Heute werden im Erzbistum Paderborn zwölf Diakone zu Priestern geweiht. Einer von ihnen besitzt einen ungewöhnlichen Lebensweg.
Dienstag, 12. Juni 2007 00:42
Jörg Guttenberger, Köln: Matt2: Vereinigung
Man wird Ihrer Auffassung vielleicht im Rahmen des eucharistischen Nüchternheitsgebotes zustimmen können.
Denn es gibt, wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, zwei Sakramente der Einheit: Das Altars- und das Ehesakrament.
Im Altarssakrament begegnen wir dem Herrn und allen Menschen, in denen der Herr lebt und wirkt und dem ganzen Kosmos. Bei Vollzug des Ehesakramentes begegnen wir dem Ehepartner (bzw. Ehepartnerin), im Ehepartner dem in ihm lebenden Herrn, allen Menschen, in denen der Herr lebt und wirkt und dem ganzen Kosmos. Zwei solche Vereinigungen könnte unsere Erlebensfähigkeit überfordern.
Unter diesem Gesichtspunkt stimme ich einer Verpflichtung zur Enthaltsamkeit vor Empfang des Altarssakramentes zu.
Denn es gibt, wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, zwei Sakramente der Einheit: Das Altars- und das Ehesakrament.
Im Altarssakrament begegnen wir dem Herrn und allen Menschen, in denen der Herr lebt und wirkt und dem ganzen Kosmos. Bei Vollzug des Ehesakramentes begegnen wir dem Ehepartner (bzw. Ehepartnerin), im Ehepartner dem in ihm lebenden Herrn, allen Menschen, in denen der Herr lebt und wirkt und dem ganzen Kosmos. Zwei solche Vereinigungen könnte unsere Erlebensfähigkeit überfordern.
Unter diesem Gesichtspunkt stimme ich einer Verpflichtung zur Enthaltsamkeit vor Empfang des Altarssakramentes zu.
Montag, 11. Juni 2007 00:13
J’sus †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:49
Jörg Guttenberger, Köln: matt2: Vereinigung
Vollzug des Ehesakramentes ist Erfüllung des göttlichen Auftrags „Wachset und mehret euch“! Wieso soll man nach Erfüllung göttlichen Auftrags sich nicht mit Gott im Altarssakrament vereinigen?
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:09
matt2 †: Laut AT galt ein Mann nach dem Samenerguß bis zum nächsten Tag unrein…
soweit ich mich an das Wort erinnere. Auch galt, meines Wissens, die Frau als unrein in der Zeit der Blutung. Das ist nun kein abwägiger Gedanke, dass der Mensch nicht unmittelbar nach fleischlichen Vorgängen wieder in Gemeinschaft mit Gott treten soll, da dies von einem unreinen Geist zeugt, der Gott nicht die entsprechende Achtung erweist in der Hintanstellung der körperlichen/ehelichen Vorgänge. Es passt einfach nicht, wenn die Eheleute unmittelbar nach dem Verkehr in den Gottesdienst rennen, dass ist nicht andächtig.
Mittwoch, 6. Juni 2007 22:49
Jörg Guttenberger, Köln: Rudolfus: kultische Reinhet
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis!
Hier ergibt sich die Frage, ob dieses Gebot auf göttliche Anordung (über die Propheten) oder als Einfluß aus dem Heidentum in das jüdische Gesetz eingegangen ist.
Hier ergibt sich die Frage, ob dieses Gebot auf göttliche Anordung (über die Propheten) oder als Einfluß aus dem Heidentum in das jüdische Gesetz eingegangen ist.
Sonntag, 3. Juni 2007 22:35
Rudolfus: @J. Guttenberger, Köln / Kultische Reinheit
Das Thema der kultischen Reinheit haben wir auch bereits im Alten Bund und im israelitischen Gesetz.
Sonntag, 3. Juni 2007 22:29
Jörg Guttenberger, Köln: Ofterdingen, Freinsberg: Zölibat
Der Hinweis auf den Unterschied zwischen Enthaltsamkeitsverpflichtung und Verpflichtung zur Ehelosigkeit
ist interessant. Gibt es hierzu Quellen, oder handelt es sich um eine Vermutung?
Möglicherweise spielt hier eine Rolle die aus dem Heidentum stammende Ansicht eine Rolle, Sexualität mache kultisch unrein. Mir wurde berichtet, im Osten dürften Frauen während ihrer Periode nur im Vorraum der Kirche am Gottesdienst teilnehmen, das gelte selbst für Äbtissinen, und Männer das Altarssakrament dürften nicht empfangen, wenn in der vorherigen Nacht eine Pollutio stattgefunden hat. Da es sich hier auch nach östlicher Auffassung um keine Sünde handelt, könne der Mangel durch die Beichte nicht behoben werden.
Wieso Augustinus diesen Einfluß gewinnen konnte, frage ich mich allerdings auch. Vermutlich trägt er allene die Verantwortung für manche Verklemmtheit. So weiß ich von meiner verstorbenen Mutter (Jahrgang 1911), daß Eheleute sich nach Vollzug ihrer Ehe nicht ohne Beichte zum Empfang des Altarssakramentes trauten. Das ist schon alleine wegen des Gebotes „Wachset und mehret euch“ widersinnig. Nach damaliger Aufassung war also die Erfüllung dieses Gebotes Todsünde.
Langsam bekomme ich Verständnis, warum kirchliche Verlautbarungen auf diesem Gebiet nicht immer ernst genommen werden. Da selbst unverheiratet, hat mich dieses Thema nie unmittelbar berührt.
