Freitag, 14. März 2008 14:16
Weil sie ein Bild der Muttergottes am Himmel sehen wollten, starrten viele Menschen minutenlang in die Sonne. Mittlerweile hat die Gesundheitsbehörde vor dem Phänomen gewarnt.

Die Muttergottesstatue im Haus des Hotelbesitzers soll auch Tränen geweint haben.
(kreuz.net, Kerala) Mindestens fünfzig Leute haben ihr Augenlicht verloren, nachdem sie in den Himmel
geschaut haben in der Hoffnung, ein Bild der Jungfrau Maria zu sehen.
Das berichtete die britische Tageszeitung
‘Telegraph’.
Seit Monaten strömen fromme Gläubige zu einem Hotel in der südwestindischen Region Kottayam
in der Nähe der Stadt Kerala.
Um den Hotelbesitzer sollen angeblich außerordentliche Dinge geschehen
sein. Nun sei angeblich sogar ein Zeichen am Himmel sichtbar – das Bild der Jungfrau Maria.
In der Hoffnung,
das Bildnis zu sehen, haben viele minutenlang in die Sonne gestarrt.
In der Region haben sich seit Freitag
48 Erblindete in Krankenhäusern und Augenheilanstalten gemeldet.
Alle Patienten weisen ähnliche Symptome
auf: Durch das lange Starren in die Sonne sind auf der Netzhaut des Auges photochemische Verbrennungen
entstanden.
Mittlerweile hat die zuständige Gesundheitsbehörde Hinweistafeln aufgestellt. Auf diesen
wird vor Gerüchten gewarnt, wonach am Himmel ein geheimnisvolles Bild zu sehen sei.
Es sei vielmehr
gefährlich für das Augenlicht, direkt in die Sonne zu schauen.
Der Hotelbesitzer, der mittlerweile
übersiedelt ist, hat neben dem himmlischen Bild angeblich noch andere wunderliche Phänomene erlebt.
Statuen der Muttergottes sollen in seinem Haus Honig, Blut, Öl sowie Parfum geweint haben.