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Samstag, 26. Mai 2007 16:48
„Auch in der Kirche haben wir zig Beratungsgremien, zum Beispiel Pfarrgemeinde-, Diözesan- und Priesterräte. Aber die Ratlosigkeit nimmt nicht entsprechend ab.“ Ein Kardinal zum Pfingstfest.
Zurück zum Artikel 19 Lesermeinungen:
Montag, 3. September 2007 23:46
Bokrug †: Parakelt, Pneuma und Heiliger Geist
Das Pneuma in der christlichen Gemeinde bei Paulus

Für Paulus ist fast jede Lebensäußerung der Kirche Wirkung des Pneuma. Schon bei der Konstituierung der christlichen Gemeinde ist das Pneuma am Werk (1. Korintherbrief 12,13). Das Pneuma ist eine Gnadengabe (Charisma), die bei den Gläubigen unterschiedlich verteilt ist (Röm 12,6 ff.). Paulus stellt eine Rangfolge der Charismen auf und verlangt ihre Indienstnahme in den Aufbau der Gemeinde (1 Kor 12ff.).

Paulus kennt auch ein falsches Pneuma, dass die Gemeinde „aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen“ kann (2. Thessalonicherbrief 2,2). Es ist daher „die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden“ (1 Kor 12,10) notwendig.

All das geistige Sein der Gläubigen vollzieht sich im Pneuma. Es wird im Glauben als eschatologische Segensgabe empfangen und mit ihr das „Leben“. Das Pneuma heiligt die Glaubenden; selbst ihr Leib ist ein „Tempel“ des Pneuma. Es bedeutet Freiheit von der Herrschaft der Sünde, des Todes (Röm 8,2) und des Gesetzes (Galaterbrief 5,1. Der Gläubige darf aber diese im Pneuma gewährte Freiheit nicht zum „Anlass für das Fleisch“ (Gal 5,13) nehmen, sondern soll sich in seiner sittlichen Existenz von Pneuma leiten lassen (Gal 5,16f). Das Pneuma ist zwar das Fundament des Heils, aber noch nicht dessen Erfüllung. Paulus bezeichnet es daher als „Erstlingsgabe“ (Röm 8,23) oder „Angeld“ (2 Kor 1,22) des Gesamtheils. Die Gläubigen erwarten kraft des Pneumas „die erhoffte Gerechtigkeit“ (Gal 5,5) und v.a die Auferwecku
Montag, 11. Juni 2007 00:12
J’sus †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 29. Mai 2007 10:58
Dismas: kardinal Meissner redet viel, handelt nicht und distanziert sich gegebenenfalls von seinen Aussagen
Hören Sie, verehrte Leser und Leserinnen, momentan eigentlich etwas von Herrn Kardinal Meissner und den anderen deutschen Bischöfen zum Thema der Abtreibung/Kindesmord im Mutterleib?
Ab und an flackert mal ein wenig von dem Thema auf, ist dann aber schnell wieder von der Bildfläche. Um unserem deutschen Vaterland überhaupt eine Zukunft zu ermöglichen, müßten die Herren Kardinäle und Bischöfe, Ordensleute und auch die Laien auf die Barrikaden gehen. Nein sie schweigen ALLE um der Politik zu gefallen!
Wo sind die guten Hirten die uns Vorbild sind? Ein Kardinal Meissner???…der sich hinterher wieder von seinen Aussagen zum Holocaust wieder distanziert und sich entschuldigt, letztendlich uns Christen in den Rücken faäält? Oder haben Sie von anderen Bischöfen schon etwas gehört – was prägt und vorbildlich wäre?
Komm hl. Geist – Du Atem Gottes – und hauche die „hohen Geistlichen“ und alle Christen stark an, damit sie entbrennen wie die Feuerzungen die einst vom Himmel herabkamen; und DICH so feurig in die Welt hinaus tragen – wie es Christen würdig wäre und ist.
Montag, 28. Mai 2007 00:56
franco.felice: Klischee des menschenfreundlichen Gottes, den man nicht fürchten müsse.
Da ist es wieder, was Taufunwillige den Missionaren vorwarfen: „Die Christen mit ihrem zürnenden Gott!“ Jesus selbst, dessen Evangelium auch der Kardinal sein erkleckliches Einkommen verdankt, lehrte uns anderes, nämlich in Ihm den liebevollen, für uns sorgenden Vater zu sehen.

