Bischofspredigt + Einheit außerhalb? + Versprochen ist versprochen + Papstfeinde zugelassen + Allergische Gläubige
Samstag, 19. Juli 2008 03:32
NurEinLeser: @JMX: Diese „Logik“ ist noch löchriger…
…denn warum laufen denn den Evangelen noch mehr Leute weg als den „vergangenheitsverhafteten“ Katholiken? Warum haben die keine Geistlichenschwemme, trotz Fehlen des Zölibats und trotz weiblicher Gemeindevorsteherinnen?
Donnerstag, 17. Juli 2008 11:34
JMX: Einfache Logik,
aber trotzdem falsche Schlußfolgerung.
Wegen dem Zölibat gibt es weniger Priester. Richtig.
Falsch ist aber: Der Priestermangel geht auf das Zölibat zurück. Denn die Mangelerscheinung wird durch den Vergleich mit den Priesterzahlen etwa von 1970 festgestellt – dort aber gab es den Zölibat auch schon, weswegen der Zölibat als Begründung ausscheidet.
Natürlich ist der Zolibat eine der Ursachen für den Priestermangel.
Der Zölibat wird heute nicht mehr akzeptiert und das Priesteramt ist nicht mehr populär, weil 1. die Gesellschaft säkularer geworden ist und 2. die Leute, die noch glauben und potentielle Priester wären, nicht mehr der Ansicht sind, daß man, um Priester zu sein, zölibatär leben müsse. Diese Art der Frömmigkeit gibt es kaum mehr (zum Glück!). Vor allem, da es die Konkurrenz ja vormacht, daß es geht.
Ich hatte in Münster einen WG-Mitbewohner, der kath. Theologie auf Priesteramt studierte. Er war sehr guter Student und voll dabei. Problem: Er hatte eine sehr nette und hübsche Freundin. Was macht er also? Richtig, er konvertiert und wird ev. Priester.
Kaum einer sieht mehr ein, sich zwischen Priesteramt und Familie entscheiden zu müssen, wenn doch auch beides geht.
Wegen dem Zölibat gibt es weniger Priester. Richtig.
Falsch ist aber: Der Priestermangel geht auf das Zölibat zurück. Denn die Mangelerscheinung wird durch den Vergleich mit den Priesterzahlen etwa von 1970 festgestellt – dort aber gab es den Zölibat auch schon, weswegen der Zölibat als Begründung ausscheidet.
Natürlich ist der Zolibat eine der Ursachen für den Priestermangel.
Der Zölibat wird heute nicht mehr akzeptiert und das Priesteramt ist nicht mehr populär, weil 1. die Gesellschaft säkularer geworden ist und 2. die Leute, die noch glauben und potentielle Priester wären, nicht mehr der Ansicht sind, daß man, um Priester zu sein, zölibatär leben müsse. Diese Art der Frömmigkeit gibt es kaum mehr (zum Glück!). Vor allem, da es die Konkurrenz ja vormacht, daß es geht.
Ich hatte in Münster einen WG-Mitbewohner, der kath. Theologie auf Priesteramt studierte. Er war sehr guter Student und voll dabei. Problem: Er hatte eine sehr nette und hübsche Freundin. Was macht er also? Richtig, er konvertiert und wird ev. Priester.
Kaum einer sieht mehr ein, sich zwischen Priesteramt und Familie entscheiden zu müssen, wenn doch auch beides geht.
Mittwoch, 16. Juli 2008 21:52
Gotthard: @bayern-tradi
wo habe ich dich denn auf deiner Krachledernen erwischt?
Es wird soviel Unsinn als Teil und Inhalt unser hl. Religion ausgegeben … viele fromm klingende Sätze sind absoluter Blödsinn… solch Unsinn ist eine angebliche der Ehelosigkeit der Priester durch das Gleichnis vom Mietling und guten Hirten.
Unsinn muss einfach als Unsinn gebrandmarkt werden!
