Samstag, 4. November 2006 12:23
Lesername: adoro te devote
Beiträge: 83
Leser ‘adoro te devote’ wünscht keinen Kontakt über Email.
adoro te devote: Hier fällt mir nur eins ein:
aus Guareschi, G.,Don Camillo und Pepone. Zitat aus dem Munde der Figur der alten Lehrerin Signora Christina:„auch für bolschewistische Priester gibt es einen Gott“.
[mehr…]
Montag, 12. März 2007 12:28
adoro te devote: Keine Aufregung!
Ist doch schön, dass Trierer Katholiken (Lateiner und Byzantinier) jetzt die Möglichkeit haben, an den
Ostliturgien teilzunehmen. Ich gehe selbst des Öfteren in die Chrysostomos-Liturgie der uniertien Gemeinde
hier vor Ort um meine Sonntagspflicht zu erfüllen. Bis zur vollständigen Wiederherstellung der lat.
Liturgie des Westens ist dies allemal eine adäquate Alternative (die Ähnlichkeit zum überlieferten
Missale des Westens ist augenscheinlich). Dass man die byzantinische Kapelle den Ost-Schismatikern zur
Verfügung stellt, ist ein Wermuthstropfen. Allerdings sind Unionsbestrebungen in diese Richtung wohl
sinnfälliger als in Richtung des Protestantismus. Dies darf nur nicht auf Kosten der tapferen unierten
Ostgläubigen, die insbesondere während des Bolschewismus in Treue zur Kirche Christi im Untergrund ausgeharrt
haben, geschehen.
Heiliger Apostel und Märtyrer Andreas, bitte für uns und die Kirchen des Ostens!
[mehr…]
Heiliger Apostel und Märtyrer Andreas, bitte für uns und die Kirchen des Ostens!
Samstag, 3. März 2007 12:12
Weltüberblicker: Noch ist Polen nicht verloren - Europa schon!
adoro te devote: jeszcze Polska nie jest zginęła :)3
Obwohl die Giertychs nervtötente Polono-Ethnizisten sind, haben sie in dieser Angelegenheit schlicht
und einfach recht. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Oh ja Doris Pack, ich bin ja so betroffen, typische CDU-Liberala, einfach peinlich. [mehr…]
Oh ja Doris Pack, ich bin ja so betroffen, typische CDU-Liberala, einfach peinlich. [mehr…]
Samstag, 3. März 2007 11:59
adoro te devote: Ganz Toll!
So wenig ich Herrn Jung schätze, so sehr muss ich doch darauf hinweisen, dass jener Bundesminister der
Verteidigung ist. Die Tatsache, dass sich militärische Verbände der Bundesrepublik Deutschland an –
aus meiner Sicht unnötigen – de facto Kriegseinsätzen beteiligen, ändert hieran nichts.
Also werte Redaktion: Gegen den Strom zu schwimmen, heißt nicht (sic!) unsachlich zu sein.
Ansonsten eine unnötige Idee der Kirchgemeinde. Das bringt keine Seele extra in den Himmel. Im übrigen ist das Konzept Laienpredigt vor der Messe um formal nicht gegen Redemptionis Sacramentum zu verstoßen, dann aber in der Messe keine Predigt, sehr sehr durchsichtig. [mehr…]
Also werte Redaktion: Gegen den Strom zu schwimmen, heißt nicht (sic!) unsachlich zu sein.
Ansonsten eine unnötige Idee der Kirchgemeinde. Das bringt keine Seele extra in den Himmel. Im übrigen ist das Konzept Laienpredigt vor der Messe um formal nicht gegen Redemptionis Sacramentum zu verstoßen, dann aber in der Messe keine Predigt, sehr sehr durchsichtig. [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 18:41
adoro te devote: Werte Redaktion, bitte entfernen Sie diesen Beitrag!
Die Kirche hat die heilige Pflich sich gegen die Irrtümer der Zeit zu wenden. Hierzu gehören neben dem
Liberalismus selbstverständlich auch der (National)Sozialismus. Insofern ist die eher lasche und wenig
tiefgehende Stellungnahme des Bistums unzureichend. Weil sie im Kern das Problem nur streift.
Man würde doch hier auch keine Stellungnahme von irgendwelchen Sozen über Bischof Mixa abdrucken.
Also Bitte, handeln Sie! [mehr…]
Man würde doch hier auch keine Stellungnahme von irgendwelchen Sozen über Bischof Mixa abdrucken.
Also Bitte, handeln Sie! [mehr…]
Freitag, 2. März 2007 16:10
adoro te devote: Nur als Frage.
Wurden die katholischen Kirchengebäude in Frankreich ab 1905 der Kirche enteignet und damit wiederrechtlich in das Vermögen des Staates eingefügt? Gilt das auch für die im Beitrag beschriebene Kirche? [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 12:52
adoro te devote: Ganz Toll!
…und ich geh jetzt Mittag Essen, weil gerade die Sonne scheint. Mahlzeit!
PS: ach ja, habe gehört, in Peking, das ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, sei gerade ein Sack Reis umgefallen. [mehr…]
PS: ach ja, habe gehört, in Peking, das ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, sei gerade ein Sack Reis umgefallen. [mehr…]
Montag, 26. Februar 2007 09:49
adoro te devote: Zwei Fragen.
Wie kürzlich zu lesen war, wird das Institut neben P. Ultizka einen weiteren Geistlichen nach Köllerbach
entsenden. Das bedeutet aber wohl auch, dass der P. Goesche als einziger Geistlicher des Instituts in
Berlin verbleiben wird. Oder?
Kann es sein, dass P. Ulitzka dem Franziskaner-Konvent des St. Anna Klosters auf dem St. Annaberg in Oberschlesien angehörte oder gar noch angehört? [mehr…]
Kann es sein, dass P. Ulitzka dem Franziskaner-Konvent des St. Anna Klosters auf dem St. Annaberg in Oberschlesien angehörte oder gar noch angehört? [mehr…]
Freitag, 23. Februar 2007 10:35
adoro te devote: Sehr interessant!
Wortgottesfeiern sind nur noch nach diesen Richtlinien des Weihbischofs an Sonntagen in Gemeinden gestattet,
denen kein Priester zur Verfügung steht.
Also ich komm ja nun aus der Diaspora 3% Katholiken. Nach dieser Aussage soll es also so sein, daß es für eine Wortfeier reicht, wenn kein Priester in der Gemeinde zur Verfügung steht. (In unserem Bistum kommen im übrigen zwei aktive Geistliche auf eine Pfarrstelle – lt. Statistik auf der Bistumsseite). Wenn man motorisiert ist, erreicht man Sonntags aber von jedem Punkt in unserem Bistum mindestens 5 andere Kirchen unter ner Stunde. Das heißt also nach traditioneller Lehre der Kirche müsste man sich dann aufmachen, die Wortfeier links liegen lassen und zu einer richtigen Messe fahren, sofern eine unter einer Stunde ereichbar ist. In Ballungsräumen, trifft diese Pflicht dann auch faktisch jeden, da dort das Erreichen einer Messe unter einer Stunde am So immer möglich ist.
Es ist interessant wie die traditionelle Lehre der Kirche hier ausgehebelt wird. Was der NOM nicht geschafft hat, schafft also dann die Wortfeier. [mehr…]
Also ich komm ja nun aus der Diaspora 3% Katholiken. Nach dieser Aussage soll es also so sein, daß es für eine Wortfeier reicht, wenn kein Priester in der Gemeinde zur Verfügung steht. (In unserem Bistum kommen im übrigen zwei aktive Geistliche auf eine Pfarrstelle – lt. Statistik auf der Bistumsseite). Wenn man motorisiert ist, erreicht man Sonntags aber von jedem Punkt in unserem Bistum mindestens 5 andere Kirchen unter ner Stunde. Das heißt also nach traditioneller Lehre der Kirche müsste man sich dann aufmachen, die Wortfeier links liegen lassen und zu einer richtigen Messe fahren, sofern eine unter einer Stunde ereichbar ist. In Ballungsräumen, trifft diese Pflicht dann auch faktisch jeden, da dort das Erreichen einer Messe unter einer Stunde am So immer möglich ist.
Es ist interessant wie die traditionelle Lehre der Kirche hier ausgehebelt wird. Was der NOM nicht geschafft hat, schafft also dann die Wortfeier. [mehr…]
Freitag, 23. Februar 2007 09:58
adoro te devote: Nein, werte Redaktion!
Wenn ich mir die Bilder betrachte, komme ich nicht auf die Idee, dass es sich dort um eine Hl. Messe gehandelt
haben könnte. Jeder der schon mal einer Hl. Messe beiwohnen durfte, weiß, daß eine solche dort nicht
mal ansatzweise nachgeäfft wurde. Für mich sieht das eher nach einem indianischen Regentanz oder ähnlichem
Firlefanz aus. Mit einer Hl. Messe oder der göttlichen Liturgie etwa hätt ich das nie assoziiert.
@Gregor magnus
Wo bitte im deutschen Sprachraum ist der NOM mehr als eine Stunde entfernt, so dass man eine solche WFG bräuchte? Eher wär das doch Ersatz für die Alte Liturgie, die manchmal sehr weit weg ist für die Gläubigen.
[mehr…]
@Gregor magnus
Wo bitte im deutschen Sprachraum ist der NOM mehr als eine Stunde entfernt, so dass man eine solche WFG bräuchte? Eher wär das doch Ersatz für die Alte Liturgie, die manchmal sehr weit weg ist für die Gläubigen.
Donnerstag, 22. Februar 2007 22:44
adoro te devote: Nana Gotthard!
Die Begriffe Bischof und Sau in einem Satz, das geht doch nicht
Wenn das einer der „Piusbrüder“ machen würde, würden Sie sich doch auch aufregen
[mehr…]
Wenn das einer der „Piusbrüder“ machen würde, würden Sie sich doch auch aufregen
Donnerstag, 22. Februar 2007 18:18
adoro te devote: Exz. Mixa geht in die richtige Richtung!
Allerdings ist es mit einem dahergesagten Interview nicht getan. Katholische Kreise und die Kirche sollten
verstärkt Konzepte, die die katholische Sozial- und Familienlehre für eine politische Umsetzung tauglich
machen, in die öffentliche Debatte einbringen. Materielles Potenzial hätte die Kirche dafür genug.
Leider fehlt es am Willen.
