An Pfingsten marschierten die Scharen wieder von Paris nach Chartres. Ihr Anliegen war die Alte Messe, die alle engen nationalen und sprachlichen Grenzen sprengt. Ein Eindruck.
Samstag, 16. Juni 2007 11:21
rogernz: @ zum Glück katholisch
1. Wo kann man sich anmelden?
ich bin mit der petersbruderschaft gegangen, also versuch www.fssp.org und schreib ihnen ein email an.
2. Bis wann muß man sich anmelden?
ich glaube mindestens zwei, drei wochen vor.
3. Wie schaut des mit Kosten aus?
ich habe 90euro für die pilgerbeitrag bezahlt. Ich bin von bayern mit der petersbruderschaft mit dem bus kostenlos gefahren.
Jede muss ihre eigene essen mitnehmen und schlafsack usw. Wir schlafen in grosse Zelt, männer und frauen getrennt.
4. Ist Anreise und Abreise privat oder kann man sich Gruppe anschließen?
mann geht mit gruppe naturlich. es gab eine österreiches gruppe, schweizer und zwei deutsche gruppe.
ich bin mit der petersbruderschaft gegangen, also versuch www.fssp.org und schreib ihnen ein email an.
2. Bis wann muß man sich anmelden?
ich glaube mindestens zwei, drei wochen vor.
3. Wie schaut des mit Kosten aus?
ich habe 90euro für die pilgerbeitrag bezahlt. Ich bin von bayern mit der petersbruderschaft mit dem bus kostenlos gefahren.
Jede muss ihre eigene essen mitnehmen und schlafsack usw. Wir schlafen in grosse Zelt, männer und frauen getrennt.
4. Ist Anreise und Abreise privat oder kann man sich Gruppe anschließen?
mann geht mit gruppe naturlich. es gab eine österreiches gruppe, schweizer und zwei deutsche gruppe.
Montag, 11. Juni 2007 00:07
J’sus †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 9. Juni 2007 14:16
iustus: Vielen Dank für die EInstellung in den Gebetsteil
Ich versuche mein Bestes, dieses Lied so bekannt zu machen.
Samstag, 9. Juni 2007 10:59
Burgorus: „Fest soll mein Taufbund“ und verwandte Lieder im Gebetsteil. Weitere Begründg. für „in seine Kirch“
Ich habe alle Strophen nun in den Gebetsteil gestellt. Da können sie noch überarbeitet werden. Momentan
stehen in Streitfällen die Gesangbuch-Strophen.
Warum nicht „zur wahren Kirch“?:
Schlechtes Deutsch: „in“ statt „zu“:: Man wird zu einer Aufgabe (Amt) berufen, zum Priester, zum Professor usw., aber in eine Gemeinschaft, in einen Ausschuss, in eine Organisation, in eine Kirche.
Zu betonen, dass die eigene Kirche die wahre ist, heißt, dass man noch nicht fest im Glauben verankert ist. Wer fest im Glauben sitzt, hat es nicht nötig, auf andere einzuschlagen. Nur wer selbst schlecht ist, hat es immer wieder nötig, zu betonen, dass er gut ist, dass andere sehr schlecht sind, damit er selbst besser da steht. Aber derjenige, der über allem steht, greift, selbstsicher wie er ist, niemanden an. Er lobt sich nicht selbst.
„Wer sich verteidigt, klagt sich an!“ heißt ein Sprichwort. Wenn man also ohne Grund von der „wahren“ Kirche spricht, fragt man sich sofort, gegen welchen Vorwurf verteidigt er sich. Es gibt also auch eine angeblich falsche. Diese klagt ihn an, sodass er sich verteidigt. Wer hat nun Recht? Sein Gewissen klagt ihn an. Warum verteidigt er sich sonst ohne angeklagt worden zu sein?
Liefern Sie Ihre Arbeit ab und sagen Sie: „Das ist alles wahr.“ Der Lehrer hätte dies nicht bezweifelt, aber jetzt wird er skeptisch.
Die „wahre“ Kirch erweckt also bereits Zweifel, die im Taufbund-Lied, das vom unerschütterlichen Glauben sprechen soll, alles andere als tragbar sind.
Warum nicht „zur wahren Kirch“?:
Schlechtes Deutsch: „in“ statt „zu“:: Man wird zu einer Aufgabe (Amt) berufen, zum Priester, zum Professor usw., aber in eine Gemeinschaft, in einen Ausschuss, in eine Organisation, in eine Kirche.
Zu betonen, dass die eigene Kirche die wahre ist, heißt, dass man noch nicht fest im Glauben verankert ist. Wer fest im Glauben sitzt, hat es nicht nötig, auf andere einzuschlagen. Nur wer selbst schlecht ist, hat es immer wieder nötig, zu betonen, dass er gut ist, dass andere sehr schlecht sind, damit er selbst besser da steht. Aber derjenige, der über allem steht, greift, selbstsicher wie er ist, niemanden an. Er lobt sich nicht selbst.
„Wer sich verteidigt, klagt sich an!“ heißt ein Sprichwort. Wenn man also ohne Grund von der „wahren“ Kirche spricht, fragt man sich sofort, gegen welchen Vorwurf verteidigt er sich. Es gibt also auch eine angeblich falsche. Diese klagt ihn an, sodass er sich verteidigt. Wer hat nun Recht? Sein Gewissen klagt ihn an. Warum verteidigt er sich sonst ohne angeklagt worden zu sein?
Liefern Sie Ihre Arbeit ab und sagen Sie: „Das ist alles wahr.“ Der Lehrer hätte dies nicht bezweifelt, aber jetzt wird er skeptisch.
Die „wahre“ Kirch erweckt also bereits Zweifel, die im Taufbund-Lied, das vom unerschütterlichen Glauben sprechen soll, alles andere als tragbar sind.
Mittwoch, 6. Juni 2007 16:47
zum Glück katholisch: @ all
jetzt muß ich noch n paar allgemeine Fragen zur Wallfahrt anbringen, weil ich selber noch nie dabei war,
aber vielleicht nächstes Jahr teilnehmen möchte.
1. Wo kann man sich anmelden?
2. Bis wann muß man sich anmelden?
3. Wie schaut des mit Kosten aus?
4. Ist Anreise und Abreise privat oder kann man sich Gruppe anschließen?
Ich hoffe, Sie können mir meine Fragen beantworten.
Im voraus schon mal ein „Herzlichen vergelt’s Gott!“
1. Wo kann man sich anmelden?
2. Bis wann muß man sich anmelden?
3. Wie schaut des mit Kosten aus?
4. Ist Anreise und Abreise privat oder kann man sich Gruppe anschließen?
Ich hoffe, Sie können mir meine Fragen beantworten.
Im voraus schon mal ein „Herzlichen vergelt’s Gott!“
Mittwoch, 6. Juni 2007 01:28
Stephanus: Leben und allzuviel Blut
waren es zwar nicht, aber schon eine ganze schöne Kiste voll Schweißperlen, produziert auf einigen der
Chartrewallfahrten.
Gerne bin ich diese mitgegangen, habe mitgemacht, mitgearbeitet, mitorganisiert, aber bei allem Verständnis für Richtungsstreitereien zwischen Pius und Petrus und wie sie alle heißen:
Für das eine große Ziel wäre die Chartrewallfahrt die Gelegenheit gemeinsam zu beten und zu büßen.
Es paßt mir überhaupt nicht, daß die einen so und die anderen entgegengesetzt losmarschieren. Hier einige Tausend, dort einige Tausend, dabei der doppelte Aufwand für die würdige Meßgestaltung usw usw. (was ja auch mehr Geld kostet, Geld was dann anderswo, bei den Schulen z.B. fehlt)
Nein, mir paßt das hinüber und herüberwallfahrten nicht und darum gehe ich auch nicht mehr mit.
Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt, reicht mir einfach nicht.
Weil: es könnte nämlich heißen: noch vieltausenfach vermehrter!!!
Merke: Rom hat schon immer nach folgendem Spruch regiert: Teile und herrsche! Wir sollten den Teilern die Suppe versalzen und gemeinsam wallfahrten, gemeinsam den Himmel bestürmen: Nur dann kann es eines Tages heißen: Vom regnerischen Himmel millionenfach vermehrt.
Und das wäre auch sehr sehr notwendig!
Gerne bin ich diese mitgegangen, habe mitgemacht, mitgearbeitet, mitorganisiert, aber bei allem Verständnis für Richtungsstreitereien zwischen Pius und Petrus und wie sie alle heißen:
Für das eine große Ziel wäre die Chartrewallfahrt die Gelegenheit gemeinsam zu beten und zu büßen.
Es paßt mir überhaupt nicht, daß die einen so und die anderen entgegengesetzt losmarschieren. Hier einige Tausend, dort einige Tausend, dabei der doppelte Aufwand für die würdige Meßgestaltung usw usw. (was ja auch mehr Geld kostet, Geld was dann anderswo, bei den Schulen z.B. fehlt)
Nein, mir paßt das hinüber und herüberwallfahrten nicht und darum gehe ich auch nicht mehr mit.
Vom regnerischen Himmel tausendfach vermehrt, reicht mir einfach nicht.
Weil: es könnte nämlich heißen: noch vieltausenfach vermehrter!!!
Merke: Rom hat schon immer nach folgendem Spruch regiert: Teile und herrsche! Wir sollten den Teilern die Suppe versalzen und gemeinsam wallfahrten, gemeinsam den Himmel bestürmen: Nur dann kann es eines Tages heißen: Vom regnerischen Himmel millionenfach vermehrt.
Und das wäre auch sehr sehr notwendig!
Dienstag, 5. Juni 2007 13:55
Burgorus: Unterschiedliche Inhalte zwischen „O Seligkeit getauft zu sein“ und dem Taufbundlied
„O Seligkeit getauft zu sein“ beschreibt die Gnadenwirkung der Taufe, das Taufbundlied aber die geforderte
Realisierung des Taufbundes, sodass ich ersteres als Zusatzstrophen zu Tauffeiern oder als selbstständiges
Lied ließe.
Die Ketzerstrophe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
ketzt in Vers 4 und erweckt in Vers 3 den Eindruck, man sei für alle Zukunft von Schuld befreit, bringt aber als einzige die Wahrheit der Sündenvergebung durch die Taufe. Auch ist das „neu geboren“ ein neuer Aspekt. Vers 5-7 sind profane Parodie zur 1. Taufbund-Str.
Vorschlag mit Neudichtung der 1. Str.:
1.
O Seligkeit, getaut zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf wusch mich von Sünden rein,
bin rein zu sein erkoren.
Die Reinheit weckt der Liebe Glut,
so Christi Lieb’ im Herzen ruht; (so = wenn)
es sei Ihm anempfohlen. (=Überleitg. zu 2.Str.)
2.
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit,
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied,
ein Wunder ist’s, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
3.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heil’gen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Dann können die 1. und auch weitere Str. des Taufbundliedes folgen.
Die Ketzerstrophe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
ketzt in Vers 4 und erweckt in Vers 3 den Eindruck, man sei für alle Zukunft von Schuld befreit, bringt aber als einzige die Wahrheit der Sündenvergebung durch die Taufe. Auch ist das „neu geboren“ ein neuer Aspekt. Vers 5-7 sind profane Parodie zur 1. Taufbund-Str.
Vorschlag mit Neudichtung der 1. Str.:
1.
O Seligkeit, getaut zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf wusch mich von Sünden rein,
bin rein zu sein erkoren.
Die Reinheit weckt der Liebe Glut,
so Christi Lieb’ im Herzen ruht; (so = wenn)
es sei Ihm anempfohlen. (=Überleitg. zu 2.Str.)
2.
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit,
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied,
ein Wunder ist’s, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
3.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heil’gen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Dann können die 1. und auch weitere Str. des Taufbundliedes folgen.
Dienstag, 5. Juni 2007 07:42
r.ruhrgebietler: @Gotthard: Kuttenträger
Sie waren es jedenfalls nicht! Die einzige(n) Blase(n) die Sie haben ist die, mit der Sie am Kirmeswagen
der V-II-Sekten Ihre Notdurft verrichten oder waren es die Finger, die hier auf +.net unglaublich geistigen
Flachtext meißeln??
Gotthard, nehmen Sie wieder Ihre Medikamente, damit Sie ruhiger werden. Dazu eine gute Lektüre: z.B. die Amsterdamer Botschaften, oder die Botschaften von Hede, Konnersreuth oder Heroldsbach. „Der Rhein fließt in den Tiber“ könnte Ihren Horizont ein wenig erweitern. Oder lesen Sie eine Biographie über den „Pfarrer von Ars“, Die Visionen des hlg. Don Bosco oder Padre Pio. Oder „Sie haben Ihn entthront“. Das Rosenkranzgebet würde auch bestimmt etwas für Sie sein.
In diesem Sinne einen gesegneten Tag mit Jesus Christus und der liebenden Gottesmutter und Jungfrau Maria!