Es wird soviel Unsinn als Teil und Inhalt unser hl. Religion ausgegeben … viele fromm klingende Sätze sind absoluter Blödsinn… solch Unsinn ist eine angebliche der Ehelosigkeit der Priester durch das Gleichnis vom Mietling und guten Hirten.
Unsinn muss einfach als Unsinn gebrandmarkt werden!
Mittwoch, 16. Juli 2008 21:36
Bayern-Tradi: Gotthard,
Sie sind einfach unbelehrbar! Welches Trauma haben Sie denn erlitten, dass Sie so von Hass gegen unsere heilige Religion strotzen?!
Mittwoch, 16. Juli 2008 21:30
Gotthard: Mietling!!
auch in dem Beispiel vom Mietling und guten Hirten, der das zölibatäre Leben begründet.
eine tolle Hausmanns-Theologie!
eine tolle Hausmanns-Theologie!
Mittwoch, 16. Juli 2008 18:35
bonifatius: @RRR:der kleine Unterschied
Mietling oder guter Hirt? Ja, lieber dreimaliger R, nicht wenige Priester und Kandidaten sehen in der
Priester – besser Pastorfunktion einen Beruf und keine Berufung. Und da liegt der Unterschied,- auch in
dem Beispiel vom Mietling und guten Hirten, der das zölibatäre Leben begründet.
Benedikt: Einfache Logik. Korrekt
Benedikt: Einfache Logik. Korrekt
Mittwoch, 16. Juli 2008 13:45
Benedikt: Einfache Logik
Wegen dem Zölibat gibt es weniger Priester. Richtig.
Falsch ist aber: Der Priestermangel geht auf das Zölibat zurück. Denn die Mangelerscheinung wird durch den Vergleich mit den Priesterzahlen etwa von 1970 festgestellt – dort aber gab es den Zölibat auch schon, weswegen der Zölibat als Begründung ausscheidet.
Falsch ist aber: Der Priestermangel geht auf das Zölibat zurück. Denn die Mangelerscheinung wird durch den Vergleich mit den Priesterzahlen etwa von 1970 festgestellt – dort aber gab es den Zölibat auch schon, weswegen der Zölibat als Begründung ausscheidet.
Mittwoch, 16. Juli 2008 13:37
RRR: @ Matthias_DD
Warum eigentlich Pflichtzölibat? Der Zölibat ist immer freiwillig
Korrekt. Niemand wird zum Zölibat gezwungen. Aber für die, die Priester werden wollen, ist die Zölibatsberufung (bzw. das Zölibatsversprechen) in der Tat Pflicht. Müssten alle Kindergärtnerinnen verheiratet sein, könnte man durchaus von einer Pflichtehe für Kindergärtnerinnen sprechen.
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen? Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Selbstverständlich kann man: verheiratete Diakone (gehören nämlich ebenfalls dem geistlicghen Stand an), verheiratete Priester-Konvertiten, verheiratete Priester in den Ostkirchen, auch den katholischen.
Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann sehr wohl beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es! Nur die lateinische Kirche hält in vielen (aber nicht in allen) Fällen an der Zölibatsverpflichtung für Priester fest. Das ist kirchenhistorisch gewachsen, pragmatisch sinnvoll (höhere Verfügbarkeit der Priester), vielleicht auch spirituell eindrucksvoll (in den Fällen, wo es wirklich gelingt) – aber notwendig für das Amt ist es nicht (denn sonst dürfte es ja keine Abweichungen geben, weder durch Ausnahmeregeln für Konvertiten noch durch die Anerkennung der ostkirchlichen Praxis, wonach Zölibat nur für Bischöfe verpflichtend ist.
Korrekt. Niemand wird zum Zölibat gezwungen. Aber für die, die Priester werden wollen, ist die Zölibatsberufung (bzw. das Zölibatsversprechen) in der Tat Pflicht. Müssten alle Kindergärtnerinnen verheiratet sein, könnte man durchaus von einer Pflichtehe für Kindergärtnerinnen sprechen.