Kernproblem von Fr. v.d. Leyens Vorstellungen ist immer, dass Kindererziehung ohne Staat nicht funktionieren solle. Elterngeld aus dem allgemeinen Steueraufkommen ist ja durchaus vertretbar, natürlich aber kombiniert mit gewissen Vorstellungen der Erziehungsverteilung.
Bei Kita-Plätzen noch eindeutiger. Diese sollen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden und gerade jene begünstigern, die weiter arbeiten wollen. An einer äquivalenten Begünstigung für die Frau, die in den ersten drei Jahren und/oder länger intensiv ihrer Aufgabe als Mutter nachkommen will, fehlt es. [mehr…]
Kernproblem von Fr. v.d. Leyens Vorstellungen ist immer, dass Kindererziehung ohne Staat nicht funktionieren solle. Elterngeld aus dem allgemeinen Steueraufkommen ist ja durchaus vertretbar, natürlich aber kombiniert mit gewissen Vorstellungen der Erziehungsverteilung.
Bei Kita-Plätzen noch eindeutiger. Diese sollen aus dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert werden und gerade jene begünstigern, die weiter arbeiten wollen. An einer äquivalenten Begünstigung für die Frau, die in den ersten drei Jahren und/oder länger intensiv ihrer Aufgabe als Mutter nachkommen will, fehlt es. [mehr…]
Donnerstag, 22. Februar 2007 09:57
adoro te devote: Gunsen(d)um, Sie leiden unter Realitätsverweigerung!
Es gibt zum Thema NER bzw. NFP (was nicht unbedingt das selbe darstellt) mittlerweile verschiedenste Studien,
die bestätigen, das diese Methoden bei korrekter Anwendung sehr präzise funktionieren, übrigens auch
in umgekehrter Richtung um dem Kinderwunsch zum Durchbruch zu verhelfen.
Dies wird in fast jeder gängigen Publikation zum Thema zugestanden. Kreuz.net hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert:
http://www.spiegel.de/…,1518,467527,00.html
Dass Ihnen diese Erkenntnisse nichts nützen, da Sie ja anderen Praktiken huldigen, sollte hier für eine objektive Beurteilung keine Rolle spielen, oder etwa doch?
[mehr…]
Dies wird in fast jeder gängigen Publikation zum Thema zugestanden. Kreuz.net hat hier übrigens bei Spiegel Online abgekupfert:
http://www.spiegel.de/…,1518,467527,00.html
Dass Ihnen diese Erkenntnisse nichts nützen, da Sie ja anderen Praktiken huldigen, sollte hier für eine objektive Beurteilung keine Rolle spielen, oder etwa doch?
Dienstag, 20. Februar 2007 11:39
adoro te devote: Imagine
Imagine there’s no heaven
It’s easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people
Living for today yuhu
Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in welchem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keinen Himmel (im theologischen Sinne(heaven)) sondern nur einen im naturwissenschaftlichen Sinne(sky) gibt?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem der Vorstellung gehuldigt wird, dass die Menschen nur im heute (Diesseits) leben sollen?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keine Religion gibt?
Selbst wenn der Text in einem gregorianischen Choral vorgetragen worden wäre, hätte er in einer Hl. Messe nichts zu suchen.
Wenn jemand das als Glaubensausdruck empfindet, macht er sich selbst lächerlich.
PS:
Die Predigt empfinde ich inhaltlich gar nicht schlecht. Allerdings bleibt die Frage, ob die Kunstform der Büttenrede in der Hl. Messe ihren Platz haben sollte. Ich würde sagen eher nein. Bei einer angemessenen Karnevalssitzung aber auf jeden Fall. [mehr…]
It’s easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people
Living for today yuhu
Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in welchem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keinen Himmel (im theologischen Sinne(heaven)) sondern nur einen im naturwissenschaftlichen Sinne(sky) gibt?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem der Vorstellung gehuldigt wird, dass die Menschen nur im heute (Diesseits) leben sollen?
Was bitte ist an einem Lied katholisch, in dem man aufgefordert wird, sich vorzustellen, dass es keine Religion gibt?
Selbst wenn der Text in einem gregorianischen Choral vorgetragen worden wäre, hätte er in einer Hl. Messe nichts zu suchen.
Wenn jemand das als Glaubensausdruck empfindet, macht er sich selbst lächerlich.
PS:
Die Predigt empfinde ich inhaltlich gar nicht schlecht. Allerdings bleibt die Frage, ob die Kunstform der Büttenrede in der Hl. Messe ihren Platz haben sollte. Ich würde sagen eher nein. Bei einer angemessenen Karnevalssitzung aber auf jeden Fall. [mehr…]
Montag, 19. Februar 2007 14:59
adoro te devote: @Maledica,
die Conclusio ihrer Beiträge ist, dass die zuständigen kirchlichen Oberen dass „Problem“ FSSPX ganz
einfach lösen könnten, wenn sie nur die traditionelle Messe und das traditionelle kirchliche Leben allen
Gläubigen, die dies wünschen zugänglich machen würden. Also zumindest den „Indult“ zumindest überall
dort gewähren, wo er nachgefragt wird.
Warum erkennen die zuständigen kirchlichen Oberen nicht, das die Lösung so einfach ist? [mehr…]
Warum erkennen die zuständigen kirchlichen Oberen nicht, das die Lösung so einfach ist? [mehr…]
Montag, 19. Februar 2007 12:36
adoro te devote: Ruhe bewahren!
Jedes Gebet der Anhänger der überlieferten Messe nützt mehr als diese Aufgeregtheit wegen eines Satzes.
Zunächst sollte die Redaktion erst einmal substantiiert darlegen, woher sie wissen will, das es jetzt mit der „Freigabe“ doch nichts wird. Im übrigen wäre dies ohnehin keine Freigabe sondern die Herstellung eines Rechtsfriedens für die Anhänger der überlieferten Messe. Man kann nichts erlauben was nicht verboten werden konnte, aber man kann Rechtsfrieden herstellen, den die Tradition für eine weitere Stärkung auch braucht.
Weiterhin ist natürlich klar, dass Papst Benedikt mit jeder Handlung zu Gunsten der „alten Messe“ eines der fundamentalen Probleme der „Verfasstheit“ der heutigen Kirche „aufdecken“ würde, nämlich dass die kirchliche Autorität faktisch bei den Bischöfen liegt. Man erinnere sich, dass Papst Johannes Paul II fast acht(sic!) Jahre benötigte um die dt. Bischöfe auf Linie zu bringen, in einer eindeutigen Frage. Trotzdem treibt „Donum Vitae“ fröhlich sein Unwesen.
Papst Benedikt ist von seiner Mentalität leider nicht geeignet, das Anliegen der überlieferten Messe gegen Bischöfe, die geistig in den 70igern stehen geblieben sind, konsequent durchzusetzen. Allerdings ist der Papst auch einer der wenigen, die zumindest die Legitimität der traditionellen Liturgie als Glaubenszeugnis der Kirche anerkennt.
Von daher tut Gebet not! Im übrigen immer daran denken: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht! [mehr…]
Zunächst sollte die Redaktion erst einmal substantiiert darlegen, woher sie wissen will, das es jetzt mit der „Freigabe“ doch nichts wird. Im übrigen wäre dies ohnehin keine Freigabe sondern die Herstellung eines Rechtsfriedens für die Anhänger der überlieferten Messe. Man kann nichts erlauben was nicht verboten werden konnte, aber man kann Rechtsfrieden herstellen, den die Tradition für eine weitere Stärkung auch braucht.
Weiterhin ist natürlich klar, dass Papst Benedikt mit jeder Handlung zu Gunsten der „alten Messe“ eines der fundamentalen Probleme der „Verfasstheit“ der heutigen Kirche „aufdecken“ würde, nämlich dass die kirchliche Autorität faktisch bei den Bischöfen liegt. Man erinnere sich, dass Papst Johannes Paul II fast acht(sic!) Jahre benötigte um die dt. Bischöfe auf Linie zu bringen, in einer eindeutigen Frage. Trotzdem treibt „Donum Vitae“ fröhlich sein Unwesen.
Papst Benedikt ist von seiner Mentalität leider nicht geeignet, das Anliegen der überlieferten Messe gegen Bischöfe, die geistig in den 70igern stehen geblieben sind, konsequent durchzusetzen. Allerdings ist der Papst auch einer der wenigen, die zumindest die Legitimität der traditionellen Liturgie als Glaubenszeugnis der Kirche anerkennt.
Von daher tut Gebet not! Im übrigen immer daran denken: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht! [mehr…]
Sonntag, 18. Februar 2007 11:32
adoro te devote: @Romulus
Wer versagt ihm denn die Seelsorge an derlei Brennpunkten. Doch wohl die Bischöfe, die für altrituelle
Priester nur die von Ihnen beschriebene Spielwiese als Reservat erlauben, über dass Sie nicht hinausgehen
dürfen.
Solange traditionell orientierte Priester als solche nicht unbeschränkt dort wirken können, wo sie wollen und gebraucht werden, sind derlei Kommentare wie der Ihre schlicht böswillige Unterstellungen. [mehr…]
Solange traditionell orientierte Priester als solche nicht unbeschränkt dort wirken können, wo sie wollen und gebraucht werden, sind derlei Kommentare wie der Ihre schlicht böswillige Unterstellungen. [mehr…]
Dienstag, 13. Februar 2007 10:56
adoro te devote: Methusalix, Sie nerven!
Ich habe nie von impliziter Ablehnung gesprochen. Sie sprechen von Zustimmung. Anbei, es sind allerdings
schon Fälle möglich, in denen Enthaltungen wie Nein-Stimmen wirken, das Abstimmungsverfahren im dt.
Bundesrat etwa.
Der Schutz des ungeborenen Lebens ist selbstverständlich im bundesdeutschen Rechtsraum Teil einer objektiven Wertordnung, vergleichen Sie die Rechtssprechung des BVerfG hierzu. Leider (oder aus Ihrer Sicht zum Glück) wurde die „Entscheidungsfreiheit“ als Gegenrecht sukzessive aufgewertet.
Heulen und Zähneklappern ist im übrigen ein Thema um das ich einen großen Bogen machen würde. Daran sollten vor allem jene denken, die an einer Abtreibung mitwirken (oder anderweitig schwer sündigen) und dies bis zu Ihrem Tode nicht bereuen.
