Priesterbruderschaft Sankt Gregor der Große?
Kürzlich hat ein Erzbischof mit Bezug auf die USA etwas Wichtiges gesagt, das für Großbritannien vielleicht noch wichtiger sein könnte.
(kreuz.net) Die Kirche wird ihre ‘Pastoralen Vorkehrungen’ für übergetretene US-anglikanische Pfarreien
erweitern, um ganzen anglo-katholischen Gemeinden zu erlauben, katholisch zu werden.
Das berichtete der Chefredaktor der englischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’, Damian Thompson, am 16. Juli auf seinem persönlichen Weblog.
Thompson beruft sich auf den US-amerikanischen Erzbischof von Newark, Mons. John J. Myers.
Erzbischof Myers ist kirchlicher Delegat für die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ für Ex-Anglikaner in den USA.
Während einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag erklärte er: „Wir sind dabei, das Mandat für die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ zu erweitern.“
„Wir haben das Wunder erlebt, daß verschiedene US-anglikanische Bischöfe in die katholische Kirche eingetreten sind. Wir erhalten im Zusammenhang mit den ‘Pastoralen Vorkehrungen’ immer noch Bitten von Priestern und Laien“ – so der Erzbischof.
Thompsons Kommentar: „Das ist eine wichtige Mitteilung, welche Behauptungen aus der Welt schafft, wonach der Papst Anglo-Katholiken von einer Konversion zur Kirche abhalten möchte.“
Die offensichtliche Auslegung der Worte des Erzbischofs sei, daß die ‘Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft’, die weltweit einige Hunderttausend Mitglieder hat, eigene Pfarreien mit einem Eigenritus bekommen wird.
Diese Möglichkeit existierte bereits seit den 70er Jahren. Doch nach den Worten von Mons. Myers sind die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ unter dem jetzigen Papst und angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen bei den Anglikanern in eine neue Phase eingetreten.
Thompson weist auf eine wichtige Folgerung hin, die sich aus den Worten des Erzbischofs ergibt:
„Wenn Rom das Netzwerk der ex-anglikanischen Pfarreien in den Vereinigten Staaten erweitert, dann können wir sicher sein, daß die Idee von Gruppenkonversionen im Vatikan positiv aufgenommen wird.“
Der Vatikan sei sich sehr wohl bewußt, daß ein solcher Prozeß kompliziert sei: „Niemand ist so naiv zu glauben, daß ganze Pfarreien »ihre Gebäude mit sich bringen werden«.“
Aber der Plan, für ex-anglikanische Kleriker und Gläubige eine Priesterbruderschaft Sankt Gregor der Großen zu gründen, erscheint nach Thompson als „höchst machbar“.
Das berichtete der Chefredaktor der englischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’, Damian Thompson, am 16. Juli auf seinem persönlichen Weblog.
Thompson beruft sich auf den US-amerikanischen Erzbischof von Newark, Mons. John J. Myers.
Erzbischof Myers ist kirchlicher Delegat für die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ für Ex-Anglikaner in den USA.
Während einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag erklärte er: „Wir sind dabei, das Mandat für die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ zu erweitern.“
„Wir haben das Wunder erlebt, daß verschiedene US-anglikanische Bischöfe in die katholische Kirche eingetreten sind. Wir erhalten im Zusammenhang mit den ‘Pastoralen Vorkehrungen’ immer noch Bitten von Priestern und Laien“ – so der Erzbischof.
Thompsons Kommentar: „Das ist eine wichtige Mitteilung, welche Behauptungen aus der Welt schafft, wonach der Papst Anglo-Katholiken von einer Konversion zur Kirche abhalten möchte.“
Die offensichtliche Auslegung der Worte des Erzbischofs sei, daß die ‘Traditionelle Anglikanische Gemeinschaft’, die weltweit einige Hunderttausend Mitglieder hat, eigene Pfarreien mit einem Eigenritus bekommen wird.
Diese Möglichkeit existierte bereits seit den 70er Jahren. Doch nach den Worten von Mons. Myers sind die ‘Pastoralen Vorkehrungen’ unter dem jetzigen Papst und angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen bei den Anglikanern in eine neue Phase eingetreten.
Thompson weist auf eine wichtige Folgerung hin, die sich aus den Worten des Erzbischofs ergibt:
„Wenn Rom das Netzwerk der ex-anglikanischen Pfarreien in den Vereinigten Staaten erweitert, dann können wir sicher sein, daß die Idee von Gruppenkonversionen im Vatikan positiv aufgenommen wird.“
Der Vatikan sei sich sehr wohl bewußt, daß ein solcher Prozeß kompliziert sei: „Niemand ist so naiv zu glauben, daß ganze Pfarreien »ihre Gebäude mit sich bringen werden«.“
Aber der Plan, für ex-anglikanische Kleriker und Gläubige eine Priesterbruderschaft Sankt Gregor der Großen zu gründen, erscheint nach Thompson als „höchst machbar“.
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Dienstag, 29. Juli 2008 10:22
neverland: bin auch gespannt
Marcellus Bruder in Christus,
klären sie uns unwissende Kinder auf
klären sie uns unwissende Kinder auf
Montag, 28. Juli 2008 08:36
Bjoerko: @Marcellus
Na auf die Erklärung der Historie des Islams bin ich ja mal gespannt. Dann leg mal los und erkläre uns
allen mal, wie Du auf die Idee kommst, das der Koran „unhistorisch“ ist.
