Manipulierter Kreuzweg
Weltjugendtag oder Weltjudentag? In Sydney nimmt man mehr Rücksicht auf die Mächtigen dieser Welt als auf den König der Könige.
(kreuz.net) Nach Angaben der Organisatoren des bevorstehenden Weltjugendtages in Sydney ist der Kreuzweg,
der am 18. Juli in Sydney stattfinden wird, ein „geistliches und apostolisches Schlüsselereignis der
Woche“.
Doch bei dem sogenannten Kreuzweg werden sechs Stationen ersetzt und zwei zusammengenommen. Dadurch besitzt der Sydney-Kreuzweg nur noch dreizehn Stationen.
Mons. Anthony Fisher – Weihbischof von Sydney und Hauptorganisator des Weltjugendtages – macht deutlich, daß es bei diesen Änderungen nicht um Christus, sondern um Politik geht:
„Wir möchten es für alle ganz klar machen, daß die Passion Christi, die während des Weltjugendtages gefeiert wird, niemanden angreifen und keine Vorurteile näheren will, welche die Leute möglicherweise in ihren Herzen tragen“ – erklärte der Prälat über den Sydney-Kreuzweg.
Es ist unklar, ob der Weihbischof damit sagen wollte, daß die Kreuzweg-Andacht der katholischen Kirche das tut.
Der neokonservative Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, bestätigte, daß diese „katholische Feier offen und geeignet für Mitglieder aller Religionen“ sein würde.
„Das ist die neue Evangelisation, die auf den Weltjugendtagen gefördert wird“ – erklärt dazu Marian Therese Horvat auf der katholischen US-Webseite ‘Tradition in Action’.
„Diese Evangelisation besteht darin, die Feinde der Kirche nicht zu beleidigen“ – so Frau Horvat:
„Das einzige, was auf den Weltjugendtagen verboten ist, ist eine konsequente und kompromißlose Verkündigung des katholischen Glaubens.“
Die dreizehn Stationen des Sydney-Kreuzweges sind:
1. Das Letztes Abendmahl.
2. Jesus im Garten Getsemani.
3. Jesus vor dem Hohen Rat.
4. Jesus vor Pilatus.
5. Jesus wird gegeißelt und mit Dornen gekrönt.
6. Jesus trägt das Kreuz.
7. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.
8. Jesus spricht zu den Frauen von Jerusalem.
9. Jesus wird entkleidet und ans Kreuz genagelt.
10. Jesus und der gute Schächer.
11. Jesus spricht zu Maria und Johannes.
12. Jesus stirbt.
13. Jesus wird begraben.
Der für die Veranstalter des Weltjugendtages in Sydney obsolete Kreuzweg der katholischen Kirche umfaßt folgende Stationen:
1. Jesus wird zum Tode verurteilt.
2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.
3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz.
4. Jesus begegnet seiner Mutter.
5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen.
6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.
8. Jesus begegnet den weinenden Frauen.
9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.
10. Jesus wird seiner Kleider beraubt.
11. Jesus wird ans Kreuz geschlagen.
12. Jesus stirbt am Kreuz.
13. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt.
14. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.
Im Jahr 1731 anerkannte Papst Clemens XII. († 1740) mit dem Breve „Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll“ diese Form des Kreuzwegs als kanonisch und bedachte ihn mit Ablässen.
© Flickr-Benützer „i.say“, CC
Doch bei dem sogenannten Kreuzweg werden sechs Stationen ersetzt und zwei zusammengenommen. Dadurch besitzt der Sydney-Kreuzweg nur noch dreizehn Stationen.
Mons. Anthony Fisher – Weihbischof von Sydney und Hauptorganisator des Weltjugendtages – macht deutlich, daß es bei diesen Änderungen nicht um Christus, sondern um Politik geht:
„Wir möchten es für alle ganz klar machen, daß die Passion Christi, die während des Weltjugendtages gefeiert wird, niemanden angreifen und keine Vorurteile näheren will, welche die Leute möglicherweise in ihren Herzen tragen“ – erklärte der Prälat über den Sydney-Kreuzweg.