[mehr…]
Der Schutz des ungeborenen Lebens ist selbstverständlich im bundesdeutschen Rechtsraum Teil einer objektiven Wertordnung, vergleichen Sie die Rechtssprechung des BVerfG hierzu. Leider (oder aus Ihrer Sicht zum Glück) wurde die „Entscheidungsfreiheit“ als Gegenrecht sukzessive aufgewertet.
Heulen und Zähneklappern ist im übrigen ein Thema um das ich einen großen Bogen machen würde. Daran sollten vor allem jene denken, die an einer Abtreibung mitwirken (oder anderweitig schwer sündigen) und dies bis zu Ihrem Tode nicht bereuen.
Dienstag, 13. Februar 2007 10:46
adoro te devote: Bitte genauere Informationen!
Werte Redaktion/Autorin
ich habe auch bisher nicht geglaubt, dass Schweden das Musterland für einen gläubigen Konservativen/Katholiken darstellt. Aber wenn man dass schon hier mitteilt, sollte man doch alle relevanten Fakten angeben.
In soweit meine Frage zur mittlerweile schlechteren Besteuerung der klassischen Ein-Einkommen-Familie. Ich kann mir das nur in soweit vorstellen, als das es früher auch im schwedischen Steuerrecht ein dem deutschen Ehegattensplitting vergleichbares Institut gegeben hat, dass mittlerweile abgeschafft bzw. geändert wurde und für alle im Haushalt lebenden Personen gilt. In letzterem Fall sollte das aber für die katholische Vier-Kinder-Familie auch noch lohnend sein.
Ich bitte um Antwort. [mehr…]
ich habe auch bisher nicht geglaubt, dass Schweden das Musterland für einen gläubigen Konservativen/Katholiken darstellt. Aber wenn man dass schon hier mitteilt, sollte man doch alle relevanten Fakten angeben.
In soweit meine Frage zur mittlerweile schlechteren Besteuerung der klassischen Ein-Einkommen-Familie. Ich kann mir das nur in soweit vorstellen, als das es früher auch im schwedischen Steuerrecht ein dem deutschen Ehegattensplitting vergleichbares Institut gegeben hat, dass mittlerweile abgeschafft bzw. geändert wurde und für alle im Haushalt lebenden Personen gilt. In letzterem Fall sollte das aber für die katholische Vier-Kinder-Familie auch noch lohnend sein.
Ich bitte um Antwort. [mehr…]
Montag, 12. Februar 2007 19:57
adoro te devote: Methusalix, machen Sie Sich nicht lächerlich!
Zunächst haben etwa 56% der Wahlberechtigten geäußert, dass es Ihnen egal ist. In wieweit Schweigen
hier als Zustimmung zu werten ist, kann ich nicht beurteilen, in der mir bekannten Rechtsordnung ist Schweigen
nur in Ausnahmefällen als Zustimmung zu erachten. Aber egal.
Weiterhin weise ich darauf hin, dass nicht Sie oder ich die Kirche sind, sondern Christus. Ihre diesbezügliche Aussage entlarvt sie.
Hinsichtlich Ihres Geseieres von den drakonischen Strafen empfehle ich Ihnen die Lektüre des StGB, insbesondere der §§ 218, 218b StGB. Vergleichen Sie bitte den Strafrahmen mit dem der übrigen Tötungsdelikte (§§ 211, 212 StGB) sowie der Körperverletzung § 223 StGB. Sie werden feststellen, dass strafbare Abtreibung mit nichten drakonische Strafen nach sich ziehen (und es schon früher nicht taten), sondern ähnlich wie Körperverletzungsdelikte recht milde bestraft werden.
In der juristischen Terminologie handelt es sich daher nicht um ein Verbrechen sondern um ein Vergehen. Einfach gesagt, wegen einer strafbaren Abtreibung wandert in D keine Schwangere als Ersttäterin ins Gefängnis.
Dieses Vergehen aber unter Strafe zu stellen, dient der Ausprägung der Rechtsordnung als objektiver Wertordnung, die das menschliche Leben schützt. Das dies durch die Fristenregelung leider aufgeweicht wurde, mag hier mal außer Betracht bleiben.
Diese objektive Wertordnung gilt es zu erhalten. [mehr…]
Weiterhin weise ich darauf hin, dass nicht Sie oder ich die Kirche sind, sondern Christus. Ihre diesbezügliche Aussage entlarvt sie.
Hinsichtlich Ihres Geseieres von den drakonischen Strafen empfehle ich Ihnen die Lektüre des StGB, insbesondere der §§ 218, 218b StGB. Vergleichen Sie bitte den Strafrahmen mit dem der übrigen Tötungsdelikte (§§ 211, 212 StGB) sowie der Körperverletzung § 223 StGB. Sie werden feststellen, dass strafbare Abtreibung mit nichten drakonische Strafen nach sich ziehen (und es schon früher nicht taten), sondern ähnlich wie Körperverletzungsdelikte recht milde bestraft werden.
In der juristischen Terminologie handelt es sich daher nicht um ein Verbrechen sondern um ein Vergehen. Einfach gesagt, wegen einer strafbaren Abtreibung wandert in D keine Schwangere als Ersttäterin ins Gefängnis.
Dieses Vergehen aber unter Strafe zu stellen, dient der Ausprägung der Rechtsordnung als objektiver Wertordnung, die das menschliche Leben schützt. Das dies durch die Fristenregelung leider aufgeweicht wurde, mag hier mal außer Betracht bleiben.
Diese objektive Wertordnung gilt es zu erhalten. [mehr…]
Montag, 12. Februar 2007 14:14
adoro te devote: schenk
Niemand verteufelt hier. Ich habe selbst die Frage aufgeworfen, warum die Einstellung zum Lebensschutz
im ärmeren Süden schlechter ist, als im reicheren Norden Portugals und was die Kirche dagegen bewirken
kann. Die Not der Seele zu lindern geht manchmal auch einher mit der Frage nach materieller Not. Eine
Schwangere hat unter allen Umständen das Recht auf Hilfe durch die Gemeinschaft und hier natürlich vor
allem auch durch die Kirche, unabhängig davon wie Sie zum Kind gekommen ist. Aber der Schwangeren steht
das Recht nicht zu, über das Leben ihres Kindes zu disponieren.
Sie haben aber Recht, wer helfen kann oder gar muss und Hilfe verweigert, macht sich mitschuldig. Hier ist für uns Katholiken sicher noch eine Menge Potential. Dennoch muss man auch für die richtigen Rahmenbedingungen streiten. [mehr…]
Sie haben aber Recht, wer helfen kann oder gar muss und Hilfe verweigert, macht sich mitschuldig. Hier ist für uns Katholiken sicher noch eine Menge Potential. Dennoch muss man auch für die richtigen Rahmenbedingungen streiten. [mehr…]
Montag, 12. Februar 2007 13:39
adoro te devote: Krokodil, Ihr Beitrag ist schlicht peinlich
und zeugt von einer gewissen Flachheit. Die Regierung in Protugal steht jenen Regimen, auf die Sie anspielen deutlich näher als die Lebensschützer. Diese verteidigen das Recht auf Leben, was andere mit Füßen treten. Hier vom Recht Andersdenkender zu faseln ist lächerlich. Geben sie wenigstens zu, dass aus Ihrer Sicht, das Recht auf Leben des ungeborenen Kindes im entsprechenden Altersstadium einfach weniger schützenswert ist, als der Wille der „Mutter“. Das Entfaltungsinteresse der einen Gruppe soll aus Ihrer Sicht dem Lebensinteresse einer anderen Gruppe überwiegen. [mehr…]
Montag, 12. Februar 2007 13:32
adoro te devote: Ich muss widersprechen, Athanasius!
Wenn man am Referendum teilnimmt, dann legitimiert man es, hier unabhängig davon, ob es am Ende verfassungsrechtlich
relevant ist.
Wenn die Kirche nicht „teilgenommen“ hätte, wäre zwar ein drastischeres Ergebnis die Folge gewesen, aber es wäre evident gewesen, dass hier nur eine interessierte Minderheit partizipiert hätte. Jetzt aber, sieht es so aus, dass zwar das notwendige Quorum verfehlt wurde, aber insgesamt eine Abstimmung auf breiter Basis vorgenommen wurde, in der die Mehrheit die Minderheit besiegt hat. Für die rote Drecksregierung in Portugal nunmehr ein Anlass, den demokratisch festgestellten „Volkswillen“ in Gesetzeskraft umzuwandeln.
In Italien hat die von mit favorisierte Variante funktioniert.
Warum? Weil die Kirche damit sugerieren konnte, dass alle die nicht hingehen, dem Vorschlag der Kirche gefolgt sind. Zugegeben sollte man das dann nicht unbedingt selbst glauben, allerdings ist es eine geeignete Variante, um die „öffentliche Meinung“ ein wenig gerade zu rücken.
Beim Ergebnis in Portugal ist aus meiner Sicht noch eines wirklich zu bedenken. Warum hat die Kirche im Süden des Landes, der ländlicher geprägt ist, damit rückständiger und ärmer, so wenig Einfluss. Das ist untypisch. Kann es sein, dass sich die Kirche dort in die Wohlstandsregionen zurückzieht, und die harte Arbeit scheut? Das Ergebnis sollten die zuständigen Bischöfe schleunigst analysieren. [mehr…]
Wenn die Kirche nicht „teilgenommen“ hätte, wäre zwar ein drastischeres Ergebnis die Folge gewesen, aber es wäre evident gewesen, dass hier nur eine interessierte Minderheit partizipiert hätte. Jetzt aber, sieht es so aus, dass zwar das notwendige Quorum verfehlt wurde, aber insgesamt eine Abstimmung auf breiter Basis vorgenommen wurde, in der die Mehrheit die Minderheit besiegt hat. Für die rote Drecksregierung in Portugal nunmehr ein Anlass, den demokratisch festgestellten „Volkswillen“ in Gesetzeskraft umzuwandeln.
In Italien hat die von mit favorisierte Variante funktioniert.
Warum? Weil die Kirche damit sugerieren konnte, dass alle die nicht hingehen, dem Vorschlag der Kirche gefolgt sind. Zugegeben sollte man das dann nicht unbedingt selbst glauben, allerdings ist es eine geeignete Variante, um die „öffentliche Meinung“ ein wenig gerade zu rücken.