Gotthard, nehmen Sie wieder Ihre Medikamente, damit Sie ruhiger werden. Dazu eine gute Lektüre: z.B. die Amsterdamer Botschaften, oder die Botschaften von Hede, Konnersreuth oder Heroldsbach. „Der Rhein fließt in den Tiber“ könnte Ihren Horizont ein wenig erweitern. Oder lesen Sie eine Biographie über den „Pfarrer von Ars“, Die Visionen des hlg. Don Bosco oder Padre Pio. Oder „Sie haben Ihn entthront“. Das Rosenkranzgebet würde auch bestimmt etwas für Sie sein.
In diesem Sinne einen gesegneten Tag mit Jesus Christus und der liebenden Gottesmutter und Jungfrau Maria!
Montag, 4. Juni 2007 22:56
Burgorus: Vorschläge: „gäb“ statt „geb“ und „ließ“ statt „lass“; Seitenhieb „zur wahren Kirch“ unangebracht.
Wenn es heißt: „Ich will die Kirche hören“, ist doch schon klar, dass es um die katholische geht. Die
Protestanten sagen vielleicht: „Ich will die Bibel lesen“, aber nicht „Ich will die Kirche hören“; welche
ihrer vielen? Bei denen darf doch jeder selbst auslegen.
Dann danken wir dem Herrn, „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad“ und mit „in seine Kirch“ folgt das Bindeglied zwischen Jesus (dem Herrn) und der Kirche. In diesem Ausdruck steckt Liebe: Wir lieben die Kirche so, wie wir den Herrn lieben, denn es ist seine (!!!) Kirche.
Bei „zur wahren Kirch“ lese ich einen Seitenhieb gegen die Protestanten, ein Ablenkungsmanöver, das den Strom der Liebe unterbricht.
Das Credo rechtfertig „zur einen Kirch“ oder zur „heil’gen Kirch“; die heilige Schrift rechtfertigt „seine Kirch“ („auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen“). Ich spreche vom wahren Glauben, von der wahren Lehre, aber weniger von der wahren Kirche.
Zum „geb-gäb“-Streit ist mir noch eingefallen, dass der Konjunktiv stärker wirken kann, weil er den Bezug zur im Konjunktiv („müsst“) geschriebenen Verfolgungssituation besser aufrecht hält.
Wie wär’s also, wenn wir den Konjunktiv zweimal einsetzten? Dann wirkt er sogar stärker, weil er statt: „Nie (wirklich nie?) lass ich ihn mir rauben“ verdeutlicht, selbst wenn ich unter Verfolgung stünde, ließe ich ihn mir nicht rauben!
4… und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie ließ’ ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn gäb’ Leben ich und Blut;
Dann danken wir dem Herrn, „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad“ und mit „in seine Kirch“ folgt das Bindeglied zwischen Jesus (dem Herrn) und der Kirche. In diesem Ausdruck steckt Liebe: Wir lieben die Kirche so, wie wir den Herrn lieben, denn es ist seine (!!!) Kirche.
Bei „zur wahren Kirch“ lese ich einen Seitenhieb gegen die Protestanten, ein Ablenkungsmanöver, das den Strom der Liebe unterbricht.
Das Credo rechtfertig „zur einen Kirch“ oder zur „heil’gen Kirch“; die heilige Schrift rechtfertigt „seine Kirch“ („auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen“). Ich spreche vom wahren Glauben, von der wahren Lehre, aber weniger von der wahren Kirche.
Zum „geb-gäb“-Streit ist mir noch eingefallen, dass der Konjunktiv stärker wirken kann, weil er den Bezug zur im Konjunktiv („müsst“) geschriebenen Verfolgungssituation besser aufrecht hält.
Wie wär’s also, wenn wir den Konjunktiv zweimal einsetzten? Dann wirkt er sogar stärker, weil er statt: „Nie (wirklich nie?) lass ich ihn mir rauben“ verdeutlicht, selbst wenn ich unter Verfolgung stünde, ließe ich ihn mir nicht rauben!
4… und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie ließ’ ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn gäb’ Leben ich und Blut;
Montag, 4. Juni 2007 21:42
rogernz: video
hey das ist mein video!
und ich bin in die erste foto auch. ich trage die kurze blau hose und ich habe den rosa regenschirm. Der Wallfahrt war wunderbar!!!!
und ich bin in die erste foto auch. ich trage die kurze blau hose und ich habe den rosa regenschirm. Der Wallfahrt war wunderbar!!!!
Sonntag, 3. Juni 2007 20:37
zum Glück katholisch: Fest soll mein Taufbund…
ich bin mit der Version von virOblationis wirklich sehr zufrieden. ich wüßte auch nicht, wie man es
noch weiterverändern könnte…
Es wäre noch die Strophe „An Jesu Christi Priestertum“ übrig… ich habe sie al 2. Strophe am Freitag, 1. Juni 2007 11:23 gepostet… Vielleicht fällt jemandem ein, wie man sie noch unterbringen kann; denn sie hat meiner Meinung nach eine sehr wichtige Aussage: Die „Bereistellung“ des Lebens für Christus.
Behüt euch Gott und gesegnete Nacht
Es wäre noch die Strophe „An Jesu Christi Priestertum“ übrig… ich habe sie al 2. Strophe am Freitag, 1. Juni 2007 11:23 gepostet… Vielleicht fällt jemandem ein, wie man sie noch unterbringen kann; denn sie hat meiner Meinung nach eine sehr wichtige Aussage: Die „Bereistellung“ des Lebens für Christus.
Behüt euch Gott und gesegnete Nacht
Sonntag, 3. Juni 2007 13:55
juergen: @Rudolfus –- Alte Bücher
Was brauchen wir schon wieder irgendeine Neubearbeitung?
Es reicht, die katholischen Gesangs- und Gebetsbücher vor der unseligen „Gotteslob“-Liedbuchära wieder in Gebrauch zu nehmen.
In den alten Büchern sind – je nach Diözese unterschiedlich – wirklich gute Lieder enthalten.
Einige „neue“ Lieder des Gotteslobs sind aber auch nicht schlecht; manche in den End-60er/Anfang-70er Jahren getextete Lieder indess, haben ihr Haltbarkeitsdatum längst überschritten.
Vor dem Gotteslob gab in fast jeder Diözese eigene Bücher mit unterschiedlichen Texten oder mit gleichen Texten aber unterschiedlichen Melodien. Ich find es schon gut, wenn in ganz Deutschland oder im dt. Sprachgebiet größtenteils einheitliche Lieder gesungen werden können.
Das soll und darf aber nicht zu einer „Gleichmacherei“ führen. Deswegen hat das Gotteslob auch diözesane Anhänge, in denen den Eigenarten der Diözesen Rechnung getragen wird; etwa auch bei Heiligenliedern zu Diözesanpatronen. Die sind so regional begrenzt, daß sie oft in anderen Diözesen nicht verehrt werden. Wer kennt außerhalb von Paderborn schon Lieder zu Heiligen wie dem Hl. Liborius oder wer kennt Lieder zum Hl. Ansgar außer in Hamburg etc. etc.
Es reicht, die katholischen Gesangs- und Gebetsbücher vor der unseligen „Gotteslob“-Liedbuchära wieder in Gebrauch zu nehmen.
In den alten Büchern sind – je nach Diözese unterschiedlich – wirklich gute Lieder enthalten.
Einige „neue“ Lieder des Gotteslobs sind aber auch nicht schlecht; manche in den End-60er/Anfang-70er Jahren getextete Lieder indess, haben ihr Haltbarkeitsdatum längst überschritten.
Vor dem Gotteslob gab in fast jeder Diözese eigene Bücher mit unterschiedlichen Texten oder mit gleichen Texten aber unterschiedlichen Melodien. Ich find es schon gut, wenn in ganz Deutschland oder im dt. Sprachgebiet größtenteils einheitliche Lieder gesungen werden können.
Das soll und darf aber nicht zu einer „Gleichmacherei“ führen. Deswegen hat das Gotteslob auch diözesane Anhänge, in denen den Eigenarten der Diözesen Rechnung getragen wird; etwa auch bei Heiligenliedern zu Diözesanpatronen. Die sind so regional begrenzt, daß sie oft in anderen Diözesen nicht verehrt werden. Wer kennt außerhalb von Paderborn schon Lieder zu Heiligen wie dem Hl. Liborius oder wer kennt Lieder zum Hl. Ansgar außer in Hamburg etc. etc.
Sonntag, 3. Juni 2007 13:38
Gotthard: Kuttenträger
Kuttenträger nahmen an dieser Wallfahrt teil! WOW … um welche Species Mensch handelt es sich dabei?
Haben diese Kuttenträger sich auch nasse Kutten und Blasen geholt? Dann müssen sie besondere Gnaden empfangen haben … Träger von nassen Kutten mit Blasen!
Haben diese Kuttenträger sich auch nasse Kutten und Blasen geholt? Dann müssen sie besondere Gnaden empfangen haben … Träger von nassen Kutten mit Blasen!
Sonntag, 3. Juni 2007 12:12
sacerdos helveticus: Soldat des Christkönigs
5. [Soldat des Christkönigs]
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
Bezüglich der sehr interessanten Diskussion über die verschiedenen versionen von „Fest soll mein Taufbund immer stehn“ möchte ich nur anführen, dass es für mich klar zu sein scheint, dass die „Weltherrn“-Strophe einzig und allein auf Christus, den Herrn und König der Weltzu beziehen ist, „Soldat des Christkönigs“ ist deshalb eine sehr zutreffende Beschreibung der Strophe, Bezug auf weltliche Herrscher ist hier sicher nicht gemeint, es wird ja auch klar gesagt, man hange dem Reiche an, „da ich aus Gott geboren“. Das ist doch ganz klar die Taufe, die einen in den „Kriegsdienst Christi“ treten lässt.
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
Bezüglich der sehr interessanten Diskussion über die verschiedenen versionen von „Fest soll mein Taufbund immer stehn“ möchte ich nur anführen, dass es für mich klar zu sein scheint, dass die „Weltherrn“-Strophe einzig und allein auf Christus, den Herrn und König der Weltzu beziehen ist, „Soldat des Christkönigs“ ist deshalb eine sehr zutreffende Beschreibung der Strophe, Bezug auf weltliche Herrscher ist hier sicher nicht gemeint, es wird ja auch klar gesagt, man hange dem Reiche an, „da ich aus Gott geboren“. Das ist doch ganz klar die Taufe, die einen in den „Kriegsdienst Christi“ treten lässt.
Sonntag, 3. Juni 2007 08:54
iustus: Noch keine Endversion
In der Credo-Strophe muss es heißen:
„und an den Sohn, Herrn Jesus Christ’,“.
Außerdem bin ich mit Burgorus (er hatte es übersehen und konnte gestern nicht mehr antworten) gegen die Formulierung „zur wahren Kirch“.
Abgesehen davon, dass bei „zur wahren Kirch“ bei uns jeder die ziemlich allgemein bekannte erste Strophe umlernen muss (wie schaut’s bei der Piusbruderschaft aus?), wollen wir bei diesem Lied nicht an die Protestanten denken müssen, sondern nur an die katholische Kirche und deren Gründer, Christus.
Und „seine Kirch’“ ist meines Erachtens ein Bekenntis dafür, dass die katholische Kirche DIE Kirche Christi ist, nicht (nur) in ihr „subsistiert“. Dieses „subsist in“ wird ja von vielen Theologen als Abschwächung von „IST die Kirche Christi“ gedeutet, obwohl es – nach Meinung von Alexandra von Teuffenbach („Die Bedeutung des „subsist in“ Lumen Gentium 8“) – ganz anders gemeint war, nämlich als Bekräftigung des „IST“.
Auch über das „Geb“ statt „gäb“ sollte noch einmal nachgedacht werden: Ich halte „gäb“ einfach für richtig: Das Blutzeugnis ist hier und in diesem Moment des Singens nicht gefordert. Das ist etwa bei einer Hochzeit anders: Da folgt direkt (auch weiter) das Lieben, Achten und Ehren alle Tage des Lebens – nicht erst wenn eine andere Situation eintritt. Das muss aber beim Martyrium hinzukommen. „Gäb“ wäre deshalb falsch. Einschränkend verstehe ich „geb Leben“. Das ist NUR im übertragenden Sinn richtig. Und damit wird nicht mehr das echte Blut gemeint.
„und an den Sohn, Herrn Jesus Christ’,“.
Außerdem bin ich mit Burgorus (er hatte es übersehen und konnte gestern nicht mehr antworten) gegen die Formulierung „zur wahren Kirch“.
Abgesehen davon, dass bei „zur wahren Kirch“ bei uns jeder die ziemlich allgemein bekannte erste Strophe umlernen muss (wie schaut’s bei der Piusbruderschaft aus?), wollen wir bei diesem Lied nicht an die Protestanten denken müssen, sondern nur an die katholische Kirche und deren Gründer, Christus.
