Katastrophale Zwischenbilanz
Nachdem sie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil den Glauben, die Liturgie und das Kirchenvolk verloren haben, versuchen die deutschen Diözesen jetzt wenigstens noch ihre leeren und immer leerer werdenden Strukturen zu retten.
(kreuz.net, Aachen) Der Generalvikar von Aachen, Hw. Manfred von Holtum, hat im Zusammenhang mit der Zentralisierung
der Verwaltung der Kirchengemeinden im Bistum Aachen erhebliche Fehler eingeräumt.
Das berichtete die Regionalzeitung ‘Aachener Zeitung’ am Samstag.
Man habe die neuen Verwaltungszentren der Kirchengemeinden zu schnell in Betrieb genommen – gestand der Generalvikar.
Auch die nötige Vorbereitung sei unzureichend gewesen: „Wir haben zunächst die Größe und Komplexität der Verwaltungsreform unterschätzt.“
Vor allem mit dem Widerstand der Gläubigen und Pfarreien gegen die Verwaltungsreform hat das Bistum nicht gerechnet.
Die Diözese wollte ursprünglich ab 2007 die administrative Aufgaben der Pfarreien übernehmen, für diese Dienstleistung saftige Rechnungen ausschicken und so den diözesanen Haushalt sanieren.
Hw. von Holtum hat nun ein abgewandeltes Projekt vorgestellt. Es läuft unter dem positiv klingenden Titel „Wettbewerbsfähige Verwaltung“.
Der Verantwortliche für das Projekt ist der sogenannter Verwaltungsexperte Jürgen Scholz. Sein erster Vorschlag: mehr bezahltes Personal.
Scholz hat erkannt, daß die eingesetzten personellen Mittel nicht ausreichen, um die überteuerten Systeme funktionstüchtig zu machen.
Deshalb will er „kurzfristig“ weitere Mitarbeiter einstellen.
Zusätzlich hat das Generalvikariat Aachen die externe Unternehmensberatung ‘Managementberatung HLP Hirzel, Leder & Partner’ engagiert. Die Beratungsfirma soll die Funktionstüchtigkeit des Projektes „Schritt für Schritt ausbauen und verbessern“.
Die ‘Aachener Zeitung’ spricht dagegen von einer „desaströsen Zwischenbilanz“.
Viele Pfarreien warten seit Monaten auf ihre Budgetpläne.
Trotzdem sieht sich Generalvikar von Holtum unter den deutschen Diözesen in einer Vorreiterrolle:
„Mit den Verwaltungszentren erhalten Kirchengemeinden, Einrichtungen, Verbände und Generalvikariat ein umfängliches Planungs- und Steuerinstrument“ – lobt der Generalvikar die bislang gescheiterte Verwaltungsreform.
© Titelbild: Flickr-Benützer „Mario’s Planet“, CC
Das berichtete die Regionalzeitung ‘Aachener Zeitung’ am Samstag.
Man habe die neuen Verwaltungszentren der Kirchengemeinden zu schnell in Betrieb genommen – gestand der Generalvikar.
Auch die nötige Vorbereitung sei unzureichend gewesen: „Wir haben zunächst die Größe und Komplexität der Verwaltungsreform unterschätzt.“
Vor allem mit dem Widerstand der Gläubigen und Pfarreien gegen die Verwaltungsreform hat das Bistum nicht gerechnet.
Die Diözese wollte ursprünglich ab 2007 die administrative Aufgaben der Pfarreien übernehmen, für diese Dienstleistung saftige Rechnungen ausschicken und so den diözesanen Haushalt sanieren.
Hw. von Holtum hat nun ein abgewandeltes Projekt vorgestellt. Es läuft unter dem positiv klingenden Titel „Wettbewerbsfähige Verwaltung“.
Der Verantwortliche für das Projekt ist der sogenannter Verwaltungsexperte Jürgen Scholz. Sein erster Vorschlag: mehr bezahltes Personal.
Scholz hat erkannt, daß die eingesetzten personellen Mittel nicht ausreichen, um die überteuerten Systeme funktionstüchtig zu machen.
Deshalb will er „kurzfristig“ weitere Mitarbeiter einstellen.
Zusätzlich hat das Generalvikariat Aachen die externe Unternehmensberatung ‘Managementberatung HLP Hirzel, Leder & Partner’ engagiert. Die Beratungsfirma soll die Funktionstüchtigkeit des Projektes „Schritt für Schritt ausbauen und verbessern“.
Die ‘Aachener Zeitung’ spricht dagegen von einer „desaströsen Zwischenbilanz“.
Viele Pfarreien warten seit Monaten auf ihre Budgetpläne.
Trotzdem sieht sich Generalvikar von Holtum unter den deutschen Diözesen in einer Vorreiterrolle:
„Mit den Verwaltungszentren erhalten Kirchengemeinden, Einrichtungen, Verbände und Generalvikariat ein umfängliches Planungs- und Steuerinstrument“ – lobt der Generalvikar die bislang gescheiterte Verwaltungsreform.