Beim Ergebnis in Portugal ist aus meiner Sicht noch eines wirklich zu bedenken. Warum hat die Kirche im Süden des Landes, der ländlicher geprägt ist, damit rückständiger und ärmer, so wenig Einfluss. Das ist untypisch. Kann es sein, dass sich die Kirche dort in die Wohlstandsregionen zurückzieht, und die harte Arbeit scheut? Das Ergebnis sollten die zuständigen Bischöfe schleunigst analysieren. [mehr…]
Montag, 12. Februar 2007 11:22
adoro te devote: Bedenklich, aber kein Untergang!
Ein derartiges Ergebnis ist bedenklich, aber es stellt nicht das Ende der Welt dar!
Zunächst einmal ist zu bedenken, dass es von Seiten der Katholiken/Lebensschützer vielleicht besser gewesen wäre, gar nicht am Referendum teilzunehmen, um jenes von vornherein zu delegimieren (In Italien hat es in einem Bioethik-Referendum vor 1-1/2? Jahren auch funktioniert).
Durch die massive Teilnahme der Katholiken hat dieses Referendum überhaupt erst seine „Qualität“ erhalten. Wenn noch ein paar Wähler mehr zur Urne gegangen wären und für den Lebensschutz gestimmt hätten, wäre das Ergebnis nicht anders gewesen, womöglich aber direkt bindent. Dann wäre es erst recht ärgerlich.
Man muss heute anders kämpfen, wenn man was erreichen will. Der Feind macht es genau so. Wie einer der Vorredner festgestellt hat, sind es in Wahrheit ja auch nur knapp 30% der Bevölkerung, welche die Abtreibung legalisieren will. Eine gut organisierte Minderheit, keine Mehrheit. In diese Richtung muss die Kirche heute denken. Wenn zumindest die Katholiken an Geschlossenheit gewonnen haben, was ja seit vier Dekaden keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dann ist das zumindest ein positives Einsprengsel.
Im direkten Vergleich sind wir der hedonistischen Kultur auf Dauer auch überlegen, wenn wir katholisch leben, christliche Familien gründen und uns jener „Kultur des Todes“ verweigern. Irgendwann wird sich auch das Denken jener Egoisten selbst abgetrieben haben.
[mehr…]
Zunächst einmal ist zu bedenken, dass es von Seiten der Katholiken/Lebensschützer vielleicht besser gewesen wäre, gar nicht am Referendum teilzunehmen, um jenes von vornherein zu delegimieren (In Italien hat es in einem Bioethik-Referendum vor 1-1/2? Jahren auch funktioniert).
Durch die massive Teilnahme der Katholiken hat dieses Referendum überhaupt erst seine „Qualität“ erhalten. Wenn noch ein paar Wähler mehr zur Urne gegangen wären und für den Lebensschutz gestimmt hätten, wäre das Ergebnis nicht anders gewesen, womöglich aber direkt bindent. Dann wäre es erst recht ärgerlich.
Man muss heute anders kämpfen, wenn man was erreichen will. Der Feind macht es genau so. Wie einer der Vorredner festgestellt hat, sind es in Wahrheit ja auch nur knapp 30% der Bevölkerung, welche die Abtreibung legalisieren will. Eine gut organisierte Minderheit, keine Mehrheit. In diese Richtung muss die Kirche heute denken. Wenn zumindest die Katholiken an Geschlossenheit gewonnen haben, was ja seit vier Dekaden keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dann ist das zumindest ein positives Einsprengsel.
Im direkten Vergleich sind wir der hedonistischen Kultur auf Dauer auch überlegen, wenn wir katholisch leben, christliche Familien gründen und uns jener „Kultur des Todes“ verweigern. Irgendwann wird sich auch das Denken jener Egoisten selbst abgetrieben haben.
Samstag, 10. Februar 2007 19:53
adoro te devote: Gotthard
Wenn Sie über Unbelehrbkeit sinieren, fällt mir nur die Sache mit dem Glashaus und den Steinen ein
[mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 17:29
adoro te devote: @stimme
Von Polen haben Sie keine Ahnung.
Die Liga Polskich Rodzin ist ein konstrukt der polnischen Geschichte (slawoethnisch mit katholischem Habitus), die in die Jetzt-Zeit hineinragt. Sie bewegt sich zudem derzeit eh an der 5%-Hürde. Die Kaczynskis hoffen mit ihrer eigenen Partei denen irgendwann die Lichter auszublasen.
Zum Thema: Wielgus hat sich von Radio Maryja aufs Schild heben lassen, einer Art action francaise für (nord)ostpolnische Fortschrittsverlierer (Wielgus war vorher Bischof von Płock im Norden, daher der Zusammenhang). Abgesehen von einer massiven Ablehnung der westlichen Lebenskultur – das könnte man unreflektiert als „konservativ“ bezeichnen – sind die theologisch indifferent und liturgisch graußlig modern: Massenveranstaltungen, die als Hl. Messe ausgegeben werden (NOM natürlich).
Jetzt sind die Slawoethnizisten natürlich stinkig, weil ihr Mann gekippt wurde und machen dementsprechend Stimmung. Die Mehrheit der Gläubigen in Polen ist da aber anderer Auffassung. [mehr…]
Die Liga Polskich Rodzin ist ein konstrukt der polnischen Geschichte (slawoethnisch mit katholischem Habitus), die in die Jetzt-Zeit hineinragt. Sie bewegt sich zudem derzeit eh an der 5%-Hürde. Die Kaczynskis hoffen mit ihrer eigenen Partei denen irgendwann die Lichter auszublasen.
Zum Thema: Wielgus hat sich von Radio Maryja aufs Schild heben lassen, einer Art action francaise für (nord)ostpolnische Fortschrittsverlierer (Wielgus war vorher Bischof von Płock im Norden, daher der Zusammenhang). Abgesehen von einer massiven Ablehnung der westlichen Lebenskultur – das könnte man unreflektiert als „konservativ“ bezeichnen – sind die theologisch indifferent und liturgisch graußlig modern: Massenveranstaltungen, die als Hl. Messe ausgegeben werden (NOM natürlich).
Jetzt sind die Slawoethnizisten natürlich stinkig, weil ihr Mann gekippt wurde und machen dementsprechend Stimmung. Die Mehrheit der Gläubigen in Polen ist da aber anderer Auffassung. [mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 16:52
adoro te devote: Bendikt
In Frankreich gibts nur drei Millionen praktizierende Katholiken (den Vergleich mit den Muslimen ersparr
ich mir hier lieber). Macht dann also 150 000 „Tradis“ .
Ich hielte 100 000 schon für denkbar, bei den vielen
Alten Messen, die da regelmäßig stattfinden. Ums genau
zu klären, müsste man wohl zählen.
Ansonsten können wirs drehen und wenden wie wir wollen. Sie sehen hinsichtlich des V II und des NOM kein Kontinuitätsproblem, stat crux auch nicht. Ich hingegen schon. Das ist für mich aber nicht besonders relevant, da sich ja der Glaube nicht ändert. Das Konzil ist ein politisches Phänomen gewesen, nach dem Motto, „wir müssen zu den anderen Religionen und Konfessionen auch mal nett sein, damit wir nicht immer so böse wirken“. Wieviele Seelen damit gerettet werden, mag der HERR beurteilen.
Ich hingegen werde auch weiterhin jedem, der in irgendeiner Weise dafür empfänglich ist, sagen, dass man katholisch sein (sich taufen lassen) und an den Sakramenten nach den Vorschriften der Kirche teilnehmen und nach der überzeitlichen Glaubens- und Sittenlehre der Kirche leben muss.
PS: Jetzt kommen wahrscheinlich wieder Gotthart und Thauma dingens und sagen, dass wir, die wir zur FSSPX gehen, ja eh nicht katholisch und deswgen sowiso in die Hölle kommen blablabla, weils heute ja für alle andern außer uns Heilsgewissheit nach Prof. Rahner gibt. [mehr…]
Ich hielte 100 000 schon für denkbar, bei den vielen
Alten Messen, die da regelmäßig stattfinden. Ums genau
zu klären, müsste man wohl zählen.
Ansonsten können wirs drehen und wenden wie wir wollen. Sie sehen hinsichtlich des V II und des NOM kein Kontinuitätsproblem, stat crux auch nicht. Ich hingegen schon. Das ist für mich aber nicht besonders relevant, da sich ja der Glaube nicht ändert. Das Konzil ist ein politisches Phänomen gewesen, nach dem Motto, „wir müssen zu den anderen Religionen und Konfessionen auch mal nett sein, damit wir nicht immer so böse wirken“. Wieviele Seelen damit gerettet werden, mag der HERR beurteilen.
Ich hingegen werde auch weiterhin jedem, der in irgendeiner Weise dafür empfänglich ist, sagen, dass man katholisch sein (sich taufen lassen) und an den Sakramenten nach den Vorschriften der Kirche teilnehmen und nach der überzeitlichen Glaubens- und Sittenlehre der Kirche leben muss.
PS: Jetzt kommen wahrscheinlich wieder Gotthart und Thauma dingens und sagen, dass wir, die wir zur FSSPX gehen, ja eh nicht katholisch und deswgen sowiso in die Hölle kommen blablabla, weils heute ja für alle andern außer uns Heilsgewissheit nach Prof. Rahner gibt. [mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 15:07
adoro te devote: Benedikt, lesen sie meine Beiträge im Zusammenhang!
Nach ihren Zahlen (5% der Messbesucher pro alte Messe) gäbe es in Deutschland übrigens 250.000 Anhänger
des alten Messritus. Da frag ich mich doch sehr, wo die sich Sonntags verstecken.
Netter Versuch, die Zahlen stammen aus Frankreich. Ich habe nicht behauptet, dass dies auf D genauso zutrifft. Ich behaupte lediglich, dass bei einer Erweiterung des Zugangs bei uns ähnliche Verhältnisse wie in Frankreich entstehen werden, wo das Thema eben einen längeren Vorlauf hat. Diese Annahme habe ich zur Grundlage meines Rechenbeispiels gemacht. Sie sollten meine Beiträge im Zusammenhang lesen.
Im übrigen weiß ich nicht, wie sie auf 5 Millionen Messbesucher kommen. Ausweißlich dieser Statistik waren es 2005 weniger als 3,7 Millionen Tendenz fallend (es gibt demnach in D schätzungsweise ähnlich viele praktizierende Katholiken wie Muslime
):
http://www.dbk.de/…/2005___eckdaten.pdf
Die Zahl der regelmäßigen Besucher der Alten Messe dürfte sich aber unstreitig mittlerweile auch im fünf-stelligen Bereich halten.