Und „seine Kirch’“ ist meines Erachtens ein Bekenntis dafür, dass die katholische Kirche DIE Kirche Christi ist, nicht (nur) in ihr „subsistiert“. Dieses „subsist in“ wird ja von vielen Theologen als Abschwächung von „IST die Kirche Christi“ gedeutet, obwohl es – nach Meinung von Alexandra von Teuffenbach („Die Bedeutung des „subsist in“ Lumen Gentium 8“) – ganz anders gemeint war, nämlich als Bekräftigung des „IST“.
Auch über das „Geb“ statt „gäb“ sollte noch einmal nachgedacht werden: Ich halte „gäb“ einfach für richtig: Das Blutzeugnis ist hier und in diesem Moment des Singens nicht gefordert. Das ist etwa bei einer Hochzeit anders: Da folgt direkt (auch weiter) das Lieben, Achten und Ehren alle Tage des Lebens – nicht erst wenn eine andere Situation eintritt. Das muss aber beim Martyrium hinzukommen. „Gäb“ wäre deshalb falsch. Einschränkend verstehe ich „geb Leben“. Das ist NUR im übertragenden Sinn richtig. Und damit wird nicht mehr das echte Blut gemeint.
Samstag, 2. Juni 2007 22:23
Burgorus: Die verwandten Lieder zu „Fest soll mein Taufbund“ – Bin erst ab Montag abend wieder on-line.
Alles klar, dann ist die Endversion so, wie sie virOblationis gepostet hat. Eine Frage habe ich trotzdem
noch: Ist „ward“ eine altdeutsche Form von „wurde“ oder steckt da noch eine andere Nuance dahinter?
Dann zu den anderen Strophen. zum Glück kath. hat am 1. Juni 20:53 „Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut gepostet“ (3 Strophen) in der Original-Version war da als erste Strophe „Fest soll mein Taufbund“, weswegen ich an die Kreation von Zusatzstrophen dachte. Es ist mir damals nicht aufgefallen, dass er die Taufbund-Strophe bereits weggelassen hat. Das Ganze ist jetzt ein in sich sehr stimmiges Altarsakrament-Lied, das im jeweils drittletzten Vers nacheinander die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe anspricht. Also kann man dieses Lied als selbständiges so lassen, wie’s ist. Im Posting sind nur zwei Verswechsel-Fehler in Strophe 1.
Die Idee mit Zusatzstrophen ist also passé.
Wir haben also drei selbständige Lieder derselben Melodie:
1. Fest soll mein Taufbund immer steh’n (6 Strophen, fertig)
2. Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut (3 Strophen, fertig)
3. O Seligkeit, getauft zu sein (3 oder 4 Strophen, unfertig),
wobei die letzte von „O Seligkeit“ auf „Fest soll mein Taufbund“ überleitet und somit mit weiteren Strophen dieses Liedes fortsetzbar ist.
Überlegt euch bitte, was wir mit der ersten Strophe von „O Seligkeit“, gepostet ab 1. Juni 21:15 Uhr, machen sollen. Ich habe ja schon Vorschläge gemacht, mit denen ich aber nicht ganz glücklich bin.
Dann zu den anderen Strophen. zum Glück kath. hat am 1. Juni 20:53 „Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut gepostet“ (3 Strophen) in der Original-Version war da als erste Strophe „Fest soll mein Taufbund“, weswegen ich an die Kreation von Zusatzstrophen dachte. Es ist mir damals nicht aufgefallen, dass er die Taufbund-Strophe bereits weggelassen hat. Das Ganze ist jetzt ein in sich sehr stimmiges Altarsakrament-Lied, das im jeweils drittletzten Vers nacheinander die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe anspricht. Also kann man dieses Lied als selbständiges so lassen, wie’s ist. Im Posting sind nur zwei Verswechsel-Fehler in Strophe 1.
Die Idee mit Zusatzstrophen ist also passé.
Wir haben also drei selbständige Lieder derselben Melodie:
1. Fest soll mein Taufbund immer steh’n (6 Strophen, fertig)
2. Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut (3 Strophen, fertig)
3. O Seligkeit, getauft zu sein (3 oder 4 Strophen, unfertig),
wobei die letzte von „O Seligkeit“ auf „Fest soll mein Taufbund“ überleitet und somit mit weiteren Strophen dieses Liedes fortsetzbar ist.
Überlegt euch bitte, was wir mit der ersten Strophe von „O Seligkeit“, gepostet ab 1. Juni 21:15 Uhr, machen sollen. Ich habe ja schon Vorschläge gemacht, mit denen ich aber nicht ganz glücklich bin.
Samstag, 2. Juni 2007 21:35
iustus: O Seligkeit
Diese Strophen sind „Zusatzstrophen zur Taufe“ (ebenso wie die „Zusatzstrophen mit Bezug zum allerheiligsten
Altarsakrament“).
Mir wäre ja „in seine Kirch’“ und „gäb’ Leben ich und Blut“ lieber gewesen, aber ich kann auch mit der „wahren Kirch’“ und „geb’“ gut leben.
Mir wäre ja „in seine Kirch’“ und „gäb’ Leben ich und Blut“ lieber gewesen, aber ich kann auch mit der „wahren Kirch’“ und „geb’“ gut leben.
Samstag, 2. Juni 2007 21:23
zum Glück katholisch: @virOblationis
Mit Ihrer Version bin ich eigentlich sehr bis vollkommen zufrieden. Aber wo haben wir die Strophen mit
„O Seligkeit…“ ?
Müßte diese dann als „Anhängsel“ noch angefügt werden, oder ganz und gar gestrichen? (was ich sehr bedauern würde)
Müßte diese dann als „Anhängsel“ noch angefügt werden, oder ganz und gar gestrichen? (was ich sehr bedauern würde)
Samstag, 2. Juni 2007 20:50
virOblationis: Dann wäre dies – wenn ich es recht sehe – jetzt der vollständige Text:
1. [Berufung zum Glied am Leib Christi]
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
2. [Abrenuntiation]
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Hölle Pein,
bereiten ew’ge Qualen.
3. [Credo]
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4. [Leben im Glauben]
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5. [Soldat des Christkönigs]
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
6. [Ausblick auf die Erlösung]
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
2. [Abrenuntiation]
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Hölle Pein,
bereiten ew’ge Qualen.
3. [Credo]
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4. [Leben im Glauben]
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5. [Soldat des Christkönigs]
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
6. [Ausblick auf die Erlösung]
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Samstag, 2. Juni 2007 20:31
iustus: Zustimmung
Ich plädiere jetzt auch dafür, die Weltherrn-Strophe als fünfte in den Grundtext aufzunehmen. Der „Strahl
des Lichts“ im vorletzten Vers der Weltherrnstrophe bietet dann das notwendige Licht für „Die rechten
Wege wandle ich“ in Vers 1 der nunmehr sechsten Strophe.
Volle Zustimmung. Ich möchte die „Weltherren-Strophe“ auf Christus beziehen. Im „Lied zum Sanctus“ der Limburger Domfestmesse (1936) von Joseph Haas heißt es: Heilig bist Du! Heilig bist Du! Heilig, heilig, heilig bist Du: Christus, König der Welt!
und vorher: Wir preisen, o Herr, Deinen Sohn, der Priester und König zugleich. Wahrheit und Recht ist sein Thron, Liebe und Friede sein Reich. Sein Thron steht als Altar im ganzen Erdenrund. Der Christen frommer Mund singt mit der Engel Schar: Heilig…
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben?
Einverstanden.
Volle Zustimmung. Ich möchte die „Weltherren-Strophe“ auf Christus beziehen. Im „Lied zum Sanctus“ der Limburger Domfestmesse (1936) von Joseph Haas heißt es: Heilig bist Du! Heilig bist Du! Heilig, heilig, heilig bist Du: Christus, König der Welt!
und vorher: Wir preisen, o Herr, Deinen Sohn, der Priester und König zugleich. Wahrheit und Recht ist sein Thron, Liebe und Friede sein Reich. Sein Thron steht als Altar im ganzen Erdenrund. Der Christen frommer Mund singt mit der Engel Schar: Heilig…
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben?
Einverstanden.
Samstag, 2. Juni 2007 17:56
Benedikt: Fest soll mein Taufbund
„ihm will ich allzeit leben“ vs „nie will ich von ihr weichen“. Das Argument, die Lieder sollten in einer
verständlichere Sprache übertragen werden kann man hier wohl eher nicht bringen.
Ansonsten aber muss man fair sein: Auch das alte Mainzer Kirchengesangbuch kennt nur eine Strophe des Lieds (die hier geopstete ältere Version). Die vielen anderen Versionen scheinen aus dem süddt. Raum zu kommen, von daher war es nicht verwunderlich, dass es in die Diözesanteile gewandert ist, die jede Diözese nach eigenem Gusto ausgestalten konnte.
Ansonsten aber muss man fair sein: Auch das alte Mainzer Kirchengesangbuch kennt nur eine Strophe des Lieds (die hier geopstete ältere Version). Die vielen anderen Versionen scheinen aus dem süddt. Raum zu kommen, von daher war es nicht verwunderlich, dass es in die Diözesanteile gewandert ist, die jede Diözese nach eigenem Gusto ausgestalten konnte.
Samstag, 2. Juni 2007 14:34
Burgorus: Strahl des Lichts und rechte Wege; –------------- „mit der Höllenpein“ oder „mit der Hölle Pein“
Ich plädiere jetzt auch dafür, die Weltherrn-Strophe als fünfte in den Grundtext aufzunehmen. Der „Strahl
des Lichts“ im vorletzten Vers der Weltherrnstrophe bietet dann das notwendige Licht für „Die rechten
Wege wandle ich“ in Vers 1 der nunmehr sechsten Strophe.
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben? Vorgezogene Genitive machen sich immer gut in der Dichtung. Auf der anderen Seite darf die Höllenpein auch etwas plump klingen.
Noch eine Kleinigkeit: Wenn wir den Grundtext durch Hinzufügen einer Strophe nochmals ändern, dann kann ich diese eigentlich unwesentliche Frage aufwerfen. Ich hatte ja bereits im vorletzten Vers von Strophe 2 „Sie endigen mit Höllenpein“ zu „Sie enden mit der Höllenpein“ geändert. Wäre es nicht dichterischer, „Sie enden mit der Hölle Pein“ zu schreiben? Vorgezogene Genitive machen sich immer gut in der Dichtung. Auf der anderen Seite darf die Höllenpein auch etwas plump klingen.
Samstag, 2. Juni 2007 13:37
virOblationis: Möglichkeiten
Muß man denn die folgende Strophe auf die von Gott eingesetzte Obrigkeit hin verstehen?
„Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.“
Ist es nicht möglich, sie im geistlichen Sinne zu verstehen: „Gottes Reich hang’ ich an etc.“ – Zur Fahne vgl. die Darstellungen des Auferstandenen am leeren Grabe.
Wenn ich Gott als dem Weltherrn anhange, dann in der Konsequenz natürlich auch der weltlichen Obrigkeit, die von ihm eingesetzt ist und ihr Selbstverständnis von daher erlangt.
So würde eine Stellung vor der vierten Strophe auch sehr gut passen.
Bedenkt man aber, daß die Weltherrn-Strophe (anders als die vierte) sowohl in geistlichem als auch in weltlichem Sinne, m.a.W. in doppelter Weise zu verstehen ist, dann hat sie einen besseren Platz hinter der vierten. Sie wäre dann sozusagen deren Konsequenz: Der Schritt vom Glauben in die Welt.
Strophe 5 schlösse mit „Die rechten Wege wandle ich“ sehr gut an.
„Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.“
Ist es nicht möglich, sie im geistlichen Sinne zu verstehen: „Gottes Reich hang’ ich an etc.“ – Zur Fahne vgl. die Darstellungen des Auferstandenen am leeren Grabe.
Wenn ich Gott als dem Weltherrn anhange, dann in der Konsequenz natürlich auch der weltlichen Obrigkeit, die von ihm eingesetzt ist und ihr Selbstverständnis von daher erlangt.
So würde eine Stellung vor der vierten Strophe auch sehr gut passen.
Bedenkt man aber, daß die Weltherrn-Strophe (anders als die vierte) sowohl in geistlichem als auch in weltlichem Sinne, m.a.W. in doppelter Weise zu verstehen ist, dann hat sie einen besseren Platz hinter der vierten. Sie wäre dann sozusagen deren Konsequenz: Der Schritt vom Glauben in die Welt.
Strophe 5 schlösse mit „Die rechten Wege wandle ich“ sehr gut an.
Samstag, 2. Juni 2007 13:16
zum Glück katholisch: Fest soll mein Taufbund…
Ich dinde es unbandig interessant, was sich daraus jetzt entwickelt. Es wäre wirklich wünschenswert,
wenn die „Gotteslob-macher“ auch auf solche produktiven lieder eingehen würden.
aber davon sind wir wohl noch weit entfernt, wenn man bdenekt, daß im katholischen Gotteslob Luther-Lieder drin sind…
aber davon sind wir wohl noch weit entfernt, wenn man bdenekt, daß im katholischen Gotteslob Luther-Lieder drin sind…
Samstag, 2. Juni 2007 12:47
Burgorus: „Dem Weltherrn ward in untertan“ und Berichtigung der Ketzerstrophe
Warten wir auf virOblationis und iustus, was die über die Unterbringung der Weltherrn-Strophe sagen.