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen? Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Selbstverständlich kann man: verheiratete Diakone (gehören nämlich ebenfalls dem geistlicghen Stand an), verheiratete Priester-Konvertiten, verheiratete Priester in den Ostkirchen, auch den katholischen.
Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann sehr wohl beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es! Nur die lateinische Kirche hält in vielen (aber nicht in allen) Fällen an der Zölibatsverpflichtung für Priester fest. Das ist kirchenhistorisch gewachsen, pragmatisch sinnvoll (höhere Verfügbarkeit der Priester), vielleicht auch spirituell eindrucksvoll (in den Fällen, wo es wirklich gelingt) – aber notwendig für das Amt ist es nicht (denn sonst dürfte es ja keine Abweichungen geben, weder durch Ausnahmeregeln für Konvertiten noch durch die Anerkennung der ostkirchlichen Praxis, wonach Zölibat nur für Bischöfe verpflichtend ist.
Mittwoch, 16. Juli 2008 13:23
Bernd-Jupp: Typisch +net
Ich möchte hier nur anmerken, dass die Nachricht über die Aussage von EB Schick so zwar stimmt, dass sie aber eben nur die halbe Wahrheit darstellt. EB Schick hat in diesem Interview dezidiert gesagt, dass er sich in Zukunft vermehrt auch verheiratete Priester vorstellen könne, dass aber Priester, die den Zölibat leben, auch immer für die Kirche wichtig seien. Warum wurde denn diese Wahrheit hier verschwiegen??? Ein Schelm, der Böses denkt…
Mittwoch, 16. Juli 2008 12:21
Aleph: -JMX- Wo sind die Engpässe?
Provozierenderweise habe ich gefragt, wo denn Enpässe zu gegenwärtigen sind. Mir ist die Situation schon
klar.
Mich stört nur, dass die Kirchenleitung so tut, als gäbe es keine Engpässe und mit dem Priestermangel einfach weiterwurschtelt.
Da sollte schon mehr geschehen. Vielleicht ist man deshalb von der möglichen Konversion der Anglikaner nicht ganz abgeneigt, weil dann verheiratete Priester zur Verfügung stünden, ohne dass die Zölibatsverpflichtung für die Festlandspriester außer Kraft zu setzen gewesen wäre.
So elegant lassen sich Probleme kurzfristig umschiffen, gelöst sind Sie daher nicht.
Deshalb: Wo sind sie denn, die Engpässe…wo!
Mich stört nur, dass die Kirchenleitung so tut, als gäbe es keine Engpässe und mit dem Priestermangel einfach weiterwurschtelt.
Da sollte schon mehr geschehen. Vielleicht ist man deshalb von der möglichen Konversion der Anglikaner nicht ganz abgeneigt, weil dann verheiratete Priester zur Verfügung stünden, ohne dass die Zölibatsverpflichtung für die Festlandspriester außer Kraft zu setzen gewesen wäre.
So elegant lassen sich Probleme kurzfristig umschiffen, gelöst sind Sie daher nicht.
Deshalb: Wo sind sie denn, die Engpässe…wo!
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:41
JMX: Wollen Sie abstreiten,
daß viele Gemeinden keinen eigenen Pfarrer mehr haben und mit anderen Gemeinden zusammengelegt werden
müssen? In meiner Heimatgemeinde (Bistum Osnabrück) gibt es keinen „richtigen“ Pfarrer mehr, sondern
einen aus dem Ruhestand reaktivierten Pater (weit in den 70ern), der auch noch weitere Gemeinden zu betreuen
hat.
Hallooo, selbst JPII hat das beklagt, auch die Bischofssynode äußerte sich entsprechend:
http://religion.orf.at/…051007_synode_fr.htm
Hallooo, selbst JPII hat das beklagt, auch die Bischofssynode äußerte sich entsprechend:
http://religion.orf.at/…051007_synode_fr.htm
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:32
Matthias_DD: @e.s.r.
In den Konzilsdokumenten steht aber warum der Zölibat auch weiterhin beibehalten wird, übrigens sehr
lesenswert…
Warum eigentlich Pflichtzölibat? Der Zölibat ist immer freiwillig, niemand wird gezwungen, warum auch? Übrigens genauso wie die Ehe, niemand wird gezwungen…
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen?