Möglicherweise spielt hier eine Rolle die aus dem Heidentum stammende Ansicht eine Rolle, Sexualität mache kultisch unrein. Mir wurde berichtet, im Osten dürften Frauen während ihrer Periode nur im Vorraum der Kirche am Gottesdienst teilnehmen, das gelte selbst für Äbtissinen, und Männer das Altarssakrament dürften nicht empfangen, wenn in der vorherigen Nacht eine Pollutio stattgefunden hat. Da es sich hier auch nach östlicher Auffassung um keine Sünde handelt, könne der Mangel durch die Beichte nicht behoben werden.
Wieso Augustinus diesen Einfluß gewinnen konnte, frage ich mich allerdings auch. Vermutlich trägt er allene die Verantwortung für manche Verklemmtheit. So weiß ich von meiner verstorbenen Mutter (Jahrgang 1911), daß Eheleute sich nach Vollzug ihrer Ehe nicht ohne Beichte zum Empfang des Altarssakramentes trauten. Das ist schon alleine wegen des Gebotes „Wachset und mehret euch“ widersinnig. Nach damaliger Aufassung war also die Erfüllung dieses Gebotes Todsünde.
Langsam bekomme ich Verständnis, warum kirchliche Verlautbarungen auf diesem Gebiet nicht immer ernst genommen werden. Da selbst unverheiratet, hat mich dieses Thema nie unmittelbar berührt.
Dienstag, 29. Mai 2007 11:27
r.ruhrgebietler: @Mickey – irgendwie nicht marianisch veranlagt, was??
Predigten kann man auch heute noch als Spam bezeichnen.Man könnte fast zustimmen! Leider!
Genauso wie das Rosenkranzbeten.Haben Sie etwas gg. liebende Gottesmutter, irgendwie nicht marianisch veranlagt?
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Genauso wie das Rosenkranzbeten.Haben Sie etwas gg. liebende Gottesmutter, irgendwie nicht marianisch veranlagt?
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Dienstag, 29. Mai 2007 09:40
Mickey †: @ Veritatis
Predigten kann man auch heute noch als Spam bezeichnen.
Genauso wie das Rosenkranzbeten.
Aber wer spamartig ständig die gleichen Predigten predigt wie Spambruder Thermophil, den kann man auch als Spamprediger bezeichnen.
Spamophil klingt auch gut
Genauso wie das Rosenkranzbeten.
Aber wer spamartig ständig die gleichen Predigten predigt wie Spambruder Thermophil, den kann man auch als Spamprediger bezeichnen.
Spamophil klingt auch gut
Dienstag, 29. Mai 2007 09:34
Bodo †: Bruder Spamophil
Wenigstens weiß man, woher das Wort „gebetsmühlenartig“ stammt.
Gebetsmühlenartig wiederholt Prediger Bruder Spamophil den immer gleichen Mist.
Gebetsmühlenartig wiederholt Prediger Bruder Spamophil den immer gleichen Mist.
Dienstag, 29. Mai 2007 09:26
Veritatis †: Lieber Mickey!
„Spam-Predigt“ – bitte, nicht tautologisch übertreiben…
Spam reicht; früher wurde das Predigt genannt!
Spam reicht; früher wurde das Predigt genannt!
Dienstag, 29. Mai 2007 09:20
r.ruhrgebietler: @Ottaviani – merkwürdig
Samstag, 26. Mai 2007 12:46 Alfredo Ottaviani: …Wir brauchen hier keine Irrtümer und keine Häresien!
+ Alfredo Card. Ottaviani
Ich zitiere mal aus http://www.bautz.de/bbkl/o/ottaviani_a.shtml
OTTAVIANI, Alfredo, Kirchenrechtler, Kardinal, * 29. Oktober 1890 in Rom, † 3. August 1979 ebendort.
Ende des Zitates – wir brauchen tatsächlich keine Irrtümer und Häresien. Amtsanmaßung ist irgendwie auch nicht so richtig gut. Für weitere Frage steht Ihnen der Weg der elektrischen Post sehr gerne offen!
+ Alfredo Card. Ottaviani
Ich zitiere mal aus http://www.bautz.de/bbkl/o/ottaviani_a.shtml
OTTAVIANI, Alfredo, Kirchenrechtler, Kardinal, * 29. Oktober 1890 in Rom, † 3. August 1979 ebendort.
Ende des Zitates – wir brauchen tatsächlich keine Irrtümer und Häresien. Amtsanmaßung ist irgendwie auch nicht so richtig gut. Für weitere Frage steht Ihnen der Weg der elektrischen Post sehr gerne offen!
Dienstag, 29. Mai 2007 09:13
Mickey †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 28. Mai 2007 15:52
Hornet: Triebtäter!
wer aber seine triebe nicht behrrschen kann, der soll heiraten, er sündigt nicht. jegliche hurerei aber
verbietet sich im angesicht der liebe, weil hurerei mehr menschen zur strecke bringt als alle unseligen
kriege der erde zusammengerechnet.
Der Montag erreicht seine humoreske Spitze!
Der Montag erreicht seine humoreske Spitze!
Montag, 28. Mai 2007 15:36
Freinsberg: Paulus, Augustinus etc.
Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen kommt im Neuen Testament vor: als Rat. Die Argumentation, die Augustinus bringt (natürlich nachdem er seine Freundin weggeschickt hat), ist gnostisch, manichäisch oder sonstwas, aber nicht biblisch. Ich frage mich nur, weshalb Augustinus so großen Einfluss hatte.
