„Obwohl es mich schmerzt“
Ende Januar exkommunizierte ein Erzbischof nach Jahren der Auseinandersetzung eine angebliche Seherin. Das erzbischöfliche Dekret im Wortlaut.


Sie sind nicht mehr gewillt, sich mit der katholischen Kirche zu versöhnen.
Im März und August 2003 besuchte ich Julia Hong-Sun Kim und ihren Ehemann Julio Man-Bok Kim in Naju in Begleitung von Zeugen und inspizierte die Örtlichkeit.
Dabei forderte ich sie auf, ihre allgemeinen christlichen Pflichten als Gläubige wahrzunehmen – zum Beispiel: Besuch der Sonntagsmesse in der Pfarrkirche, österliche Beichte, Fastengebot, materieller Unterhalt der Kirche.
Ich ordnete auch an, ihre Finanzbuchhaltung über die Spenden in Form von Geld und Wertsachen offenzulegen.
Doch statt meine Anweisungen zu befolgen, propagieren diese Leute weiterhin die Person von Julia Kim oder die Ereignisse von Naju.
Sie erklären, daß es sich dabei um angebliche Privatoffenbarungen oder Wunder handle. Sie sammeln Spenden für eine sogenannte Basilika, die laut einer Prophetie zu errichten sei.
Sie tun, als ob der Heilige Vater oder der Heilige Stuhl alles anerkennen würde. Gleichzeitig kritisieren sie in Drucksachen – Werbeprospekten, Büchern und Zeitungen – sowie in elektronische Medien – Internet – mich, die koreanische Bischofskonferenz und die koreanische katholische Kirche.
Ich bekräftige zum letzten Mal, daß das Verhalten dieser Leute weder einen aufrichtigen Glauben, ein gesundes religiöses Handeln noch eine angemessene Haltung vor Gott darstellt.
Die Entscheidung des Erzbischofs
Darum erkläre ich, daß alle Geistlichen, Ordensleute und Laien, die in der Muttergotteskapelle oder auf dem Erscheinungsberg von Naju eigenmächtig Sakramente und religiöse Zeremonien vornehmen beziehungsweise ihnen beiwohnen, automatisch exkommuniziert sind (vgl. CIC 1336, 1364).
Ein solches Verhalten bedeutet, daß sie gegenüber den pastoralen Richtlinien und Entscheidungen ihres Oberhirten ungehorsam sind, gegen das Kirchengesetz verstoßen (vgl. CIC 1369, 1371, 1373), die kirchliche Einheit ablehnen und damit das freundschaftliche Miteinander beschädigen.
Daher ist dieses Dekret nicht nur für die Gläubigen des Erzbistums Kwangju gültig, sondern für alle Geistlichen, Ordensleute und Laien der katholischen Kirche.
Zweitens stelle ich fest, daß der Priester Aloisius Hong-Bin Chang, der die Ereignisse um Julia Kim in Naju als „Privatoffenbarung“ und „Wunder“ darstellt, die Gehorsamspflicht, die er bei der Priesterweihe seinem Bischof gegenüber gelobte, mit dem Vorwand einer angeblichen Gewissensentscheidung schon mehrmals gebrochen hat und keine Absicht an den Tag legt, mit dem Klerus des Erzbistums Kwangju in Einheit und Harmonie zu leben.
Während zweier Sitzungen am 1. Juni 2007 und 15. Januar 2008 beharrte er auf seiner Meinung und war um keine Ausrede verlegen.
Statt die Gehorsamspflicht eines Diözesanpriesters gegenüber seinem Bischof zu erfüllen (vgl. CIC 273, 278), hat er sich als Anhänger von Julia Kim offenbart, der an die Ereignisse von Naju glaubt und sie annimmt.
Daher entziehe ich dem Priester Aloisius Hong-Bin Chang die Befugnisse und Rechte eines Priester des Erzbistums Kwangju sowie sämtliche außerordentliche Rechte der allgemeinen Ausübung des Priesteramtes, die ihm bei seiner Priesterweihe verliehen wurden (vgl. CIC 194, 133, 1336, 1371).
Ich bete zu Gott, daß diese Leute durch Gottes unendliche Barmherzigkeit und Gottes schnell ihre Schuld erkennen, in den Schoß der katholischen Kirche zurückkehren und mit dem Sakrament der Versöhnung Harmonie und Einheit erlangen, um wieder dem rechten Gottesdienst beiwohnen zu können.
