Prälat Imkamp protestierte erfolgreich
Es sei auffällig, daß im Fasching zunehmend katholische Ordenstrachten verhöhnt wurden. Vor 300 Jahren hätte ihn das noch nicht gestört.
(kreuz.net, Maria Vesperbild) Die Supermarktkette ‘Penny’ hat den Verkauf von Mönchs- und Nonnengewändern
als Faschingskostüme in zwei Filialen des Kreises Krumbach gestoppt. Grund dafür ist der Protest des
Wallfahrtsdirektors von Maria Vesperbild, Mons. Wilhelm Imkamp.
Er erklärte vor der ‘Augsburger Allgemeinen Zeitung’, daß seine „religiösen Gefühle schwerwiegend verletzt“ wurden.
Daraufhin reagierte der Bezirksleiter von ‘Penny’ im Kreis Krumbach: „Wir nehmen die Bedenken sehr ernst und haben den Verkauf der Kostüme in Thannhausen und Krumbach gestoppt.“
Der Wallfahrtsdirektor sieht in den Faschingskostümen eine „Verächtlichmachung des katholischen Glaubens“.
Für Mons. Imkamp ist es auffällig, daß zunehmend nur Ordenstrachten der
katholischen Kirche ins Lächerliche gezogen würden. Die Trachten anderer kirchlicher Gemeinschaften
blieben verschont.
Die aus dem Verkauf gezogenen ‘Penny’-Kostüme äfften die Ordenstracht der Franziskaner nach. Es handele sich dabei um Mönche die in der Entwicklungs- und Sozialhilfe Großes leisteten, erklärt Mons. Imkamp der Zeitung.
Er bemerke hier eine Spirale der Gewöhnung, die nach unten zeige.
Der Wallfahrtsdirektor gesteht: „Vor 300 Jahren, da hätte mich das noch nicht gestört. Da hat die Religion noch das Leben beherrscht, da waren wir noch eine Mehrheit. Heute sind wir eine verfolgte Minderheit, die sich wehren muß.“
Dabei habe der Fasching oder Karneval seinen Ursprung im Katholizismus. Vor der Fastenzeit solle die Freude nochmal richtig zum Ausdruck gebracht werden.
Die Katholiken bejahten Fasching und Karneval, „aber durch diese Kostüme werden religiöse Gefühle verletzt“, so Imkamp.
Über den Rückzug der Kostüme durch die Supermarktkette ‘Penny’ ist der Prälat erfreut: „Ich bin mehr als zufrieden mit dieser Reaktion“. Bereits in der Vergangenheit habe er den Verkauf eines Faschingskostüms sowie eines Halloweenkostüms mit einem Kreuz durch seine Beschwerde stoppen können.
Er erklärte vor der ‘Augsburger Allgemeinen Zeitung’, daß seine „religiösen Gefühle schwerwiegend verletzt“ wurden.
Daraufhin reagierte der Bezirksleiter von ‘Penny’ im Kreis Krumbach: „Wir nehmen die Bedenken sehr ernst und haben den Verkauf der Kostüme in Thannhausen und Krumbach gestoppt.“
Der Wallfahrtsdirektor sieht in den Faschingskostümen eine „Verächtlichmachung des katholischen Glaubens“.

Die aus dem Verkauf gezogenen ‘Penny’-Kostüme äfften die Ordenstracht der Franziskaner nach. Es handele sich dabei um Mönche die in der Entwicklungs- und Sozialhilfe Großes leisteten, erklärt Mons. Imkamp der Zeitung.
Er bemerke hier eine Spirale der Gewöhnung, die nach unten zeige.
Der Wallfahrtsdirektor gesteht: „Vor 300 Jahren, da hätte mich das noch nicht gestört. Da hat die Religion noch das Leben beherrscht, da waren wir noch eine Mehrheit. Heute sind wir eine verfolgte Minderheit, die sich wehren muß.“
Dabei habe der Fasching oder Karneval seinen Ursprung im Katholizismus. Vor der Fastenzeit solle die Freude nochmal richtig zum Ausdruck gebracht werden.
Die Katholiken bejahten Fasching und Karneval, „aber durch diese Kostüme werden religiöse Gefühle verletzt“, so Imkamp.
