft und höchst diskret ziehen sich denn auch alle Anwesenden zurück, bis Er mit der Frau alleine ist. „Hat Dich Keiner verurteilt?“, so fragt er die Frau. „Keiner“ antwortet sie. „Dann will auch ich dich nicht verurteilen. Gehe hin und sündige nicht mehr!“ Mit dieser Aufforderung sind wir alle gemeint, die wir sündige Menschen sind.

Auch in der regula Benedicti wird der Abt verpflichtet, am Ende der Vesper das „Vater unser“ laut vorzusingen, wegen der Bitte „und vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“, und zwar ausdrücklich, so steht in der genannten Regel: wegen der Ärgernisse, die sich einzustellen pflegen!

Der Umfang der empfangenen Vergebung entgspricht also dem Umfang der gewährten Vergebung an unsere Mitmenschen!
[mehr…]
Samstag, 2. August 2008 02:13
Jörg Guttenberger, Köln: Protestant, Stöhr
Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung bin ich einverstanden! Hinsichtlich der Teilnahme an der hl. Kommunion von Nichtkatoliken (jetzt im konfessionellen Sinne) sieht das die r.-k. Kirche, die im Gegensatz zur Reformation und den Assyrern (mit denen wir 2 konzilien gemeinsam haben) keine offene Kommunion kennt, offiziell anders. Die Praxis verläuft allerdings genauso, wie Sie sie beschreiben.

Stöhr: daß Sie den Unterschied zwischen Ideologie und Wirklichkeit nicht kennen, ist alleine von Ihnen zu verantworten. Wissen ist Holschuld, also keine Bringschuld.

Sie sind offenbar schon mit der Formulierung von einfachen Verständigungsfragen überfordert.
[mehr…]
Samstag, 2. August 2008 00:00
Jörg Guttenberger, Köln: matt2: laisierter Bischof
Da haben Sie ohne zweifel Recht. Vermutlich sieht es der ehemalige Bischof genauso. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:58
Jörg Guttenberger, Köln: „abgefallener Bischof“
Kann die Redaktion nicht zwischen „abgefallen“ und „laisiert“ unterscheiden. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:53
Jörg Guttenberger, Köln: Daniel Stöhr, Protestant: katholisch
Stöhr: den Unterwcied habe ich doch eindeutig beschrieben! Oder können Sie nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit untrscheiden?

Protestant: Eine solche Entgegenung habe ich erwartet! Der schwedische Bischof Söderblom hat tatsächlich auf einer Begegnung, wo ihm ein Jesuit als einziger Katholik vorgestellt wurde, entgegnet. „Wir alle sind doch katholisch“.

Daß Sie uns Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich spreche sie Ihnen doch auch nicht ab, sind nach der genannten Aussage von Ignatius v. Antiochien christlich und katholisch doch deckungsgleich! Sie übersetzen in Ihrer deutschen Fassung des Credos daher „katholisch“ völlig richtig mit „christlich“, weil „katholisch“ seit der Aufklärung im Westen eine rein konfessionelle Bedeutung im Sinne von „römisch“ = papsttreu erhalten hat, also eine Bedeutung, die dieser Begriff zu Luthers Zeiten noch nicht hatte.
[mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:36
Jörg Guttenberger, Köln: Aleph: Sexualität
Ihre Gleichstellung von Homo- und heterosexualität sehe ich nicht unbedenklich.

Sexualität ist auf Lebensweitergabe zugeordnet. Genauso, wie Essen und Grinken – hier mit dem Tierreích gleichziehend – zuznächst eine rein natürliche Bedeutung hat, geht beides beim Menschen deutlich über diesen Rahmen hinaus: so hat Essen und Trinken zusätzlch seine kulturelle Bedeutung: gemeinsames Mahl bedeutet Einheit. Genauso ist es mit der Sexualität, die bekanntlich aus vollzogene Einheit ist und damit über ihre natürliche Funktion hinausgeht.

Homosexualität hingegen hebt völlig von ihrem natürlichen Hintergrund ab und ist damit keine ernsthafte Weiterentwicklung im Sinne einer Erhöhung odr der Evolution, wenn Sie so wollen.

Bei Essen und Trinken kommt zur kulturellen Bedeutung noch die kultische hinzu, so im Herrenmahl = heilige Messe (ohne, um Mißverständnissen vorzubeugen, die hl. Messe auf ihren Mahlcharakter zu beschränken).

Genauso ist es mit der Sexualität: wie das Altarssakrament Einheit mit dem Herrn ist, und im Herrn mit allen Menschen die im Herrn sind und mit dem gesamten Kosmos, ist der Vollzug des Ehesakramentes Einheit mit dem Partner (bzw. der Partnerin), im Partner bw. Partnerin Einheit mit dem in ihm bzw. ihr lebenden Herrn, mit allen die im Herrn leben und mit dem gesamten Kosmos.

Ich sehe hier für Homosexualität keinen Platz.
[mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:17
Damir könnten Sie Recht haben. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:12
Jörg Guttenberger, Köln: „abgefallener Bischof“ – Katholizismus
Schon wieder das Märchen vom angeblich abgefallenen Bischof! In Wirklichkeit ist der Bischof auf eigenen Angrag ordnungsgemäß suspendiert und laut heutiger Pressenotitz – ebenfalls auf eigenen Wunsch – laisiert. Vom Abfall vom Glauben steht da nichts.

