Samstag, 28. Oktober 2006 14:59
Lesername: Daniel Stöhr
Beiträge: 2.291
[ 1 2 3 » ]
Dienstag, 2. September 2008 20:35
Daniel Stöhr: Irrtum?
„Ein zweiter Irrtum – sagt Donoso Cortes – betrifft den Menschen. Nach diesem Irrtum ist der Mensch gut. Er ist nicht mit der Erbsünde belastet. Er ist unbefleckt empfangen, unbefleckt geboren.“

Wenn mich nicht alles täuscht, kann es eine Erbsünde denkmöglich nur geben, wenn alle Menschen von einem Menschenpaar abstammen, weil diese Erbsünde nur durch natürliche Zeugung übertragen werden können soll.

Und dann muss man halt mal eingestehen: Nicht die Leugner der Erbsünde waren oder sind im Irrtum, sondern Cortes bzw. Schmidberger. Wenn jemand sich etwas anderes zu behaupten traut, soll er bitte -als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung- erst einmal die Evolutionstheorie widerlegen. Und da hilft auch kein Herumgelaber nach dem Motto, man könne sowas nur im Glauben erfassen.
[mehr…]
Montag, 1. September 2008 20:59
Daniel Stöhr: Der Missbrauch
einer Theorie ist kein Argument gegen eine Theorie. Natürlich lässt sich Sozialdarwinismus nicht mit der Evolutionstheorie rechtfertigen, weil es altruistisches Verhalten gibt, auch im Tierreich. Und das widerspricht der Theorie nicht. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 14:37
Daniel Stöhr: Zu den angebl. „fehlenden Übergangsformen“
was zum Anschauen: Skelett eines Microraptor gui.

Und hier als Rekonstruktion.

Also mir fällt es nicht so schwer, zu glauben, dass so ein Dino mit den Vögeln verwandt ist.
[mehr…]
Montag, 1. September 2008 09:28
Daniel Stöhr: Immer dasselbe…
1. Die Evolutionstheorie ist keine „wissenschaftliche Tatsache“ (sowas gibt es nicht) sondern eine Theorie.

2. Die ET beschäftigt sich nicht mit der Entstehung des Lebens sondern mit dessen Entwicklung (Punkt 1.)

3. Mit diesen Wahrscheinlichkeitsrechnungen lässt sich schwerlich dagegen argumentieren, weil immer die WS berechnet wird, dass genau ein bestimmtes Gen/Protein usw. zustande kommt. Das ist aber keinesfalls notwendig und die Natur hatte unzählige Versuche.

Muss jetzt weg, viellicht später noch mehr von mir.
[mehr…]
Donnerstag, 28. August 2008 02:06
Daniel Stöhr: Karfreitagsbitte, Erzlügner,
männliche Hebammen, um was geht es hier denn? [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 23:52
Daniel Stöhr: Dieses „Argument“
ist wenigstens kurz und knapp. Ich hab gerade beim studivz einen Kreationist, der wahnsinnig viele Sätze macht, aber fast nichts sagt. [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 15:44
Daniel Stöhr: Na, aber Moment JosefG.,
„Heisse-Luft-Tsunami“ war nicht auf irgendwelche revisionistischen Theorien bezogen (von denen hätte ich auch selbst zu wenig Ahnung, um mich sachgemäß zu äußern), sondern auf den verwirrenden, oft Zusammenhang- faktenverzerrenden Artikel von Dr. Lerle. [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 15:29
Daniel Stöhr: Also nichts wirklich zwingendes…
„Daher bleibt die Frage, ob der Mensch vom Affen abstammt oder von Gott direkt erschaffen wurde Glaubenssache.“

Nun, es kann als „Glaubenssache“ oder Frage angesehen werden, wissenschaftlich ist die Frage allerdings klar beantwortet. Die Evolutionstheorie hat, wie der Name schon sagt, den höchsten Status, den es in der Wissenschaft überhaupt gibt, nämlich den einer Theorie.
Der kreationistische Schöpfungsmythos hat weder den Status einer Theorie, noch den einer Hypothese. Warum nicht, ist schnell geklärt: „Minimalforderungen an theoretische Modelle sind im Allgemeinen, dass sie den Vorschriften der Logik und Grammatik entsprechen, intern widerspruchsfrei sowie überprüfbar sind. Ob eine Theorie aber auf die Welt „passt“ muss sich empirisch erweisen. Intern richtige und auch empirisch bestätigbare Theorien sollten darüber hinaus praktischen Nutzen haben (Praktikabilität) und nicht unnötig kompliziert sein (Ockhams Rasiermesser).“
[mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 14:45
Daniel Stöhr: @Elijahu:
Ich gebe Dir bis heute Abend Zeit die Sache stichhaltig zu widerlegen. In deinen Ausführungen ist die Anzahl an sachlichen Widerlegungsversuchen: 0.