Aber wir verbiegen das Gottesbild? – Weiß Herr Meisner es besser als Jesus Christus; wohl, weil er statt Seiner ein reiches Leben führt (die Diener waren ja immer vornehmer als ihre Herren)? Kaum erstaunlich also, wenn fette Pfründe sinken und viele Gläubige schwinden, dass sich gewisse Schriftgelehrten (Jesus „liebte“ diese ganz besonders) wieder aufbauen und den treu Verbliebenen außer der Höllenfurcht auch noch die Angst vor Gott, den wir unseren Vater zu nennen legitimiert wurden (in absolutem Gegensatz zu einem „heiligen“ Vater in Rom, denn da wird verbogen!), wieder einzubläuen versuchen. Dies sicherlich nicht von ungefähr. Der etwas leichtgläubige Kardinal (siehe alleine schon seine unbeweisbare Herodesdarstellung vor einigen Dreikönigstagen) hat sich wohl vom Papst, dessen Schwester und Frau Taxis einwickeln lassen, wie man die kirchliche Kandare wieder straffer ziehen kann. Die Affäre mit der Wiedereinführung der Inquisition kam doch keineswegs von ungefähr und war sichtlich erst die Ouvertüre. Wer weiß, was aus der Gegend um die Via Santo Spirito noch alles auf uns wartet. Denn soviel ist selbst in kirchlichem Machtgebilde sicher: Zufälle gibt es auch in diesem nicht
Sonntag, 27. Mai 2007 20:31
Nachtlaterne: die welt++
Sonntag, 27. Mai 2007 17:30
matt2 †: korr:…
die Formulierung „Vater und Sohn haben dieselbe Potenz“ ist etwas hundig und verfänglich. Das fiel mir jetzt auf. Ich habe die Bez. Wesen und Potenz vielleicht auch undifferenziert gebraucht, weil es bei der Potenz nämlich sehr wohl auf den Standpunkt ankommt, da sie als Zeugungskraft auf das bestimmte Sein bezogen ist und nicht davon abstrahiert werden kann.

Die wahre Potenz Gottes ist in der Tat sein eigenes göttliches Wesen. In dem Sinn, dass der Sohn in der Entwicklung dieses (seines) Wesens noch unvollkommen dasteht, hat Er aber nicht diese Potenz sein Wesen zu erzeugen, weil es eben – nach meinem Denken – das Bewußtsein des Vaters braucht um es hervorzubringen. Er müsste also dem vollkommenen Geist des Vaters gleich werden um darin sein Wesen so zu beherrschen, es auch erzeugen zu können, womit er dann ja auch selbst Vater wäre. Vielmehr IST Er (der Sohn) ja zunächst einmal selbst dies Wesen in seinem Werdegang.

weitere Korr. vorbehalten…
Sonntag, 27. Mai 2007 11:19
Krak des Chevaliers: Erklärungsnotstand
wenns der Kardinal schon nicht zu erklären weiß, kann man sich lebhaft vorstellen, wie es auf dem platten Land mit der Firmvorbereitung bestellt ist.
Sonntag, 27. Mai 2007 11:12
matt2 †: @Baron: danke für das Feedback…
ich bilde mir auf mein Geschreibsel ohnehin nichts ein. Meistens versuche ich mir damit selbst was klar zu machen.