Na, dämmerts???
RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Warum eigentlich Pflichtzölibat? Der Zölibat ist immer freiwillig, niemand wird gezwungen, warum auch? Übrigens genauso wie die Ehe, niemand wird gezwungen…
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen?
Na, dämmerts???
RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:22
Aleph: -JMX-
Wo denn? Wo sollen die denn sein? Können Sie mir plausibel Engpässe benennen, die wirklich als Engpässe zu bezeichnen sind…
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:08
Burgorus: Sind die Anglikaner Kardinal Kasper zu konservativ?
Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, will den Anglikanern sagen, daß
er „die Einheit der anglikanischen Gemeinschaft“ wünsche.
Heißt das, dass er wünscht, dass jetzt alle Anglikaner das Frauen-Bischoftum anerkennen, damit sich die Abspaltung von der katholischen Kirche verfestige, oder geht es ihm schlicht und einfach darum, die – aus seiner liberalen Sicht wohl viel zu konservativen – Anglikaner aus der katholischen Kirche fernzuhalten, damit sie nicht gesunde?
Heißt das, dass er wünscht, dass jetzt alle Anglikaner das Frauen-Bischoftum anerkennen, damit sich die Abspaltung von der katholischen Kirche verfestige, oder geht es ihm schlicht und einfach darum, die – aus seiner liberalen Sicht wohl viel zu konservativen – Anglikaner aus der katholischen Kirche fernzuhalten, damit sie nicht gesunde?
Mittwoch, 16. Juli 2008 11:06
JMX: Es gibt also
im Moment keine Engpässe?!?!?
Entschuldigen Sie mein schallendes Gelächter.
Entschuldigen Sie mein schallendes Gelächter.
Mittwoch, 16. Juli 2008 10:48
Aleph: Vertretbare diplomatische Antwort
Stimmt doch. Damit ist sichergestellt, dass es nicht zu Engpässen kommt. Da gibt es doch nichts zu hinterfragen.
Das ist eine durchaus vertretbare, diplomatische Antwort, sauber, korrekt, einleuchtend oder schlicht: quadratisch, praktisch, gut.
Sie, die Antwort, lässt kaum etwas zum Herausfiltern.
Das ist eine durchaus vertretbare, diplomatische Antwort, sauber, korrekt, einleuchtend oder schlicht: quadratisch, praktisch, gut.
Sie, die Antwort, lässt kaum etwas zum Herausfiltern.
Mittwoch, 16. Juli 2008 10:45
Ansgar: @ ecclesia
Wieso, Exz. Schicks Begründung ist doch schlüssig? Ich verstehe sie jedenfalls. Was ist Ihr Problem?
Mittwoch, 16. Juli 2008 10:03
ecclesia-semper-reformanda: Lieber Matthis,
mag sein, dass das „in den Konzilsdokumenten“ steht; aber deshalb ist es doch nicht automatisch auch richtig. verstehen kann man jedenfallls diese „Begründung“ nicht.
Mittwoch, 16. Juli 2008 09:17
Matthias_DD: @e.s.r
Msgn. Schick steht eben fet auf dem Fundament des Vatikanum II, man darf halt in den Konzilsdokumenten eben nicht nur lesen was einem gerade in den Kram passt…
Mittwoch, 16. Juli 2008 09:07
ecclesia-semper-reformanda: Äh, also:
Die Kirche brauche immer eine genügende Anzahl eheloser Priester. Nur so könne sie über die Welt hinausweisen
und die Transzendenz des Glaubens verkörpern.
Nee klar, das leuchtet sicherlich jedem ein…
Mannoman, was müssen sich die Herren einen abbrechen, um den Pflicht-Zölibat zu begründen…
Nee klar, das leuchtet sicherlich jedem ein…
Mannoman, was müssen sich die Herren einen abbrechen, um den Pflicht-Zölibat zu begründen…
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