Montag, 28. Mai 2007 09:45
Nachtlaterne: zölibat schon…
den zölibat gibt es schon in der bibel und er wird bei dem jüngern jesu besonders erwähnt. auch petrus ist da nicht mehr ausgenommen! das verheißene reich gottes wird für die erleuchteten so wertvoll, dass sie alles irdische wie dreck achten (nach paulus) und nur noch von christus beseelt sind und seinem großen auftrag seelen zu retten. es heißt ausdrücklich, dass derjenige, der heiratet, gut handelt, wer aber nicht heiratet besser dran ist. nicht heiraten heisst dann jesus ganz und gar nachzufolgen. wer aber seine triebe nicht behrrschen kann, der soll heiraten, er sündigt nicht. jegliche hurerei aber verbietet sich im angesicht der liebe, weil hurerei mehr menschen zur strecke bringt als alle unseligen kriege der erde zusammengerechnet. wenn ein menschen sich verfehlt will ich nicht drüber urteilen, denn auch ich habe mich schon mehr als einmal verfehlt, wenn menschen aber hingehen und für schwere verfehlungen werbung machen und die schützenden gebote gottes verhöhnen, dann ist es allerhöchste zeit widerstand zu leisten. ich habe mit verzweifelten vätern und müttern geredet deren töchter schon in jungen jahren im bordelbetrieb landeten oder voll in der sexszene waren. kaum jemand von den eltern hatte den kindern das christentum von kindesbeinen an liebevoll nahegebracht und ihnen gesagt, dass sie sich aufgrund ihrer hohen berufung zum ewigen leben hin nicht so furchtbar entwerten lassen sollen.
Sonntag, 27. Mai 2007 15:07
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Jörg Guttenberger, (kleine Übernahme aus wikipedia)
Neuere Forschungen haben ergeben, dass es eine Zölibatsverpflichtung schon viel länger gibt als bisher
angenommen. Vor allem die Entlarvung der Paphnutius-Geschichte von Nicäa (325) als Legende hat Historiker
angeregt, neu zu forschen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Ehelosigkeitszölibat und einem
Enthaltsamkeitszölibat. Unter Ehelosigkeitszölibat versteht man, dass Kleriker nicht verheiratet sein
dürfen; unter Enthaltsamkeitszölibat ist es durchaus möglich, dass Verheiratete die Weihen empfangen,
allerdings müssen sie ab dem Tag der Weihe enthaltsam leben. Der Enthaltsamkeitszölibat wird erstmals
auf der Synode von Elvira (ca. 306) als Gesetz aufgeschrieben. Allein die Tatsache, dass in dieser Zeit,
bevor etwas Gesetz wurde, etwas allgemein gültig war, weist darauf hin, dass das nicht der Beginn einer
Zölibatsverpflichtung war, sondern dass schon eine längere Tradition bestand. Einige Historiker (Cochini,
Heid,…) sind sogar der Ansicht, der Zölibat gehe auf apostolische Zeit zurück.
Das Nichteinhalten dieser Verpflichtung führte dann zum Übergang in den Ehelosigkeitszölibat, der sich im hohen Mittelalter abspielte und wodurch die falsche, aber gängige Meinung entstand, der Zölibat habe seinen Ursprung im Mittelalter. Seit dem 2. Laterankonzil 1139 (zur Zeit von Papst Innozenz II.) stellt der Zölibat eine unabdingbare Zugangsvoraussetzung (conditio sine qua non) für den Empfang der Priesterweihe in der römisch-katholischen Kirche dar.
Das Nichteinhalten dieser Verpflichtung führte dann zum Übergang in den Ehelosigkeitszölibat, der sich im hohen Mittelalter abspielte und wodurch die falsche, aber gängige Meinung entstand, der Zölibat habe seinen Ursprung im Mittelalter. Seit dem 2. Laterankonzil 1139 (zur Zeit von Papst Innozenz II.) stellt der Zölibat eine unabdingbare Zugangsvoraussetzung (conditio sine qua non) für den Empfang der Priesterweihe in der römisch-katholischen Kirche dar.
Sonntag, 27. Mai 2007 14:38
Jörg Guttenberger, Köln: Rudolfus: Klerikerehe
Wo steht in der Bibel eine ablehnende Bemerkung über den Vollzug der Ehe? Wegen des diskreten Inhalts
finden wir sicher keine Einzelheiten, vom Verbot ist in der ganzen hl. Schrift keine Rede. Auch Jesus
Christus wußten gesunde Lebensfreude durchaus zu schätzen, siehe Wunder zu Kana.
Zwar lesen wir in der hl. Schrift von Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, aber das ist eindeutig eine besondere Berufung, die nicht für jeden gedacht ist (sonst widerspräche dieser Hinweis dem Gebot „wachset und mehret euch“!).
Es gibt schließlich auch andere Auforderungen des Herrn, die nicht für jeden sind, so z. B. seinen ganzen Besitz zu verkaufen und den Erlös den Armen geben. Täten das alle, wo sollten die Interessenten für das gesamte Kaufangebot herkommen? Wie sollte dann die Wirtschaft funktionieren, von der schließlich auch die ganze Truppe der Kostverächter lebt?
Wegen solcher Fehlinterpretationen hat es übrigens lange Jahre kaum ein katholisches Unternehmertum gegeben, d. h., die Katholiken haben sich praktisch aus der Verantwortung gestohlen.
Daß Sexualität kultisch unrein macht, ist eine Übernahme aus dem Heidentum, die durch keine Stelle in der Bibel gedeckt ist.
Mit dem Menschen ist es wie mit einer Pflanze, die sowohl Sonne braucht als auch aus dem Boden Nahrung bezieht. Beides ist gleichermaßen notwendig! Bei Entzug von einem von beiden verkümmert sie.
Also bitte, lieber Rudolfus, behalten Sie Bodenhaftung!
Zwar lesen wir in der hl. Schrift von Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, aber das ist eindeutig eine besondere Berufung, die nicht für jeden gedacht ist (sonst widerspräche dieser Hinweis dem Gebot „wachset und mehret euch“!).
