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Donnerstag, 3. Juli 2008 12:10
Die katholischen Gutmenschen mauern
Die Kirche ist heute für alle offen und bietet den schlimmsten Perversionen, Abscheulichkeiten und Gewalttaten den Dialog und viel Verständnis an. Doch es gibt eine Ausnahme.
Die fünf Mitglieder der pro Köln-Fraktion im Kölner Stadtrat
Die fünf Mitglieder der pro Köln-Fraktion im Kölner Stadtrat
(kreuz.net, Ehrenfeld) Die rechtsgerichtete Bürgerbewegung „Pro Köln“ hat einen Arbeitskreises „Christen pro Köln“ gegründet.

Das hat nach Angaben der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ in den linksgerichteten Kreisen der Kirche in Köln zu heftiger Kritik geführt.

Für besonderen Wirbel sorgt jetzt Ellen Sänger. Sie ist Mitglied des neuen Arbeitskreises „Christen pro Köln“ und wirbt in diesem Zusammenhang mit ihrer Funktion als Pfarrgemeinderatsmitglied der Neuehrenfelder Pfarrei Sankt Peter.

Frau Sänger ist ehemalige stellvertretende CDU-Vorsitzende im Stadtbezirk Ehrenfeld. Sie gehört jetzt auch der „Bürgerbewegung Pro Köln“ an.

„Die Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat und bei Pro Köln ist nicht vereinbar“, lautet das Verdikt der Vorsitzenden des Kölner Katholikenausschusses Hannelore Bartscherer.

Frau Bartscherer ist eine politisch und kirchlich linksgerichtete Rätekatholikin. Sie hat sich in der Vergangenheit für den Bau der Kölner Großmoschee stark gemacht.

Der ‘Kölner Katholikenausschuß’ ist die Vertretung der katholischen Pfarrgemeinden und katholischen Verbände der Stadt Köln.

Nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ wurde seit Wochen hinter den Kulissen erfolglos versucht, die Zerreißprobe, der sich die Pfarrei Sankt Peter ausgesetzt sieht, ohne großes öffentliches Aufheben zu entschärfen.

In Gesprächen sei versucht worden, Frau Sänger davon zu überzeugen, daß die Ziele der ‘Bürgerbewegung pro Köln’ nicht mit christlichen Vorstellungen vereinbar seien.

Die Gespräche gingen offenbar davon aus, daß das bei den Zielen der Abtreibungspartei CDU anders sei.

Doch Frau Sänger weigert sich, ihr Mandat im Pfarrgemeinderat niederzulegen.

Als Vertreterin der Pfarrei auf Dekanatsebene wurde sie abgewählt.

Für Frau Bartscherer ist die Herausstellung des ehemaligen CDU-Mitgliedes Teil einer angeblichen „Strategie der Rechtsextremen“.

Auch der stellvertretende Direktor der linksgerichteten Caritas, Peter Krücker, wartete mit einer kleinen Moralpredigt auf: Die „zentrale Dimension des Christentums“ sei es, „mitmenschlich zu handeln, integrativ zu wirken und Benachteiligten zur Seite zu stehen“ – behauptete der.

Für all das stehe die „Bürgerbewegung Pro Köln“ nicht. Deren Positionen seien „unvereinbar mit einer christlich-katholischen Position“, so Krücker.

Frau Sänger ist in Ehrenfeld nicht die einzige CDU-Dissidentin. Für Aufsehen sorgte dort kürzlich der Wechsel des Ehrenfelder CDU-Vorsitzenden und stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Jörg Uckermann (39) zu „Pro Köln“.