Weiterer -noch eindeutigerer Beleg- (vom Fossilbefund und den mittelbaren Belegen aus anderern Disziplinen mal zu schweigen): endogene Retroviren! Wenn nämlich ein gemeinsamer Vorfahr von mehreren Organismen einmal das Genom eines Retrovirus in sein eigenes Genom eingebaut hat, und dessen Funktionen inaktiviert wurden, dann sollten alle Nachfahren, z.B. Mensch und Schimpanse, Reste dieses Einbaus an dieser Stelle besitzen. Und weil genetischer Müll keinem Selektionsdruck unterliegt, kann man aus den Änderungen der Sequenzen durch Mutationen sogar berechnen, wie lange das Integrationsereignis ungefähr zurückliegt. Und? Ja, so ist es. Mensch und Schimpansen besitzen diese Stellen.

Und nicht vergessen: „unwissenschaftliche Schwafelei“ zählt nicht!
[mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 14:10
Daniel Stöhr: Was denn
ist daran unlogisch? Es ist nur ein weiterer Hinweis auf Verwandtschaft, der, wenn er trotzdem in die Irre führt, wie alle anderen Hinweise, die auf gemeinsame Abstammung deuten, nur bedeuten kann, dass sie extra so platziert worden wären, um in die Irre zu führen. Oder ist es etwa kein Hinweis auf Verwandtschaft, wenn heutige Menschenaffen zwei Chromosmenpaare besitzen, die beim Menschen zu einem Paar verschmolzen sind. Und daran denken: Das ist nur einer unter vielen anderen Belgen. [mehr…]
Mittwoch, 27. August 2008 13:53
Er hat, glaubt man ihren Spekulationen, nicht nur die ganzen Fossilien vergraben, um uns an der Nase herumzuführen, sondern auch noch an den Chromosomen so herummanipuliert, damit dadurch eine Verwandtschaft zwischen Menschen und Affen nur so SCHEINT. [mehr…]
Quelle: Kjenjo
Klicks: 4.672 mal
Weiterlesen:
Montag, 25. August 2008 14:36
Daniel Stöhr: @Genoveva:
Aber mal ehrlich, ist das die katholische Lehre über die hypostatische Union:

„Der Gottmensch ist der erste Anfag des endgültigen Gelungenseins, der Bewegung der Selbsttranszendenz der Welt in die absolute Nähe zum Geheimnis Gottes. Diese hypostatische Union darf im ersten Ansatz nicht so sehr als etwas gesehen werden, was Jesus von uns unterscheidet, sondern als etwas, was einmal und nur einmal geschehen muß, wenn die Welt beginnt, in ihre letzte Phase einzutreten“ (Rahner,GK 183)

?

Uch glaube nicht
[mehr…]
Montag, 25. August 2008 14:26
Daniel Stöhr: @Marcelus:
Natürlich, es sind hypothetische Überlegungen. Aber Genoveva hat es auch so gemeint, denn es ging ja nur darum, ob beides einen absolut notwendigen Zusammenhang hat. Der Satz von Ratzinger wäre nur häretisch, wenn er als realis zu verstehen wäre (also so, als ob es wirlklich möglich wäre, dass Jesus einen leiblichen Vater hätte). [mehr…]
Montag, 25. August 2008 14:21
Daniel Stöhr: @Marcelus:
Mag ja sein, aber es wäre genauso denkbar, dass der entsprechende Chromosomensatz nicht extra geschaffen wird (wie es wohl aufgrund der Jungfrauengeburt angenommen werden müsste), sondern eben von einem Mann kommt. Das würde rein logisch nichts an der Zwei- Naturen-Lehre oder „Gotessohnschaft“ ändern. [mehr…]
Montag, 25. August 2008 14:14
Daniel Stöhr: @Marcelus:
Haben Sie schon mal was davon gehört, dass Jesus zwei Naturen haben soll, nämlich einen geschaffene und den ewigen Logos? Von daher sollte sich die Frage bei kurzem Überlegen klären… [mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 22:04
Daniel Stöhr: Es ist respektabel,
wenn jemand sagt: Ich glaube an die Schöpfung in 6 Tagen, weil es so in der Genesis steht. Auch wenn man versucht, dafür Argumente zu finden und eingesteht, dass man dabei viele Dinge nicht erklären kann. Aber was manche Kreationisten machen, vor allem in den USA, ist Müll… man kann es nur so krass sagen. Denn wenn man ständig widerlegte Argumente nennt (wie das mit der 2.HS der Thermodynamik-J/S verzichten darauf!), ist es klar, dass man nicht mehr ernstgenommen wird.