Ich meine, momentan, in der jetzigen Mediendiktatur („Demokratie“) ist die Strophe ohnehin noch nicht
passend.
Wenn wir aber wieder eine Monarchie haben, würde sie, so glaube ich, als fünfte Strophe des Grundtextes passen. In der vierten verspricht man, das Leben für die Kirche zu geben, dann betont man in der fünften die Verbundenheit mit dem König als – so sollte es sein – Schutzherr der Kirche, bevor dann die nunmehr sechste in die ewige Seligkeit führt.
Jetzt noch zur ersten Strophe des Taufliedes. Sie hat einen Hang zur Häresie, bringt aber doch ein wesentliches Element der Taufe, das bis jetzt nicht genannt wurde, nämlich die Vergebung der Sünden. Darauf sollte man nicht verzichten.
So habe ich beschlossen, diese Strophe zu „entketzen“. Die Ketzerstrophe reimt sich ohnehin nicht so toll (zu sein – befreit). Mein Vorschlag:
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf’ wusch mich von Sünden rein,
hat Reinheit anempfohlen.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Weiß auch nicht, ob man sagen kann, dass „die Taufe Reinheit anempfiehlt“. Wenn man sie mit dem taufenden Priester identifiziert, dann schon.
Die anderen Verse stehen natürlich auch zur Debatte, obwohl es daran nichts auszusetzen gibt.
Wenn wir aber wieder eine Monarchie haben, würde sie, so glaube ich, als fünfte Strophe des Grundtextes passen. In der vierten verspricht man, das Leben für die Kirche zu geben, dann betont man in der fünften die Verbundenheit mit dem König als – so sollte es sein – Schutzherr der Kirche, bevor dann die nunmehr sechste in die ewige Seligkeit führt.
Jetzt noch zur ersten Strophe des Taufliedes. Sie hat einen Hang zur Häresie, bringt aber doch ein wesentliches Element der Taufe, das bis jetzt nicht genannt wurde, nämlich die Vergebung der Sünden. Darauf sollte man nicht verzichten.
So habe ich beschlossen, diese Strophe zu „entketzen“. Die Ketzerstrophe reimt sich ohnehin nicht so toll (zu sein – befreit). Mein Vorschlag:
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Die Tauf’ wusch mich von Sünden rein,
hat Reinheit anempfohlen.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Weiß auch nicht, ob man sagen kann, dass „die Taufe Reinheit anempfiehlt“. Wenn man sie mit dem taufenden Priester identifiziert, dann schon.
Die anderen Verse stehen natürlich auch zur Debatte, obwohl es daran nichts auszusetzen gibt.
Samstag, 2. Juni 2007 12:12
zum Glück katholisch: @Burgorus
jetzt wirds langsam kompliziert mit den ganzen Strophen… Aber ichw erd mal sehen, wie ich „dem Weltherrn…“ noch unterbringen kann… Meinen Sie, wir könnten die Strophe in die „allgemeine“ Fassung einbringen… vor der Strophe mit „Die rechten Wehe wandle ich…“
Samstag, 2. Juni 2007 11:46
Burgorus: Die dritte Strophe im München-Freisinger „Gottesdienst“: „Dem Weltherrn ward ich untertan.
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
Diese Strophe im Anschluss an das Lied „Fest soll mein Taufbund“ sagt klar aus, dass Reich (natürlich in der Staatsform der Monarchie) und Kirche zusammengehören.
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
Diese Strophe im Anschluss an das Lied „Fest soll mein Taufbund“ sagt klar aus, dass Reich (natürlich in der Staatsform der Monarchie) und Kirche zusammengehören.
Samstag, 2. Juni 2007 00:29
matt2 †: Wieso soll das Häresie sein?
Soll die Kirche erstmal „den Lehren des Herrn“ folgen, von denen sie abgeirrt ist. Ist es ein Wunder, dass sich viele Gläubige nicht am Treiben der Kirche orientieren wollen? Steht etwa die Frau über dem Manne? Männliches richtet sich aus am männlichen Sein, nicht am Weiblichen.
Samstag, 2. Juni 2007 00:19
Burgorus: Häresieverdächtige Strophe!
Folgende Strophe des von „zum Glück katholisch“ geposteten Taufliedes stammt aus der modernistischen
Version, wo es heißt: „und folgsam seinen (des Herrn) Lehren“ statt „ihren (der Kirche) Lehren“. Deswegen
bin ich da immer besonders vorsichtig, was Häresie anbelangt. Jetzt zur Strophe:
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Es ist zwar richtig, dass die Taufe von aller Schuld, sogar von den Sündenstrfen befreit (weswegen sich ja früher viele erst am Ende ihres Lebens taufen ließen), aber das Lied erweckt den Eindruck, dass man durch die Taufe auch in der Zukunft von aller Schuld befreit ist, dass man durch die Taufe bereits den Freibrief zum Himmel hat. Dieses allgemeine „erlöst ist, was verloren“ geht in Richtung Allversöhnungslehre.
Ich plädiere dafür, diese Strophe zu streichen. Oder was sagen die (anderen) Experten der katholischen Lehre und deren Aushöhlung?
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
Es ist zwar richtig, dass die Taufe von aller Schuld, sogar von den Sündenstrfen befreit (weswegen sich ja früher viele erst am Ende ihres Lebens taufen ließen), aber das Lied erweckt den Eindruck, dass man durch die Taufe auch in der Zukunft von aller Schuld befreit ist, dass man durch die Taufe bereits den Freibrief zum Himmel hat. Dieses allgemeine „erlöst ist, was verloren“ geht in Richtung Allversöhnungslehre.
Ich plädiere dafür, diese Strophe zu streichen. Oder was sagen die (anderen) Experten der katholischen Lehre und deren Aushöhlung?
Freitag, 1. Juni 2007 23:04
Rudolfus: @M.W. „Orthodoxie“
„Orthodoxie“, angewandt auf die Konstantinopel’schen Kirchen, ist jedenfalls von römisch-katholischer
Position aus verfehlt.
Denn die Orthodoxen können nicht die anderen sein, das sind wir römische Katholiken selbst.
Denn die Orthodoxen können nicht die anderen sein, das sind wir römische Katholiken selbst.
Freitag, 1. Juni 2007 22:59
Mathias Wagener: Altgläubig
Der Begriff „altgläubig“ wird in der Regel mit einem anderen Zusammenhang gebraucht, nämlich mit der
Orthodoxie und der damaligen Reform, die zur Abspaltung der Altgläubigen führte. Hier geht es nicht
um einen „alten“
glauben, sondern um die generelle Wiederzulassung der „alten“ Messe.
glauben, sondern um die generelle Wiederzulassung der „alten“ Messe.
Freitag, 1. Juni 2007 22:43
Burgorus: Beim Gotteslob lief vieles falsch
1. Es ist unhandlich, viel zu dick und zu groß, passt nicht in eine Hosentasche.
2. Sieht eher aus wie ein MS-DOS-Handbuch (farbig) als ein Gebets- und Gesangbuch. Statt schwarz ist es farbig ohne christliches Symbol am Einband.
3. es ist in der Kirche ausgelegt. Die Leute haben schnell begriffen, dass sie kein Gebetsbuch mehr zu kaufen brauchen. So besitzt kaum einer mehr ein Gebetsbuch, das er auch in seinem privaten Kämmerlein nutzt. Und wenn einer eins besitzt, dann verstaubt es, denn zur Kirche braucht man’s ja nicht mitzunehmen.
4. Der Verkürzungen und Verfälschungen der Lehre sind allzu viele.
Die Idee, ein deutschhspachiges Einheitsgesangbuch mit Diözesanteil ist aber in einer regional flexibleren Welt vom Prinzip her gut.
Wenn man’s gut machte, könnte man viele Liedzersplitterungen wieder gut machen, sowie wir es hier auf dieser Seite mit „Fest soll mein Taufbund“ gemacht haben. Die alten Lieder sammeln und aufbereiten! Dasselbe mit den Gebeten. Ich kann mir das aber von unseren Bischöfen nicht vorstellen.
2. Sieht eher aus wie ein MS-DOS-Handbuch (farbig) als ein Gebets- und Gesangbuch. Statt schwarz ist es farbig ohne christliches Symbol am Einband.
3. es ist in der Kirche ausgelegt. Die Leute haben schnell begriffen, dass sie kein Gebetsbuch mehr zu kaufen brauchen. So besitzt kaum einer mehr ein Gebetsbuch, das er auch in seinem privaten Kämmerlein nutzt. Und wenn einer eins besitzt, dann verstaubt es, denn zur Kirche braucht man’s ja nicht mitzunehmen.
4. Der Verkürzungen und Verfälschungen der Lehre sind allzu viele.
Die Idee, ein deutschhspachiges Einheitsgesangbuch mit Diözesanteil ist aber in einer regional flexibleren Welt vom Prinzip her gut.
Wenn man’s gut machte, könnte man viele Liedzersplitterungen wieder gut machen, sowie wir es hier auf dieser Seite mit „Fest soll mein Taufbund“ gemacht haben. Die alten Lieder sammeln und aufbereiten! Dasselbe mit den Gebeten. Ich kann mir das aber von unseren Bischöfen nicht vorstellen.
Freitag, 1. Juni 2007 22:36
iustus: Das neue Gotteslob
Zum Glück kath.: Bis wann solls denn das neue Gesangbuch geben. Ein oder mehrere Lieder?Bis wie lang
kann man da noch Vorschläge machen? Werden die berücksichtigt, wenn sie zur Stützung der Lehre dienen?
Ist das wieder ein Einheitsgesangbuch, sodass auch Lehmann mitwirkt, oder ist das diözesanabhängiger?
Schau mal hier:
http://www.dbk.de/initiativen/gesangbuch/home/index.html
Schau mal hier:
http://www.dbk.de/initiativen/gesangbuch/home/index.html
Freitag, 1. Juni 2007 22:25
zum Glück katholisch: neues Gotteslob und bonne nuit
Im nene Gotteslob sind, m. E. Dinge drin, die nicht sein müssen…Was ich schade finde ist, daß man
auch die Litaneien verändert hat, und die Abläße nicht mehr unter die Gebete geschrieben wurden.
Aber so ist es halt. ich bin gespannt auf die weiteren Postings, verabschiede mich nun aber.
Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende gewähre uns der allmächtige und barmherzige Gott und lasse die Seelen der abgeschiedenen Christgläubigen ruhen in frieden.
Aber so ist es halt. ich bin gespannt auf die weiteren Postings, verabschiede mich nun aber.
Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende gewähre uns der allmächtige und barmherzige Gott und lasse die Seelen der abgeschiedenen Christgläubigen ruhen in frieden.
Freitag, 1. Juni 2007 22:24
Burgorus: @Zum Glück kath.: Bis wann solls denn das neue Gesangbuch geben. Ein oder mehrere Lieder?
Bis wie lang kann man da noch Vorschläge machen? Werden die berücksichtigt, wenn sie zur Stützung der
Lehre dienen? Ist das wieder ein Einheitsgesangbuch, sodass auch Lehmann mitwirkt, oder ist das diözesanabhängiger?
Nochmals zum Thema:
Ein Vorschlag wäre: ein langes Lied
Str. 1-5: Grundtext
Zusatzstr. 6: „Dem Weltherrn ward ich untertan…“
Zusatzstr. 7-9: die zur Eucharistie,
Zusatustr. 10-13 als Liedbeginn: die zur Taufe 1-3 hinschreiben
Zusatzstr. 13 = Weiter mit 1.
oder eben drei oder vier Lieder draus machen.
Nochmals zum Thema:
Ein Vorschlag wäre: ein langes Lied
Str. 1-5: Grundtext
Zusatzstr. 6: „Dem Weltherrn ward ich untertan…“
Zusatzstr. 7-9: die zur Eucharistie,
Zusatustr. 10-13 als Liedbeginn: die zur Taufe 1-3 hinschreiben
Zusatzstr. 13 = Weiter mit 1.
oder eben drei oder vier Lieder draus machen.
Freitag, 1. Juni 2007 22:22
Rudolfus: @zumGlückkatholisch
Die sind ohnehin im alten Buch genauso drin. Dafür sind im alten Buch sämtliche guten Lieder und zusätzlich
eine Vielzahl an Gebeten.
Man fragt sich, wieso das „Gotteslob“ überhaupt so dick ist, wenn sie so viel rausgenommen haben.
Ich gehe jedenfalls nur mehr in die alte Messe oder in Pfarren, von denen ich weiß, daß in denen die neue Messe im Geiste der alten zelebriert wird – und das sind nicht sehr viele.