Es ist unklar, ob der Weihbischof damit sagen wollte, daß die Kreuzweg-Andacht der katholischen Kirche das tut.
Der neokonservative Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, bestätigte, daß diese „katholische Feier offen und geeignet für Mitglieder aller Religionen“ sein würde.
„Das ist die neue Evangelisation, die auf den Weltjugendtagen gefördert wird“ – erklärt dazu Marian Therese Horvat auf der katholischen US-Webseite ‘Tradition in Action’.
„Diese Evangelisation besteht darin, die Feinde der Kirche nicht zu beleidigen“ – so Frau Horvat:
„Das einzige, was auf den Weltjugendtagen verboten ist, ist eine konsequente und kompromißlose Verkündigung des katholischen Glaubens.“
Die dreizehn Stationen des Sydney-Kreuzweges sind:
1. Das Letztes Abendmahl.
2. Jesus im Garten Getsemani.
3. Jesus vor dem Hohen Rat.
4. Jesus vor Pilatus.
5. Jesus wird gegeißelt und mit Dornen gekrönt.
6. Jesus trägt das Kreuz.
7. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen.
8. Jesus spricht zu den Frauen von Jerusalem.
9. Jesus wird entkleidet und ans Kreuz genagelt.
10. Jesus und der gute Schächer.
11. Jesus spricht zu Maria und Johannes.
12. Jesus stirbt.
13. Jesus wird begraben.
Der für die Veranstalter des Weltjugendtages in Sydney obsolete Kreuzweg der katholischen Kirche umfaßt folgende Stationen:
1. Jesus wird zum Tode verurteilt.
2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.
3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz.
4. Jesus begegnet seiner Mutter.
5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen.
6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.
8. Jesus begegnet den weinenden Frauen.
9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.
10. Jesus wird seiner Kleider beraubt.
11. Jesus wird ans Kreuz geschlagen.
12. Jesus stirbt am Kreuz.
13. Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt.
14. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt.
Im Jahr 1731 anerkannte Papst Clemens XII. († 1740) mit dem Breve „Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll“ diese Form des Kreuzwegs als kanonisch und bedachte ihn mit Ablässen.
© Flickr-Benützer „i.say“, CC
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Sonntag, 13. Juli 2008 16:24
catharina: @Nationalkatholik: Nein, national und katholisch ist kein Widerspruch. Doch Nationalkirchen sind nu…
Wenn es Ihnen nur darum geht, wo das Kreuz eine Rolle spielt, dann muß ich sagen: Das ist auch in allen
Stationen des von Ihnen kritisierten Kreuzweges der Fall. Es geht ja vom Abendmahl an (und schon früher)
genau darum! Man hat wenig vom Evangelium und vom Kirchenjahr (vgl. Septuagesima) verstanden, wenn man
das nicht so sieht.
Das Abendmahl nichts mit dem Kreuzweg zu tun? Ich bitte Sie! Sie bezeichnen sich als traditionellen Katholiken?!
Das „abstruse Zeug“ wird immerhin in der überlieferten Liturgie immer wieder an Marienfesten vorgetragen: Maria und Johannes unter dem Kreuz. Wer um die Bedeutung dieser Stelle für das katholische Kirchenverständnis nicht weiß, ist wohl über den Kinderkatechismus kaum hinausgelangt. Wunderbar, gerade diese Stelle beim Kreuzweg zu betrachten: Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa…
Die „entfernte Hölle“: SInd Sie etwa Anhänger H. U. von Balthasars und somit der Ansicht, Jesus sei in die Hölle der Verdammten hinabgestiegen? Nach katholischer Lehre geht es um die Vorhölle, den „limbus patrum“. Das lateinische „descendit ad inferos“ heißt nicht „descendit ad infernum“. Freilich ist die neue Übersetzung nicht befriedigend. Dennoch: Das, was wir mit „Hölle“ meinen, kommt im Credo nicht vor. Also nochmals: Glaubensunterweisung statt „Nationalzeitung“!