Um ein Beispiel zu nennen, bei dem Thema Übergangsformen ist das Spielchen meistens das: Eine Form wird gefunden--->Kreationisten: Wo ist die Übergangsform?---> eine weitere Form wird gefunden, die mehrere Merkmale hat wie eine rezente Form und die ausgestorbene –--> Kreationisten: ist doch keine Übergangsform, die sieht anders aus…eine weitere Form wird gefunden, die noch mehr Gemeinsamkeiten hat--> Kreationisten: ist halt eine „Mosaikform“. Und so geht es immer weiter, denn es wird immer eine Linie zwischen den Punkten bleiben…der Trick ist, einfach immer einen neuen Punkt zwischen den Punkten einzusetzen und damit auch Forderungen zu stellen, die auch vom Evolutionsstandpunkt nicht erwartet werden (weil gerade bei den Innovationen in der Evolution kleine Populationen zugrunde liegen müssen und demnach die Lebewesen noch weniger Chancen haben, fossiliert zu werden).
[mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 21:21
Daniel Stöhr: @Brandenburgis, ich fasse es mal zusammen:
Eine Sache war das Buch von „Evolution -ein kritisches Lehrbuch“. Dieses Buch ist ja von Kreationisten geschrieben, ist aber einigermaßen um Objektivität bemüht. Wenn ich dieses Buch lese, dann entsteht der Eindruck, dass die Autoren sehr genau wissen (und es auch sagen) was sie von ihrem Standpunkt nicht erklären können. Gerade da wo sie von einem geschaffenen „Grundtyp“ Mensch ausgehen, leugnen sie nicht einmal die Datierungen. Also die sind da alle ebenfalls Millionen Jahre alt. Sie leugnen damit auch nicht, dass es vorher „primitivere“ Menschen gab…kurz: Das Buch ist so ehrlich, dass es eigentlich vielmehr gegen den Kreationismus als dafür taugt. Und einer der Autoren (Prof. Siogfried Scherer) meinte einmal, auf die hohen Datierungen angesprochen: „Ich würde mir natürlich andere Zahlen wünschen, aber es ist nun einmal so.“ -Das ist jedenfalls ehrlich.

Für die Evolution sprechen einfach die Fakten quer durch mehrere Wissenschaften. Die Datierungen passen, der Urknall passt dazu wegen dem zeitlichen Faktor und die ganzen Fossilien, die datiert werden zeugen klar davon, dass eine Abfolge der Lebenformen auf der Erde stattgefunden hat.

Ich habe schon mehrer Diskussionen zwischen Kreationisten und ET-Vertretern verfolgt. Die Kreationisten werden regelmäßig tot diskutiert, haben oft keine Ahnung von Begriffen, die sie slebst verwenden, sind meistens selbst keine Naturwissenschaftler, zitieren sinnentstellend…
[mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 20:57
Daniel Stöhr: @Brandenburgis:
Sowas ähnliches dachte ich bis vor 2-3 Jahren auch… [mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 20:47
Daniel Stöhr: Naja…
ein Begriff wie „Evolutionsglauben“ zeugt jedenfalls nicht gerade von Intelligenz. Oder er zeugt von Ignoranz. Denn die Evolutionstheorie ist richtigerweise eine Theorie und kein „Glaube“. Eine Theorie kann im Gegensatz zu einem Glauben nachgeprüft werden und macht Voraussagen, die sich bestätigen. „Intelligent Design“ ist keine Theorie, sondern ein naturphilosophischer Ansatz. Eine Theorie kann das ID nicht sein, weil es nicht falsifiziert werden kann bzw. von unbelegbaren Behauptungen (Ding XY ist „irreduzibel kompelx“) ausgeht. Vom Ansatz her verhindert es den Erkenntnisfortschritt. [mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 16:10
Sonntag, 24. August 2008 16:06
Daniel Stöhr: @rockdino:
„1616 behauptete die Kirche, Galilei sei im ‘Irrtum des Glaubens’ und möge darum von einer Verbreitung des kopernikanischen Weltbildes absehen.“