Ich danke jedenfalls Gott, daß die alte Kirche in der PBSPX weiterlebt, und daß man sich nicht mit der schlechten Liturgie in den restlichen Novus-Ordo-Kirchen zufrieden geben muß.
Man fragt sich, wieso das „Gotteslob“ überhaupt so dick ist, wenn sie so viel rausgenommen haben.
Ich gehe jedenfalls nur mehr in die alte Messe oder in Pfarren, von denen ich weiß, daß in denen die neue Messe im Geiste der alten zelebriert wird – und das sind nicht sehr viele.
Ich danke jedenfalls Gott, daß die alte Kirche in der PBSPX weiterlebt, und daß man sich nicht mit der schlechten Liturgie in den restlichen Novus-Ordo-Kirchen zufrieden geben muß.
Freitag, 1. Juni 2007 22:16
zum Glück katholisch: neues Gotteslob
Ich habe das nur erwähnt, weil anscheinend wieder „alte“ Liedtexte reinkommen. natürlich könnte man auch einfach die alten Liederbücher wieder nehmen. ich würde die jetzigen Gotteslöber trotzdem nochn beibehalten, denn manchmal sind ja auch „Glücksgriffe“ drin: Lieder, die eigentlich sehr schön sind…
Freitag, 1. Juni 2007 22:11
Rudolfus: @zum glück katholisch
Was brauchen wir schon wieder irgendeine Neubearbeitung?
Es reicht, die katholischen Gesangs- und Gebetsbücher vor der unseligen „Gotteslob“-Liedbuchära wieder in Gebrauch zu nehmen.
Das alte Gesangs- und Gebetsbuch fürs Volk ist in den PBSPX-Kirchen und -Kapellen weiterhin in Gebrauch, wie in der Zeit vor dem unseligen Pastoralkonzil 1962-65.
Es reicht, die katholischen Gesangs- und Gebetsbücher vor der unseligen „Gotteslob“-Liedbuchära wieder in Gebrauch zu nehmen.
Das alte Gesangs- und Gebetsbuch fürs Volk ist in den PBSPX-Kirchen und -Kapellen weiterhin in Gebrauch, wie in der Zeit vor dem unseligen Pastoralkonzil 1962-65.
Freitag, 1. Juni 2007 22:01
zum Glück katholisch: @Burgorus
Ich denke, man könnte viel verändern, an den liedern, wie sie heute gesungen werden. Und es wird auch
schon eine neue Auflage des „Gotteslob“ erarbeitet, in der dann auch Lieder wie „Segne du Maria“ und dergleichen
anscheinend wieder Platz finden.
Ich muß sagen, ich würde so etwas begrüßen. und als, so Gott will, zukünftiger Priester, würde sogar Liedzettel mit den alten strophen verteilen…obwohl ich kein Anhänger der „Zettelwirtschaft“ bin
Ich muß sagen, ich würde so etwas begrüßen. und als, so Gott will, zukünftiger Priester, würde sogar Liedzettel mit den alten strophen verteilen…obwohl ich kein Anhänger der „Zettelwirtschaft“ bin
Freitag, 1. Juni 2007 21:49
Burgorus: @czibo @zum Glück katholisch @iustus
@czibo: Ich hatte das bereits vermutet, dass dieser so lange, unverfälschte Text aus dem evangelischen
Gesangbuch stammt. Ich weiß auch von Kennern des Kirchenlieds, dass das evangelische Gesangbuch als gelungen
gilt. Und viele Lieder beziehen sich nicht auf die Konfession wie eben auch „Morgenglanz der Ewigkeit“.
Im Gegenzug dazu hat das „katholische“ Einheitsgesangbuch Gotteslob eigentlich so alle verärgert, vor
allem die älteren wegen der vielen Änderungen und dann eben auch diejenigen, die die katholische Lehre
noch kennen.
@iustus: Da haben Sie sicherlich recht. Und auch deswegen war mir das „gäbe“ irgendwie zu schwach, hört sich in etwa an wie „gern geb’ ich mein Leben nicht, aber wenn’s nicht anders geht.“
@zum Glück katholisch Ich überlege mir, ob man aus den restlichen Strophen extra Lieder machen soll oder alles in ein Lied zusammenfassen soll (wie es meine ursprüngliche Vorstellung war), sodass man dann z.B. bei Ihrem letzten Lied nach Strophe 4 = Strophe 1 Grundtext mit „Dem bösen Feind und seiner Pracht“ weitersingen kann, wenn man will.
Z.B. wäre meine Zusatzstrophe, die ich morgen noch bringen will (dem Weltherrn ward ich untertan), als selbständiges Lied eher wenig, da sie dann nur eine Strophe wäre.
Bei Zusatzstrophen denke ich an „Rosenkranzkönigin“, wo im München-Freising-Diözesanteil z.B. steht: „Zum freudenreichen Rosenkranz“, dann folgt die Zusatzstrophe.
@iustus: Da haben Sie sicherlich recht. Und auch deswegen war mir das „gäbe“ irgendwie zu schwach, hört sich in etwa an wie „gern geb’ ich mein Leben nicht, aber wenn’s nicht anders geht.“
@zum Glück katholisch Ich überlege mir, ob man aus den restlichen Strophen extra Lieder machen soll oder alles in ein Lied zusammenfassen soll (wie es meine ursprüngliche Vorstellung war), sodass man dann z.B. bei Ihrem letzten Lied nach Strophe 4 = Strophe 1 Grundtext mit „Dem bösen Feind und seiner Pracht“ weitersingen kann, wenn man will.
Z.B. wäre meine Zusatzstrophe, die ich morgen noch bringen will (dem Weltherrn ward ich untertan), als selbständiges Lied eher wenig, da sie dann nur eine Strophe wäre.
Bei Zusatzstrophen denke ich an „Rosenkranzkönigin“, wo im München-Freising-Diözesanteil z.B. steht: „Zum freudenreichen Rosenkranz“, dann folgt die Zusatzstrophe.
Freitag, 1. Juni 2007 21:15
zum Glück katholisch: Hier mein Vorschlag zur Taufe
Zur Taufe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
O Seligkeit getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied.
Ein Wunder ists, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heiligen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Ich hab grad mit unserem kaplan telefoniert; er hat gesagt, es ist immer so, daß erst „ich widersage“, dann „ich glaube“ kommt…
was auch noch ein interessantes Bsp. dafür ist, wie im Gotteslob gekürzt wurde, merkt man, find ich, besonders an maria Maienkönigin!
4. Wo dir ein frommes Herz sich weiht, da hilfst du freundlich pflegen [:die Blüten zarter Lieblichkeit, die sich im Herzen regen:]
5.Drum, liebe treue Gärtnerin, wir unser Herz dir schenken, [:du nimmst es als dein eigen hin und wirst es treu bedenken:]
6. dann blühts in uns voll süßem duft wie auf des Maien Auen,[:und wenn der herr zur Ernte ruft, wird uns ein selig Schauen:]
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
O Seligkeit getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied.
Ein Wunder ists, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heiligen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Ich hab grad mit unserem kaplan telefoniert; er hat gesagt, es ist immer so, daß erst „ich widersage“, dann „ich glaube“ kommt…
was auch noch ein interessantes Bsp. dafür ist, wie im Gotteslob gekürzt wurde, merkt man, find ich, besonders an maria Maienkönigin!
4. Wo dir ein frommes Herz sich weiht, da hilfst du freundlich pflegen [:die Blüten zarter Lieblichkeit, die sich im Herzen regen:]
5.Drum, liebe treue Gärtnerin, wir unser Herz dir schenken, [:du nimmst es als dein eigen hin und wirst es treu bedenken:]
6. dann blühts in uns voll süßem duft wie auf des Maien Auen,[:und wenn der herr zur Ernte ruft, wird uns ein selig Schauen:]
Freitag, 1. Juni 2007 21:15
Czibo Nieznany: Burgorus
Weil ich um die Kalamitäten wusste, habe ich auch gar nicht aus dem Gotteslob mit den vielfach verhunzten Liedtexten, die auf abenteuerlich Weise katholisch gemacht wurden, zitiert, sondern aus dem Evangelischen Kirchengesangbuch. Da wurden die Texte pfleglicher behandelt wurden, als von der nachgeholten katholischen Heimholungspflichtkür.
Freitag, 1. Juni 2007 21:07
iustus: Sehr konstruktive Diskussion!
ich hätte auch noch einen Vorschlag zu Taufe…
Immer voran!
Mir fällt aber zum „gäbe“ und „gebe“ von Leben und Blut noch etwas ein:
„Ich gebe ihm mein Leben und mein Fleisch und Blut“. Dieser übertragende Sinn ist MIR jetzt zu schwach.
Im Verfolgungsfall tatsächlich das biologische Leben geben zu wollen, das ist für mich zwingend mit einem großen Ernst verbunden, einem größeren als ihn der übertragende Sinn beinhaltet.
Immer voran!
Mir fällt aber zum „gäbe“ und „gebe“ von Leben und Blut noch etwas ein:
„Ich gebe ihm mein Leben und mein Fleisch und Blut“. Dieser übertragende Sinn ist MIR jetzt zu schwach.
Im Verfolgungsfall tatsächlich das biologische Leben geben zu wollen, das ist für mich zwingend mit einem großen Ernst verbunden, einem größeren als ihn der übertragende Sinn beinhaltet.
Freitag, 1. Juni 2007 20:53
zum Glück katholisch: Fest soll mein Taufbund…
Dann bin ich ja froh, daß ihr mit meinem Verauch eigentlich zufrieden seid.
Hier noch im Bezug auf das allerheiligste Altarssakrament:
Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut
als Gott und Mensch zugegen, er ist mein Hirt,
mein höchstes Gut, der Seele Speis und Segen.
Dies glaub ich treu und festiglich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Mein Heiland weiß, was mir gebricht
im Leben und im Sterben;
sein Fleisch und Blut gibt Kraft und Licht,
so werd ich nicht verderben.
Dies hoff ich froh und sicherlich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Der Herr setzt ein dies Sakrament
zum Denkmal seiner Liebe,
daß er mein Heil, mein Ziel und End,
und ich sein Kind verbliebe.
Ihn lieb ich nun und ewiglich;
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
ich hätte auch noch einen Vorschlag zu Taufe…
Hier noch im Bezug auf das allerheiligste Altarssakrament:
Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut
als Gott und Mensch zugegen, er ist mein Hirt,
mein höchstes Gut, der Seele Speis und Segen.
Dies glaub ich treu und festiglich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Mein Heiland weiß, was mir gebricht
im Leben und im Sterben;
sein Fleisch und Blut gibt Kraft und Licht,
so werd ich nicht verderben.
Dies hoff ich froh und sicherlich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Der Herr setzt ein dies Sakrament
zum Denkmal seiner Liebe,
daß er mein Heil, mein Ziel und End,
und ich sein Kind verbliebe.
Ihn lieb ich nun und ewiglich;
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
ich hätte auch noch einen Vorschlag zu Taufe…
Freitag, 1. Juni 2007 20:26
Burgorus: End-Version des Grundstocks zu „Fest soll mein Taufbund“
Str. 2 und 3 von vorher zu vertauschen ist notwendig, 4 schließt dann exakt an (das hatte ich sofort
nach Absenden meines Postings bemerkt).
Ich möchte aber „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch“. Auch die protestantische Taufe ist katholisch anerkannt. Hier den Konfessionsstreit hochzuspielen halte ich für unangebracht. Wir Katholiken wissen, dass „seine Kirche“ die katholische ist.
1.
Fest soll mein Taufbund immer steh’n,
ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat;
nie will ich von ihr weichen!
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein;
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge,
und an den Sohn, Herrn Jesus Christ,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4.
So will ich mutig aufrecht steh’n,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5.
Die rechten Wege wandle ich,
solang’ ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
dass ich erhalte meinen Lohn
im Himmel einst auf ewig.
Zusatzstropen morgen.
Ich möchte aber „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch“. Auch die protestantische Taufe ist katholisch anerkannt. Hier den Konfessionsstreit hochzuspielen halte ich für unangebracht. Wir Katholiken wissen, dass „seine Kirche“ die katholische ist.
1.
Fest soll mein Taufbund immer steh’n,
ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat;
nie will ich von ihr weichen!
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein;
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge,
und an den Sohn, Herrn Jesus Christ,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4.
So will ich mutig aufrecht steh’n,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5.
Die rechten Wege wandle ich,
solang’ ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
dass ich erhalte meinen Lohn
im Himmel einst auf ewig.
Zusatzstropen morgen.
Freitag, 1. Juni 2007 20:14
virOblationis: Reihenfolge
Ja, so denke ich auch.