Der Lichtreiche Rosenkranz stellt uns den Gottmenschen an einigen besonders wichtigen Stationen vor Augen. Wer wollte auf die Betrachtung von Taufe, Verklärung, Abendmahl verzichten?
Das Abendmahl nichts mit dem Kreuzweg zu tun? Ich bitte Sie! Sie bezeichnen sich als traditionellen Katholiken?!
Das „abstruse Zeug“ wird immerhin in der überlieferten Liturgie immer wieder an Marienfesten vorgetragen: Maria und Johannes unter dem Kreuz. Wer um die Bedeutung dieser Stelle für das katholische Kirchenverständnis nicht weiß, ist wohl über den Kinderkatechismus kaum hinausgelangt. Wunderbar, gerade diese Stelle beim Kreuzweg zu betrachten: Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa…
Die „entfernte Hölle“: SInd Sie etwa Anhänger H. U. von Balthasars und somit der Ansicht, Jesus sei in die Hölle der Verdammten hinabgestiegen? Nach katholischer Lehre geht es um die Vorhölle, den „limbus patrum“. Das lateinische „descendit ad inferos“ heißt nicht „descendit ad infernum“. Freilich ist die neue Übersetzung nicht befriedigend. Dennoch: Das, was wir mit „Hölle“ meinen, kommt im Credo nicht vor. Also nochmals: Glaubensunterweisung statt „Nationalzeitung“!
Der Lichtreiche Rosenkranz stellt uns den Gottmenschen an einigen besonders wichtigen Stationen vor Augen. Wer wollte auf die Betrachtung von Taufe, Verklärung, Abendmahl verzichten?
Sonntag, 13. Juli 2008 12:53
Nachtlaterne: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 13. Juli 2008 10:47
Nationalkatholik †: @catharina: Wer ist hier Ignorant(in)?
daß Ihr Name Ausdruck blühenden Unverständnisses ist
Katholisch und national sind kein Widerspruch!
Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt
Ich habe unterschieden zwischen Erwähnt-werden und Eine-Rolle-spielen! Und: 7 ist genau die Hälfte von 14!
Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird?
Das hat aber mit dem Kreuzweg nichts zu tun!
Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
Wie kommen Sie auf solch abstruses Zeug?
„völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist
Hier ist es weniger die Form als der Inhalt. So hat man z.B. die Hölle daraus entfernt!
und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen
Der neue Rosenkranz betrachtet nicht mehr das Leben Mariens, sondern das Leben des Menschen Jesus…!
Katholisch und national sind kein Widerspruch!
Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt
Ich habe unterschieden zwischen Erwähnt-werden und Eine-Rolle-spielen! Und: 7 ist genau die Hälfte von 14!
Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird?
Das hat aber mit dem Kreuzweg nichts zu tun!
Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
Wie kommen Sie auf solch abstruses Zeug?
„völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist
Hier ist es weniger die Form als der Inhalt. So hat man z.B. die Hölle daraus entfernt!
und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen
Der neue Rosenkranz betrachtet nicht mehr das Leben Mariens, sondern das Leben des Menschen Jesus…!
Samstag, 12. Juli 2008 21:36
catharina: Werter „Nationalkatholik“,
einmal abgesehen davon, daß Ihr Name Ausdruck wohl Ausdruck blühenden Unverständnisses ist und es daher
nicht leicht fällt, Ihren Beitrag für ernst zu nehmen:
1. Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt.
2. Was das Thema mit dem „protestantisierenden und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum“ zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis. Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird? Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
3. Eine „völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“ vermag ich nicht zu erkennen. Allenfalls auf die Neuliturgie paßt Ihr Ausdruck; beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist; und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen.