Sind Sie sich sicher? Ich habe in einem anderen Artikel genau das Gegenteil gelesen, nämlich dass in dem Dekret in dem Galilei verurteilt wird bzw. die Verbreitung seiner Theorie untersagt wird dieses „irrig im Glauben“ gerade nicht auftaucht. Ich beziehe mich aber nur auf Sekundärliteratur. In der Sache beanstandet wurde demnach darüber hinaus nur bestimmte Aussagen, die Galilei in bezug auf das Verhältnis von Bibel und Wissenschaft im Allgemeinen gemacht hatte.
[mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 14:40
Daniel Stöhr: Was soll man dazu sagen…
…im Großen und Ganzen ein Heisse-Luft-Tsunami. [mehr…]
Sonntag, 24. August 2008 13:41
Daniel Stöhr: @rockdino:
Mag ja sein, dass das eine allgemeine Vorstellung war, aber sie wurde eben nie von der Kirche zu einem Dogma oder auch nur einer dogmatischen Lehre erhoben. Davon zu unterscheiden ist sicherlich die Frage, inwieweit Theologen mit der Möglichkeit Probleme hatten, dass der Geozentrismus falsch sein könnte. Galilei wurde jedenfalls nicht als im Glauben Irrender behandelt. [mehr…]
Samstag, 23. August 2008 21:27
Daniel Stöhr: @rockdino:
Wie bitte? Der „Sitz Gottes“ wurde von der Kirche als räumlich angenommen? Für diese Behauptung sind Sie eindeutig in der Beweispflicht.

Auch das andere, was Sie nennen, war nie eine verbindliche Lehre, im Gegenteil wurde schon vor dem Galilei-Fall von Kard. Belarmin ein nicht-geozentrisches Weltbilder in Betracht gezogen.
[mehr…]
Samstag, 23. August 2008 20:15
Daniel Stöhr: @rockdino:
Die Inquisition hat sich mit Andersgläubigen (Nichtchristen) meines Wissens gar nicht beschäftigt. Auch die Behauptung mit Erde als Mittelpunkt ist falsch.

Wenn Sie vorbringen wollen, bitte bei der Wahrheit bleiben.
[mehr…]
Samstag, 23. August 2008 14:37
Daniel Stöhr: @sportgayfan:
Um es krass zu sagen: Es ist schwer mit einem Blinden über Farben zu reden (nicht böse gemeint). Wenn es Sie interessiert,wie sich die Dogmen im katholischen Sinn theologisch begründen, welche Schrift- und Traditionsbeweise dafür angeführt werden, was die Konzilien genau gesagt haben, dann würed ich mir die Dogmatik von Ludwig Ott zulegen, über Amazon in der Neuauflage oder Antiquariate erhältlich. Es ist auch für einen Nichtgläubigen ziemlich interessant zu lesen, auch wegen der ganzen philopsophischen Aspekte. Auch die Gegenmeinungen (Häresien) werden immer dargestellt. Im Grunde genommen wie in einem wissenschaftlichen Lehrbuch, nur das die Gegenmeinungen halt nicht „Theorien“ sondern „Häresien“ heißen [mehr…]
Samstag, 23. August 2008 14:23
Daniel Stöhr: @Sportgayfan:
Ihr Argument war doch wegen des zeitlichen Zusammenhangs einen logischen Widerspruch aufzeigen zu wollen („Unfehlbarkeit“ nach Gebrauch derselben) und schon damit quasi feststellen zu können, dass die Dogmen „nicht göttlich“ sein könnten (weil sie sich eben widersprächen). Nur darauf wollte ich eingehen, weil es sich eben widerlegen lässt. [mehr…]
Samstag, 23. August 2008 14:17
Daniel Stöhr: @sportgay:
Ich verstehe ich Problem, es kann aber innerhalb der Logik der Dogmatik erklärt werden: Wenn etwas verbindlich definiert wird, wie die Unfehlbarkeit des Papstes ex cathedra, dann hat das lediglich zu bedeuten, dass etwas endgültig (gegenüber abweichenden Ansichten) definiert wird, was schon in der Offenbarung enthalten ist bzw. auch durch die tradierte Praxis in der Kirche. Der Papst war also schon vorher ex cathedra „unfehlbar“. Dass das Dogma später definiert wurde als die unbefleckte Empfängnis ist also in der Dogmatik kein Widerspruch.