Mutter des Erlösers und unser aller Mutter, Patronin der katholischen Kirche Koreas, Maria, die Unbefleckte Empfängnis, heiliger Josef, alle Märtyrer und Heiligen Koreas, bittet für uns.
Gegeben am 21. Januar 2008, dem Fest der Heiligen Agnes, Jungfrau und Märtyrerin.
Katholisches Erzbistum Kwangju
+ Andreas Choi Chang-mou, Erzbischof von Kwangju
Die Übersetzung stammt von M. Cäcilia Pohl.
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Samstag, 9. Februar 2008 12:36
Anton: @ Brahmachari
Vielen Dank für den Hinweis.
Samstag, 9. Februar 2008 11:00
Brahmachari †: @Anton
Mein Lieber Anton (aus Tirol?), sie sollten ein wenig
sparsamer mit der fetten Schrift umgehen, sonst wird es schwierig,
wichtigere Teile Ihrer Festschriften
hervorzuheben. So kann man sich gleich die Rosinen aus Ihren Texten picken.
sparsamer mit der fetten Schrift umgehen, sonst wird es schwierig,
wichtigere Teile Ihrer Festschriften
hervorzuheben. So kann man sich gleich die Rosinen aus Ihren Texten picken.
Samstag, 9. Februar 2008 10:27
HeinrichvonOfterdingen: Lieber r.ruhrgebietler,
„Amsterdam“ ist höchstwahrscheinlich nicht echt.
Samstag, 9. Februar 2008 10:16
Anton: Warum die Finanzen offenlegen?
„Es ist meines Erachtens höchst merkwürdig, dass der Erzbischof Choi und die Gegner von Naju kein Interesse
an einer genauen Untersuchung bezüglich der Ereignisse von Naju zeigen. Jedoch sind sie gleichzeitig
sehr bestrebt, mit auffälligem Eifer die bescheidenen Finanzen von Naju an sich zu reißen. Dabei muss
doch klar sein, dass, wenn Naju kirchlich anerkannt wird, der gesamte Besitz, bis auf den letzten Cent,
der Amtskirche zufällt.“
http://www.najukorea.de/
http://www.najukorea.de/infos/dekret2.htm
http://www.najukorea.de/
http://www.najukorea.de/infos/dekret2.htm
Samstag, 9. Februar 2008 07:43
r.ruhrgebietler: @HBR – V2 nicht verwechseln mit V-II
denn wer das verwechselt, verwechselt auch Gerhorsam mit Führergehorsam! Dort soll es tatsächlich den
krassen Spruch gegeben haben: Führer befiehl, wir folgen dir…
Dogma? Es wird ein Dogma geben – Das der Frau aller Völker, die einst Maria war! Und dieser Text bleibt so, auch wenn der Vatikan ihn modifiziert sehen möchte aus Angst vor den Juden und den islamisten. Daher kann es auch nur die unveränderte Version der Karfreitagsfürbitte für die Juden geben. Aus diesem Volk wird das Heil der Menschheit kommen.
Die hlg. trid. Liturgie war nie abgeschafft und Zeitgeister wie Sie versuchen totgeburten immer wieder zu re-animieren.
Ich bin immer wieder erstaunt, wer sich hier alles römisch katholisch nennt.
Dogma? Es wird ein Dogma geben – Das der Frau aller Völker, die einst Maria war! Und dieser Text bleibt so, auch wenn der Vatikan ihn modifiziert sehen möchte aus Angst vor den Juden und den islamisten. Daher kann es auch nur die unveränderte Version der Karfreitagsfürbitte für die Juden geben. Aus diesem Volk wird das Heil der Menschheit kommen.
Die hlg. trid. Liturgie war nie abgeschafft und Zeitgeister wie Sie versuchen totgeburten immer wieder zu re-animieren.
Ich bin immer wieder erstaunt, wer sich hier alles römisch katholisch nennt.
Freitag, 8. Februar 2008 23:33
Uwe Schmidt: @RRR…
Eine zu Fleisch gewordene Hostie würde ich auch nicht mehr herunterschlucken. Es gibt bei youtube ja Videos davon.
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