Für dumm verkauft
Manipulierende Berichterstattung ist bei Artikeln zu kirchlichen Themen die Regel. Die antikirchlichen Autoren dürfen hoffen, von ihren ahnungslosen Lesern nicht aufgedeckt zu werden.
(kreuz.net) Italien zahlt für die katholische Kirche mehr als für ihre Politiker. Das behauptete der
Journalist Alexander Smoltczyk Anfang Juni in seiner Rubrik „Uups! – et Orbi“ auf der kirchenfeindlichen
Webseite ‘Spiegel Online’.
Smoltczyk unterschlägt, daß es bei der Geldsumme unter anderem um Wiedergutmachungen der Raubzüge handelt, die der italienische Bandit und Freimaurer-Staatsgründers Giuseppe Garibaldi († 1882) durchgeführt hat.
Die Kirche in Italien ist – nach Smoltczyk – unter der Führung des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini (76) in den letzten zwanzig Jahren zu einem „hochprofitablen Unternehmen“ umgebaut worden.
Sie mache jährlich knapp drei Milliarden Euro Umsatz und bekomme anderthalb Milliarden geldwerten Steuervorteilen – zitiert der ‘Spiegel’-Journalist den Journalisten Curzio Maltese.
Dieser hat ein Büchlein „La Questua“ – „Das Kirchenopfer“ – geschrieben.
Maltese behauptet darin, daß die katholische Kirche die italienischen Steuerzahler jedes Jahr etwa viereinhalb Milliarden Euro kostet – von direkter Finanzierung durch Staat und Gebietskörperschaften bis zum Steuerausfall.
Doch daß die Kirche zum Beispiel im Gesundheits- und Bildungswesen billigere und bessere Leistungen erbringt als die maroden Staatsbetriebe unterschlägt Maltese.
Bei einer Milliarde Euro der genannten Summe handelt es sich außerdem um Einnahmen aus einer in Italien existierenden Steuer, die der Bürger freiwillig der Kirche, dem Staat oder einer anderen Institution zukommen lassen kann.
Auch diese Information hält Smoltczyk seinen Lesern vor.
Hochgerechnet werden auch 950 Millionen für die Gehälter der 22.000 Religionslehrer und 700 Millionen Zuwendungen für Lehre und Gesundheitswesen. Beide Summen kommen dem Staat direkt oder indirekt zugute.
Auch das sagt Smoltczyk nicht.
Zusätzlich berechnet Smoltczyk noch geschätzte 1,5 Milliarden angeblich entgangene Steuer-Einnahmen.
Katholische Buchläden, Hotels, Kinos, Reliquienshops, Restaurants und Immobilien sind nämlich seit den Lateran-Verträgen von jeglicher Steuer befreit.
Doch hierbei handelt es sich nicht um Privilegien, sondern um eine Bereinigung der römischen Frage, die entstand, nachdem die Stadt Rom von illegalen piemontesischen Truppen überfallen, erobert und geplündert wurde.
Auch die angebliche Steuerfreiheit von 7000 Hektoliter Likör und Schnaps, die jedes Jahr im vatikaneigenen Supermarkt umgesetzt werden, beklagt Smoltczyk weiter.
Der Supermarkt befindet sich gar nicht auf italienischem Staatsgebiet.
© Titelbild: Rich Gibson, CC
Smoltczyk unterschlägt, daß es bei der Geldsumme unter anderem um Wiedergutmachungen der Raubzüge handelt, die der italienische Bandit und Freimaurer-Staatsgründers Giuseppe Garibaldi († 1882) durchgeführt hat.
Die Kirche in Italien ist – nach Smoltczyk – unter der Führung des römischen Kardinalvikars Camillo Ruini (76) in den letzten zwanzig Jahren zu einem „hochprofitablen Unternehmen“ umgebaut worden.
Sie mache jährlich knapp drei Milliarden Euro Umsatz und bekomme anderthalb Milliarden geldwerten Steuervorteilen – zitiert der ‘Spiegel’-Journalist den Journalisten Curzio Maltese.
Dieser hat ein Büchlein „La Questua“ – „Das Kirchenopfer“ – geschrieben.
Maltese behauptet darin, daß die katholische Kirche die italienischen Steuerzahler jedes Jahr etwa viereinhalb Milliarden Euro kostet – von direkter Finanzierung durch Staat und Gebietskörperschaften bis zum Steuerausfall.
Doch daß die Kirche zum Beispiel im Gesundheits- und Bildungswesen billigere und bessere Leistungen erbringt als die maroden Staatsbetriebe unterschlägt Maltese.
Bei einer Milliarde Euro der genannten Summe handelt es sich außerdem um Einnahmen aus einer in Italien existierenden Steuer, die der Bürger freiwillig der Kirche, dem Staat oder einer anderen Institution zukommen lassen kann.
Auch diese Information hält Smoltczyk seinen Lesern vor.