Entweder man glaubt daran oder nicht, aber logisch ist die Dogmatik schon, jedenfalls lassen sich keine eindeutigen Widersprüche innerhalb dieses Systems auufzeigen.
[mehr…]
Samstag, 23. August 2008 13:52
Daniel Stöhr: @Leblhuber:
„Wenn du hier eine doppelte antisemitische Front aufmachen willst…“

Lassen Sie doch bitte solche Unterstellungen. Ich habe nur gefragt, wo der Unterschied in der Beurteilung zwischen den beiden Fällen (oder besser gesagt Geschichten) sein soll.
[mehr…]
Samstag, 23. August 2008 01:33
Daniel Stöhr: @Leblhuber:
Mit Stadler war nicht der Stadler gemeint.

Warum bin ich ein Dumkopf? Sagen Sie mir doch bitte, warum ich an die Hohe-Rat-Geschichte im Evangelium glauben darf oder soll und an die Anderl-Geschichte nicht? Von einigen Autoren wird die Geschichte im Evangelium ja auch als falsch verworfen, weil für sowas die Besatzungsmacht zuständig gewesen sein soll.
[mehr…]
Samstag, 23. August 2008 01:03
Daniel Stöhr: Wer an diese Geschichte glaubt,
ist selbstverständlich deshalb nicht notwendig „Antisemit“. Genauso wie der kein Antisemit ist, der den Angaben im den Evangelium glaubt, dass der hohe Rat Jesus verurteilt hat. [mehr…]
Mittwoch, 20. August 2008 15:45
Daniel Stöhr: Das mit dem „schwachen“ und „starken“ Atheismus
finde ich nicht notwendig.

Agnostiker= sagt, er wisse nicht bzw. könne nicht wissen, ob es einen Gott gibt

Atheist= sagt, er wisse, dass es keinen Gott gibt

Warum nicht lieber diese eindeutigen Begriffe gebrauchen?
[mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 19:59
Daniel Stöhr: @Leblhuber
Lerle kann für seine Behauptung, dass die -wie auch immer zu interpretierenden- Talmud-Stelle von „irgendwelchen Logen“ umgesetzt wird keinen Beleg liefern. Jedenfalls nennt er keinen.

Aber diesen Artikel mit „Naziseiten“ in Verbindung zu bringen, ist nun wirklich absoluter Unsinn.
[mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 01:52
Daniel Stöhr: @Clarissa:
„Wenn ein (mutmaßlich Geschädigter eine beweisbare Handlung als Schädigung seiner Interessen glaubhaft belegen kann, muß bei den genannten Offizialdelikten die Schädigung als bewiesen und der Tatbestand als erfüllt angesehen werden.“

Es wäre mir wirklich sehr neu, dass bei diesen Delikten (oder im Strafrecht überhaupt) ein „subjektives Schädigungsempfinden“ bei einer Abwägung eine Rolle spielen soll. Gerade im Bezug auf die dürftige Bestimmtheit, bspw. des § 185 StGB, wird ja immer mit der gefestigten Rechtsprechung argumentiert und damit ein objetives Kriterium bejaht.

Ihre Argumentation scheint eher auf das Zivilrecht zu gehen ? (z.B. einstweilige Verfügung, Unterlassungsanspruch). Aber hier wären natürlich ebenso dann die Grundrechte zu berücksichtigen. Das erkennende Gericht darf jedenfalls die Grundrechte des Beklagten auch im Privatrecht nicht verkennen.
[mehr…]
Dienstag, 19. August 2008 00:33
Daniel Stöhr: Hallo Clarissa,
können Sie eine Ahnung, warum hier „Mord“ im Sinne des StGB ausgelegt werden muss, bei dem Slogan „Soldaten sind Mörder“ aber nicht? Und wie verträgt sich dieses Urteil mit der Rechtsprechung des BVerfG, wonach ein Äußerung, die Schutzgüter der §§ 185f. betrifft, immer im Lichte der Meinungsfreiheit ausgelegt werden soll,was doch wohl zu bedeuten hat, dass von mehreren möglichen Interpretationen (wie hier der Fall) gerade nicht die „meinungsfeindliche“, sondern die zu Grunde gelegt werden soll, die dem Grundrecht der Meinungsfreiheit zur Geltung verhilft?