Strophe 1 und 5 bilden dann den Rahmen:
1. [berufen zum Glied am Leibe Christi]
…
5. [Ausblick auf die Erlösung]
Strophe 1 und 5 bilden dann den Rahmen:
1. [berufen zum Glied am Leibe Christi]
…
5. [Ausblick auf die Erlösung]
Freitag, 1. Juni 2007 20:08
iustus: Hervorragend
Einfach 2 und 3 vertauschen,
Genau!
dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf,
Nein, 4. passt dann exakt. Diesen Glauben, der dann in 3. benannt ist, DEN will ich wahren, für IHN geb’ Leben ich und Blut.
Genau!
dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf,
Nein, 4. passt dann exakt. Diesen Glauben, der dann in 3. benannt ist, DEN will ich wahren, für IHN geb’ Leben ich und Blut.
Freitag, 1. Juni 2007 16:58
Burgorus: @virOblationis @Czibo
@virOblationis
Ja, weil Sie’s sagen, kommt’s mir jetzt auch so vor, dass zuvor das „Widersagst Du“ kommt und dann das „Glaubst du?“ Bin mir aber immer noch icht sicher. Welche Strophengestaltung schlagen Sie vor? Einfach 2 und 3 vertauschen, dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf, oder 2 ganz rauslassen und als Zusatzstrophe für Heilig-Geist oder Dreifaltigkeitsfest einfügen…
@Czibo: Nochmals zu Morgenglanz: Im Gottesdienst standen Ihre Strophen 3 und 4 als 2 und 3. Diese sind jetzt durch langweilige Strophen ersetzt. Aber selbst an der ersten ist was rumgerüttelt: Es heißt jetzt: „Licht vom unerschaffnen Lichte“. Ist „unerschaffen“ als Synonym für „unerschöpft“ zu verstehen? Oder ist „unerschöpft“ nicht vielmehr eine Aufforderung, vom göttlichen Licht stets zu schöpfen“
„Licht vom Licht“ heißt „Das Licht Gott Sohn vom Licht Gott Vater“. Von Gott Vater wird gesagt, er sei unerschaffen, das kann dann den Eindruck erwecken, der Sohn sei geschaffen! Doch gemäß Nizäa-Konstantinopel gilt vom Sohn: „gezeugt, nicht geschaffen!“
Ja, weil Sie’s sagen, kommt’s mir jetzt auch so vor, dass zuvor das „Widersagst Du“ kommt und dann das „Glaubst du?“ Bin mir aber immer noch icht sicher. Welche Strophengestaltung schlagen Sie vor? Einfach 2 und 3 vertauschen, dann passt aber 4 nicht mehr so gut drauf, oder 2 ganz rauslassen und als Zusatzstrophe für Heilig-Geist oder Dreifaltigkeitsfest einfügen…
@Czibo: Nochmals zu Morgenglanz: Im Gottesdienst standen Ihre Strophen 3 und 4 als 2 und 3. Diese sind jetzt durch langweilige Strophen ersetzt. Aber selbst an der ersten ist was rumgerüttelt: Es heißt jetzt: „Licht vom unerschaffnen Lichte“. Ist „unerschaffen“ als Synonym für „unerschöpft“ zu verstehen? Oder ist „unerschöpft“ nicht vielmehr eine Aufforderung, vom göttlichen Licht stets zu schöpfen“
„Licht vom Licht“ heißt „Das Licht Gott Sohn vom Licht Gott Vater“. Von Gott Vater wird gesagt, er sei unerschaffen, das kann dann den Eindruck erwecken, der Sohn sei geschaffen! Doch gemäß Nizäa-Konstantinopel gilt vom Sohn: „gezeugt, nicht geschaffen!“
Freitag, 1. Juni 2007 16:45
virOblationis: Reihenfolge
Meines Erachtens muß die Absage an das Böse dem Bekenntnis des Glaubens voraufgehen: Nach dem Glaubensbekenntnis hat die Absage des Bösen doch keinen rechten Sinn mehr. Dort folgt vielmehr dasjenige, was man als Glaubender in der Kreuzesnachfolge zu erdulden hat.
Freitag, 1. Juni 2007 16:38
Burgorus: „Fest soll mein Taufbund“
@Zum Glück katholisch: Der Strophenaufbau des fünfstrophigen Grundstocks ist in sich konsistent. Auch
die fünfte passt als Abschluss recht gut. Strophe 2 und 3 beschreibt meines Wissens den Ablauf des Taufgelübdes.
Zuerst: „Glaubst du an Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist?“, dann „Widersagst Du dem Teufel und all seiner
Pracht?“ Bin mir da jetzt nicht sicher. Wenn aber dem so ist, dann sollte man die Reihenfolge der Strophen
auch so lassen.
Schade ist nur, dass dann die „satten“ Strophen von 2 und 3 (bei meinem Grundstock) auf 3 und 4 um 1 weiter nach hinten gewandert sind.
@iustus Das „gäb“ („Für ihn gäb Leben ich und Blut“) ist natürlich auf die ganannte Verfolgungssituation bezogen. Ich möchte trotzdem das „Leben und Blut geben“ in etwas weiterem Sinne betrachten, d.h. dass man sein Leben ganz, mit Leib und Blut, dem Glauben übergeben soll, also vollen Einsatz für den Glauben zeigen soll; das muss nicht unbedingt mit dem Martyrium verbunden sein. Und wenn man’s in diesem weiteren Sinn sieht, wäre „gäb“ sogar unpassend.
@Czibo Das Lied „Morgenglanz der Ewigkeit“ ist auch eine dichterische Hochleistung. Sehen Sie aber im Gotteslob nach, dann finden sie nur noch die erste Strophe davon. Strophe 2 und 3 (mehr als drei sind nicht drin) musste M. L. Thurmair umschreiben, da die alten Strophen in den Augen der Gotteslob-Gestalter als untragbar galten.
Schade ist nur, dass dann die „satten“ Strophen von 2 und 3 (bei meinem Grundstock) auf 3 und 4 um 1 weiter nach hinten gewandert sind.
@iustus Das „gäb“ („Für ihn gäb Leben ich und Blut“) ist natürlich auf die ganannte Verfolgungssituation bezogen. Ich möchte trotzdem das „Leben und Blut geben“ in etwas weiterem Sinne betrachten, d.h. dass man sein Leben ganz, mit Leib und Blut, dem Glauben übergeben soll, also vollen Einsatz für den Glauben zeigen soll; das muss nicht unbedingt mit dem Martyrium verbunden sein. Und wenn man’s in diesem weiteren Sinn sieht, wäre „gäb“ sogar unpassend.
@Czibo Das Lied „Morgenglanz der Ewigkeit“ ist auch eine dichterische Hochleistung. Sehen Sie aber im Gotteslob nach, dann finden sie nur noch die erste Strophe davon. Strophe 2 und 3 (mehr als drei sind nicht drin) musste M. L. Thurmair umschreiben, da die alten Strophen in den Augen der Gotteslob-Gestalter als untragbar galten.
Freitag, 1. Juni 2007 16:11
Maurice Corvisier: Ich sage es ja: da sind Schätze verborgen!
Ich kann bis heute nicht verstehen, mit welcher Eiseskälte die neukatholischen Reformer nicht nur materielle
Schätze „entsorgt“ haben, sondern auch solche herrlichen Wunderstücke, die noch dazu den Vorteil haben,
zu belehren, zu erziehen, zu erheben.
Angestoßen von den protestantischen geistlichen Liedern, hat sich auch bei uns eine ganz beachtliche Liederkultur geformt, die es anderswo nicht gibt (ich bin z.B. ein Fan von Friedrich von Spee).
Falls Sie den französischen Kirchen-Fernsehsender kto über Satellit bekommen: schauen Sie sich mal die kulturellen Katastrophen an, die uns dort als „katholisch“ verkauft werden sollen. Noch schlimmer als in Deutschland.
Mit Gruß!
Angestoßen von den protestantischen geistlichen Liedern, hat sich auch bei uns eine ganz beachtliche Liederkultur geformt, die es anderswo nicht gibt (ich bin z.B. ein Fan von Friedrich von Spee).
Falls Sie den französischen Kirchen-Fernsehsender kto über Satellit bekommen: schauen Sie sich mal die kulturellen Katastrophen an, die uns dort als „katholisch“ verkauft werden sollen. Noch schlimmer als in Deutschland.
Mit Gruß!
Freitag, 1. Juni 2007 16:03
Czibo Nieznany: Maurice corvisier
Morgenglanz der Ewigkeit
Christian K. von Rosenroth, 1684
Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschöpften Lichte,
Schick uns diese Morgenzeit
Deine Strahlen zu Gesichte
Und vertreib durch deine Macht
Unsre Nacht!
2. Die bewölkte Finsternis
Müße deinem Glanz entfliehen,
Die durch Adams Apfelbiß
Über uns sich müßte ziehen,
Daß wir, Herr, durch deinen Schein
Selig sein.
3. Deiner Güte Morgentau
Fall’ auf unser matt Gewißen,
Laß die dürre Lebensau
Lauter süßen Trost genießen
Und erquick uns, deine Schar,
Immerdar!
4. Gib, daß deiner Liebe Glut
Unsre kalten Werke töte,
Und erweck uns Herz und Mut
Bei entstandner Morgenröte,
Daß wir, eh’ wir gar vergehn,
Recht aufstehn!
5. Laß uns ja das Sündenkleid
Durch des Bundesblut vermeiden,
Daß uns die Gerechtigkeit
Möge wie ein Rock bekleiden
Und wir so vor aller Pein
Sicher sei’n.
6. Ach du Aufgang aus der Höh’,
Gib, daß auch am Jüngsten Tage
UnseLeichmann aufersteh’
Und, entfernt von aller Plage,
Sich auf jener Freudenbahn
Freuen kann!
7. Leucht uns selbst in jene Welt,
Du verklärte Gnadensonne,
Führ uns durch das Tränenfeld
In das Land der ew’gen Wonne,
Wo die Lust, die uns erhöht,
Nie vergeht!
Ein mystischer Text wie er selten in einem Gesanbuch zu finden ist.
Christian K. von Rosenroth, 1684
Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschöpften Lichte,
Schick uns diese Morgenzeit
Deine Strahlen zu Gesichte
Und vertreib durch deine Macht
Unsre Nacht!
2. Die bewölkte Finsternis
Müße deinem Glanz entfliehen,
Die durch Adams Apfelbiß
Über uns sich müßte ziehen,
Daß wir, Herr, durch deinen Schein
Selig sein.
3. Deiner Güte Morgentau
Fall’ auf unser matt Gewißen,
Laß die dürre Lebensau
Lauter süßen Trost genießen
Und erquick uns, deine Schar,
Immerdar!
4. Gib, daß deiner Liebe Glut
Unsre kalten Werke töte,
Und erweck uns Herz und Mut
Bei entstandner Morgenröte,
Daß wir, eh’ wir gar vergehn,
Recht aufstehn!
5. Laß uns ja das Sündenkleid
Durch des Bundesblut vermeiden,
Daß uns die Gerechtigkeit
Möge wie ein Rock bekleiden
Und wir so vor aller Pein
Sicher sei’n.
6. Ach du Aufgang aus der Höh’,
Gib, daß auch am Jüngsten Tage
UnseLeichmann aufersteh’
Und, entfernt von aller Plage,
Sich auf jener Freudenbahn
Freuen kann!
7. Leucht uns selbst in jene Welt,
Du verklärte Gnadensonne,
Führ uns durch das Tränenfeld
In das Land der ew’gen Wonne,
Wo die Lust, die uns erhöht,
Nie vergeht!
Ein mystischer Text wie er selten in einem Gesanbuch zu finden ist.
Freitag, 1. Juni 2007 15:58
Maurice Corvisier: Bester „zum Glück“,
ich denke, das kann man so stehenlassen. Und mit dem „zur wahren Kirch“ geht’s auch in Ordnung, das gibt
/ gab es wohl regionale Unterschiede. Bei uns hieß es eben „in seine Kirch“.
So. Nachdem das Werk getan scheint, müssen wir jetzt sorgen, daß es neu verbreitet wird (in meiner Gemeinde wird es sowieso gesungen). Und da habe ich Bedenken, daß es in neukatholischen Gemeinden angenommen würde, von neukatholischen Priestern ganz zu schweigen.
So. Nachdem das Werk getan scheint, müssen wir jetzt sorgen, daß es neu verbreitet wird (in meiner Gemeinde wird es sowieso gesungen). Und da habe ich Bedenken, daß es in neukatholischen Gemeinden angenommen würde, von neukatholischen Priestern ganz zu schweigen.
Freitag, 1. Juni 2007 15:47
zum Glück katholisch: hier eine „allgemeine“ version-nur ein Versuch
Fest soll mein Taufbund – „allgemeine“ Version
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und laß mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und laß mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Freitag, 1. Juni 2007 15:27
iustus: Volle Zustimmung
Ich gebe nur zu bedenken, dass sich „gäb’“ auf die Verfolgungssitzuation bezieht: „Müßt’ ich durch
Verfolgung gehen…“
Aber geb’ ist in Ordnung, wenn es auch in unseren Breitengraden selten gefordert ist.