Es gibt schließlich auch andere Auforderungen des Herrn, die nicht für jeden sind, so z. B. seinen ganzen Besitz zu verkaufen und den Erlös den Armen geben. Täten das alle, wo sollten die Interessenten für das gesamte Kaufangebot herkommen? Wie sollte dann die Wirtschaft funktionieren, von der schließlich auch die ganze Truppe der Kostverächter lebt?
Wegen solcher Fehlinterpretationen hat es übrigens lange Jahre kaum ein katholisches Unternehmertum gegeben, d. h., die Katholiken haben sich praktisch aus der Verantwortung gestohlen.
Daß Sexualität kultisch unrein macht, ist eine Übernahme aus dem Heidentum, die durch keine Stelle in der Bibel gedeckt ist.
Mit dem Menschen ist es wie mit einer Pflanze, die sowohl Sonne braucht als auch aus dem Boden Nahrung bezieht. Beides ist gleichermaßen notwendig! Bei Entzug von einem von beiden verkümmert sie.
Also bitte, lieber Rudolfus, behalten Sie Bodenhaftung!
Sonntag, 27. Mai 2007 12:47
Rudolfus: @Freinsberg / Christus, St. Paulus & St. Augustinus der Kirchenvater
So ein Unsinn, diese neuen Theorien über St. Augustinus.
Lesen Sie doch selbst die Evangelien mit Christi Ehelehre und mit Christi Ehelosigkeitslehre, und der Heiland spricht an vielen Stellen sehr deutlich darüber.
Auch der hl. Paulus in der Hl. Schrift erläutert diese Ehefragen bereits seinen Gemeinden.
St. Augustinus hat sich bekehrt, und diese Lehren angenommen, und danach gelebt, wie andere Heilige bereits vor ihm und nach ihm.
Ebenso sagen heutige Theologen über St. Augustinus, er hätte überhaupt erst Christi Erlösungsopfer erfunden (die Kreuzigung als Opfer des Neuen Bundes) – dabei spricht auch die Hl. Schrift bereits deutlich davon.
Menschen, Philosophen, selbst „Theologen“, die soetwas behaupten, können nur auf solche Ideen kommen, wenn sie die Hl. Schrift gar nicht gelesen haben – und selbst viele Theologen wissen „nur ungefähr“, was selbst in den Evangelien und im Neuen Testament drinnen steht.
Man muß nur selber die Hl. Schrift lesen können, um zu sehen, was vorher da war, nämlich „die Henne oder das Ei“.
Lesen Sie doch selbst die Evangelien mit Christi Ehelehre und mit Christi Ehelosigkeitslehre, und der Heiland spricht an vielen Stellen sehr deutlich darüber.
Auch der hl. Paulus in der Hl. Schrift erläutert diese Ehefragen bereits seinen Gemeinden.
St. Augustinus hat sich bekehrt, und diese Lehren angenommen, und danach gelebt, wie andere Heilige bereits vor ihm und nach ihm.
Ebenso sagen heutige Theologen über St. Augustinus, er hätte überhaupt erst Christi Erlösungsopfer erfunden (die Kreuzigung als Opfer des Neuen Bundes) – dabei spricht auch die Hl. Schrift bereits deutlich davon.
Menschen, Philosophen, selbst „Theologen“, die soetwas behaupten, können nur auf solche Ideen kommen, wenn sie die Hl. Schrift gar nicht gelesen haben – und selbst viele Theologen wissen „nur ungefähr“, was selbst in den Evangelien und im Neuen Testament drinnen steht.
Man muß nur selber die Hl. Schrift lesen können, um zu sehen, was vorher da war, nämlich „die Henne oder das Ei“.
Sonntag, 27. Mai 2007 10:09
Freinsberg: @ Rudolfus
Und woher kommt dieses eigenartige Enthaltsamkeits-Gebot? Doch wohl von Augustinus, der Sex selbst in der Ehe für Sünde hielt – und ihn nur tolerierte, weil anders keine Kinder entstehen. (Wahrscheinlich wäre er heute Befürworter der künstlichen Befruchtung.
)
Sonntag, 27. Mai 2007 08:34
Rudolfus: @J. Guttenberger / Zölibat
Den verheirateten Priestern in der alten Kirche wurde explizit vorgeschrieben, daß sie ab der hl. Weihe
völlig enthaltsam leben mußten, trotz einem Fortbestehen der häuslichen Ehegemeinschaft.
Insofern Zölibat nicht nur ein Heiratsverbot bedeutet, sondern auch die Lebensweise völliger Enthaltsamkeit, ist dieser verheiratete Neupriester also nicht nur vom Ehestandsweihehindernis dispensiert, sondern auch von der Verpflichtung, enthaltsam leben zu müssen.
Der Zölibat ist nicht nur ein juristisches Eheverbot, sondern auch die Verpflichtung zur Lebensweise der Enthaltsamkeit, die für alle nichtverheiratete Christen gilt.
Ein Priester, der sich nicht an die Enthaltsamkeitslebensweise hält, bricht das Zölibat, auch wenn er nicht formell eine Ehe schließt.
Insofern Zölibat nicht nur ein Heiratsverbot bedeutet, sondern auch die Lebensweise völliger Enthaltsamkeit, ist dieser verheiratete Neupriester also nicht nur vom Ehestandsweihehindernis dispensiert, sondern auch von der Verpflichtung, enthaltsam leben zu müssen.
Der Zölibat ist nicht nur ein juristisches Eheverbot, sondern auch die Verpflichtung zur Lebensweise der Enthaltsamkeit, die für alle nichtverheiratete Christen gilt.