Hochgerechnet werden auch 950 Millionen für die Gehälter der 22.000 Religionslehrer und 700 Millionen Zuwendungen für Lehre und Gesundheitswesen. Beide Summen kommen dem Staat direkt oder indirekt zugute.
Auch das sagt Smoltczyk nicht.
Zusätzlich berechnet Smoltczyk noch geschätzte 1,5 Milliarden angeblich entgangene Steuer-Einnahmen.
Katholische Buchläden, Hotels, Kinos, Reliquienshops, Restaurants und Immobilien sind nämlich seit den Lateran-Verträgen von jeglicher Steuer befreit.
Doch hierbei handelt es sich nicht um Privilegien, sondern um eine Bereinigung der römischen Frage, die entstand, nachdem die Stadt Rom von illegalen piemontesischen Truppen überfallen, erobert und geplündert wurde.
Auch die angebliche Steuerfreiheit von 7000 Hektoliter Likör und Schnaps, die jedes Jahr im vatikaneigenen Supermarkt umgesetzt werden, beklagt Smoltczyk weiter.
Der Supermarkt befindet sich gar nicht auf italienischem Staatsgebiet.
© Titelbild: Rich Gibson, CC
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Donnerstag, 17. Juli 2008 19:34
Fragender: Kaum zu glauben:
Kreuz.net beklagt „Manipulierende Berichterstattung „…
Donnerstag, 17. Juli 2008 18:50
Nachtlaterne: das nachrichtenmagazin…
… DER SPIEGEL… ist ein vollkommen seelenloses blattt und erzeugt auch nichts anderes als traurige,
gefährliche seelenkälte. dass der spiegel es keineswegs mit der wahrheit immer genau nimmt zeigen die
manipulationen an statistiken und die untterschlagung wichtiger fakten.
der arrogante spiegel erlaubt auch seinen lesern kalte arrooganz ohne dass sie dafür auch nur den kleinsten finger krumm machen müssen.
wenn diese illustrierte nicht endlich untergeht, weil wir selbstständiges denken erlernen und unser leben nicht auf die bloße auussage: „man muss doch schließlich informiert sein“ reduzieren lassen, dann sieht es sehr schlimm aus.
warum lesen fast eine million menschen woche für woche dieses scheißblatt?
der arrogante spiegel erlaubt auch seinen lesern kalte arrooganz ohne dass sie dafür auch nur den kleinsten finger krumm machen müssen.
wenn diese illustrierte nicht endlich untergeht, weil wir selbstständiges denken erlernen und unser leben nicht auf die bloße auussage: „man muss doch schließlich informiert sein“ reduzieren lassen, dann sieht es sehr schlimm aus.
warum lesen fast eine million menschen woche für woche dieses scheißblatt?
Donnerstag, 17. Juli 2008 12:11
Colombe de la paix: @Aleph
Wenn ich ein Kreuz sehe, ich habe in allen Zimmern eins,
erinnert es mich an Jesus , der für uns grausam starb.
Ich trage auch immer eines und habe einen Rosenkranz bei mir.
Ich fühle mich beschützt und geborgen. Kann beten wann immer ich Zeit finde.
erinnert es mich an Jesus , der für uns grausam starb.
Ich trage auch immer eines und habe einen Rosenkranz bei mir.
Ich fühle mich beschützt und geborgen. Kann beten wann immer ich Zeit finde.
Donnerstag, 17. Juli 2008 11:56
Aleph: Lorenz
Das ist bekannt der Vatikan ist für Italien das Tourismus-Highlight. Deshalb liebt der italienische Staat
auch den Vatikan als nicht versiegende Einnahmequelle. Da wäscht schon eine Hand gern die andere…!
Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt…
Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt…
Donnerstag, 17. Juli 2008 11:53
Lorenz: Was ist mit den Tourismuseinnahmen?
Wie sähe es in Italien aus, wenn der Vatikan ein Statdtteil von Paris wäre?
Per Saldo dürfte Italien das um Längen bessere Geschäft machen.
Per Saldo dürfte Italien das um Längen bessere Geschäft machen.
Donnerstag, 17. Juli 2008 09:06
Sarastro: Den Balken im eigenen Auge…
Man regt sich auf über falsche Berichterstattung und hat keine Scham, mit der gleichen Taktik eine hochverdiente und von ihrer Gemeinde voll unterstützte Gemeindeleiterin als Hasspredigerin zu verunglimpfen, nur weil sie es gewagt hat, öffentlich auf einen offensichtlichen Missstand in der Schweizer Kirche hinzuweisen. Dies im Interesse der Kirche, die mit der diesbezüglichen Haltung ihrer Bischöfe unglaubwürdig ist. Es wäre an der Zeit, wenn sich Bischof Huonder von dieser unchristlichen sektiererischen Hasspostille deutlich distanzieren würde. Sonst könnte noch der Verdacht entstehen, diese Schreibe aus Chur sei vom Bischofssitz inspiriert worden.
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