Aber geb’ ist in Ordnung, wenn es auch in unseren Breitengraden selten gefordert ist.
Freitag, 1. Juni 2007 15:00
Burgorus: Mein Vorschlag für einen Grundstock zu „Fest soll mein Taufbund“ und noch was zu Zusatzstrophen
Ein Lied mit vielen Strophen sollte in Grundstock und Zusatz-Strophen für gewisse Feste aufgeteilt werden,
denn es werden meist nur die ersten zwei, drei gesungen. Diese sollten somit die „satten Strophen“ sein,
die die Modernisten am liebsten totschwiegen.
Möchte deshalb kurz folgenden Grundstock des Liedes vorschlagen. Die erste ist ziemlich klar: Hier würde ich mehr für die gängigere Version „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch berufen hat“ (Internet-Version) plädieren. Das „wahr“ betont zwar, dass es auch viele falsche Kirchen gibt, aber weniger, dass die eine Kirche Christi Kirche ist.
Mein Vorschlag für die zweite und dritte:
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Zur zweiten: „Sie endigen“, wie in der Internet-Version hätte eine zu starke Betonung auf der eigentlich unbetonten Endsilbe. Auch finde ich „Schmach“ besser als „Leid“.
Zur driiten: „gäb“ statt „geb“ klingt wie „zur Not, wenn’s denn sein muss“, ist mir zu wenig freudig.
Strophen 1 und 2 von „O Seligkeit, getauft zu sein“
kann man als vorausgeschickte Zusatstrophen -1 und 0 insbesondere für Tauffeiern verwenden.
Möchte deshalb kurz folgenden Grundstock des Liedes vorschlagen. Die erste ist ziemlich klar: Hier würde ich mehr für die gängigere Version „in seine Kirch“ statt „zur wahren Kirch berufen hat“ (Internet-Version) plädieren. Das „wahr“ betont zwar, dass es auch viele falsche Kirchen gibt, aber weniger, dass die eine Kirche Christi Kirche ist.
Mein Vorschlag für die zweite und dritte:
2.
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
3.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Zur zweiten: „Sie endigen“, wie in der Internet-Version hätte eine zu starke Betonung auf der eigentlich unbetonten Endsilbe. Auch finde ich „Schmach“ besser als „Leid“.
Zur driiten: „gäb“ statt „geb“ klingt wie „zur Not, wenn’s denn sein muss“, ist mir zu wenig freudig.
Strophen 1 und 2 von „O Seligkeit, getauft zu sein“
kann man als vorausgeschickte Zusatstrophen -1 und 0 insbesondere für Tauffeiern verwenden.
Freitag, 1. Juni 2007 13:21
zum Glück katholisch: Fest soll mein Taufbund…
Nachdem ich jetzt von euch jegliche Versionen hab, werd ich mich mal dran machen, was zu basteln und somit vielleicht Burgorus’ Wunsch nahe kommen
Freitag, 1. Juni 2007 12:59
Maurice Corvisier: Ich denke auch an ein anderes, sehr schönes Lied
aus dem Gesangbuch von „vorher“:
„Nun danket all’ und bringet Ehr,
ihr Menschen in der Welt,
dem, dessen Lob der Engel Heer
im Himmel stets vermeldt!
Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
der seine Wunder überall
und große Dinge tut.
Er gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn,
und werf all Angst, Not, Sorg und Schmerz
in Meerestiefen hin.
Er lasse Seinen Frieden ruhn
auf unserm Volk und Land;
Er gebe Glück zu unserm Tun
und Heil zu allem Stand.“
Wir haben es früher zum Ende des Hochamtes, zum Auszug gesungen. Der Text stammt von dem großen protestantischen Dichter Paul Gerhard, dessen in diesem Jahr besonders gedacht wird. Er hat es 1647 gedichtet, in einer ähnlich zerrütteten Zeit wie heute. Rührt es mich deshalb so an, weil es ungebrochenes Gottvertrauen zeigt, weil Gerhard auf das wirklich wichtige weist, auch und gerade für heute?
Diese wunderbaren alten Lieder waren reine Katechese. Nach dem, was man so hört, scheint das von den heutigen musikalischen Einlagen nicht mehr gesagt werden zu können.
„Nun danket all’ und bringet Ehr,
ihr Menschen in der Welt,
dem, dessen Lob der Engel Heer
im Himmel stets vermeldt!
Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
der seine Wunder überall
und große Dinge tut.
Er gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn,
und werf all Angst, Not, Sorg und Schmerz
in Meerestiefen hin.
Er lasse Seinen Frieden ruhn
auf unserm Volk und Land;
Er gebe Glück zu unserm Tun
und Heil zu allem Stand.“
Wir haben es früher zum Ende des Hochamtes, zum Auszug gesungen. Der Text stammt von dem großen protestantischen Dichter Paul Gerhard, dessen in diesem Jahr besonders gedacht wird. Er hat es 1647 gedichtet, in einer ähnlich zerrütteten Zeit wie heute. Rührt es mich deshalb so an, weil es ungebrochenes Gottvertrauen zeigt, weil Gerhard auf das wirklich wichtige weist, auch und gerade für heute?
Diese wunderbaren alten Lieder waren reine Katechese. Nach dem, was man so hört, scheint das von den heutigen musikalischen Einlagen nicht mehr gesagt werden zu können.
Freitag, 1. Juni 2007 12:48
Burgorus: kreuz.net-Fassung von „Fest soll mein Taufbund“
Fällt mir gerade auf, dass die zweite Strophe des Liedes, die ich gestern um 23:37 gepostet habe, im
Wesentlichen eine Mischung aus der zweiten Strophe dieser Version und der dritten Strophe, die iustus
gerade gepostet hat, ist.
Es wäre doch sinnvoll, eine allumfassende Version, die alle sinnvollen Strophen (die neuen Fassungen können wir hier getrost vergessen) enthält, zu kreieren.
An deren Ende können dann Zusatzstrophen angehängt werden, eine Zusatzstrophe, wenn wir wieder einen Kaiser haben (Dem Weltherrn ward ich untertan…) sowie Zusatzstrophen zur Erstkommunion und eucharistischen Festen (die von RJH). Die zweite Strophe von iusti Fassung könnte man auch als Zusatzstrophen zu Pfingsten und Dreifaltigkeit nehmen.
Es wäre doch sinnvoll, eine allumfassende Version, die alle sinnvollen Strophen (die neuen Fassungen können wir hier getrost vergessen) enthält, zu kreieren.
An deren Ende können dann Zusatzstrophen angehängt werden, eine Zusatzstrophe, wenn wir wieder einen Kaiser haben (Dem Weltherrn ward ich untertan…) sowie Zusatzstrophen zur Erstkommunion und eucharistischen Festen (die von RJH). Die zweite Strophe von iusti Fassung könnte man auch als Zusatzstrophen zu Pfingsten und Dreifaltigkeit nehmen.
Freitag, 1. Juni 2007 12:12
iustus: Fest soll mein Taufbund immer stehen …
…ich will die Kirche hören
sie soll mich allzeit gläubig sehen
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat.
Nie will ich von ihr weichen.
Und weil diese Strophe ein so schönes Glaubenskenntnis ist, hier zwei weitere mit diesem Inhalt:
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut
für ihn gäb’ Leben ich und Blut
im Glauben werd’ ich siegen.
Die aktuelle Fassung in unserem Diözesanteil des Gotteslobs (von mir kommentiert):
… ich will die Kirche hören, (Puuh. Glück gehabt.)
ich will den Weg des Glaubens gehen (was will jemand damit sagen, dass er nicht mehr formuliert: Sie soll mich allzeit gläubig sehen?)
und folgen Gottes Lehren (durch die Änderung wird deutlich: Die Lehren der Kirche sind nicht Gottes Lehren. Also: Warum sollte ich ihr beitreten?).
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat,
ihm will ich allzeit leben (Also: Von von der Kirche kann ich sehr wohl weichen).
Brave new church!
sie soll mich allzeit gläubig sehen
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat.
Nie will ich von ihr weichen.
Und weil diese Strophe ein so schönes Glaubenskenntnis ist, hier zwei weitere mit diesem Inhalt:
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut
für ihn gäb’ Leben ich und Blut
im Glauben werd’ ich siegen.
Die aktuelle Fassung in unserem Diözesanteil des Gotteslobs (von mir kommentiert):
… ich will die Kirche hören, (Puuh. Glück gehabt.)
ich will den Weg des Glaubens gehen (was will jemand damit sagen, dass er nicht mehr formuliert: Sie soll mich allzeit gläubig sehen?)
und folgen Gottes Lehren (durch die Änderung wird deutlich: Die Lehren der Kirche sind nicht Gottes Lehren. Also: Warum sollte ich ihr beitreten?).
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in seine Kirch’ berufen hat,
ihm will ich allzeit leben (Also: Von von der Kirche kann ich sehr wohl weichen).
Brave new church!
Freitag, 1. Juni 2007 12:05
Burgorus: Volks- und Kirchenlieder
Zum Glück katholisch: Ich habe ja den „Gottesdienst“ zu Hause, habe heute morgens bemerkt, dass ich vergessen
habe, die dritte Strophe nachzuschauen. Heute abends vergesse ich es sicher nicht. Am Samstag Mittag poste
ich alle drei Strophen zu „Fest soll mein Taufbund“ hier auf dieser Seite, damit diese Fassung in komplett
zu sehen ist.
Maurice, danke für das schöne Gedicht, auf der Homepage dieser Lied-Seite. Da gab’s doch irgend so ein Kulturabkommen nach dem Krieg, bei dem die Deutschen verpflichtet wurden, mindestens 50 % der Filme (oder Ähnliches) aus Amerika zu importieren. Seitdem stirbt bei uns das deutsche Volkslied. Und wenn auf Festen jemand mit der Steirischen Ziach aufspielt, kann kaum noch einer mitsingen. Traurig.
Möchte bei dieser Gelegenheit ein Volkslied nennen, das wir in der Schule gelernt haben und das mir immer noch nahe geht:
Nun ade, du mein lieb Heimatland.
„Fest soll mein Taufbund“ ist ein Lied, das besonders auch meinen jüngeren Bruder fasziniert hat. „Segne du Maria“ ist wohl das Lieblingsmarienlied meiner Schwester, meins dürfte vielleicht „Maria zu lieben“ sein, natürlich die alten Strophen. In den ersten Jahren nach Einführung des Gotteslobes haben diese Strophen noch öfters die neuen im Gotteslob übertönt, aber inzwischen muss man den Leuten schon die Texte in die Hand drücken, damit sie die alten Strophen noch singen können.
Maurice, danke für das schöne Gedicht, auf der Homepage dieser Lied-Seite. Da gab’s doch irgend so ein Kulturabkommen nach dem Krieg, bei dem die Deutschen verpflichtet wurden, mindestens 50 % der Filme (oder Ähnliches) aus Amerika zu importieren. Seitdem stirbt bei uns das deutsche Volkslied. Und wenn auf Festen jemand mit der Steirischen Ziach aufspielt, kann kaum noch einer mitsingen. Traurig.
Möchte bei dieser Gelegenheit ein Volkslied nennen, das wir in der Schule gelernt haben und das mir immer noch nahe geht:
Nun ade, du mein lieb Heimatland.
„Fest soll mein Taufbund“ ist ein Lied, das besonders auch meinen jüngeren Bruder fasziniert hat. „Segne du Maria“ ist wohl das Lieblingsmarienlied meiner Schwester, meins dürfte vielleicht „Maria zu lieben“ sein, natürlich die alten Strophen. In den ersten Jahren nach Einführung des Gotteslobes haben diese Strophen noch öfters die neuen im Gotteslob übertönt, aber inzwischen muss man den Leuten schon die Texte in die Hand drücken, damit sie die alten Strophen noch singen können.
Freitag, 1. Juni 2007 11:41
Rudolfus: @Müller
Der Leser kann schon unterscheiden, wenn irgendwelche wegen irgendeinem Beitrag sofort ihre „Faschismuskeule“
hervorholen.
Z.B. wurde ja vonseiten der DBK auch dem Heiligen Vater auf seinen Wunsch nach der Freigabe der Alten Messe indirekt ausgerichtet, die Alte Messe sei „antisemitisch“. Man fragt sich, wer soetwas noch ernst nimmt.
Darüberhinaus nütze ich gerne die Gelegenheit, daß man sich an das verdienstvolle Heilige Römische Reich erinnern möge, und daß dessen Erinnerung nicht durch das Deutsche Reich verdeckt werden soll.
Z.B. wurde ja vonseiten der DBK auch dem Heiligen Vater auf seinen Wunsch nach der Freigabe der Alten Messe indirekt ausgerichtet, die Alte Messe sei „antisemitisch“. Man fragt sich, wer soetwas noch ernst nimmt.
Darüberhinaus nütze ich gerne die Gelegenheit, daß man sich an das verdienstvolle Heilige Römische Reich erinnern möge, und daß dessen Erinnerung nicht durch das Deutsche Reich verdeckt werden soll.