Ein Priester, der sich nicht an die Enthaltsamkeitslebensweise hält, bricht das Zölibat, auch wenn er nicht formell eine Ehe schließt.
Sonntag, 27. Mai 2007 01:00
Jörg Guttenberger, Köln: Zölibat
Der Neupriester wurde überhaupt nicht vom Zölibat dispensiert! Denn der Zölibat bedeutet das Heiratsverbot
für Kleriker vom Diakon aufwärts. Sollte die Ehefrau des Neuprieters sterben, darf er genauso wenig
(neu) heiraten, wie andere Kleriker auch.
Dieser Neupriester ist lediglich vom Weihehindernis wegen einer bereits bestehenden Ehe dispensiert worden!
Dieser Neupriester ist lediglich vom Weihehindernis wegen einer bereits bestehenden Ehe dispensiert worden!
Samstag, 26. Mai 2007 22:27
Gotthard: römische Kirche
Nur die römische Kirche kennt den Pflicht-Zölibat der Priester.
Alle anderen katholischen Kirchen orthodoxer Riten und eigenen Kirchenrechts kennen den Pflicht-Zölibat nur für die Bischöfe.
Vom Zölibatsversprechen kann vor der Diakonenweihe dispensiert werden, wie das in diesem Fall geschehen ist und häufiger geschieht.
Es gibt keinerlei Grund zu irgendeiner Aufregung!
Alle anderen katholischen Kirchen orthodoxer Riten und eigenen Kirchenrechts kennen den Pflicht-Zölibat nur für die Bischöfe.
Vom Zölibatsversprechen kann vor der Diakonenweihe dispensiert werden, wie das in diesem Fall geschehen ist und häufiger geschieht.
Es gibt keinerlei Grund zu irgendeiner Aufregung!
Samstag, 26. Mai 2007 22:07
hlux: @Regina 1961
Die Ehe ist kein Weihehindernis, aber die Weihe ein Ehehindernis.
Beim Tod der Ehefrau, könnte er z.B. nicht nochmals heiraten. Diese Regelung kommt auch bei den ständigen Diakonen zum Tragen: Ein Verheirateter kann Diakon werden. Wer aber bereits geweiht ist, kann nicht mehr heiraten.
Dass die (römische) Kirche im Normalfall nur ehelose Männer weiht, ist eine disziplinäre/kirchenrechtliche Angelegenheit, bei der es eben auch Ausnahmen gibt (wie z.B. auch bei den mit Rom unierten Ostkirchen).
Beim Tod der Ehefrau, könnte er z.B. nicht nochmals heiraten. Diese Regelung kommt auch bei den ständigen Diakonen zum Tragen: Ein Verheirateter kann Diakon werden. Wer aber bereits geweiht ist, kann nicht mehr heiraten.
Dass die (römische) Kirche im Normalfall nur ehelose Männer weiht, ist eine disziplinäre/kirchenrechtliche Angelegenheit, bei der es eben auch Ausnahmen gibt (wie z.B. auch bei den mit Rom unierten Ostkirchen).
Samstag, 26. Mai 2007 17:08
RJH: @ Regina
Warum? Zölibat ist halt nun mal die Regel. Du tust ja grad so, als ob das eine Strafe für katholische Priester wäre.
Samstag, 26. Mai 2007 15:28
Regina 1961: Zölibatärer Protestant?
Obwohl ich keine Verfechterin des Zölibats bin stellt sich mir da doch die Frage: Wie geht die heilige
Mutter Kirche mit diesem Priester um, wenn er denn seine Frau verlassen würde bzw. umgekehrt? Für mich
ist diese Weihe eines „Protestanten“ schwierig zu verstehen, entweder dürfen alle katholischen Priester
heiraten bzw. vom Zölibat dispensiert werden, oder gar keiner. Das wäre gerechter für alle.
Regina 1961
Regina 1961
Samstag, 26. Mai 2007 14:34
Hornet: Roms Autorität?
Doch erkennen die Protestanten die – zweifellos vorhandene – Autorität Roms nicht an.
Warum sollten sie das denn tun? Bekloppt sind die Evangelen ja nun auch nicht.
Und wie wir alle wissen:
„Die spinnen, die Römer!“
Warum sollten sie das denn tun? Bekloppt sind die Evangelen ja nun auch nicht.
Und wie wir alle wissen:
„Die spinnen, die Römer!“
Samstag, 26. Mai 2007 14:05
virOblationis: Roms Autorität
Ich widerspreche Ihnen nicht, werter Rudolfus. Doch erkennen die Protestanten die – zweifellos vorhandene –
Autorität Roms nicht an.
Geläufig erscheint heutzuttage die Interpretation des Satzes, der bei der protestant. Trauung vorgetragen wird: „Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ in folgendem Sinne: Der Mensch soll die Ehe zwar nicht scheiden, aber aus seelsorgerlichen Gründen muß dies halt doch dann und wann geschehen, will man doch nicht unbarmherzig sein. Schließlich nimmt doch Gott jeden Menschen so an, wie er eben nun einmal ist.
Natürlich haben die Reformatoren noch anders argumentiert, doch sie stehen in den heutigen „Landeskirchen“ auch nicht gerade hoch im Kurs.
Geläufig erscheint heutzuttage die Interpretation des Satzes, der bei der protestant. Trauung vorgetragen wird: „Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ in folgendem Sinne: Der Mensch soll die Ehe zwar nicht scheiden, aber aus seelsorgerlichen Gründen muß dies halt doch dann und wann geschehen, will man doch nicht unbarmherzig sein. Schließlich nimmt doch Gott jeden Menschen so an, wie er eben nun einmal ist.
Natürlich haben die Reformatoren noch anders argumentiert, doch sie stehen in den heutigen „Landeskirchen“ auch nicht gerade hoch im Kurs.