Was hat der Autor dagegen, daß der Vatikan heute mit dem Katholizismus nichts im Sinne hat? Den Katholizismus gibt es überhaupt erst seit dem 19. Jahrhundert, von VATII ist er erfreulicherweise überwunden worden. In die geistigen Lücke ist zu allem Unglück die 68er Ideologie eingezogen. Die insgesamt negativen Einflüsse dieser (68er) Ideologie werden uns heute vielfach und sachwidrig als „Geist des Konzils“ verkauft.

Beim Katholizismus handelt es sich um die ideologische Ausgabe der Katholizität, also einer unter vielen Ideologien, von der uns VATII erfreulicherweise befreit hat.

Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurück: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“. So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger als katholisch und uns Katholiken als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft lebenden Ostkirchen führen das Wort „katholisch“ in ihrem Titel.

Erst mit der Aufklärung bekam „katholisch“ im Westen die heutige konfessionelle Bedeutung.
[mehr…]
Mittwoch, 30. Juli 2008 00:26
Jörg Guttenberger, Köln: Gozhard, Möchtegern-Kathole
So gut wie sämtliche katholischen Ostkirchen kennen den verheirateten Presbyterat und Diakonat, so z. B. die griechischen Katholiken in Rumänien und Ukraine, Syromalabaren und Syro-Malankaren, Armenier usw. [mehr…]
Dienstag, 29. Juli 2008 23:58
ist nicht abgefallen, sondern laisiert. Das ist ein grundlegender Unterschied. Gibt es in der Redaktion keinen Kirchenrechtler? [mehr…]
Sonntag, 27. Juli 2008 00:16
Jörg Guttenberger, Köln: Geyer, Rheinländer: ZHölibat
Geyer: Herzlichen Dank für Ihre wichtige Ergänzung meiner Ausführungen!

Rheinländer: wie bereits geschrieben, habe ich mein 65-jähriges Dasein bisher ehelos verbracht und weiß daher um die damit verbundenen Vortele und Probleme, beides ist ganz wichtig. Was wollen Sie jetzt von mir wissen?

Ich habe den Eindruck, daß die Probleme vom lustzentrumsorientierten Teil der Bevölkerung bewußt hochgespielt wird. Aus den vielen Ehescbeidungn ist doch bekannt, daß die Ehe eben auch kein Allheilmittel ist und genauso des göttlichen Beistandes bedarf, wie das ehelose Leben einschließlich Zölibat.

Wenn pädophiles Fehlverhalten von (verheirateten) Pädagogen und anderen mit Kindern befaßten Berufen bekannt wird, bleibt es meist bei einer einzigen Pressenotitz. Bei einer entsprechenden priesterlichen Verfehlung liest man tage- und wochenlang davon. Dadurch werden die zölibatäten Probleme enorm aufgebläht.

Wie ich von einem auf dem Land lebenden Verwandten, der sich sein Studium als Taxifahrer verdient hat, weiß, hat er regelmäßig eine ganze Reihe von verheirateten Männern zum Puff einer Großstadt fahren müssen.

Zölibatsbruch beschädigt das Verhältnis zu Gott, Ehebruch zerstört zusätzlich eine Familie. Letzteres ist daher eindeutig schlimmer.
[mehr…]
[ 1 2 3 » ]
Samstag, 26. Juli 2008 23:38
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann, Aleph
B.: Meinen Sie nicht auch, daß Sie sich als Mitglied der Damenwelt, bar jeder unmittelbaren praktischen Erfahrung, besser aus genuin männlichen Problemen heraushalen?

A: Gegen Ihre Auffassung, sofern ich Sie richtig verstanden habe, Sexualität könne keine Sünde sein, habe ich nicht unerhebliche Bedenken. Selbst bei größerer Freizügigkeit ergeben sich m. E. Grenzen, außerhalb derer die Würde des Partners bzw. der Partnerin umso mehr verletzt wird, je mehr er / sie lediglich als Konsumartikel mißbraucht wird. Ferner ergibt sich auch hier die Frage des rechten Maßes, ähnlich wie bei Essen und Trinken, daß ja ja auch im angemessenen Rahmen keine Sünde ist, es aber bei Ausartung in Völlerei werden kann.

Andere Postings: wenn ein Priester heimlich gegen seine Zölibatsverpflichtungen verstößt, so gibt er durch die Heimlichkeit zu, daß er um die Verwerflichkeit seines Tuns weiß. Tut er es öffentlich, bedeutet das einen Versuch, sein Tun als legitim hinzustellen, also eine Unverfrorenheit. Meistens ist der Gang in die Öffentlichkeit eine Flucht, nämlich vor dem eigenen Gewissen. Es geht ihm um öffentliche Anerkennung zur Ausschaltung des eignen Gewissens.

Daß die alte Kirche verheiratete Bischöfe kannte, die zum Teil sogar als Heilige verehrt werden, ist bekannt. Damit wird die Entwicklung zur klerikalen Ehelosigkeit jedoch nicht entlegitimiert.
[mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net