Jetzt ist der Anführer bekannt
Altliberale, Feministen, Homo-Ideologen und Halbgläubige bleiben anglikanisch. Dagegen werden diejenigen, die bei den Anglikanern noch glauben, katholisch.

Das berichtete der Chefredaktor der katholischen Zeitung ‘Catholic Herald’, Damian Thompson, am 8. Juli auf seinem Blog.
Burnham ist einer der zwei „fliegenden Bischöfe“ in der Kirchenprovinz Canterbury. Diese wurden nach der Einführung anglikanischer Priesterinnen ernannt, um sich um jene Gläubigen zu kümmern, die mit diesem Schritt nicht einverstanden waren.
Doch jetzt will Burnham nicht länger anglikanisch bleiben. Er hat den Papst und die katholischen Bischöfe Englands um eine „großherzige Geste“ gebeten, damit sie eine anglikanische Massenkonversion zur Kirche erlauben.
Burnham ist zuversichtlich, daß das geschehen wird. Er hat bereits mit dem Präfekten der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, und mit dem Präsidenten des vatikanischen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, gesprochen.
Bei den Gesprächen war auch der anglikanische Bischof von Richborough, Keith Newton, anwesend. Er ist der zweite „fliegende Bischof“. Von ihm wird ebenfalls erwartet, daß er zur Kirche übertritt.
Burnham hofft, daß der Vatikan den konversionswilligen Anglikanern erlaubt, in ihren bisherigen Pfarreien aber unter der Aufsicht der katholischen Ortsbischöfe zu verbleiben.
Nach Angaben von Thompson benützen die meisten dieser Pfarreien bereits die Römische Liturgie. Hinsichtlich anglikanischer Sonderriten könnte es vielleicht eigene Bestimmungen geben, sofern diese Gemeinden darum bitten.
Anglikanische Priester und Bischöfe werden – da sie nach katholischen Weiheverständnis Laien sind – nach ihrer Konversion zu Priestern geweiht und könnten als solche weiterwirken.
In einer Stellungnahme erklärte Burnham, warum er die Regelung ablehnt, die ihm die anglikanische Generalsynode angeboten hat:
„Wie könnten wir glauben, daß diese Regelung eine brauchbare Ekklesiologie bietet, wenn jede Anregung, die wir dazu unterbreitet haben, abgelehnt wurde?“
„Wie könnten wir dieser Regelung vertrauen, wenn sie ausgerechnet von denen angeboten wird, die in den letzten vierzehn Jahren am meisten dafür getan haben, um die bisherige Regelung zu unterminieren?“
„Wir müssen jetzt unsere katholischen Freunde, besonders den Heiligen Vater, der unsere Sehnsucht nach der Einheit gut versteht, sowie die Hierarchie in England und Wales demütig um eine großherzige Geste bitten. Am meisten bitten wir um Wege, die es uns erlauben, unser Volk mit uns zu nehmen.“
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Mittwoch, 16. Juli 2008 16:20
neverland: Dann schon lieber nichtgläubiger Anglikaner
meine Stiefmutter (2x geschieden, 1x verwitwet, inzwischen zum 4. Mal verheiratet) hat bis heute noch
keine kirchenrechtlichen Konsequenzen erfahren. Jede Hilfe wurde abgelehnt und mein Vater starb durch
ihre Schuld ohne den Beistand der römisch-katholischen Kirche. Hilfe von römischer Seite Fehlanzeige!
Da ist mir ein Anglikaner der FÜR die Wiederheirat Geschiedener, Priesterinnenweihe, Bischöfinnen und schwule Priester und Bischöfe doch allemal lieber, denn da weiß ich woran ich bin und fühle mich nicht 30 Jahre lang belogen.
Da ist mir ein Anglikaner der FÜR die Wiederheirat Geschiedener, Priesterinnenweihe, Bischöfinnen und schwule Priester und Bischöfe doch allemal lieber, denn da weiß ich woran ich bin und fühle mich nicht 30 Jahre lang belogen.
Sonntag, 13. Juli 2008 01:33
Jörg Guttenberger, Köln: Athanasius: „Pope“
ist ein Schimpfwort, genause, wie das Wort „Pfaffe“. Warum schreiben Sie nicht einfach vom byzantinischen
Klerus?
Im Übrigen: wenn das zurifft, was Sie schreiben, spricht das für eine höchst unverantwortliche Intelloranz des dortigen lateinischen Klerus!
Im Übrigen: wenn das zurifft, was Sie schreiben, spricht das für eine höchst unverantwortliche Intelloranz des dortigen lateinischen Klerus!