Freitag, 1. Juni 2007 11:32
zum Glück katholisch: @Burgorus
Es wäre unheimlich interessant, wenn sie sich an die 3. strophe des Liedes aus Ihrer Diözese erinnern
könnten… Ich stell mir gard eine Liste mit den verschiedenen Strophen zusammen… Es ist unbandig schön,
daß über dieses Lied gesprochen wird…
Deo gratias
Deo gratias
Freitag, 1. Juni 2007 11:31
Müller: @Rudolfus:
Fernab von Reichszugehörigkeiten habe ich Maledica schon geantwortet. Aber sie zieht es wohl vor, sich
nicht für ihre Anfrage, ob ich Faschist sei, zu entschudligen. Dafür wartet sie wahrscheinlich ab, ob
sie anderen Leuten in anderen Threads was vorwerfen kann.
Man kann uninformiert sein, aber ob man deshalb frech werden muss wie Maledica bleibt dahin gestellt.
Man kann uninformiert sein, aber ob man deshalb frech werden muss wie Maledica bleibt dahin gestellt.
Freitag, 1. Juni 2007 11:28
Rudolfus: @Maledica / Das Reich des Großherzogtumes Luxemburg
Alle alten Reiche sind schon lange versunken: Sowohl das tyrannische nationalsozialistische Großdeutsche
Reich (1938-1945), aber auch das Deutsche Reich (1871-ca.1949), und selbst das Heilige Römische Reich
(800-1806) und das Kaiserreich Österreich (1804-1918).
Das Reich, dem Luxemburg und Liechtenstein entstammen, ist das Heilige Römische Reich und nicht das „Deutsche Reich“.
Das Reich, dem Luxemburg und Liechtenstein entstammen, ist das Heilige Römische Reich und nicht das „Deutsche Reich“.
Freitag, 1. Juni 2007 11:23
zum Glück katholisch: Fest soll mein Taufbund…
Wie schön, daß über solch ein wunderbares Lied debattiert wird…
Ich kenne die Stophe „Fest soll mein Taufbund“ nur als 3. Strophe des Liedes „O Seligkeit getauft zu sein“ aus unserem gotteslob im Bisrum augsburg… in der Laudate von 1927 wird auch nur „Fest soll mein Taufbund“ genannt.
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit,
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied,
ein Wunder ist’s, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heilgen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehen,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad
in seine Kirch berufen hat;
nie will ich von ihr weichen.
Ich kenne die Stophe „Fest soll mein Taufbund“ nur als 3. Strophe des Liedes „O Seligkeit getauft zu sein“ aus unserem gotteslob im Bisrum augsburg… in der Laudate von 1927 wird auch nur „Fest soll mein Taufbund“ genannt.
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit,
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied,
ein Wunder ist’s, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heilgen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehen,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad
in seine Kirch berufen hat;
nie will ich von ihr weichen.
Freitag, 1. Juni 2007 11:20
Müller: @Maledica:
Waren Sie in Echternach?
Die Litanei vom heiligen Willibrodrd, nachzulesen auf der Seite „www.willibrord.lu“ wird tasächlich in deutsch gebetet. Mag wohl daran liegen, dass die meisten Pilger aus Deutschland sind, dass die ältesten Wallfahrten aus den Regionen Aachen-Prüm-Waxweiler stammen (Deutschland zugehörig) und vor allem auch der Tatsache entspringen, dass die meisten Luxemburger deutsch verstehen/lesen/sprechen können.
Wenn man also keine Ahnung hat, sollte man sich vorher erkundigen.
Übrignes ist „letzebuergisch“ ein mosel-fränkischer Dialekt, der in weiten Teilen der Eifel und des Moselgebietes auch in Deutschland gesprochen wird.
Merke: O, hättest du geschwiegen, …
Übrignes: in Latein sangen wir das Tantum ergo zum saktramentalen Segen und das Abschlussgebet „Panem de coelo…“
Die Litanei vom heiligen Willibrodrd, nachzulesen auf der Seite „www.willibrord.lu“ wird tasächlich in deutsch gebetet. Mag wohl daran liegen, dass die meisten Pilger aus Deutschland sind, dass die ältesten Wallfahrten aus den Regionen Aachen-Prüm-Waxweiler stammen (Deutschland zugehörig) und vor allem auch der Tatsache entspringen, dass die meisten Luxemburger deutsch verstehen/lesen/sprechen können.
Wenn man also keine Ahnung hat, sollte man sich vorher erkundigen.
Übrignes ist „letzebuergisch“ ein mosel-fränkischer Dialekt, der in weiten Teilen der Eifel und des Moselgebietes auch in Deutschland gesprochen wird.
Merke: O, hättest du geschwiegen, …
Übrignes: in Latein sangen wir das Tantum ergo zum saktramentalen Segen und das Abschlussgebet „Panem de coelo…“
Freitag, 1. Juni 2007 11:15
Maledica: Springprozession
@müller
Wohl eher in Letzeburgisch, oder?
Sind Sie Faschist und betrachten das Großherzogtum zum Großdeutschen Reich zugehörig???
Wohl eher in Letzeburgisch, oder?
Sind Sie Faschist und betrachten das Großherzogtum zum Großdeutschen Reich zugehörig???
Freitag, 1. Juni 2007 11:01
Maurice Corvisier: Danke für den link, Burgorus,
und ich bin ganz froh, daß dieses schöne Lied ein solches Echo findet! – Nach wie vor läuft mir ein
froher Schauder über den Rücken bei der Zeile: „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad …“.
Übrigens eine ganz interessante homepage, die Sie da verlinkt haben. Auf der Startseite ein sehr bemerkenswertes kleines Gedicht:
„Besseres kann kein Volk vererben,
Als der eigenen Väter Brauch.
Wenn des Volkes Bräuche sterben,
Stirbt des Volkes Seele auch.“
Wie sehr liegen wir doch schon im Sterben.
Übrigens eine ganz interessante homepage, die Sie da verlinkt haben. Auf der Startseite ein sehr bemerkenswertes kleines Gedicht:
„Besseres kann kein Volk vererben,
Als der eigenen Väter Brauch.
Wenn des Volkes Bräuche sterben,
Stirbt des Volkes Seele auch.“
Wie sehr liegen wir doch schon im Sterben.
Freitag, 1. Juni 2007 10:55
Müller: @Tausendfach vom Himmel vermehrt…
…wurde tatsächlich der Segen, der von der Wallfahrt zum hl. Willibrord ausging, und das, obwohl dort in deutsch und latein gesungen und in deutsch gebetet wurde!
Freitag, 1. Juni 2007 10:53
Burgorus: Nochmals zu „Fest soll mein Taufbund“
Eine weitere alte Version des Liedes mit Link zur Melodie steht hier.
Freitag, 1. Juni 2007 10:17
Müller: @Wallfahrt:
Ich war an Pfingsdienstag in echternach bei der Springprozession zu ehren des hl. Willibrord. Tausendfach wurde dort der Segen vermehrt, ein ziechen dafür, dass Gott das Opfer, das die vielen Wallfahrer darbrachten, angenommen hat.
Freitag, 1. Juni 2007 09:21
Maurice Corvisier: Manches, monti, in der Kirche und auch
in diesem Forum kann man eben nur mit Humor ertragen: das ist gewissermaßen die rheinische Sicht der Dinge.
Freitag, 1. Juni 2007 08:41
monti: @Maurice Corvisier
finde ich sehr sympathisch von Ihnen, dass Sie als kath. Traditionalist auch noch Humor beweisen, in dem Sie sich selbst als „Piushansel“ bezeichnen.
Freitag, 1. Juni 2007 08:37
Sirilo: @Corvisier
Aha, Sie sind also altkatholisch…
Freitag, 1. Juni 2007 08:26
Maurice Corvisier: Ich wollte das Lied doch nur in aller Unschuld
kurz zitieren – es war seit meiner Erstkommunion ein Lieblingslied.
Nur noch eine kleine Geschichte dazu: Als vor einigen Jahren eine kleine Nichte in einer neukatholischen Kirche getauft wurde, stimmte der Organist dieses Lied an. Freudiges Erstaunen, und da uns das Gotteslob völlig unbekannt war und ist, sang der Tradi-Teil der Familie den alten Text aus voller Brust. Zum völligen Erstaunen der neukatholischen Teilnehmer, die verstört aus dem Gotteslob-Gesangbuch aufstaunten.
Das war nur ein winziges Schlaglicht, und doch einer jener Momente, in denen mir (uns) klar wurde, bis in welche trotzdem entlarvende Kleinigkeiten hinein alles verändert worden ist.
Wie dankbar man sein kann für den katholischen Glauben und seine unverkürzte Bewahrung, das wird einem an solchen kleinen Dingen wieder ganz besonders deutlich.
Ja. Ich will die Kirche hören. Und ihren Lehren, so wie sie immer waren und sein werden, diesen Lehren will ich treu folgen. Danke, lieber Gott.
Nur noch eine kleine Geschichte dazu: Als vor einigen Jahren eine kleine Nichte in einer neukatholischen Kirche getauft wurde, stimmte der Organist dieses Lied an. Freudiges Erstaunen, und da uns das Gotteslob völlig unbekannt war und ist, sang der Tradi-Teil der Familie den alten Text aus voller Brust. Zum völligen Erstaunen der neukatholischen Teilnehmer, die verstört aus dem Gotteslob-Gesangbuch aufstaunten.
Das war nur ein winziges Schlaglicht, und doch einer jener Momente, in denen mir (uns) klar wurde, bis in welche trotzdem entlarvende Kleinigkeiten hinein alles verändert worden ist.
Wie dankbar man sein kann für den katholischen Glauben und seine unverkürzte Bewahrung, das wird einem an solchen kleinen Dingen wieder ganz besonders deutlich.
Ja. Ich will die Kirche hören. Und ihren Lehren, so wie sie immer waren und sein werden, diesen Lehren will ich treu folgen. Danke, lieber Gott.
Freitag, 1. Juni 2007 07:24
r.ruhrgebietler: welch schönes Zeugnis der Tradition!
Jesus Christus wir danken Dir für dieses wunderbare und heroische Zeugnis des Glaubens bei dieser Wallfahrt.
Wind und Wetter konnten der würdigen Zelebration des hhlg. Messopfers nichts anhaben! Priester, als solche
klar erkennbar, weil in Soutane, die auf Seelenpflege waren (schade, daß Bruno Isenmann nicht mehr auf
der Erde lebt!)
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Freitag, 1. Juni 2007 00:25
VirFortis: Burgorus
ich habs doch nicht als kritik aufgefasst. im gegenteil bin ich dankbar erfahren zu haben dass dies nicht die erste version ist
Freitag, 1. Juni 2007 00:21
Burgorus: Ad VirumFortem & ad RJH
Ad VirumFortem: „War nicht als Kritik zu verstehen, hab’s mir gern angehört, was ich mit dem Kommentar
nur beweisen wollte.
Ad RJH: Danke für Ihre Info. Interessant zu wissen, dass es auch ein Taufgelübde-Lied speziell zur Erstkommunion gibt.
Wäre gut, wenn dieses zur Erstkommunion auch gesungen würde, denn was die Erstkommunionkinder über das eucharistische Sakrament heute lernen, ist nahezu destruktiv: „In diesem Brot kommst du uns noch näher.“
Ad RJH: Danke für Ihre Info. Interessant zu wissen, dass es auch ein Taufgelübde-Lied speziell zur Erstkommunion gibt.
Wäre gut, wenn dieses zur Erstkommunion auch gesungen würde, denn was die Erstkommunionkinder über das eucharistische Sakrament heute lernen, ist nahezu destruktiv: „In diesem Brot kommst du uns noch näher.“
Freitag, 1. Juni 2007 00:09
Czibo Nieznany: Weil mir danach ist
Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Wer hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt
hat betroffen. Der alt böse Feine, mit Ernst er’s meint; groß Macht und viel List sein grausam Rüstung
ist, auf Erd’ ist nicht seinsgleichen.
Mit unserer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muß er behalten.
Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er doch nicht; das macht, er ist gericht’. Ein Wörtlein kann ihn fällen.
Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib, laß fahren dahin, sie habens kein’ Gewinn, das Reich muß uns doch bleiben.
Martin Luther 1529
Mit unserer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muß er behalten.
Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er doch nicht; das macht, er ist gericht’. Ein Wörtlein kann ihn fällen.
Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib, laß fahren dahin, sie habens kein’ Gewinn, das Reich muß uns doch bleiben.
Martin Luther 1529
Freitag, 1. Juni 2007 00:05
RJH: @ Burgoros
Stimmt. Ich habe jetzt auch den Hintergrund recherchieren können. Das Lied in der älteren Fassung wurde in der besonderen Liturgie der Feier der Erstkommunion der Kinder gesungen. Und zwar nach Ablegung der Taufgelübde bis zur Opferung.