Ich versichere Ihnen, wirklich nicht der einzige zu sein, der die Panik einiger Verantwortlicher vor dem alten Messritus nicht versteht
Nein, dann schauen Sie sich mal die Beiträge des Nutzers „Protestant“ zu diesem Thema im Forum an. Der spukte ja da immer Gift und Galle. Blöderweise sind solche Leute aber das Kuschelobjekt unserer Ökumene-Bemühungen.
Ein Schelm… [mehr…]
Netter Versuch, die Zahlen stammen aus Frankreich. Ich habe nicht behauptet, dass dies auf D genauso zutrifft. Ich behaupte lediglich, dass bei einer Erweiterung des Zugangs bei uns ähnliche Verhältnisse wie in Frankreich entstehen werden, wo das Thema eben einen längeren Vorlauf hat. Diese Annahme habe ich zur Grundlage meines Rechenbeispiels gemacht. Sie sollten meine Beiträge im Zusammenhang lesen.
Im übrigen weiß ich nicht, wie sie auf 5 Millionen Messbesucher kommen. Ausweißlich dieser Statistik waren es 2005 weniger als 3,7 Millionen Tendenz fallend (es gibt demnach in D schätzungsweise ähnlich viele praktizierende Katholiken wie Muslime
http://www.dbk.de/…/2005___eckdaten.pdf
Die Zahl der regelmäßigen Besucher der Alten Messe dürfte sich aber unstreitig mittlerweile auch im fünf-stelligen Bereich halten.
Ich versichere Ihnen, wirklich nicht der einzige zu sein, der die Panik einiger Verantwortlicher vor dem alten Messritus nicht versteht
Nein, dann schauen Sie sich mal die Beiträge des Nutzers „Protestant“ zu diesem Thema im Forum an. Der spukte ja da immer Gift und Galle. Blöderweise sind solche Leute aber das Kuschelobjekt unserer Ökumene-Bemühungen.
Ein Schelm… [mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 13:39
adoro te devote: @Benedikt
Sehens Sie, man kann natürlich, die von mir erkennbar gewillkürten Zahlen schon mal in Zweifel ziehen.
In D gibt es da ohnehin keine vernünftigen Statistiken, in Frankreich sieht die Sache schon anders aus,
wenn ich mich an eine kürzlich gelesene Statistik erinnere, die ich wenn Zeit ist, beibringen werde.
Ich hab mich mit meinen Zahlen an diese angelehnt. Messbesucher gesamt 100%, davon Alte Messe 5%, bei
den Gläubigen unter 55 Jahren, Alte Messe ca. 13%.
Wenn die Sache so unproplematisch ist, wie Sie es hier andeuten, dann hätte das „Problem“ FSSPX schon vor Jahren (ab 1988) gelöst werden können. Eine Alte Messe pro Dekanat (oder auch nur in jedem zweiten falls es noch weniger sind), notfalls incl. aller Sakramente und der FSSPX wäre die „Kundschaft“ weggelaufen.
Entweder sind die Verantwortlichen nicht so klug wie Sie und ich, um das zu erkennen, oder aber sie fürchten die Sogwirkung, die das ganze hat. Ich glaube letzteres, sie offensichtlich ersteres [mehr…]
Wenn die Sache so unproplematisch ist, wie Sie es hier andeuten, dann hätte das „Problem“ FSSPX schon vor Jahren (ab 1988) gelöst werden können. Eine Alte Messe pro Dekanat (oder auch nur in jedem zweiten falls es noch weniger sind), notfalls incl. aller Sakramente und der FSSPX wäre die „Kundschaft“ weggelaufen.
Entweder sind die Verantwortlichen nicht so klug wie Sie und ich, um das zu erkennen, oder aber sie fürchten die Sogwirkung, die das ganze hat. Ich glaube letzteres, sie offensichtlich ersteres [mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 13:01
adoro te devote: @Benedikt
Den Unterschied zwischen de iure und de facto kennen Sie sicherlich.
Ihre These ist, dass die FSSPX an Bedeutung verlieren würde, wenn die „Freigabe“ der Alten Messe kommt, da zahlreiche Gläubige dann Vorort das finden was sie suchen.
Meine These ist, dass dies reibungslos und ohne großen Ärger nicht funktionieren kann. Warum?
Kleines Beispiel:
Zwei Nachbargemeinden. A modern und ohne Alte Messe. B moderat, Alte Messe Sonn- und Feiertags um 9 Uhr. Etwa 10% der Gläubigen aus A, junge Gläubige, kinderreiche Familien, spendenfreudige Gläubige gehen sukzessive zu B, um dort an der Alten Messe teilnehmen zu können. In A fällt das irgendwann auf. Folge: Ärger und Beschwerde beim Bischof. Kanonische Spielchen etc. Setzten wir noch einen drauf: die traditionellen Gläubigen aus A verlangen jetzt Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit und Beerdigung in den Alten Riten in B.
Variante 1: derartiges wird es auch in Zukunft nicht geben, das hat ein Abwandern der Gläubigen zu FSSPX und E-D Gemeinschaften zur Folge. Dort wird man sich natürlich für die Werbung für die Alte Messe in B bedanken
.
Variante 2: dies wird ermöglicht, was das Entstehen faktischer Personalpfarreien zur Folge hat und noch größeren Ärger hervorrufen wird.
Das einzige, was ihre These stützt, ist, dass die Gläubigen zwar in die Alte Messe gehen, aber kein Verlangen nach vollständigem Leben in den Alten Riten haben. Eine derartige Auffassung erscheint mir auf Dauer als zu schizophren. [mehr…]
Ihre These ist, dass die FSSPX an Bedeutung verlieren würde, wenn die „Freigabe“ der Alten Messe kommt, da zahlreiche Gläubige dann Vorort das finden was sie suchen.
Meine These ist, dass dies reibungslos und ohne großen Ärger nicht funktionieren kann. Warum?
Kleines Beispiel:
Zwei Nachbargemeinden. A modern und ohne Alte Messe. B moderat, Alte Messe Sonn- und Feiertags um 9 Uhr. Etwa 10% der Gläubigen aus A, junge Gläubige, kinderreiche Familien, spendenfreudige Gläubige gehen sukzessive zu B, um dort an der Alten Messe teilnehmen zu können. In A fällt das irgendwann auf. Folge: Ärger und Beschwerde beim Bischof. Kanonische Spielchen etc. Setzten wir noch einen drauf: die traditionellen Gläubigen aus A verlangen jetzt Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit und Beerdigung in den Alten Riten in B.
Variante 1: derartiges wird es auch in Zukunft nicht geben, das hat ein Abwandern der Gläubigen zu FSSPX und E-D Gemeinschaften zur Folge. Dort wird man sich natürlich für die Werbung für die Alte Messe in B bedanken
Variante 2: dies wird ermöglicht, was das Entstehen faktischer Personalpfarreien zur Folge hat und noch größeren Ärger hervorrufen wird.
Das einzige, was ihre These stützt, ist, dass die Gläubigen zwar in die Alte Messe gehen, aber kein Verlangen nach vollständigem Leben in den Alten Riten haben. Eine derartige Auffassung erscheint mir auf Dauer als zu schizophren. [mehr…]
Mittwoch, 7. Februar 2007 11:25
adoro te devote: 12345
@Tridentinus
Zustimmung, aus meiner Sicht meiden viele E-D Gemeinschaften das Thema V II und versuchen in ihrem liturgischen und durchaus auch spirituellen Reservat am Seelenheil ihrer Gläubigen zu wirken. Sie kommen aber halt weder räumlich oder personell noch inhaltlich über dieses Reservat hinaus.
@Zwobbel
Man kann nicht traditionell sein und gleichzeitig das Vaticanum II kritiklos hinnehmen. Man kann nicht Nostra Aetate befürworten und gleichzeitig den universalen Anspruch der Kirche vertreten. Man kann allerdings das Konzil in den 60igern liegen lassen und als politisches Phänomen katalogisieren und gleichzeitig nach der Heiligung der eigenen Seele in der heutigen Zeit streben.
@Benedikt,
machen Sie sich nicht lächerlich, wenn in meinem Bistum plötzlich 10 bis 15 Alte Messen (jeden Sonn- und Feiertag und nicht nur einmal im Monat Mittwochs als „Gnadenbrot“) zelebriert werden würden, dann würde das ein mittleres Erdbeben auslösen. Dann hätte nämlich die Bruderschaft die Hälfte ihres Ziels, nämlich allen Gläubigen, die das wünschen die liturgische und sakramentale Tradition der Kirche zurückzubringen, erfüllt.
Dadurch würde in jedem Dekanat faktisch 1 bis 2 Personalpfarreien des Alten Ritus entstehen, auf die man keinerlei modernistischen Einfluss mehr hätte. Es sei denn, man versuchte an der Liturgie „rumzupfuschen“.
Wenn das eintreten sollte, würde „lex orandi lex credendi, die ecclesiale „Moderne“ ein schelles Ende finden.
[mehr…]
Zustimmung, aus meiner Sicht meiden viele E-D Gemeinschaften das Thema V II und versuchen in ihrem liturgischen und durchaus auch spirituellen Reservat am Seelenheil ihrer Gläubigen zu wirken. Sie kommen aber halt weder räumlich oder personell noch inhaltlich über dieses Reservat hinaus.
@Zwobbel
Man kann nicht traditionell sein und gleichzeitig das Vaticanum II kritiklos hinnehmen. Man kann nicht Nostra Aetate befürworten und gleichzeitig den universalen Anspruch der Kirche vertreten. Man kann allerdings das Konzil in den 60igern liegen lassen und als politisches Phänomen katalogisieren und gleichzeitig nach der Heiligung der eigenen Seele in der heutigen Zeit streben.
@Benedikt,
machen Sie sich nicht lächerlich, wenn in meinem Bistum plötzlich 10 bis 15 Alte Messen (jeden Sonn- und Feiertag und nicht nur einmal im Monat Mittwochs als „Gnadenbrot“) zelebriert werden würden, dann würde das ein mittleres Erdbeben auslösen. Dann hätte nämlich die Bruderschaft die Hälfte ihres Ziels, nämlich allen Gläubigen, die das wünschen die liturgische und sakramentale Tradition der Kirche zurückzubringen, erfüllt.