Folglich: „Nationalkatholik“(!), Sie schreiben Unsinn. Warum nur sind so viele „Traditionalisten“ derartige Ignoranten…
1. Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt.
2. Was das Thema mit dem „protestantisierenden und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum“ zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis. Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird? Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?
3. Eine „völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“ vermag ich nicht zu erkennen. Allenfalls auf die Neuliturgie paßt Ihr Ausdruck; beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist; und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen.
Folglich: „Nationalkatholik“(!), Sie schreiben Unsinn. Warum nur sind so viele „Traditionalisten“ derartige Ignoranten…
Samstag, 12. Juli 2008 09:28
Nationalkatholik †: @catharina, Wiener
Der „Syndey-Kreuzweg“, der ja kein echter Kreuzweg ist (das Kreuz wird nur in drei der 13 Stationen erwähnt
und spielt nur bei ca. der Hälfte der Stationen eine Rolle), sondern eher eine Rosenkranz und Kreuzweg
verquickende Art der Betrachtung (?) des Lebensendes Jesu, atmet von Anfang bis Ende den protestantisierenden
und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum.
Das Skandalon ist nicht so sehr das Wegfallen oder Ersetzen einzelner Kreuzwegstationen durch andere, sondern einerseits die völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz zu beobachten ist, andererseits die Ablenkung des Blicks der Betrachter vom eigentlichen Heilsgeschehen, dem Opfertod Jesu am Kreuz, das dadurch zum Heilszeichen für alle Menschen geworden ist.
Das Skandalon ist nicht so sehr das Wegfallen oder Ersetzen einzelner Kreuzwegstationen durch andere, sondern einerseits die völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz zu beobachten ist, andererseits die Ablenkung des Blicks der Betrachter vom eigentlichen Heilsgeschehen, dem Opfertod Jesu am Kreuz, das dadurch zum Heilszeichen für alle Menschen geworden ist.
Samstag, 12. Juli 2008 06:34
wiener: der uebliche bloedsinn …
ich bin gerade in sydney und kann mich ueber eine solche „nachricht“ wieder einmal nur wundern.
der kreuzweg des weltjugendtags richtet sich – im gegensatz zum „klassischen“ kreuzweg – nach den biblischen stationen. das wird uebrigens seit jahren beim karfreitags-kreuzweg im colloseum auch so gemacht.
also wieder mal nix von weltverschwoerung und so weiter.
es wird ein grosses fest werden hier in sydney – und das schoene daran: hunderttausende katholische jugendliche aus aller welt und mit ganz unterschiedlichen backgrounds feiern ihre gemeinsame mitte: jesus christus.
es ist grossartig, wenn sich so viele menschen an ihrem glauben freuen koennen – und von den mehrheitlich protestantischen australiern (aber auch zb. von der juedischen gemeinde, die ihre synagoge zum besuch und zu begegnungen oeffnet) ueberaus herzlich empfangen wird.
diese freude am glauben wuensche ich allen die hier lesen – und die die hier schreiben koennten davon sicher auch etwas vertragen …
der kreuzweg des weltjugendtags richtet sich – im gegensatz zum „klassischen“ kreuzweg – nach den biblischen stationen. das wird uebrigens seit jahren beim karfreitags-kreuzweg im colloseum auch so gemacht.
also wieder mal nix von weltverschwoerung und so weiter.
es wird ein grosses fest werden hier in sydney – und das schoene daran: hunderttausende katholische jugendliche aus aller welt und mit ganz unterschiedlichen backgrounds feiern ihre gemeinsame mitte: jesus christus.
es ist grossartig, wenn sich so viele menschen an ihrem glauben freuen koennen – und von den mehrheitlich protestantischen australiern (aber auch zb. von der juedischen gemeinde, die ihre synagoge zum besuch und zu begegnungen oeffnet) ueberaus herzlich empfangen wird.
diese freude am glauben wuensche ich allen die hier lesen – und die die hier schreiben koennten davon sicher auch etwas vertragen …
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