Ich sehe keinen Grund,warum das LG hier ausdrücklich den umgekehrten Weg geht.
[mehr…]
Montag, 18. August 2008 21:22
Daniel Stöhr: @Marcelus:
Warum schreiben Sie jetzt neurdings „Informazion“, „Funkzion“ usw. ? Ich kannte das eigentlich bisher nur von Judendlichen, die damit wohl etwas provozieren wollen. Aber nett, das mit dem „A.U.C.R.“ war auch ein guter Einfall. [mehr…]
Montag, 18. August 2008 11:12
Daniel Stöhr: Naturalismus=Atheismus?
Soviel ich weiß, heißt Naturalismus nicht unbedingt strikter Atheismus, sondern ist auch mit einem Agnostizismus vereinbar. Nämlich dann, wenn er sich nur von der erkenntnistheoretischen Ebene her definiert. Die (Natur-)wissenschaft ist auch „naturalistisch“, d.h. sie schließt metaphysische Erklärungen aus. Wenn ein Wissenschaftler eine metaphysische Erklärung einführt, ist er eben draußen aus der Wissenschaft. Das muss aber nicht heißen, dass er auch Atheist sein muss, um Wissenschaftler zu sein.

Jedenfalls gibt es da Abstufungen bezüglich dessen, was unter „Naturalismus“ verstanden wird.
[mehr…]
Freitag, 15. August 2008 02:12
Daniel Stöhr: Wie ???
Sie haben es studiert „um es zu haben“? Weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe. Wenn Sie eine Clarissin sind, sind Sie dann wohl dort in der Rechtsabteilung beschäftigt (wenn es da sowas gibt)?!

Sie müssen zugeben, dass auch ihre Verständlichkeit zu wünschen übrig lässt!
[mehr…]
Freitag, 15. August 2008 01:57
Daniel Stöhr: @Clarissa:
Welchem Richter?

Ich meine sehr wohl, was ich sage. Auch wenn jemand sie Sie nicht versteht (verstehen will), was ich meine, wenn ich sage.

Wieso studiert eine clarissin eigentlich Jura?
[mehr…]
Freitag, 15. August 2008 01:30
Daniel Stöhr: Was manchmal an der Jurisprudenz etwas abstoßend ist,
iudex, das sind die Wertungen -wo das Argument fehlt, stellt sich bisweilen der „richtige“ Begriff ein (man vergleiche hierzu auch ihren vorletzten Beitrag), die oftmals auch ganz derb aus der Luft gegriffen sind. Aber so ist es halt. [mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 20:27
Daniel Stöhr: Lustig…
„Das geschriebene Wort Gottes auf einem Plakat soll Menschen, die sich immer mehr von den Kirchen abwenden, in ihrer unmittelbaren Umgebung erreichen.“

…Genau darüber habe ich heute auch nachgedacht, als ich an so einer Tafel vorbeigefahren bin. Manchmal scheint etwas vorweggenommen zu werden, bevor das Ereignis eintritt. Aber wahrscheinlich ist es nur Zufall und man nimmt so etwas nur besonders wahr, weil es eben außergewöhnlich ist. Auch ein wichtiges Argument in Bezug auf angebliche „Gebetserhörungen“.
[mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 21:28
Daniel Stöhr: Dann lesen Sie mal
das neue Testament, Herr Rau. Da kommt das Mühlstein-Zitat jedenfalls vor. [mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 00:33
Daniel Stöhr: @clarissa:
Ok…habe den Rest gerade nachgelesen!

Noch einen: § 545 BGB.