Samstag, 12. Juli 2008 09:49
athanasius1957: ad guttenberger et alios
die griechisch-katholischen gemeinden außerhalb europas vor allem in den usa und in australien haben
kaum verheiratete popen, da die jeweilige lateinische hierarchie die griechisch-kath. bischöfe in den
letzten 150 jahren mächtig unter druck setzten.
erst in den letzten jahren kam es zu einer lockerung dieser praxis.
erst in den letzten jahren kam es zu einer lockerung dieser praxis.
Samstag, 12. Juli 2008 01:05
Jörg Guttenberger, Köln: Dr. Heger, Ritter, Athanasius
Die genannten Probleme sind ernst zu nehmen. Massendispense ziehen die Frage der Gleichbehandlung nach
sich, das führt leicht zu Spaltung und Unruhen. Der Hinweis auf CZ trifft zu, ein wohlgelungener kirchenrechtlicher
Trick, durch den kirchenrechtlicher Änderungsbedarf umgangen wurde.
In GB gibt es, soweit aus kreuz.net erkennbar, zwei Traditionen: die bisherige r.-k. Kirche, deren Episkopat die tridentinische Liturgie ablehnt und die übertrittswilligen Anglikaner, die unbedingt tridentinisch zelebrieren wollen und es bereits jetzt schon tun. Nach einem möglichen Übertritt stünden zölibatäre Neuliturgiker verheirateten Tridentinern gegenüber. Das könnte zu einem wüsten Durcheinander führen, insbesondere beim Priesternachwuchs. Wie sieht es bei Neuliturgikern aus, die vor der Diakionenweihe heiraten wollen? Durchsetzbar ist allenfalls ein Heiratsverbot nach der Weihe, jedoch kaum die Ehe als Weihehindernis für Priester.
Daß die verheirateten bisherigen Bischöfe wegen fehlender Anerkennung ihrer apostolischen Sukzession nach Übertritt nur bis zur Priesterweihe kommen können, ist eine mögliche Lösung. Es ist aber niemandem damit gedient, durch eine solche Grenze einen Ernsthaftigkeitstest zu verlangen, denn es geht schließlich um die Einheit der Kirche, die nicht an disziplinären Hindernissen scheidern sollte.
Hinter den kirchenrechtlichen Fragen verbergen sich also maßive menschliche Probleme.
In GB gibt es, soweit aus kreuz.net erkennbar, zwei Traditionen: die bisherige r.-k. Kirche, deren Episkopat die tridentinische Liturgie ablehnt und die übertrittswilligen Anglikaner, die unbedingt tridentinisch zelebrieren wollen und es bereits jetzt schon tun. Nach einem möglichen Übertritt stünden zölibatäre Neuliturgiker verheirateten Tridentinern gegenüber. Das könnte zu einem wüsten Durcheinander führen, insbesondere beim Priesternachwuchs. Wie sieht es bei Neuliturgikern aus, die vor der Diakionenweihe heiraten wollen? Durchsetzbar ist allenfalls ein Heiratsverbot nach der Weihe, jedoch kaum die Ehe als Weihehindernis für Priester.
Daß die verheirateten bisherigen Bischöfe wegen fehlender Anerkennung ihrer apostolischen Sukzession nach Übertritt nur bis zur Priesterweihe kommen können, ist eine mögliche Lösung. Es ist aber niemandem damit gedient, durch eine solche Grenze einen Ernsthaftigkeitstest zu verlangen, denn es geht schließlich um die Einheit der Kirche, die nicht an disziplinären Hindernissen scheidern sollte.
Hinter den kirchenrechtlichen Fragen verbergen sich also maßive menschliche Probleme.
Freitag, 11. Juli 2008 15:36
athanasius1957: verheiratete röm.kath. priester
die gibt es zu genüge nicht nur durch konversionen von pastoren protestantischer denominationen.
vor allem in der ehemaligen tschechoslowakei gabs in secreto geweihte priester. die meisten wurden als lateiner dem griechisch-kath. bischof von nitra sofern ich mich nicht irre unterstellt.
vor allem in der ehemaligen tschechoslowakei gabs in secreto geweihte priester. die meisten wurden als lateiner dem griechisch-kath. bischof von nitra sofern ich mich nicht irre unterstellt.
Freitag, 11. Juli 2008 13:37
Pünktchen: Weißer Ritter
Es schwächt nicht die Position der RKK, sondern gibt nur der Diskussion um den Zölibat Auftrieb. – Why not?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





