Man muß beten
Wer nicht in die Kirche geht und statt dessen auf seine guten Werke hofft, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Vom Heiligen Kirchenlehrer Alfons Maria von Liguori († 1787).
(kreuz.net) Das Gebet ist zur Seligkeit nicht bloß nützlich sondern notwendig. Daher legt es uns Gott,
der uns alle selig haben will, als Gebot auf: „Bittet, so wird euch gegeben werden“ (Mt 7,7).
Es ist ein vom Konzil zu Konstanz (1414-1418) verworfener Irrtum des englischen Ketzers John Wyclif († 1384), zu behaupten, das Gebet sei für uns nur ein Rat, nicht ein Gebot.
Man muß allezeit beten, heißt es dagegen im Lukasevangelium.
Der Grund dieser Notwendigkeit, sich oft Gott zu empfehlen, liegt in unserer Unfähigkeit, aus eigener Kraft ein gutes Werk zu verrichten und einen guten Gedanken zu fassen: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5).
Darum sagte der Heilige Philipp Neri († 1595), er verzweifle an sich selber.
Weil ferner der Teufel unablässig umhergeht, uns zu verschlingen, so müssen auch wir notwendig uns unablässig mit dem Gebet verteidigen.
„Dem Menschen ist ein unablässiges Gebet notwendig“, sagt der Heilige Thomas von Aquin († 1274).
Wie könnten wir sonst den beständigen Versuchungen der Welt und des Teufels widerstehen?
Auch ist es ein von der Kirche verworfener Irrtum des holländischen Theologen Cornelius Jansen († 1638), zu behaupten, die Beobachtung einiger Gebote sei uns unmöglich. Auch fehle manchmal die Gnade, welche die Beobachtung ermöglicht.
Gott ist getreu, schreibt der Heilige Paulus dagegen: Er läßt uns niemals über unsere Kräfte versucht werden. Aber er will, daß wir in den Versuchungen zu ihm eilen, um Kraft zum Widerstand zu erlangen.
Der Heilige Augustinus († 430) sagt: „Das Gesetz ist gegeben, damit wir die Gnade begehren. Die Gnade ist gegeben, damit wir das Gesetz erfüllen.“
Können wir das Gesetz ohne die Gnade nicht beobachten, so ist es uns von Gott gegeben, damit wir ihn um die Gnade bitten, es zu erfüllen. Dann gibt er uns die Gnade zur Erfüllung des Gesetzes.
Dies ist bündig in den Worten des Konzils von Trient (1545-1563) ausgedrückt:
„Gott befiehlt nichts Unmögliches, sondern wenn er etwas befiehlt, so mahnt er zu tun, was man kann, und um das zu bitten, was man nicht kann, und hilft dann, daß man es kann.“
Es ist ein vom Konzil zu Konstanz (1414-1418) verworfener Irrtum des englischen Ketzers John Wyclif († 1384), zu behaupten, das Gebet sei für uns nur ein Rat, nicht ein Gebot.
Man muß allezeit beten, heißt es dagegen im Lukasevangelium.
Der Grund dieser Notwendigkeit, sich oft Gott zu empfehlen, liegt in unserer Unfähigkeit, aus eigener Kraft ein gutes Werk zu verrichten und einen guten Gedanken zu fassen: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5).
Darum sagte der Heilige Philipp Neri († 1595), er verzweifle an sich selber.
Weil ferner der Teufel unablässig umhergeht, uns zu verschlingen, so müssen auch wir notwendig uns unablässig mit dem Gebet verteidigen.
„Dem Menschen ist ein unablässiges Gebet notwendig“, sagt der Heilige Thomas von Aquin († 1274).
Wie könnten wir sonst den beständigen Versuchungen der Welt und des Teufels widerstehen?
Auch ist es ein von der Kirche verworfener Irrtum des holländischen Theologen Cornelius Jansen († 1638), zu behaupten, die Beobachtung einiger Gebote sei uns unmöglich. Auch fehle manchmal die Gnade, welche die Beobachtung ermöglicht.
Gott ist getreu, schreibt der Heilige Paulus dagegen: Er läßt uns niemals über unsere Kräfte versucht werden. Aber er will, daß wir in den Versuchungen zu ihm eilen, um Kraft zum Widerstand zu erlangen.
Der Heilige Augustinus († 430) sagt: „Das Gesetz ist gegeben, damit wir die Gnade begehren. Die Gnade ist gegeben, damit wir das Gesetz erfüllen.“
Können wir das Gesetz ohne die Gnade nicht beobachten, so ist es uns von Gott gegeben, damit wir ihn um die Gnade bitten, es zu erfüllen. Dann gibt er uns die Gnade zur Erfüllung des Gesetzes.
Dies ist bündig in den Worten des Konzils von Trient (1545-1563) ausgedrückt:
„Gott befiehlt nichts Unmögliches, sondern wenn er etwas befiehlt, so mahnt er zu tun, was man kann, und um das zu bitten, was man nicht kann, und hilft dann, daß man es kann.“
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Dienstag, 15. Juli 2008 12:17
JMX: Wer hätte gedacht,
daß der Begriff Mietwohnung schon in der Bibel vorkommt…
Dienstag, 15. Juli 2008 06:07
Nachtlaterne: 26 Geh zu diesem Volk und sag: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen…
26 Geh zu diesem Volk und sag: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen,
aber nicht erkennen.
27 Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
28 Darum sollt ihr nun wissen: Den Heiden ist dieses Heil Gottes gesandt worden. Und sie werden hören!
29 []
30 Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen.
Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor.
27 Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.
28 Darum sollt ihr nun wissen: Den Heiden ist dieses Heil Gottes gesandt worden. Und sie werden hören!
29 []
30 Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen.
Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor.
Montag, 14. Juli 2008 22:47
Brandenburgis: Von CSS
kenne ich wohl nur sein Requiem. Ist weitestgehend an mir vorbeigegangen, dieser Komponist.
Montag, 14. Juli 2008 21:51
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Brandenburger,
vielleicht erinnern Sie sich wie grazil die Fossilien in Camille Saint-Saëns Karneval der Tiere“ („Le
carnaval des animaux“) tanzen? Wie kommt es, dass mir diese Melodie immer ins Gedächtnis kommt, wenn
ich Bilder aus dem Reichstag sehe? Irschendwas scheint da bei mir ein Déjà-vu- oder vielmehr ein Déjà-entendu-Erlebnis
auszulösen.
PS: Ich nehme keine Drogen!
PS: Ich nehme keine Drogen!
Montag, 14. Juli 2008 21:43
Brandenburgis: @h-v-o
ja, sagte ich doch, lauter kleine sau … Gottlob dem baldigen Aussterben geweiht, sie sind, wie wir damals in der DDR scherzten, tot und haben’s noch nicht gemerkt.
Montag, 14. Juli 2008 21:41
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Brandenburger,
setzen Sie doch mal die Brille auf: Lauter Kleinsaurier!
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