So, jetzt muss ich aber in’s Bett, damit ich morgen weiter an den Feinheiten feilen kann. Gute Nacht
[mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 00:21
Daniel Stöhr: @clarissa…ich versuch’ es mal aus dem Kopf:
…korrigieren Sie mich, wenn etwas nicht stimmt:

§§ 416 Abs. 1 S. 2: Schuldübernahme?
496 S. 2: Hm…irgendein Verbrauchervertrag?!
516 Abs. 2 S. 2: Schenkung?
568: Eintritt in den Mietvertrag bei neuem Eigentümer
625: muss ich leider passen…
663:
1943 Hs. 2 BGB: Hm …Ausschlagungsfrist beim Testament?
den §§ 362 Abs. 1 S. 1 Hs. 2: Annahme als Erfüllung?
377 Abs. 2 u. 3 HGB: Mängelrüge bzw. Fehlen derselben!
§§ 108 Abs. 2 S. 2 Hs. 2: Aufforderung der Eltern zur Zustimmung –-> Zustimmung wird nicht erteilt---> Vertrag endgültig unwirksam
177 Abs. 2 S. 2 Hs. 2: Zustimmung bei Vertretung ohne vertretungsmacht wird nicht erteilt –-> damit verweigert
415 Abs. 2S. 2: Hm…Anzeige eines Gläubigerwechsel?
458 Abs. 1 S. 2 i.V.m. 177 Abs. 2 S. Hs. 2 BGB: muss ich leider passen…

[mehr…]
Dienstag, 12. August 2008 00:02
Daniel Stöhr: @clarissa:
Nein, da brauchte ich kein Wiki, sonst stünde es schlecht um mich

Aber sagen Sie, haben Sie jetzt etwa auf die Schnelle die ganzen Vorschriften herausgesucht oder aus dem Kopf zitiert ??
[mehr…]
Montag, 11. August 2008 23:44
Daniel Stöhr: @clarissa
ich weiß schon, von was ich da rede, aber ich wusste irgendwie gleich, dass von ihnen wieder eine schnippische Reaktion kommt

„Wer schweigt, scheint zuzustimmen“ kann man aber durchaus im Bezug auf Willenserklärungen bzw. Geschäfte unter Kaufleuten anwenden, nämlich beim kaufmännischen Bestätigungsschreiben und ähnlichen Institute…aber das wissen Sie sicher auch!
[mehr…]
Montag, 11. August 2008 23:31
Daniel Stöhr: Ist jedenfalls juristisch
gesehen auch Schwachsinn, dass wer nicht widerspricht, zustimmt. Es sei denn man ist unter Kaufleuten! [mehr…]
Montag, 11. August 2008 22:52
Daniel Stöhr: Lieber Benedikt,
das sind natürlich gewichtige Gründe, die Du da nennst. Was mich halt immer stutzig machte, dass die ganzen „Ritualmordheiligen“ um die 60er Jahre herum (also dem „Vatikanum II“ oder Vatikanum II -je nach Standpunkt) plötzlich aus den Kalendern gestrichen wurden. Und auf dem V2 begann ja auch insofern eine Änderung der Theologie, als man auf einmal begann von den „älteren Brüdern“ (wohlweislich auch im Bezug auf die „nachchristlichen“ Juden gemünzt) zu sprechen begann.

Bleibt also nur, wenn Sie recht haben, dass man schon vorher wider besseren Wissens einen „zweifelhaften“ Kult pflegte (immerhin über ca. 500 Jahre). Das würde natürlich auch die restliche Heiligen- u. Seligenverehrung etwas in Frage stellen, denn es wäre dann irgendwie kein Grund ersichtlich, warum man dort gewissenhafter vorgegangen sein sollte. Und auch dort hat man sich ja immer auf die Verehrung im Volk und die entsprechende Überlieferung und Berichten von Gebetseröhrungen (letztere gibt es ja beim Anderl-Kult auch, wie Marranenjäger anmerkte -jedenfalls entspr. Berichte) gestützt.
[mehr…]
Montag, 11. August 2008 22:27
Daniel Stöhr: Das korrespondiert ja damit,
dass laut „modernistischer“ Theologen, die Verhandlung gar nicht vor dem hohen Rat stattfand, man sieht das heute als „antisemitische“ Verschwörungstheorie an. Wie auch immer, was ich sagen wollte: Wer sich zum Christentum bekennt, hat auch keinen logischen Grund die Anderl-Geschichte zu bezweifeln. Wer an Adam und Eva glaubt, kann auch an die Anderl-Geschichtn glauben, da ist dann sozusagen kein Widerspruch mehr auf der Argumentationsebe

Gut Nacht!
[mehr…]
[ 1 2 3 » ]
Montag, 11. August 2008 22:20
Daniel Stöhr: @Benedikt:
Die Anderl-Verehrung ist auch in den Jahren darauf entstanden, oder etwas nicht?

@TRS13: Wo hast du das Zeichen her, das kommt mir bekannt vor.
[mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net