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Montag, 15. Januar 2007 11:10
Ein Marienerscheinungsort in Afrika?
Vor fünf Jahren ließ man Bagger auffahren, um den von den Bischöfen bekämpften Ort zu verwüsten. Jetzt soll dort eine Muttergottesbasilika entstehen.
(kreuz.net, Nsimalen) Am 13. Mai 1986 soll die Gottesmutter in Nsimalen – wenige Kilometer außerhalb von Yaoundé – erschienen sein.

Yaoundé ist die Hauptstadt des westafrikanischen Staates Kamerun.

Die Muttergottes wurde von zahlreichen Gläubigen auf einem Baum gesichtet. Sie erklärte ihnen, daß sie gekommen sei, um den Frieden zu bringen und daß man für dieses Anliegen beten solle.

Die Erscheinungen dauerten neun Tage.

Heute ist Kamerun einer der wenigen afrikanischen Staaten, in denen es keinen Krieg gibt.

Seit dieser Zeit strömen Scharen von Pilgern Richtung Nsimalen. Sie verehren die Gottesmutter als „Maman“ – Mama.

Dort gibt es auch eine – eher schmutzige – Quelle, wo sich die Gläubigen von allen Unreinheiten der Seele reinigen.

Die Menschen kommen auch in Scharen von Yaoundé, um sich Wasser aus einem Brunnen auf dem Erscheinungsgelände zu holen. Dem Wasser wird eine Heilwirkung zugeschrieben.

In jüngster Zeit hat die Erzdiözese von Yaoundé ihr Interesse signalisiert, dort ein Heiligtum zu errichten.

Das berichtete die nationale Tageszeitung ‘Mutations’ Anfang Januar.

Im Februar 2006 richtete der Erzbischof von Yaoundé darum eine fünfköpfige Kommission ein. Diese hat die Gläubigen befragt, welche die Ereignisse persönlich miterlebt haben.

Der Bericht der Kommission wäre Ende letzten Monats fällig gewesen.

Von ihm wird erwartet, daß die Erscheinungen, die damals von den Bischöfen mit großer Zurückhaltung aufgenommen wurden, rehabilitiert werden.

Erzbischof Simon-Victor Tonyé Bakot von Yaoundé (59) brachte am ersten Januar während einer Messe in Nsimalen seinen Wunsch zum Ausdruck, daß an der Stelle der Erscheinungen eine Basilika zu Ehren der Muttergottes des Friedens errichtet werde.

Die Worte des Erzbischofs wurden von Seiten der Gläubigen mit heller Begeisterung quittiert.

Am ersten Januar erschien auch der Erzbischof von Lyon, Philippe Xavier Ignace Kardinal Barbarin, in Nsimalen und zelebrierte dort ein Pontifikalamt.

Bei dieser Messe wurde bekanntgegeben, daß die Regierung von Kamerun für die Errichtung der Basilika ein Gelände von drei Hektaren zur Verfügung gestellt hat.

Während der Messe gab es etwas, das es noch nie gegeben hat: Das Bild der Erscheinung, das die Muttergottes mit gefalteten Händen hinter Laubwerk zeigt, wurde während des Gottesdienstes aufgestellt.

Darunter stand geschrieben: „Erscheinung von Nsimalen Kamerun 13. Mai 1986.“

Noch am 28. Februar 2002 hatte man im Angesicht zahlreicher Pilger Löffelbagger auffahren und alle Zeichen der Frömmigkeit, die sich auf dem Erscheinungsgelände befanden, zerstören lassen.

Der Baum, auf dem die Muttergottes erschienen sein soll, wurde gefällt.

Der damalige Erzbischof von Yaoundé, Mons André Wouking († 2002), verbot seinen Gläubigen, den Ort zu betreten, wo angeblich Verirrungen und Profanationen beobachtet worden seien.

Doch die Pilgerströme brachen nicht ab. Im Mai 2004 erlaubte der jetzige Erzbischof von Yaoundé wieder offene Pilgerfahrten nach Nsimalen.
6 Lesermeinungen:
Dienstag, 16. Januar 2007 16:53
der frei“kirchliche“ Wanderprediger ist wieder da.
Dienstag, 16. Januar 2007 15:10
BossCo: Marien-Erscheinungen u.ä.
Reicht eigentlich nicht mehr die Erlösungstat JESU CHRISTI?
Bedarf es immer noch irgendwelcher Sonder-„Events“?

In der Heiligen Schrift jedenfalls steht in Bezug auf unseren Heiland geschrieben:

In keinem anderen ist das Heil,
auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben,
durch den wir selig werden sollen.
 – ApG. 4;12

Gläubige Christen haben das einzigartige Privileg, sich direkt an den Allerhöchsten, unseren lebendigen Dreieinigen GOTT, mit ihren Anliegen wenden zu dürfen.

Es bedarf keines weiteren Fürsprechers vor GOTT als des Heiligen Geistes selbst, der es hoffentlich ist, der uns zum Gebet bewegt.

GOTT ist Geist und die ihn anbeten, die müssen Ihn in Geist und Wahrheit anbeten. – Joh. 4; 24

Lasset doch endlich die toten Heiligen ruhen und GOTT sein heiliges Walten tun!
Montag, 15. Januar 2007 13:08
Gotthard: Unreinheiten der Seele
Dort gibt es auch eine – eher schmutzige – Quelle, wo sich die Gläubigen von allen Unreinheiten der Seele reinigen.

Wird mit dem Wasser dieser Quelle getauft – oder wie ist dieser Satz zu verstehen?
Montag, 15. Januar 2007 12:42
Maledica: Afrikanisches Medjugorje
… niemand zwinggt sie, ihm das geld zu geben
Nein, aber die verblendeten Naivlinge bekommen von Herrn Gandalf das Geld aus der Tasche gezogen, damit dies für unlautere Zwecke verwendet werden kann und er seine Sekte weiter ausbreiten kann
Montag, 15. Januar 2007 12:33
thaumaturgos: @maledicTa
… niemand zwinggt sie, ihm das geld zu geben
finanzieren sie leber hetz.net
Montag, 15. Januar 2007 11:21
Maledica: Es werden Zeiten
kommen, da Niemand mehr die Wahrheit verträgt.
Und sie suchen sich Ohrengelüste…
Naja, Medjugorje wäre für einen Afrikaner auch zu weit…
…ach übrigens, Herr Gandalf braucht wieder klingende Münze, damit er seine Propaganda und Reiselust finanzieren kann!
http://www.kath.net/2005/detail.php?id=15706
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