Über den Rückzug der Kostüme durch die Supermarktkette ‘Penny’ ist der Prälat erfreut: „Ich bin mehr als zufrieden mit dieser Reaktion“. Bereits in der Vergangenheit habe er den Verkauf eines Faschingskostüms sowie eines Halloweenkostüms mit einem Kreuz durch seine Beschwerde stoppen können.
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Montag, 14. Januar 2008 11:34
Aleph: ExBochumer
Das wird den Rewe-Konzern wenig beeindrucken, wenn Sie da nicht mehr kaufen. Dann gehen Sie halt zu Lidl, oder Aldi oder Norma. Möglicherweise gibt es da auch die beanstandeten Kostüme im Faschings-Sonderangebot. Am Ende müssen Sie dann die Nahrungsmittel selbst erzeugen.
Montag, 14. Januar 2008 11:19
ExBochumer: Also hier bei uns (NRW)
sind die Nonnen- und Mönchskostüme bei Penny sehr wohl heute in den Auslagen. Die Filialleiterin, die
ich darauf ansprach, entgegnete lediglich: „Sie brauchen die Kostüme ja nicht zu kaufen.“
Bei Penny (gehört übrigens zum REWE-Konzern) gehe ich ab sofort nicht mehr einkaufen.
Bei Penny (gehört übrigens zum REWE-Konzern) gehe ich ab sofort nicht mehr einkaufen.
Freitag, 11. Januar 2008 11:01
Nachtlaterne: dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die
„Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten und dich
bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner der Erde
auf die Probe zu stellen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt.
Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel Gottes machen, und er wird immer darin bleiben. „
Offenbarung 3/ 10-12
Offenbarung 3/ 10-12
Donnerstag, 10. Januar 2008 18:48
stimme der vernunft: @Friedgen
Nazis hatte ich nicht im Sinn, es war die Soldatenuniform ganz allgemein die man gemeinhin als Ehrenkleid bezeichnet hat, dazu brauchte man kein Nazi sein.
Donnerstag, 10. Januar 2008 18:43
k.h. Friedgen: @Sozialkatholisch
Bin ganz Ihrer Meinung!
Noch ein Wort zur „Stimme bar jeder Vernunft“: Das Ehrenkleid, das Sie meinen, habe ich nie kennengelernt, so alt bin ich noch nicht. Man sollte aber, wenn man schon die Vernunft beschwört, nicht Äpfel mit Birnen verwechseln! Zwei meiner Onkels waren Priester, und die haben, wenn sie von ihrem Ehrenkleid sprachen, bestimmt nicht an braune Uniformen gedacht.
Nicht jedes Wort, was die Nazis benutzt haben, ist schon allein deswegen unangebracht.
Noch ein Wort zur „Stimme bar jeder Vernunft“: Das Ehrenkleid, das Sie meinen, habe ich nie kennengelernt, so alt bin ich noch nicht. Man sollte aber, wenn man schon die Vernunft beschwört, nicht Äpfel mit Birnen verwechseln! Zwei meiner Onkels waren Priester, und die haben, wenn sie von ihrem Ehrenkleid sprachen, bestimmt nicht an braune Uniformen gedacht.
Nicht jedes Wort, was die Nazis benutzt haben, ist schon allein deswegen unangebracht.
Donnerstag, 10. Januar 2008 18:31
Sozialkatholisch: @ Friedgen
Mit der Petruisbruderschaft könnte ich mich wohl auch anfreunden, habe aber keinen Zugang dahin und ohne
der Piusbruderschaft würde es die Petrusbruderschaft ja nicht geben.
Die Zerstrittenheit unter den Tradis schiebe ich ganz klar dem
in die Schuhe, hoffentlich werden die vielen Risse überall durch himmlischen
Beistand bald irgendwann gekittet.
Ich denke das das auch ganz klar im Sinne unseres Papstes ist, der der Piusbruderschaft ja auch nicht feindlich gegenüber steht.
Die Zerstrittenheit unter den Tradis schiebe ich ganz klar dem
Ich denke das das auch ganz klar im Sinne unseres Papstes ist, der der Piusbruderschaft ja auch nicht feindlich gegenüber steht.
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