Dadurch würde in jedem Dekanat faktisch 1 bis 2 Personalpfarreien des Alten Ritus entstehen, auf die man keinerlei modernistischen Einfluss mehr hätte. Es sei denn, man versuchte an der Liturgie „rumzupfuschen“.
Wenn das eintreten sollte, würde „lex orandi lex credendi, die ecclesiale „Moderne“ ein schelles Ende finden.
Dienstag, 6. Februar 2007 11:44
adoro te devote: @Adamah
es ist gut, dass sie für die vollständige Widerherstellung der Alten Messe (Erlaubnis ist deshalb falsch,
weil nicht erlaubt werden muss, was nicht verboten werden konnte) täglich beten, je mehr das tun, desto
besser.
Sie sollten sich aber nicht daran hochziehen, dass manch einer hier seinem Ärger auf unstatthafte Weise Luft macht, dass ist menschlich. Auch „Tradis“ sind natürlich vor einfachen menschlichen Schwächen nicht gefeit. Bedenken Sie Bitte, wie viele Opfer manche von jenen hier bringen mussten und müssen, um ihren Glauben zu behalten und die Hl. Messe aller Zeiten zu besuchen, und wie viel Widerstand, jenen von seiten der Amtskirche entgegengebracht wurde und wird. Gerade von jener Amtskirche, in die sich Irrtümer wie der Ökkumenismus und die damit verbundene Idee von einer derzeitigen Unvollständigkeit der Kirche Christi massiv eingeschlichen haben. Oder auch der Irrtum der Allerlösungstheorie…
Wenn Sie sich unvoreingenomen ein wenig mit der Lehre der Kirche über die Zeiten beschäftigen, werden Sie feststellen, dass einige Konzilserklärungen (V II) in die Richtung eines Widerspruchs zur traditionellen Lehre treiben. Daher muss es hinterfragt werden.
PS: Der Vergleich zwischen der FSSPX und den Döllinger-Anhängern hinkt in sofern, da letzere ein auf dem V I verkündetes Dogma abgelehnt haben. Mir ist nicht bekannt, dass die FSSPX Dogmen ablehnt. Ansonsten haben Sie ja die unterschiedliche lehramtliche Qualität von V I und V II schon selbst eingestanden. [mehr…]
Sie sollten sich aber nicht daran hochziehen, dass manch einer hier seinem Ärger auf unstatthafte Weise Luft macht, dass ist menschlich. Auch „Tradis“ sind natürlich vor einfachen menschlichen Schwächen nicht gefeit. Bedenken Sie Bitte, wie viele Opfer manche von jenen hier bringen mussten und müssen, um ihren Glauben zu behalten und die Hl. Messe aller Zeiten zu besuchen, und wie viel Widerstand, jenen von seiten der Amtskirche entgegengebracht wurde und wird. Gerade von jener Amtskirche, in die sich Irrtümer wie der Ökkumenismus und die damit verbundene Idee von einer derzeitigen Unvollständigkeit der Kirche Christi massiv eingeschlichen haben. Oder auch der Irrtum der Allerlösungstheorie…
Wenn Sie sich unvoreingenomen ein wenig mit der Lehre der Kirche über die Zeiten beschäftigen, werden Sie feststellen, dass einige Konzilserklärungen (V II) in die Richtung eines Widerspruchs zur traditionellen Lehre treiben. Daher muss es hinterfragt werden.
PS: Der Vergleich zwischen der FSSPX und den Döllinger-Anhängern hinkt in sofern, da letzere ein auf dem V I verkündetes Dogma abgelehnt haben. Mir ist nicht bekannt, dass die FSSPX Dogmen ablehnt. Ansonsten haben Sie ja die unterschiedliche lehramtliche Qualität von V I und V II schon selbst eingestanden. [mehr…]
Dienstag, 6. Februar 2007 09:46
adoro te devote: @Zwobbel
Jetzt mal Butter bei die Fische. Des öfteren muss ich mir als mittlerweile „NOM-Verweigerer und trotzdem
meine Sonntagspflicht-Erfüller“ anhören, es gäbe auch eine ordentliche Zelebration im NOM.
Lassen wir mal die Tatsache außer Acht, dass die Reform die Texte teilweise so stark verändert hat, so an der These der Sinnentstellung weg von den Glaubenswahrheiten was dran ist (Hochgebet I war in meiner alten NOM-Pfarrei ca. 3mal im Jahr, in meiner Taufpfarrei vor 15 Jahren zum letzten mal). Lassen wir mal außer Acht, dass die Abschaffung von Stufengebet und Offertorium, letzteres durch eine Gaben“bereitung“ zum Mahl? ersetzt, diesen Trend noch verstärken. Lassen wir mal die Umkehrung der Zelebrationsrichtung außer Acht, die im falschen Glauben an eine derartige Praxis in der frühen Kirche eingeführt wurde. Dies hat Msgr. Gamber ja dankenswerter Weise widerlegt.
Selbst dann, bleibt die Frage, wo finden Sie einen NOM der so gefeiert wird, wie Sie sich das vorstellen, außer bei den SJM? Ich habe den NOM so wie sie sich ihn vorstellen, nur erlebt, als ich mal ne Zeit lang in Polen gelebt habe (dort wurden die Wandlungsworte ausnahmsweise korrekt übersetzt
). Das wird aber dort auch nicht mehr ewig so gehen.
Sie sagen es ja selber, der NOM gewinnt aus ihrer Sicht ja nur deswegen an Würdigkeit, weil er sich an der Alten Messe orientiert. Meine Frage warum die schlechte (und aus meiner Sicht immer noch problematische) Kopie verteidigen, wenn man für das Original kämpfen kann? [mehr…]
Lassen wir mal die Tatsache außer Acht, dass die Reform die Texte teilweise so stark verändert hat, so an der These der Sinnentstellung weg von den Glaubenswahrheiten was dran ist (Hochgebet I war in meiner alten NOM-Pfarrei ca. 3mal im Jahr, in meiner Taufpfarrei vor 15 Jahren zum letzten mal). Lassen wir mal außer Acht, dass die Abschaffung von Stufengebet und Offertorium, letzteres durch eine Gaben“bereitung“ zum Mahl? ersetzt, diesen Trend noch verstärken. Lassen wir mal die Umkehrung der Zelebrationsrichtung außer Acht, die im falschen Glauben an eine derartige Praxis in der frühen Kirche eingeführt wurde. Dies hat Msgr. Gamber ja dankenswerter Weise widerlegt.
Selbst dann, bleibt die Frage, wo finden Sie einen NOM der so gefeiert wird, wie Sie sich das vorstellen, außer bei den SJM? Ich habe den NOM so wie sie sich ihn vorstellen, nur erlebt, als ich mal ne Zeit lang in Polen gelebt habe (dort wurden die Wandlungsworte ausnahmsweise korrekt übersetzt
Sie sagen es ja selber, der NOM gewinnt aus ihrer Sicht ja nur deswegen an Würdigkeit, weil er sich an der Alten Messe orientiert. Meine Frage warum die schlechte (und aus meiner Sicht immer noch problematische) Kopie verteidigen, wenn man für das Original kämpfen kann? [mehr…]
Montag, 5. Februar 2007 10:55
adoro te devote: Lassen Sie sich bitte nicht aufs Glatteis führen!
All jene, die gegen Modernisten wie Gotthard oder „st.georg“ den katholischen Glauben verteidigen, sollten
bitte nicht den Fehler machen, sich hier auf eine unnötige Vergleichsdiskussion über die Shoa einzulassen.
Dies hier aufzugreifen ist die übliche Taktik der Linken. Man sollte dies als Katholik erkennen und danach
handeln.
Relevant ist nur eins, die Mitwirkung einer Abtreibung ist Todsünde (wie die Mitwirkung an der Shoa natürlich im übrigen auch). Darum geht es hier, und darum, dass die Kirche dies deutlich machen muss, anstatt sich aufs Beschwichtigen zu beschränken!
Daher bitte zurück zum Thema! [mehr…]
Relevant ist nur eins, die Mitwirkung einer Abtreibung ist Todsünde (wie die Mitwirkung an der Shoa natürlich im übrigen auch). Darum geht es hier, und darum, dass die Kirche dies deutlich machen muss, anstatt sich aufs Beschwichtigen zu beschränken!
Daher bitte zurück zum Thema! [mehr…]
Montag, 5. Februar 2007 09:52
adoro te devote: Werter Hw. Catholicus
da Lugner ja beteuert hat, ein guter Katholik zu sein, dürfte er sich ja am nächsten Sonntag in einer
Kirche zur Feier der Hl. Messe einfinden und möglicherweise auch an der Kommunion teilnehmen. In diesem
Fall sollte doch wohl der betreffende Geistliche (vielleicht wirds dann eh ein weiblicher Kommunionhelfer
sein
) wissen, ob er Lugner die Kommunion spenden darf oder nicht. Zu diesem Fall sollte sich seine Eminenz
schon äußern. Wenn Lugner, wie er behauptet, keinerlei Einfluss darauf hat, ob in „seiner“ Einkaufspassage
Kinder getötet werden, hätte er zumindest dem Kardinal dies ausführlichst darlegen müssen. Daraufhin
hätte dann Kardinal Schönborn seinem Klerus und darüber hinaus bekanntgeben können, dass eine Exkommunikation
ipso facto vorliegt oder nicht. Der Geistliche, den es dann vielleicht trifft, hätte dann zumindest Klarheit.
So hat Kardinal Schönborn das Kardinalproblem
der ganzen Angelegenheit tapfer umschifft. Und genau
das ist ärgerlich.
Ich weise im übrigen darauf hin das neben WB Laun auch Hw. Dr. Pytlik von einer Verantwortlichkeit Lugners ausgeht http://www.kath.net/detail.php?id=15887 .
Es steht fest, dass Kardinal Schönborn zur Klärung der Frage hätte beihelfen müssen, dass hat er nicht getan! [mehr…]
So hat Kardinal Schönborn das Kardinalproblem
Ich weise im übrigen darauf hin das neben WB Laun auch Hw. Dr. Pytlik von einer Verantwortlichkeit Lugners ausgeht http://www.kath.net/detail.php?id=15887 .