Und wieso du denkst, dass das NT und das AT dies tue?!
Und wieso du denkst, dass das NT und das AT dies tue?!
Montag, 28. Juli 2008 08:12
neverland: @marcelus
keine Stellungnahme zu dem anglikanischen Verhalten mancher römischer Katholiken – wunder…
Ich werde zu gegebenen Zeit alle Beteiligten hier namentlich nennen.
Ich werde zu gegebenen Zeit alle Beteiligten hier namentlich nennen.
Sonntag, 27. Juli 2008 19:37
Marcelus: @Jörg Guttenberger, Köln, der Möchtegernreligionsfilosof: Natürlich ist der Koran unhistorisch
Und damit ist auch die Islamlehre selbst unhistorisch.
Oder glauben Sie, daß Herr Mohammed mit dem Koran die geschichtliche Realität wiedergibt, im Gegensatz zur Hl. Schrift des Alten und des Neuen Bundes?
Mit dem Anglikanismus hat das nichts zu tun.
Daß der Islam keine chrstliche Konfession ist, ist ja bekannt. Aber unhistorisch ist in diesem Zusammenhang einfach Unsinn.
Auch die Anglikaner verdienen nicht das Adjektv „unhistorisch“. Sie verwechseln Kirche und Profangeschichte! Die Anglikaner sind schismatisc, aber nicht unhistorisch!
Wie bereits an anderer Stelle gesagt: jede Übertreibung ist vom
Oder glauben Sie, daß Herr Mohammed mit dem Koran die geschichtliche Realität wiedergibt, im Gegensatz zur Hl. Schrift des Alten und des Neuen Bundes?
Mit dem Anglikanismus hat das nichts zu tun.
Daß der Islam keine chrstliche Konfession ist, ist ja bekannt. Aber unhistorisch ist in diesem Zusammenhang einfach Unsinn.
Auch die Anglikaner verdienen nicht das Adjektv „unhistorisch“. Sie verwechseln Kirche und Profangeschichte! Die Anglikaner sind schismatisc, aber nicht unhistorisch!
Wie bereits an anderer Stelle gesagt: jede Übertreibung ist vom
Mittwoch, 23. Juli 2008 20:59
neverland: @schimansky@marcelus
Horst Schimanski: Man könnte fast darüber lachen
„nach der Messe ist es üblich, dass der Priester die Gläubigen persönlich an der Kirchentür verabschiedet, sofern sie nicht noch mit ins Gemeindezentrum kommen zum „church coffee“, auch scherzhaft „das achte Sakrament“ genannt.“
Das „achte Sakrament“, genauso wirkungslos, wie alle anderen…
Dann wünsche ich Ihnen, wertgeschätzter Bruder in Christi, dass sie niemals in ihrem Leben feststellen werden alle überlebt zu haben, alleine in einer fremden Stadt zu sein, unsicher in einer neuen Gemeinde stehen und dass ihnen stets ein einsamer Gottesdienstbesuch ersprart bleibt. Etwas anglikanische Freundlichkeit schadet sicher nicht.
Wertgeschätzer Bruder in Christus marcelus, meine Stiefmutter (mehrfach wiederverheiratete Geschiedene, habgierig, lieblos und der „Sterbehilfe“ schuldig) empfängt mit Wissen des Ortspfarrers und der zuständigen Ordinariats die Sakramente. Unlogisch ist, dass die römische Kirche dies akzeptiert und sie hier über die Anglikaner schmähen.
„nach der Messe ist es üblich, dass der Priester die Gläubigen persönlich an der Kirchentür verabschiedet, sofern sie nicht noch mit ins Gemeindezentrum kommen zum „church coffee“, auch scherzhaft „das achte Sakrament“ genannt.“
Das „achte Sakrament“, genauso wirkungslos, wie alle anderen…
Dann wünsche ich Ihnen, wertgeschätzter Bruder in Christi, dass sie niemals in ihrem Leben feststellen werden alle überlebt zu haben, alleine in einer fremden Stadt zu sein, unsicher in einer neuen Gemeinde stehen und dass ihnen stets ein einsamer Gottesdienstbesuch ersprart bleibt. Etwas anglikanische Freundlichkeit schadet sicher nicht.
Wertgeschätzer Bruder in Christus marcelus, meine Stiefmutter (mehrfach wiederverheiratete Geschiedene, habgierig, lieblos und der „Sterbehilfe“ schuldig) empfängt mit Wissen des Ortspfarrers und der zuständigen Ordinariats die Sakramente. Unlogisch ist, dass die römische Kirche dies akzeptiert und sie hier über die Anglikaner schmähen.
Dienstag, 22. Juli 2008 17:46
Weißer Ritter: Wozu eine neue Gemeinschaft?
Es reicht vollkommen aus, wenn jeder Anglikaner den Glauben der Kirche annimmt und katholisch wird.
Es ist wichtig, daß diese Menschen sich der katholischen Kirche anschließen und nicht einen neuen Club gründen, in dem sie sich wiederum isolieren können.
Es ist wichtig, daß diese Menschen sich der katholischen Kirche anschließen und nicht einen neuen Club gründen, in dem sie sich wiederum isolieren können.
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