Samstag, 26. Mai 2007 13:49
Rudolfus: @virOblationis
denn wenn eine Ehe geschlossen wird, die man aber entgegen dem Gebot des Heilands von vornherein nicht
als prinzipiell unauflöslich ansieht, dann weist m.E. die Form dieses Eheschlusses einen so gravierenden
Defekt auf, daß ich bezweifle, daß die Ehe unter diesen Voraussetzungen überhaupt zustande kommen kann.
Die heutige „Bischöfin“ muß das Ehegebot Christi damals, zur Zeit ihrer Eheschließung, aller Wahrscheinlichkeit nach bereits gekannt haben.
Man kann ihr darum nicht einfach das Gegenteil unterstellen.
Irdische Letztinstanz über die Gültigkeit der Ehen ist aber die römisch-katholische Kirchenautorität – leider ist es möglich, daß diese Instanz, wie jedes menschliche Gericht, auch getäuscht werden kann.
In so einem Fall muß man darum auch auf das göttliche, jenseitige Gericht verweisen.
Denn sowohl die geistlichen Kirchenamtsinhaber, als auch die restlichen Gläubigen, müssen bedenken, daß man die irdische Kirchenautorität täuschen kann, aber nicht Gott selbst.
Die heutige „Bischöfin“ muß das Ehegebot Christi damals, zur Zeit ihrer Eheschließung, aller Wahrscheinlichkeit nach bereits gekannt haben.
Man kann ihr darum nicht einfach das Gegenteil unterstellen.
Irdische Letztinstanz über die Gültigkeit der Ehen ist aber die römisch-katholische Kirchenautorität – leider ist es möglich, daß diese Instanz, wie jedes menschliche Gericht, auch getäuscht werden kann.
In so einem Fall muß man darum auch auf das göttliche, jenseitige Gericht verweisen.
Denn sowohl die geistlichen Kirchenamtsinhaber, als auch die restlichen Gläubigen, müssen bedenken, daß man die irdische Kirchenautorität täuschen kann, aber nicht Gott selbst.
Samstag, 26. Mai 2007 13:21
Müller: @Alfredo:
Ich hatte den Ruhrgebietler, ebenso wie Sie, schon einmal darauf hingewiesen. Ich fragte ihn auch, wer Maria denn jetzt ist, denn die Verbform „war“ weist ja ausdrücklich auf eine abgeschlossene Vergangenheit hin. aber ich fürchte, er hat ein Problem: Sein mühsam auswendig gelerntes Gebet müsste er ja überdenken…
Samstag, 26. Mai 2007 12:48
virOblationis: Defekt
Rudolfus schrieb:
„Die Unauflöslichkeit der Ehe
ist durch Christi Gesetz gegeben, und Christus gibt hier klare Unterweisungen in den Evangelien.
Dieses Gesetz kann auch keine „Bischöfin“ ändern.“
Gewiß.
„Ihre Ehe muß deshalb von katholischer Seite als gültig angesehen werden, …“
Dies halte ich keineswegs für zwingend, denn wenn eine Ehe geschlossen wird, die man aber entgegen dem Gebot des Heilands von vornherein nicht als prinzipiell unauflöslich ansieht, dann weist m.E. die Form dieses Eheschlusses einen so gravierenden Defekt auf, daß ich bezweifle, daß die Ehe unter diesen Voraussetzungen überhaupt zustande kommen kann.
„Die Unauflöslichkeit der Ehe
ist durch Christi Gesetz gegeben, und Christus gibt hier klare Unterweisungen in den Evangelien.
Dieses Gesetz kann auch keine „Bischöfin“ ändern.“
Gewiß.
„Ihre Ehe muß deshalb von katholischer Seite als gültig angesehen werden, …“
Dies halte ich keineswegs für zwingend, denn wenn eine Ehe geschlossen wird, die man aber entgegen dem Gebot des Heilands von vornherein nicht als prinzipiell unauflöslich ansieht, dann weist m.E. die Form dieses Eheschlusses einen so gravierenden Defekt auf, daß ich bezweifle, daß die Ehe unter diesen Voraussetzungen überhaupt zustande kommen kann.
Samstag, 26. Mai 2007 12:46
Alfredo Ottaviani: Lieber r.ruhrgebietler
Ihr Gebet ist in dieser vorliegenden Fassung von der Kongregation für die Glaubenslehre als irrig verurteilt
worden, genauer gesagt die Aussage „… die Frau, die einst Maria war…“ Bitte korrigieren Sie dieses
Gebet oder unterlassen Sie es. Wir brauchen hier keine Irrtümer und keine Häresien!
+ Alfredo Card. Ottaviani
+ Alfredo Card. Ottaviani
Samstag, 26. Mai 2007 12:21
r.ruhrgebietler: niemand kann zwei Herren dienen
…auch nicht der „Weihekandidat“.
Wie tief ist die hlg. röm.-kath. Kirche gesunken!
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Wie tief ist die hlg. röm.-kath. Kirche gesunken!