Er kommentierte vor der Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ die Reaktionen seiner ehemaligen Parteigenossen auf seinen Übertritt:

„Viele von ihnen haben mir gesagt, ‘Pro Köln’ ist eigentlich das, was die CDU vor 20 Jahren war.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 69 Lesermeinungen:
Freitag, 4. Juli 2008 21:18
Jörg Guttenberger, Köln: Burgorus: pro Köln
Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen! Das klingt ja sehr prositiv.
Freitag, 4. Juli 2008 19:11
Horst Metzker: @ Burgorus: Ganz guad
Hammas dia Preisn widda zoagd!
Ja mei, mia san mia!
Broschd!
Freitag, 4. Juli 2008 17:22
Lutheraner: @ Vineta
Eigentlich haben Sie das Wesentliche über diesen korrupten Verein gesagt. Anfügen sollte man vielleicht noch, daß die CDU damals im Sumpf der Flick-Affäre unterging, und daß Helmut Kohl das schengener Abkommen unterschrieb, welches maßgeblich verantwortlich ist für die Zuwanderungsströme nach Deutschland.
Freitag, 4. Juli 2008 16:36
Aleph: proetcontra
Das hat mit einer katholisch-abendländischen Sichtweise nichts zu tun. Es entspricht einfach nicht dem historischen Faktenwissen, den (bereichernden) Einfluss verschiedener Wissenschaften aus dem arabischen Raum gering zu reden oder gar zu leugnen.

Sind Sie da mal bitte nicht so forsch. Ich habe Sie nicht persönlich angegriffen.

Nach den vorangegangenen Beiträgen anderer Autoren hier im Forum könnte und kann man sehr wohl zu der Überzeugung kommen, dass es ausschließlich an der katholisch-abendländischen Sichtweise liegt.

Damit sollen arabische Einflüsse abgeschottet werden, als sei alles menschliche Denken die Erfindung des abendländisch-katholischen Christentums. Das ist es aber mitnichten.

Nur was wäre ohne die arabischen Einflüsse? Dann hätte man in Andalusien bestimmt keine Kathedrale in eine Moschee rammen können, wenn die nicht da gewesen wäre…!

Wie hätte sich auch die spanische Kultur, zumindest in Andalusien, ohne die arabischen Einflüsse entwickeln können.

Dieser Austausch soll aber an der NahBerührungsstelle von arabischer und westlich-abendländischer Kultur, im Orient also, gänzlich in Abrede gestellt werden. Das ist doch ein ziemliches Unding.

Wer weiterhin die These vertritt, der Einfluss der Wissenschaften aus dem arabisch-islamischen Raum sei mehr als gering, sollte in der Tat die abendlisch-katholisch eingeschwärzte Brille gründlichst säubern.

Ich bin sicher, Thomas von Aquin hat arabisch-islamische Schriften von Aristoteles gelesen. Warum nicht?
Freitag, 4. Juli 2008 00:10
Vineta: Tagträumereien
Jörg Uckermann (39): „Viele von ihnen haben mir gesagt, ‘Pro Köln’ ist eigentlich das, was die CDU vor 20 Jahren war.“

Und was war die CDU vor 20 Jahren ?
Kohl, Schäuble, Süssmuth usw. hatten das Sagen.
Und nahmen die Herausbildung einer islamischen Parallelgesellschaft von (überwiegend )Sozialhilfeempfängern tatenlos hin.

Sich nach denen zurücksehnen, die uns die Migrantenkatastrophe ( die eine islamische ist), die Bildungskatastrophe ( samt Rechtschreibkatastrophe), die Schuldenkatastrophe, die demographische Katastrophe usw. eingebrockt haben ?

Und glauben, man könne dieser Dinge noch Herr werden und sich zurücklehnend gemütlich plaudern über Maßkrüge, die Abschaffung des ß, Stammesherzogtümer oder über das Ausmaß des kulturellen Beitrages der Araber zur abendländischen Kultur ? ????
Freitag, 4. Juli 2008 00:09
Daniel Stöhr: 0,5 Liter
auf ex. Danach ist die Aufnahmefähigkeit bei mir sehr hoch. Aber nur für ca. 10 Minuten, danach geht es bergab. Also in diesen 10 Minuten kann man sich wichtige Dinge anschauen, die man auswendig wissen will. Danach schlafen gehen. Denn es ist auch erwiesen, dass das Gehirn das kurz vor dem Schlafengehen Aufgenommene am besten speichert.
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