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Einladung an die Angestellten + Polen will keine Kinderabtreibung + Gerechte Sprache + Eine neue Sekte? + Grausam
Einladung an die AngestelltenVatikan. Der Heilige Stuhl hat alle Angestellten des Vatikan zur Abschlußmesse eingeladen, die am Ende der alljährlichen päpstlichen Fastenexerzitien stattfindet. Die Messe wird am Samstag im Petersdom zelebriert. Es ist noch unklar, ob der Papst an der Messe teilnehmen und den Schlußsegen spenden wird. Hauptzelebrant ist der Bischof von Novara, Renato Corti. Bischof Corti hält dem Heiligen Vater und den Mitarbeitern der römischen Kurie gegenwärtig die Fastenexerzitien zum Thema „Kirche im Dienst des Alten und Neuen Bundes“. Die alljährlichen Exerzitien im Vatikan wurden von Papst Pius XI. im Jahr 1929 eingeführt.
Polen will keine Kinderabtreibung
Polen. Der Gesetzesentwurf einer „bewußten Elternschaft“ wurde am Dienstag vom polnischen Parlament mit 199 gegen 183 Stimmen bei sieben Stimmenthaltungen abgelehnt. Das Gesetz für eine sogenannte „bewußte Elternschaft“ sollte das bestehende Abtreibungsrecht unterminieren. Das polnische Abtreibungsrecht erlaubt die Tötung von behinderten Kindern sowie von Kindern aus Vergewaltigungen. Auch wenn das Leben der Mutter in Gefahr schwebt, ist eine Abtreibung legal. Das neue Gesetz hätte eine unbegründete Kinderabtreibung in den ersten drei Lebensmonaten unter dem Begriff „soziale Indikation“ legitimiert. Der Entwurf wurde von der Regierungspartei „Bündnis der Demokratischen Linken“ (SLD) eingebracht. Im Parlament hat das Bündnis keine Mehrheit. Die katholische Kirche und zahlreiche Lebensrechtsgruppen haben den Gesetzesentwurf als „Verbrechen gegen die Nation“ bekämpft.
Gerechte Sprache
Nächstes Jahr erscheint eine neue deutsche Bibelübersetzung unter dem Titel „Die Bibel in gerechter Sprache“. An der Übersetzung haben in den vergangenen zwei Jahren 54 Theologen aus dem gesamten deutschen Sprachraum – darunter auch Universitätsprofessoren – gearbeitet. In dieser Bibel finden sich nach Angaben der Herausgeber keine „männlich autoritären, frauen- und judenfeindlichen Interpretation“. Es würden auch die „Jüngerinnen und Apostelinnen“, die in biblischen Zeiten angeblich existiert haben, sichtbar gemacht. Gott wird in der neuen Bibel nicht nur mit männlichen, sondern auch mit weiblichen Begriffen etwa als die Ewige, als Vater und Mutter beschrieben. Das kirchlich unabhängige, ökumenische Projekt wird über Spenden finanziert.
Eine neue Sekte?
Deutschland. Der Dogmatikprofessor der Universität Würzburg, Walter Simonis (60), veröffentlichte 2004 eine „Gottes- und Schöpfunglehre“. Die Initiativkreisnachrichten (IK) vom Februar publizierten dazu eine Kritik. Professor Simonis propagiere eine neue Religion und wende sich entschieden vom Christentum ab. Die Trinität ist für ihn eine „haltlose Spekulation“ und eine „Kopfgeburt theologischen Denkens“, das sich auf dem Holzweg befindet. Es gebe keine andere Offenbarung als die Schöpfung und könne gar keine andere geben. Jesus Christus sei nur als Geschöpf der „Offenbarer Gottes“. Der „sogenannte“ Sündenfall ist für Simonis ein Aufbruch zum Erforschen der Natur: „Der Mensch, der zuvor mit dem zufrieden war, was die Natur ihm bot, will sich nicht mehr ganz der vorgegebenen Naturordnung fügen, sondern selbst verfügen. Er ist anspruchsvoller geworden.“ Überhaupt könne der Mensch nicht sündigen, sondern nur irren. Die Erlösung bestehe in der Befreiung vom Schmerz. Die IK-Nachrichten sind angesichts der zahlreichen Irrtümer gespannt, wie der Bischof von Würzburg einschreiten wird, um zu verhindern, daß künftige Priester und Religionslehrer im Sinne der neuen Sekte ausgebildet werden.
Grausam
Im Jahre 1870 sagte der Konvertit, Theologe und spätere Kardinal John Henry Newman über den seligen Papst Pius IX.: „Wir sind bei einem Höhepunkt der Tyrannei angelangt. Es ist nicht gut für einen Papst, länger als zwanzig Jahre zu regieren. Das ist ungewöhnlich und bringt keine guten Früchte hervor. Der Papst wird ein Gott, hat niemanden, der ihm widerspricht, kennt die Fakten nicht und tut grausame Dinge, ohne es zu meinen.“
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Sonntag, 20. Februar 2005 17:39
Yersinia: @Stimme: vieles ist inzwischen Standardwissen in den Bibelwissenschaften
man braucht bloß gut genug Griechisch zu können; und was spricht gegen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse? – die man wiederum nur wissenschaftlich bearbeiten kann!
Mittwoch, 16. Februar 2005 15:45
bonifatius: Entsetzlich!!!
Kirche, wo sind diene Hirten und Wächter des Glaubens?!
Mittwoch, 16. Februar 2005 15:30
Stimme aus dem Tradiland: Offenbar ist die „gerechte Bibelübersetzung“
noch schlimmer als die ohnedies schon schwache
Einheit z übersetzung…
Einheit z übersetzung…
Mittwoch, 16. Februar 2005 11:41
ottaviani: ein wahres wort
überhaupt bei einem pobtifikat wie diesem
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