Es ist für mich klar: Wesen ist Potenz (Möglichkeit) des Seins, dieses somit sein wahres Potential. Also haben Vater und Sohn dasselbe Potential (Gott) und damit dieselbe Potenz (göttliches Wesen). Aber: der Vater IST (bereits) dies Potential, Er ist das Sein (wahrer Gott). Der Sohn ist (noch) göttliches Wesen im Werdegang seiner geistigen Verwirklichung. Also bei ihm ist nicht schon alles wahr, sondern lediglich möglich.

Es geht also beim Wesen sehr wohl um das Stadium seiner Verwirklichung, seiner Realitas. Inwiefern ist es noch bloße Möglichkeit, reine Potenz und inwieweit bereits Wirklichkeit, verwirklichtes Wesen. Und wieweit hat er die Reife sein Wesen zu erfassen um es seinerseits zu zeugen.

Deshalb verweise ich ja immer auf das Beispiel mit dem Baum und Same. Der Same, der Jungbaum und der vollentwickelte Baum sind alle dasselbe Wesen, sie haben somit auch alle dasselbe Potential, aber dennoch bedeuten sie verschiedene Ausprägungsstadien des Wesens. Letzter ist bereits verwirklicht, Erster noch garnicht, der Zweite wiederum ist gerade mittendrin im Entwicklungsprozess.

Das will ich eben aufzeigen an einfachen Beispielen der Natur: die Prozesse des Lebens. Im Grunde nicht schwer zu verstehen und nicht schwer zu verallgemeinern. Und somit auch theologisch anzuwenden. Hier liegen ja auch die guten Ansätze der griech. Phil und deutsch. Idealisten.
Sonntag, 27. Mai 2007 05:45
Baron Bolligru: Ach was. Der matt ist allemal
viel unterhaltsamer und verblüffender als das rosa Pack, die Gutmenschen, die Schwafler und die virtuellen Kinderidentitäten, die sich hier herumtreiben und die intellektuelle Bandbreite selbst eines Grünen-Ortsverbandes nur knapp erreichen – ganz zu schweigen von dem einen oder anderen Claudia-Roth-Imitat mit potenzvernichtender Wirkung (kein Wunder, dass wir aussterben).
Sonntag, 27. Mai 2007 05:36
st nicht nur schismatisch … wie viele posts zeigen … jetzt outet er sich auch noch als hartnäckiger arianer in reinkultiur
sehr schön, was sich da auf kotz.net so rumtreibt
Samstag, 26. Mai 2007 23:28
Gotthard: @rudolfus
ein allgemein christliches Mysterium, welches durch die römisch-katholische Kirche verbindlich definiert wurde
ob es zu Zeiten der Konzilien von Konstantinopel und Nicäa schon eine römisch-katholische Kirche gab, macht mich sehr nachdenklich …ich denke nicht.
Samstag, 26. Mai 2007 23:25
matt2 †: Ich habe schon an diversen Stellen gesagt, dass…
ich Vater und Sohn für wesensgleich halte, aber den Sohn dennoch als den kleineren, da geistig nicht vollausgeprägten, Gott betrachte. Weil ich nämlich der Überzeugung bin, wäre der Sohn vollkommen, so müsste er, da er ja wesensgleich ist mit dem Vater und dieser das vollkommene Wesen bedeutet, mit dem Vater ident sein, daher also nicht (mehr) in der bez. Differenzrelation stehen. Für mich ist also der Geist in der Tat der Knackpunkt, wo sich Vater und Sohn unterscheiden und wo der Vater ganz Gott ist und der Sohn noch fehlt. Wenn der Sohn aber seiner Möglichkeit nach ganz Gott würde, so wäre er, meiner Erkenntnis nach, nicht ein Zweitgott, also eine ebenbürtige Parallelgottheit. Er ist vielmehr derselbe Gott, der durch den Werdegang seines Wesens wiederum vollständig zu sich selbst gelangt. Denn es ist ja ohnehin der Vater, der durch den Sohn in Wahrheit wirkt und für den der Sohn Zeugnis gibt.