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
Samstag, 26. Mai 2007 12:17
Baron Bolligru: In Sachwaltung ohne Auftrag für Bruder Theophil:
Das Evangelium von heute, Vigil von Pfingsten:
„In jener Zeit sprach Jesus zu Seinen Jüngern: „Wenn ihr Mich liebt, so haltet Meine Gebote. Ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen andern Tröster senden, damit Er in Ewigkeit bei euch bleibe: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch kennt. Ihr aber werdet Ihn erkennen; denn Er wird bei euch bleiben und in euch wohnen. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Ich komme wieder zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht Mich nicht mehr. Ihr aber werdet Mich sehen; denn Ich lebe, und auch ihr werdet leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich in Meinem Vater bin, und ihr in Mir, und Ich in euch. Wer Meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der Mich liebt. Wer Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.“ (Jo. 14, 15 – 21)
„In jener Zeit sprach Jesus zu Seinen Jüngern: „Wenn ihr Mich liebt, so haltet Meine Gebote. Ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen andern Tröster senden, damit Er in Ewigkeit bei euch bleibe: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch kennt. Ihr aber werdet Ihn erkennen; denn Er wird bei euch bleiben und in euch wohnen. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Ich komme wieder zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht Mich nicht mehr. Ihr aber werdet Mich sehen; denn Ich lebe, und auch ihr werdet leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich in Meinem Vater bin, und ihr in Mir, und Ich in euch. Wer Meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der Mich liebt. Wer Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.“ (Jo. 14, 15 – 21)
Samstag, 26. Mai 2007 12:16
Rudolfus: Die Unauflöslichkeit der Ehe
ist durch Christi Gesetz gegeben, und Christus gibt hier klare Unterweisungen in den Evangelien.
Dieses Gesetz kann auch keine „Bischöfin“ ändern.
Ihre Ehe muß deshalb von katholischer Seite als gültig angesehen werden,
es sei denn, der Gatte wäre ein Katholik und die Ehe wäre ohne die katholische Kirche geschlossen worden – denn kein Katholik kann eine gültige Ehe ohne die katholische Kirche schließen, lediglich Nichtkatholiken können das.
Dieses Gesetz kann auch keine „Bischöfin“ ändern.
Ihre Ehe muß deshalb von katholischer Seite als gültig angesehen werden,
es sei denn, der Gatte wäre ein Katholik und die Ehe wäre ohne die katholische Kirche geschlossen worden – denn kein Katholik kann eine gültige Ehe ohne die katholische Kirche schließen, lediglich Nichtkatholiken können das.
Samstag, 26. Mai 2007 12:13
virOblationis: protestant. Ehen
RJH schrieb:
„die Unauflöslichkeit bewahren
das machen ja nicht einmal evangelische ‘Bischöfinnen’.“
Eben.
Deshalb halte ich die heutzutage praktisch selbstverständliche Anerkennung einer von getauften Protestanten geschlossenen Ehe für problematisch. – Man kann doch nicht die Augen davor verschließen, daß schon für die Reformatoren des 16. Jh’s eine Scheidung mit Wiederverheiratung für den unschuldigen Teil als möglich angesehen wurde. Wenn aber eine Scheidung von vornherein als möglich angesehen wird: Wie soll man dann eine Ehe eingehn, die man zugleich als unauflöslich anerkennt?
„die Unauflöslichkeit bewahren
das machen ja nicht einmal evangelische ‘Bischöfinnen’.“
Eben.
Deshalb halte ich die heutzutage praktisch selbstverständliche Anerkennung einer von getauften Protestanten geschlossenen Ehe für problematisch. – Man kann doch nicht die Augen davor verschließen, daß schon für die Reformatoren des 16. Jh’s eine Scheidung mit Wiederverheiratung für den unschuldigen Teil als möglich angesehen wurde. Wenn aber eine Scheidung von vornherein als möglich angesehen wird: Wie soll man dann eine Ehe eingehn, die man zugleich als unauflöslich anerkennt?
Samstag, 26. Mai 2007 12:06
Sarah: Ehering und Priesterweihe
Die Priesterweihe im Dom zu Paderborn ist um diese Stunde bereits erfolgt. Der verstorbene Papst Joh.
Paul II. hat zu diesem Fall noch seine Zustimmung gegeben. Der Papst hat die Binde- und Lösegewalt. Es
gibt nichts zu bekritteln.
Nach meiner persönlichen Meinung wäre es richtiger gewesen, Herrn Stille als ständigen Diakon einzusetzen, aber nicht zum Priester zu weihen. Zu der Frage, ob seine Ehe gültig ist, nachdem er konvertierte, kann ich nichts sagen. Aber ich denke, dass der Herr Erzbischof und seine Mitarbeiter da kirchenrechtlich nichts anbrennen lassen.
Was mich aber echt schockt, ist die Aussage der Ehefrau des Neupriesters:
Inzwischen hat sie aber festgestellt, daß „im Prinzip nicht viel Unterschied ist“. Das erklärte die zukünftige Priestergattin vor der ‘Tageszeitung’.
Das ist für gläubige Katholiken ein Schlag vor den Kopf.
Die Dame versagt damit sowohl als evangelische Pastorenfrau im Sinne von Martin Luther, als auch als Ehefrau eines katholischen Theologen, der heute zum Priester geweiht wurde. Sie hätte sich besser mit ihren Äusserungen zurückhalten sollen. Der katholischen Kirche und ihrem Ehemann hilft sie damit auf keinen Fall.
Veni, Creator Spiritus!
Nach meiner persönlichen Meinung wäre es richtiger gewesen, Herrn Stille als ständigen Diakon einzusetzen, aber nicht zum Priester zu weihen. Zu der Frage, ob seine Ehe gültig ist, nachdem er konvertierte, kann ich nichts sagen. Aber ich denke, dass der Herr Erzbischof und seine Mitarbeiter da kirchenrechtlich nichts anbrennen lassen.
Was mich aber echt schockt, ist die Aussage der Ehefrau des Neupriesters:
Inzwischen hat sie aber festgestellt, daß „im Prinzip nicht viel Unterschied ist“. Das erklärte die zukünftige Priestergattin vor der ‘Tageszeitung’.
Das ist für gläubige Katholiken ein Schlag vor den Kopf.