Es steht fest, dass Kardinal Schönborn zur Klärung der Frage hätte beihelfen müssen, dass hat er nicht getan! [mehr…]
Donnerstag, 1. Februar 2007 11:37
adoro te devote: Also werte Redaktion,
Kritik an der Handkommunion ist ja richtig und sinnvoll, aber sich Polen als Objekt der Kritik heranzuziehen
ist lächerlich.
In Polen ist die Handkommunion lediglich in den Diözesen Warschau und Oppeln erlaubt. In letzterem Bistum bin ich ab und an mal. Als ich noch in den NOM ging, hab ich nie beobachten können, dass ein Gläubiger dort Handkommunion praktiziert hätte. Im Gegenteil, Knie-Mund-Kommunion ist üblich. Ich hab mir dort auch berichten lassen, dass man auf Druck der kirchlichen Oberen
Kommunionhelfer benennen
musste, die dann einmal im Jahr die Kommunion mitausgeteilt durften. Allerdings wollte kein Gläubiger
bei denen kommunizieren
, so dass die einfach nur sinnlos da standen
Außerhalb dieser beiden Diözesen dürfte man das Wort Handkommunion wohl nicht mal in den Mund nehmen
. [mehr…]
In Polen ist die Handkommunion lediglich in den Diözesen Warschau und Oppeln erlaubt. In letzterem Bistum bin ich ab und an mal. Als ich noch in den NOM ging, hab ich nie beobachten können, dass ein Gläubiger dort Handkommunion praktiziert hätte. Im Gegenteil, Knie-Mund-Kommunion ist üblich. Ich hab mir dort auch berichten lassen, dass man auf Druck der kirchlichen Oberen
Außerhalb dieser beiden Diözesen dürfte man das Wort Handkommunion wohl nicht mal in den Mund nehmen
Montag, 29. Januar 2007 12:11
adoro te devote: Werte Redaktion,
endlich mal wirklich katholische Nachrichten.
Führen wir den Dialog mit denen, die außerhalb der sichtbaren Kirche stehen im Geiste des Hl. Thomas v. Aquin, in dem wir die EINZIGARTIGKEIT und die HEILSNOTWENDIGKEIT der Kirche und der Botschaft Jesu Christi gegenüber den anderen Religionen herausstellen.
Weiterhin sollten wir alle uns nach dem Vorbild Seiner Heiligkeit Papst Pius XII ablehnend gegenüber allen antikatholischen Ideologien (braune und rote Sozialisten, sonstige Materialisten, Islam etc.) verhalten.
Auch sollten wir uns als Katholiken bewußt werden, dass wir auch die Pflicht haben, uns im Staatsleben nach den Grundsätzen des Glaubens zu verhalten. Daher danke für den Hinweis auf das Referendum in Portugal.
@Katharina L
Abgesehen davon, dass Sie in diesem Thread
http://www.kreuz.net/…ticle.4585-page.html
nicht auf meine Frage geantwortet haben, vielleicht können Sie dies noch nachholen, muss man einfach sagen, dass die Beratungsscheinpraxis der dt. Kirche, in den entsprechenden Fällen „conditio sine qua non“ also kausal für die spätere „straffreie“ Abtreibung war. Somit haben die entsprechenden kirchlichen Oberen Mitverantwortung dafür getragen.
@Aragon
Wenn ich richtig gelesen habe, sind Sie selber Geistlicher und wären daher erster Adressat Ihrer Aufforderung. [mehr…]
Führen wir den Dialog mit denen, die außerhalb der sichtbaren Kirche stehen im Geiste des Hl. Thomas v. Aquin, in dem wir die EINZIGARTIGKEIT und die HEILSNOTWENDIGKEIT der Kirche und der Botschaft Jesu Christi gegenüber den anderen Religionen herausstellen.
Weiterhin sollten wir alle uns nach dem Vorbild Seiner Heiligkeit Papst Pius XII ablehnend gegenüber allen antikatholischen Ideologien (braune und rote Sozialisten, sonstige Materialisten, Islam etc.) verhalten.
Auch sollten wir uns als Katholiken bewußt werden, dass wir auch die Pflicht haben, uns im Staatsleben nach den Grundsätzen des Glaubens zu verhalten. Daher danke für den Hinweis auf das Referendum in Portugal.
@Katharina L
Abgesehen davon, dass Sie in diesem Thread
http://www.kreuz.net/…ticle.4585-page.html
nicht auf meine Frage geantwortet haben, vielleicht können Sie dies noch nachholen, muss man einfach sagen, dass die Beratungsscheinpraxis der dt. Kirche, in den entsprechenden Fällen „conditio sine qua non“ also kausal für die spätere „straffreie“ Abtreibung war. Somit haben die entsprechenden kirchlichen Oberen Mitverantwortung dafür getragen.
@Aragon
Wenn ich richtig gelesen habe, sind Sie selber Geistlicher und wären daher erster Adressat Ihrer Aufforderung. [mehr…]
Mittwoch, 24. Januar 2007 11:38
adoro te devote: Ich bin kein Frankreich-Kenner,
aber tritt nicht Philippe de Villiers als Präsidentschaftskandidat in diesem Jahr wieder an? Soweit ich weiß, vertreten er und seine Partei durchaus katholische Positionen in der Familienpolitik. Vielleicht kann hierzu jemand etwas sagen. [mehr…]
Dienstag, 23. Januar 2007 23:05
adoro te devote: Ich verstehe nicht,
warum sich Leute wie meine Vorredner, die sich zur kath. Tradition bekennen, derartige Fehlgriffe produzieren.
Kein Zweifel, aus traditioneller Sicht ist an JP II einiges zu kritisieren (Assisi, Ökumenismus, Liturgieverflachung etc) aber Bitte meine Herren, seit wann war JP II ein Sozialistenfreund oder Abtreibungsbefürworter. Hier kann man getrost mal General Jaruzelski oder auch Kardinal Lehmann befragen, auf die derartige Beschreibungen wohl eher zutreffen.
Sowohl für den Untergang des roten Regimes wie auch für die Bejahung des Lebens war JP II Symbolfigur. Das macht ihn nicht zum Heiligen. Aber auch aus traditioneller Sicht sollte die nötige Fairness nicht fehlen. Ansonsten überzeugt man nämlich niemanden.
PS: Auch ich habe schon mit Leuten von der „linken Reichshälfte“ Freizeitaktivitäten durchgeführt. Ich hoffe, dadurch nicht zum Modernisten geworden zu sein.
[mehr…]
Kein Zweifel, aus traditioneller Sicht ist an JP II einiges zu kritisieren (Assisi, Ökumenismus, Liturgieverflachung etc) aber Bitte meine Herren, seit wann war JP II ein Sozialistenfreund oder Abtreibungsbefürworter. Hier kann man getrost mal General Jaruzelski oder auch Kardinal Lehmann befragen, auf die derartige Beschreibungen wohl eher zutreffen.
Sowohl für den Untergang des roten Regimes wie auch für die Bejahung des Lebens war JP II Symbolfigur. Das macht ihn nicht zum Heiligen. Aber auch aus traditioneller Sicht sollte die nötige Fairness nicht fehlen. Ansonsten überzeugt man nämlich niemanden.
PS: Auch ich habe schon mit Leuten von der „linken Reichshälfte“ Freizeitaktivitäten durchgeführt. Ich hoffe, dadurch nicht zum Modernisten geworden zu sein.
Dienstag, 23. Januar 2007 17:04
adoro te devote: @Katharina
Aus ehrlichem Interesse. Wo in Familiaris Consortio steht, dass auch unverheiratete zusammenleben können.
Ich kann da auf anhieb jetzt nichts finden. Vieleicht können Sie mir da behilflich sein.
Dokument findet sich auf stjosef.at [mehr…]
Dokument findet sich auf stjosef.at [mehr…]
Dienstag, 23. Januar 2007 15:54
adoro te devote: @Katharina
Es geht doch nicht darum, dass es möglich ist, einen Priester von seinen Pflichten (und Rechten) zu entbinden
und vom Zölibat zu dispensieren. Ob das im vorliegenden Fall ordnungsgemnäß entsprechend der kanonischen
Vorschriften durchgeführt wurde, lässt sich dem Artikel nicht entnehmen.
Aber eines ist sicher nicht richtig, nämlich eine derartige Sache an die große Glocke zu hängen, getreu dem Motto: böse Kirche, böser Zölibat etc.
Wenn jemand feststellt, dass bei ihm wohl doch keine Berufung zum Priesteramt und zum Zölibat vorliegt und zudem die gesundheitliche Eignung nicht gegeben ist, dann soll er in Abstimmung mit seinen kirchlichen Vorgesetzten das notwendige veranlassen. Sich mit der Sache an irgendein Käseblatt zu wenden, gehört aber nicht dazu, jedoch die nötige Gedult, bis zum Ende des Verfahrens mit der weiteren Lebensplanung zu warten
[mehr…]
Aber eines ist sicher nicht richtig, nämlich eine derartige Sache an die große Glocke zu hängen, getreu dem Motto: böse Kirche, böser Zölibat etc.
Wenn jemand feststellt, dass bei ihm wohl doch keine Berufung zum Priesteramt und zum Zölibat vorliegt und zudem die gesundheitliche Eignung nicht gegeben ist, dann soll er in Abstimmung mit seinen kirchlichen Vorgesetzten das notwendige veranlassen. Sich mit der Sache an irgendein Käseblatt zu wenden, gehört aber nicht dazu, jedoch die nötige Gedult, bis zum Ende des Verfahrens mit der weiteren Lebensplanung zu warten
Montag, 22. Januar 2007 22:54
adoro te devote: @Rottenburg
in dem Moment, wo ein Bischof versucht, diese Freiheiten, welche keine ewigen kirchlichen Wahrheiten,
aber Elemente unserer staatlichen Ordnung sind, zu untergraben und Druck auf staatliche Organe ausübt,
damit diese das Recht brechen. Siehe mein Beitrag weiter unten.
PS: Gotthard, Ihnen wäre wohl äußert langweilig, wenn es nicht immer wieder ein paar kleine Wortfetzen gäbe, auf die Sie anspringen könnten. Oder? [mehr…]
PS: Gotthard, Ihnen wäre wohl äußert langweilig, wenn es nicht immer wieder ein paar kleine Wortfetzen gäbe, auf die Sie anspringen könnten. Oder? [mehr…]
Montag, 22. Januar 2007 20:10
adoro te devote: Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie,
wenn sich s. Ex. um der Verteidigung „moderner katholischer“ Prinzipien willen (Trennung von Kirche und
Staat, Religionsfreiheit etc.) bemüht, hinsichtlich der Klärung einer innerkirchlichen Angelegenheit,
ein staatliches Organ, den Gemeinderat von Kleinkleckersdorf zum Rechtsbruch anzuhalten. Schließlich
hat der Gemeinderat doch nur nach Maßgabe des deutschen Baurechts zu entscheiden und nicht nach Maßgabe
des Bischofs von Aachen oder linksgründer Propaganda.