© Titelbild: Flickr-Benützer „Mario’s Planet“, CC
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Dienstag, 1. Juli 2008 10:59
joberens: Steini
Ich denke, da bist Du nicht so richtig informiert. Das Messen immer bezahlt werden mußten, kann keine
Berechtigung beweisen.
Wird man da nicht an die Zeit erinnert, die zur Reformation geführt hat, wo auch das Geld eine große Rolle gespielt hat und man den Menschen predigte: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“
Bitte nicht nach Diesem Motto.
Josef Berens
Wird man da nicht an die Zeit erinnert, die zur Reformation geführt hat, wo auch das Geld eine große Rolle gespielt hat und man den Menschen predigte: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“
Bitte nicht nach Diesem Motto.
Josef Berens
Dienstag, 1. Juli 2008 10:27
Steini1974: mal wieder eine allzu platte Diskussion…
wie hier mal wieder über die Strukturprobleme der kath. Kirche diskutiert wird zeugt von Unwissen und
Naivität oder Realitätsverlust.
@Joberens: Vermögen heißt nicht Geld. Dass Gebühren für Sondergottesdienste erhoben werden ist das normalste der Welt und schon seit vielen Jahren so. In der Regel werden Sie direkt an Organisten und Küster weitergeleitet, die zeitgebundende Arbeitsverträge haben und so für ihre Überstunden entlohnt werden.
@Joberens: Vermögen heißt nicht Geld. Dass Gebühren für Sondergottesdienste erhoben werden ist das normalste der Welt und schon seit vielen Jahren so. In der Regel werden Sie direkt an Organisten und Küster weitergeleitet, die zeitgebundende Arbeitsverträge haben und so für ihre Überstunden entlohnt werden.
Montag, 30. Juni 2008 17:16
joberens: kath. Kirche und Geld
Vielleicht noch mal zurück zum Thema. Ich habe einmal irgendwo den Betrag des kath. Kirchenvermögens
gelesen. Es handelte sich, wenn ich mich recht entsinne, und hunderte Milliardenbeträge. In dem Ort,
wo ich wohne hat z. B. die Kirche mehr Ländereien als der größte Landwirt.
Was ich auch für ein Unding halte ist, daß man sich die Gottesdienste von den Gläubigen, bei besonderen Anliegen noch extra bezahlen läßt. Das gilt sogar auch für Beerdigungen, auch wenn der Verstorbene sein ganzes Leben brav Kirchensteuer gezahlt hat. Zudem dürfte eine Messe doch eigentlich unbezahlbar sein.
Muß so nicht vielleicht immer mehr vermutet werden, daß der Mammon wichtigste Sache und zu großes Anliegen und Bedürfnis unserer kath. Kirchenobern wird und so eher zum Hindernis für den Glauben allgemein und die Menschen?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Was ich auch für ein Unding halte ist, daß man sich die Gottesdienste von den Gläubigen, bei besonderen Anliegen noch extra bezahlen läßt. Das gilt sogar auch für Beerdigungen, auch wenn der Verstorbene sein ganzes Leben brav Kirchensteuer gezahlt hat. Zudem dürfte eine Messe doch eigentlich unbezahlbar sein.
Muß so nicht vielleicht immer mehr vermutet werden, daß der Mammon wichtigste Sache und zu großes Anliegen und Bedürfnis unserer kath. Kirchenobern wird und so eher zum Hindernis für den Glauben allgemein und die Menschen?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Montag, 30. Juni 2008 09:55
Marcelus: @Florian Geyer: Die Türken haben das christliche Oströmische Reich Griechischer Nation erobert und
haben mehrmals versucht, dasselbe mit dem Heiligen Weströmischen Reich Deutscher Nation zu tun.
Deutet also alles darauf hin, daß das Österreichs Verbündete sind.
den Türken hätt ichs eher gegönnt als den Spaniern
Deutet also alles darauf hin, daß das Österreichs Verbündete sind.
den Türken hätt ichs eher gegönnt als den Spaniern
Sonntag, 29. Juni 2008 23:52
Leblhuber: Flo, ich verleihe dir den Großkasperl 1. Klasse.
Du hast ihn dir redlich erkämpft. Deine Sager sind unübetroffen blööööööööd!
andersgesehen
ists auch fein dass solche Gebilde wie „Türkei“ und „Spanien“ wenigens im Sport hie und da erfolgreich sind.
Was hätten die denn sonst noch zu bieten…
iViva España!
andersgesehen
ists auch fein dass solche Gebilde wie „Türkei“ und „Spanien“ wenigens im Sport hie und da erfolgreich sind.
Was hätten die denn sonst noch zu bieten…
iViva España!
Sonntag, 29. Juni 2008 23:49
Aida: „Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat.
Emo!
Ich mag keine Emos!!!!
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