Die Dame versagt damit sowohl als evangelische Pastorenfrau im Sinne von Martin Luther, als auch als Ehefrau eines katholischen Theologen, der heute zum Priester geweiht wurde. Sie hätte sich besser mit ihren Äusserungen zurückhalten sollen. Der katholischen Kirche und ihrem Ehemann hilft sie damit auf keinen Fall.
Veni, Creator Spiritus!
Samstag, 26. Mai 2007 11:59
RJH: „die Unauflöslichkeit bejahen“
das machen ja nicht einmal evangelische „Bischöfinnen“.
Samstag, 26. Mai 2007 11:57
zeitundewigkeit: @ Grzegorz I.: …
zwei gültig getaufte evangelische Christen spenden sich nach kath. Lehre (nicht nach evtg. Lehre!) das Sakrament der Ehe, wenn sie beim Eheabschluß vor dem evg. Pfr. (oder vor dem Standesbeamten!) ehefähig sind, die Unauflöslichkeit bejahen, den Willen zum eigenen Kind haben und keine indispensablen Hindernisse im Wege stehen.
Samstag, 26. Mai 2007 11:41
Rudolfus: @Grzegorz I
KANN MIR JEMAND ERKLÄREN; WARUM DIE KATHOLISCHE EINE NICHT KATHOLISCHE HEIRAT ALS GÜLTIG ANERKENNT?
Es gibt eine spezifische katholische Eherechtslehre und ein spezifisches katholisches Eherecht, unter welchen Umständen eine Ehe für die katholische Kirche gültig ist:
Diese regeln z.B. auch die Gültigkeit von nicht-katholisch geschlossenen Ehen durch zwei nichtkatholische Ehepartner, entsprechend einer katholischen Eheschließung.
Sobald aber ein Ehepartner katholisch ist, ist die Gültigkeit (für die Kirche) nur durch eine kirchliche Eheschließung gegeben.
Es gibt eine spezifische katholische Eherechtslehre und ein spezifisches katholisches Eherecht, unter welchen Umständen eine Ehe für die katholische Kirche gültig ist:
Diese regeln z.B. auch die Gültigkeit von nicht-katholisch geschlossenen Ehen durch zwei nichtkatholische Ehepartner, entsprechend einer katholischen Eheschließung.
Sobald aber ein Ehepartner katholisch ist, ist die Gültigkeit (für die Kirche) nur durch eine kirchliche Eheschließung gegeben.
Samstag, 26. Mai 2007 10:55
Krak des Chevaliers: Zölibat ist gut, aber nicht wesensmäßig für das Priestertum
Verheiratete Priester sind nicht so selten, wie man vielleicht meint. So gibt es z.B. in den unierten orthodoxen und orientalischen Kirchen viele verheiratete Priester, abgesehen von den Priestern der Orthodoxie, von denen auch viele verheiratet sind. Der Zölibat gehört also nicht zum Wesenskern des katholisch-orthodoxen Priestertums und beide Sakramente schließen einander nicht aus, wie sollten sie das denn auch, entspringen doch beide aus ein und derselben Quelle, dem durchbohrten Herzen Jesu. Nichts desto trotz tut die katholische Kirche gut daran, am Zölibat festzuhalten, da dies eine besondere Form der Imitatio Christi gerade für diejenigen ist, die in seiner Person handeln und leben. Wenn ein protestantischer Pfarrer katholisch wird, ist das doch nur zu begrüßen, wendet er sich doch damit von protestantischen Irrlehren ab und der wahren katholischen Kirche zu.
Samstag, 26. Mai 2007 10:53
Freinsberg: @ Christus vincit
Nicht schon wieder…!
Samstag, 26. Mai 2007 10:53
Grzegorz I.: …
was ich nicht verstehe: warum ist eine protestantische hochzeit in der katholischen kirche gültig? dabei handelt es sich doch um kein sakrament und es ist eben keine katholische Hochzeit…warum wird das dann anerkannt? eigentlich müsste der papst bzw. der bischof folgendes sagen: lieber protestanischer pastor, der konvertiert ist und nun zum diakon geweiht wird. entweder verlasse sie diese frau ( mit der sie nicht verheiratet sind, weil es sich um KEINE katholische hochzeit gehandelt hat ) und sie werden Diakon oder sie bleiben bei dieser frau, aber daNN WERDEN SIE EBEN NICHT ZUM DIAKON GEWEIHT: NOCHMAL MEINE FRAGE. KANN MIR JEMAND ERKLÄREN; WARUM DIE KATHOLISCHE EINE NICHT KATHOLISCHE HEIRAT ALS GÜLTIG ANERKENNT?????
Samstag, 26. Mai 2007 10:27
Christus vincit †: @RJH, Karl Murx
Abgesehen davon, daß der Weiheritus seit 1969 nicht mehr der katholische, sondern ein anglikanischer mit unklarer Form (es wird nicht gesagt, wozu geweiht wird!) ist, dürfte die Gültigkeit auch im Zusammenhang damit stehen, wie der/die Weihespender zur häretischen (DH, NA) und schismatischen Konzilssekte stehen…
Samstag, 26. Mai 2007 10:20
RJH: @ Karl Murx
Wenn Sie die Gültigkeit des Weihesakramentes des Erzbischof von Paderborn, Mons. Hans-Josef Becker anzweifeln, muß ich bei Ihnen leider die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche anzweifeln.
Samstag, 26. Mai 2007 10:04
Karl Murx: der Mann wird sowieso nicht Priester
Wer soll ihn denn gültig weihen?
Samstag, 26. Mai 2007 09:51
thaumaturgos: kirchenfeindlichen Berliner ‘Tageszeitung’
ich vermute ausser der häretischen piuspostille ist alles kirchenfeindlich, und warte darauf bis ich lese der kirchenfeiondliche osservatore romano
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