Das Verhalten s. Ex. wäre so manchem mittelalterlichen Fürstbischof würdig gewesen. Mich würde einmal interessieren, wie der hochverehrte Bischof sein Handeln mit Römer 13 in Einklang bringt? Ich dachte bisher immer, dass ich die Gesetze und die Obrigkeit des Staates als Christ respektieren und einhalten muss.
[mehr…]
Das Verhalten s. Ex. wäre so manchem mittelalterlichen Fürstbischof würdig gewesen. Mich würde einmal interessieren, wie der hochverehrte Bischof sein Handeln mit Römer 13 in Einklang bringt? Ich dachte bisher immer, dass ich die Gesetze und die Obrigkeit des Staates als Christ respektieren und einhalten muss.
Sonntag, 21. Januar 2007 21:01
adoro te devote: @Athanasius
Also, Scholl-Latour hat mehrmals in Interviews den Verlust von religiösen und kulturellen Tradtionen
im „Abendland“ beklagt und die Alte Messe als Beispiel genannt. Anlässlich einer seiner Buchlesungen
in Mitteldeutschland im letzten Jahr sagte er, dass er privat nur auf Latein bete.
Prof. Klaus Berger hat auf kath.net geäußert, das „er den Zustand von 1962 ganz und gar akzeptabel gefunden habe“. http://www.kath.net/detail.php?id=15047
H. Schmidt ist wohl bestenfalls Kulturkatholik und lebt im Konkubinat. Wozu also? [mehr…]
Prof. Klaus Berger hat auf kath.net geäußert, das „er den Zustand von 1962 ganz und gar akzeptabel gefunden habe“. http://www.kath.net/detail.php?id=15047
H. Schmidt ist wohl bestenfalls Kulturkatholik und lebt im Konkubinat. Wozu also? [mehr…]
Samstag, 20. Januar 2007 11:51
adoro te devote: Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Katholiken sind zur Keuschheit berufen, dies heißt nicht unbedingt Enthaltsamkeit, hier kommt es eben
auf den Stand an.
Ein „vorkonziliarer“ Papst
meinte hierzu:
„Der Schöpfer selbst … hat es so eingerichtet, daß die Gatten bei dieser [Zeugungs]funktion Lust und Befriedigung des Leibes und des Geistes erleben. Somit begehen die Gatten nichts Böses, wenn sie diese Lust anstreben und sie genießen. Sie nehmen das an, was der Schöpfer ihnen zugedacht hat. Doch sollen die Gatten sich innerhalb der Grenzen einer angebrachten Mäßigung zu halten wissen“
(Pius XII., Ansprache vom 29. Oktober 1951).
Auch hätte man natürlich folgendes Zitat der Schrift ebenso noch erwähnen können:
„„Als Tobias und Sara in der Kammer allein waren, erhob sich Tobias vom Lager und sagte: Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat. Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter … Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du sagtest: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein ist; wir wollen für ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm paßt.
Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir, und laß mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen! Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen. Und beide schliefen die Nacht über miteinander“ (Tob 8,4-9)“ [mehr…]
Ein „vorkonziliarer“ Papst
„Der Schöpfer selbst … hat es so eingerichtet, daß die Gatten bei dieser [Zeugungs]funktion Lust und Befriedigung des Leibes und des Geistes erleben. Somit begehen die Gatten nichts Böses, wenn sie diese Lust anstreben und sie genießen. Sie nehmen das an, was der Schöpfer ihnen zugedacht hat. Doch sollen die Gatten sich innerhalb der Grenzen einer angebrachten Mäßigung zu halten wissen“
(Pius XII., Ansprache vom 29. Oktober 1951).
Auch hätte man natürlich folgendes Zitat der Schrift ebenso noch erwähnen können:
„„Als Tobias und Sara in der Kammer allein waren, erhob sich Tobias vom Lager und sagte: Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat. Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter … Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du sagtest: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein ist; wir wollen für ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm paßt.
Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir, und laß mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen! Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen. Und beide schliefen die Nacht über miteinander“ (Tob 8,4-9)“ [mehr…]
Samstag, 20. Januar 2007 01:20
adoro te devote: @Don Camillo; thauma…
Jetzt gehen Sie doch nicht gleich so in die Luft. Ihre Unterstellungen sind regelrecht böswillig.
Anbei bitte ich zu entschuldigen, dass ich wohl nicht korrekt zitiert habe.
Ich besitze eine Taschenbuchausgabe
des Werkes aus dem Jahre 2005, welche im Knaur-Verlag verlegt wurde (Ein Nachdruck aus Anlass des neuen
Pontifikates) – ISBN 3-426-77592-1. Dieses Buch endet auf Seite 495. Die von mit zitierte Passage ist
im Kapitel III „Von der Kirche“ unter Nr. 17 „Von den Sakramenten“ unter der Überschrift „Von der Liturgie“
zu finden. So jedenfalls in meiner Ausgabe.
Im übrigen zeigen gerade die Ausfälle hier im Forum, beispielsweise jenes regelrechte „in die Hölle wünschen“ von Seiten des Lesers „thaumaturgos“ in Bezug auf Gläubige, die sich der Alten Messe verbunden fühlen, wie Recht der Hl. Vater mit dieser Aussage hat. Ich persönlich würde selbst den verstocktesten Modernisten nicht derart „anpöpeln“, schon gar nicht in einem öffentlichen Forum. Dies zeugt eindeutig von mangeldem Sozialverhalten und charakterlichen Defiziten.
[mehr…]
Anbei bitte ich zu entschuldigen, dass ich wohl nicht korrekt zitiert habe.
Im übrigen zeigen gerade die Ausfälle hier im Forum, beispielsweise jenes regelrechte „in die Hölle wünschen“ von Seiten des Lesers „thaumaturgos“ in Bezug auf Gläubige, die sich der Alten Messe verbunden fühlen, wie Recht der Hl. Vater mit dieser Aussage hat. Ich persönlich würde selbst den verstocktesten Modernisten nicht derart „anpöpeln“, schon gar nicht in einem öffentlichen Forum. Dies zeugt eindeutig von mangeldem Sozialverhalten und charakterlichen Defiziten.
Freitag, 19. Januar 2007 16:35
adoro te devote: Was sagen andere?
„Wichtig für die rechte Bewußtseinsbildung in Sachen Liturgie ist auch, daß endlich die Ächtung der
bis 1970 gültigen Form von Liturgie aufhören muß. Wer sich heute für den Fortbestand dieser Liturgie
einsetzt oder an ihr teilnimmt, wird wie ein Aussätziger behandelt; hier endet jede Toleranz. Derlei
hat es in der ganzen Geschichte der Kirche nicht gegeben, man ächtet damit ja auch die ganze Vergangenheit
der Kirche. Wie sollte man ihrer Gegenwart trauen, wenn es so ist? Ich verstehe, offen gestanden, auch
nicht, warum so viele meiner bischöflichen Mitbrüder sich weitgehend diesem Intoleranzgebot unterwerfen,
das den nötigen inneren Versöhnungen in der Kirche ohne einsichtigen Grund entgegensteht.“
aus Joseph Ratzinger, Gott und die Welt, dva, Stuttgart, München, 2000, S.448 f.
Ich verstehe es im übrigen auch nicht.
[mehr…]
aus Joseph Ratzinger, Gott und die Welt, dva, Stuttgart, München, 2000, S.448 f.
Ich verstehe es im übrigen auch nicht.
Mittwoch, 17. Januar 2007 19:41
adoro te devote: @Benedikt
Nein. Die Einmischung besteht darin, die Gläubigen unter Zwang zum Wählen zu nötigen. Das ist etwas
anderes als eine Aufforderung. Gewiss kann der Bischof eindringlich die Gläubigen zum Wählen auffordern.
Die Strafe der Exkommunizierung ist aber unstatthaft.
Ich bin überzeugt, dass eine derartige Praxis in de
kirchenrechtlich nicht gedeckt ist.
Der KKK sprich in Nummer 2240 von der Stimmabgabe als sittlicher Pflicht, übrigens ist dort auch Landesverteidigung aufgeführt. Sollten jetzt auch Zivildiener exkommuniziert werden?
[mehr…]
Ich bin überzeugt, dass eine derartige Praxis in de
kirchenrechtlich nicht gedeckt ist.
Der KKK sprich in Nummer 2240 von der Stimmabgabe als sittlicher Pflicht, übrigens ist dort auch Landesverteidigung aufgeführt. Sollten jetzt auch Zivildiener exkommuniziert werden?
Mittwoch, 17. Januar 2007 18:53
adoro te devote: @Benedikt
Wo sehen Sie hier eine Aufforderung? Ich habe etwas von Zwang gelesen. Das ist serwohl eine Einmischung! [mehr…]
adoro te devote: Peinlich, peinlich
Bischöfe, die dem Druck des sozialistischen Pöbels nachgeben, das geht ja mal gar nicht.
Interessant wäre jetzt natürlich, inwieweit die Spender jetzt ihr Geld zurückerhalten könnten. Da müsste doch mit Bereicherungsrecht was zu machen sein, wegen Zweckfortfall o.ä.
Ich hoffe, dass die Gläubigen in St. Pölten sich diesbezüglich kompetenten juristischen Rat einholen, so dass Bischof und Bistum für eine derartige Unterwürfigkeit unter das rote Dreckspack wenigstens eine finanzielle Buße leisten müssten. [mehr…]
Interessant wäre jetzt natürlich, inwieweit die Spender jetzt ihr Geld zurückerhalten könnten. Da müsste doch mit Bereicherungsrecht was zu machen sein, wegen Zweckfortfall o.ä.
Ich hoffe, dass die Gläubigen in St. Pölten sich diesbezüglich kompetenten juristischen Rat einholen, so dass Bischof und Bistum für eine derartige Unterwürfigkeit unter das rote Dreckspack wenigstens eine finanzielle Buße leisten müssten. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