Aus meiner Sicht ist es also das göttliche Wesen, das sich im Geist entfaltet und darin Gott gleich wird, indem es seinen Geist an sich trägt und als den eigenen erkennt und somit sich selbst als Gott.
Samstag, 26. Mai 2007 22:59
hlux: Trinität
Welche normale Freikirche leugnet die Trinität?
Ich kenne keine. Das tun meines Wissens nur Sekten.
Samstag, 26. Mai 2007 22:44
Rudolfus: @Gotthard / Heiligste Trinität
… ein allgemein christliches Mysterium, welches durch die römisch-katholische Kirche verbindlich definiert wurde –

und bis heute von einzelnen christlichen Freikirchen und auch von einzelnen Christen abgelehnt wird, und zwar in unterschiedlichen Ausformungen.
Samstag, 26. Mai 2007 22:30
Gotthard: @Hüller
Er macht sich ernsthafte Gedanken über die Trinität, über dieses wunderbare christlich-katholische Mysterium,

Der Glaube an die Trinität ist kein katholisches Sondergut, sondern Allgemeingut der vielfältigen Christenheit.
Samstag, 26. Mai 2007 21:35
„Ich würde sagen, es ist jene Substanz in der sich das göttliche Bewußtsein erschließt, ja man müsst fast etwas salopp sagen: aus der es besteht und durch die dieses Bewußtsein eben auch auf den Menschen übergeht und ihn der Erkenntnis teilhaftig werden läßt. Im Geist realisiert sich Gott also in bestimmter Weise am Menschen […]“

Klingt orthodox und ließe sich in dieser Richtung auch anhand von Bibelstellen erhärten: der Geist Gottes ist Gott im Vollzug, es ist die göttliche Substanz, die an und unter den Menschen handelt. Ohne den Geist hätten wir letztlich einen fernen Uhrmachergott, der letztlich allen gestohlen bleiben kann.

Ich muss Leser Matt 2 hier ausdrücklich in Schutz nehmen. Er macht sich ernsthafte Gedanken über die Trinität, über dieses wunderbare christlich-katholische Mysterium, über das andere aufgrund ihrer eigenen Sprachlosgkeit lieber schweigen, wenn sie den Glauben daran nicht OHNEHIN ablehnen oder als UNERHEBLICH betrachten.

Dafür reden diese Leute gerne über den Zölibat oder das Frauenpriestertum.

In der Theologie meint eben jeder etwas sagen zu können, der einmal die Bibel aufgeschlagen hat oder einen frommen Film gesehen hat.

Diese Schwerpunktsetzung ist Symptom einer tiefen Glaubenskrise, in der Gott, also das eigentliche Subjekt der Theologie und Gegenstand des Glaubens, zunehmend aus dem Blick geraten ist.
Samstag, 26. Mai 2007 20:10
matt2 †: Leider hat die „objektive Theologie“ bei der Frage nach dem Geist auch nur subjektive Antworten…
man kann keinen Begriff in den Raum stellen und zugleich über seinen Inhalt nichts zu sagen wissen.

In der Hinsicht ist der Kardinal ja wenigstens ehrlich. Können Sie es denn Sirilo? Oder können Sie etwa nur lästern?
Samstag, 26. Mai 2007 19:57
Sirilo: @matt2
Wenn ich die Ergüsse Ihrer selbstgestrickten subjektiven Theologie lese, muß ich immer daran denken, was im Italienischen „il matto“ bedeutet: „der Narr“…
Samstag, 26. Mai 2007 19:46
matt2 †: Nun ist der Geist jetzt göttliche Person oder nicht?
wenn er göttliche Person ist, dann zeige man ihn mir in der Heilsgeschichte. Ich würde sagen, es ist jene Substanz in der sich das göttliche Bewußtsein erschließt, ja man müsst fast etwas salopp sagen: aus der es besteht und durch die dieses Bewußtsein eben auch auf den Menschen übergeht und ihn der Erkenntnis teilhaftig werden läßt. Im Geist realisiert sich Gott also in bestimmter Weise am Menschen, wie es dieser eben zu fassen vermag, oder dazu gewillt ist.
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